Nein. Von einem 3. Knick war nie die Rede. Der 2. Knick beginnt immer mit dem Einsetzen der 2. Feder. Hier addiert sich Federkraft 2. zu Federkraft 1.Pit hat geschrieben:Tut mir leid, versteh ich nicht. Ist das jetzt bei dir der dritte Knick, von dem an es parallel zur Abszisse geht?Es kann durchaus sein, dass diese Gesamtfederkraft nicht überwunden werden kann. Dann dient die starke Feder nur noch als mechanischer Anschlag und der Kurvenverlauf ist wieder parallel zur Abszisse. Bis zur Höchstdrehzahl.
Wird aber die Gesamtfederkraft überschritten, steigt die kurve auf der Ordinate weiter an, aber in einem entsprechenden flacheren verlauf. Genau hier beginnt der 2. Knick.
pit
Fall 1: Wird die 2. Feder so vom Hersteller gewählt, dass die Summe der Federkraft 1. und 2. so gross ist, dass diese von der Zentrifugalkraft nicht überschritten werden kann, dann ist die Verstellung am Ende. Auch wenn noch ein Restweg in der Kurvenöffnung vorhanden ist. Da wirkt die 2. Feder quasi wie ein Anschlag.
Fall 2: Wird die 2. Feder in ihrer Federkraftstärke so gewählt, dass die Summe von Federkraft 1. und 2. von der Fliehkraft überwunden wird, gibt es einen flachen Anstieg an der Ordinate.
Mit dieser Verteiler-Konstruktion wurden Millionen unterschiedlicher Fahrzeuge ausgerüstet. Man brauchte nur ein motorspezifisches Federnpaar.
Sorry, dass ich mich im vorigen Beitrag unverständlich ausgedrückt habe.
HUF
