Hallo Jürgen,
ich konnte deine Formal jetzt nachvollzihen. Gibts wahrscheinlich auch irgendwo fertig.
Damit ergibt sich bei 0 auf 52km/h in 5s (52km/h entspricht genauer den 6000U/min als meine aus einem Beschleunigungsdiagramm abgelesenen 60km/h) eine Leistung von ca. 12kW für die Schwungscheibe.
Grüße,
pit
Schwungmasse Kurzhuber
- Claude-Michel
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- Registriert: Do 19. Okt 2006, 09:49
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Re: Schwungmasse Kurzhuber
Hallo Jürgen,
ich finde es toll, dass du probierst experimentell, die Massenträgheit der Schwungräder zu bestimmen. Ich kann es nicht, ich habe keine zur Hand. Ich möchte nicht kritisieren, nur helfen, zum Ergebnis zu kommen.
Könnte es ein, dass ein kleiner Fehler beim Pendelversuch passiert ist?
Wenn ich es richtig verstanden habe, hast du die Schwungmassen an eine Schnur gehängt, pendeln lassen und die Schwingungsdauer ermittelt. Bei diesem Versuch baust du einen Pendel wie bei einer Standuhr, wo der Takt nicht von der Masse des Gewichtes was pendelt bestimmt wird, sondern vom Abstand der Masse zum Drehpunkt.
So sehen auch deine Messergebnisse aus: die Schwingungsdauer hängt nur von der Pendellänge ab, nicht vom Gewicht was dran hängt. Alle drei Versuche mit gleicher Pendellänge haben die gleiche Schwingungsdauer.
Ich glaube der Pendelversuch muss anders durchgeführt werden. Es müsste ein Loch am Umfang der Scheibe vorhanden sein. Durch dieses Loch führst du einen dicken Nagel durch den du im Schraubstock fixierst. Jetzt lässt du die Schwungscheibe pendeln.
Da es wahrscheinlich kein Loch gibt, könnte ich mir vorstellen, die Schwungscheibe am Rand mit irgendwas einzuklemmen (kleine Schraubzwinge oder sowas). Jetzt muss um diesen Befestigungspunkt gependelt werden.
ich finde es toll, dass du probierst experimentell, die Massenträgheit der Schwungräder zu bestimmen. Ich kann es nicht, ich habe keine zur Hand. Ich möchte nicht kritisieren, nur helfen, zum Ergebnis zu kommen.
Könnte es ein, dass ein kleiner Fehler beim Pendelversuch passiert ist?
Wenn ich es richtig verstanden habe, hast du die Schwungmassen an eine Schnur gehängt, pendeln lassen und die Schwingungsdauer ermittelt. Bei diesem Versuch baust du einen Pendel wie bei einer Standuhr, wo der Takt nicht von der Masse des Gewichtes was pendelt bestimmt wird, sondern vom Abstand der Masse zum Drehpunkt.
So sehen auch deine Messergebnisse aus: die Schwingungsdauer hängt nur von der Pendellänge ab, nicht vom Gewicht was dran hängt. Alle drei Versuche mit gleicher Pendellänge haben die gleiche Schwingungsdauer.
Ich glaube der Pendelversuch muss anders durchgeführt werden. Es müsste ein Loch am Umfang der Scheibe vorhanden sein. Durch dieses Loch führst du einen dicken Nagel durch den du im Schraubstock fixierst. Jetzt lässt du die Schwungscheibe pendeln.
Da es wahrscheinlich kein Loch gibt, könnte ich mir vorstellen, die Schwungscheibe am Rand mit irgendwas einzuklemmen (kleine Schraubzwinge oder sowas). Jetzt muss um diesen Befestigungspunkt gependelt werden.
Gruß
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
Re: Schwungmasse Kurzhuber
Hallo Claude-Michel,
weil es einfacher ging, habe ich die Schwungräder möglichst kurz aufgehangen, die 25cm ist nur knapp mehr als der Radius.
Die Schwingungsdauer eines physikalischen Pendels (also mit Drehmasse) ist:
T = 2*pi*wurzel(J / (mgl))
mit T = Schingungsdauer
J = Drehmasse bezogen auf den Drehpunkt
m = Masse
g = Erdbeschleunigung 9,81 m/s²
l = Pendellänge (Abstand Drehpunkt zu Schwerpunkt)
Die gesammte auf den Drehpunkt bezogene Drehmasse teilt sich auf in die gesuchte Drehmasse um den Schwerpunkt und den Teil durch die Pendellänge:
J = J[sub]S[/sub] + ml²
Dabei ist die gesuchte J[sub]S[/sub] leider der deutlich kleinere Teil und damit sehr ungenau bestimmt.
Deshalb werde ich es demnächst, wie du auch schreibst, mit einer deutlich kürzeren Pendellänge versuchen, da wird die Aufhängung aber schwieriger.
Alternativ könnte man das Schwungrad auch an 2 Schnüren so aufhängen, daß es um seine Achse als Drehpendel pendelt, für diesen Aufbau kenne ich allerdings keine Formel.
weil es einfacher ging, habe ich die Schwungräder möglichst kurz aufgehangen, die 25cm ist nur knapp mehr als der Radius.
Die Schwingungsdauer eines physikalischen Pendels (also mit Drehmasse) ist:
T = 2*pi*wurzel(J / (mgl))
mit T = Schingungsdauer
J = Drehmasse bezogen auf den Drehpunkt
m = Masse
g = Erdbeschleunigung 9,81 m/s²
l = Pendellänge (Abstand Drehpunkt zu Schwerpunkt)
Die gesammte auf den Drehpunkt bezogene Drehmasse teilt sich auf in die gesuchte Drehmasse um den Schwerpunkt und den Teil durch die Pendellänge:
J = J[sub]S[/sub] + ml²
Dabei ist die gesuchte J[sub]S[/sub] leider der deutlich kleinere Teil und damit sehr ungenau bestimmt.
Deshalb werde ich es demnächst, wie du auch schreibst, mit einer deutlich kürzeren Pendellänge versuchen, da wird die Aufhängung aber schwieriger.
Alternativ könnte man das Schwungrad auch an 2 Schnüren so aufhängen, daß es um seine Achse als Drehpendel pendelt, für diesen Aufbau kenne ich allerdings keine Formel.
Gruß Jürgen