Originalen Lack retten - ?
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Bernhard(Süd) Verified
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- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 17:00
Originalen Lack retten - ?
Hallo,
meine DS trägt in weiten Teilen noch den originalen blauen Lack mit schöner Patina, bereichsweise vor allem Kofferdeckel und Kotflügel hinten links) aber auch stark durch den Zahn der Zeit mattiert (bzw. "ausgekreidet").
Heute war ich beim karrosserie-Profi zwecks Einschätzung von Auffrischungsmöglichkeiten.
Er ist an einer Stelle (am ziemlich matten Kofferdeckel) kurz mit langsamlaufender Poliermaschine und Poliermittel (nicht: Schleifmittel) drangegangen.
Der erzielte seidenmatte Glanz ist wunderschön, ABER der Lack ist so dünn (durch jahrelanges "Auskreiden"?), dass an einer Stelle selbst dieses sehr vorsichtige Polieren die rotbraune Grundierung durchschimmern lässt !
Der Meister rät nun eigentlich dazu, das Polieren sein zu lassen und eher eine Neulackierung zu erwägen (er hat -recht realistisch, meine ich- beim Stichwort "DS" ca. 5000,- geschätzt).
Er kann zwar meine Vorliebe für originale Patina verstehen (ist also wohl nicht in gerader Linie auf raschen Gewinn aus), meint aber, dass das Risiko zu gross sei, durch Polieren an vielen Stellen die Grundierung (fast) hervorzuholen.
Finde ich sehr schade, weil mir die Patina des Originallacks (gegebenenfalls durch Polieren veredelt) generell viel besser gefällt als ein "seelenloser" hoch (höchst-) glänzender Neulack.
Was ist zu raten? Gibt es Erfahrungen aus ähnlichen Fällen? Alternative Lösungsmöglichkeiten??
Dankbar für Tips:
Bernhard
meine DS trägt in weiten Teilen noch den originalen blauen Lack mit schöner Patina, bereichsweise vor allem Kofferdeckel und Kotflügel hinten links) aber auch stark durch den Zahn der Zeit mattiert (bzw. "ausgekreidet").
Heute war ich beim karrosserie-Profi zwecks Einschätzung von Auffrischungsmöglichkeiten.
Er ist an einer Stelle (am ziemlich matten Kofferdeckel) kurz mit langsamlaufender Poliermaschine und Poliermittel (nicht: Schleifmittel) drangegangen.
Der erzielte seidenmatte Glanz ist wunderschön, ABER der Lack ist so dünn (durch jahrelanges "Auskreiden"?), dass an einer Stelle selbst dieses sehr vorsichtige Polieren die rotbraune Grundierung durchschimmern lässt !
Der Meister rät nun eigentlich dazu, das Polieren sein zu lassen und eher eine Neulackierung zu erwägen (er hat -recht realistisch, meine ich- beim Stichwort "DS" ca. 5000,- geschätzt).
Er kann zwar meine Vorliebe für originale Patina verstehen (ist also wohl nicht in gerader Linie auf raschen Gewinn aus), meint aber, dass das Risiko zu gross sei, durch Polieren an vielen Stellen die Grundierung (fast) hervorzuholen.
Finde ich sehr schade, weil mir die Patina des Originallacks (gegebenenfalls durch Polieren veredelt) generell viel besser gefällt als ein "seelenloser" hoch (höchst-) glänzender Neulack.
Was ist zu raten? Gibt es Erfahrungen aus ähnlichen Fällen? Alternative Lösungsmöglichkeiten??
Dankbar für Tips:
Bernhard
(Citroenfahrer seit 1980, wie schön :-) )
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klaus_id19 Verified
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- Registriert: Mi 18. Feb 2009, 20:25
Re: Originalen Lack retten - ?
Hallo Bernhard,
meine mal in einem Oldtimerbeitrag gelesen zu haben, dass bei Autos generell zuviel poliert und viel zuwenig gewachst wird.
Denke mal an den Stellen, wo wirklich die Grundierung hervorkommt ist es defintiv zu spät, die wegpolierten Lackschichten sind einfach weg. Aber auch das kann Teil einer originalen Patina und Geschichte eines Autos sein.
Ich würde versuchen, das Auto ganz vorsichtig von Hand zu polieren und mit ganz schwacher Politur zu versuchen wirklich nur den Zustand herbeizuführen, der dir vorschwebt und anschließend diesen Zustand mit hochwertigem Wachs längstmöglich beizubehalten.
Neulackierung bleibt dir ja im Falle eines Fehlschlages unbenommen...
Gibt übrigens zwischenzeitlich auch professionelle Hilfe für dein geschildertes Problem, siehe hier:
Motor Klassik
Denke aber mal, so was ist ziemlich hochpreisig..wollte dir die Info trotzdem nicht vorenthalten, falls du sie noch nicht kennen solltest...
Gruesse
Klaus
meine mal in einem Oldtimerbeitrag gelesen zu haben, dass bei Autos generell zuviel poliert und viel zuwenig gewachst wird.
Denke mal an den Stellen, wo wirklich die Grundierung hervorkommt ist es defintiv zu spät, die wegpolierten Lackschichten sind einfach weg. Aber auch das kann Teil einer originalen Patina und Geschichte eines Autos sein.
Ich würde versuchen, das Auto ganz vorsichtig von Hand zu polieren und mit ganz schwacher Politur zu versuchen wirklich nur den Zustand herbeizuführen, der dir vorschwebt und anschließend diesen Zustand mit hochwertigem Wachs längstmöglich beizubehalten.
Neulackierung bleibt dir ja im Falle eines Fehlschlages unbenommen...
Gibt übrigens zwischenzeitlich auch professionelle Hilfe für dein geschildertes Problem, siehe hier:
Motor Klassik
Denke aber mal, so was ist ziemlich hochpreisig..wollte dir die Info trotzdem nicht vorenthalten, falls du sie noch nicht kennen solltest...
Gruesse
Klaus
Re: Originalen Lack retten - ?
Servus,
ein altes Fahrzeug in Originallack ist schon etwas ganz Besonderes und Rares, ich beneide dich darum!
Da Nitrozelluloselack verhältnismäßig weich ist, lässt er sich zwar gut aufpolieren, allerdings wittert seine Oberfläche auch schnell wieder ab, wird matt und mit jedem Polieren auch dünner. Um die Lackoberfläche zu konservieren, besonders aber auch die offenen Poren, Kratzer und feinen Lackrisse zu versiegeln, würde ich auf regelmäßige Wachs- Lackkonservierung (nicht mit Lackpolitur zu verwechseln) setzen.
lg
ein altes Fahrzeug in Originallack ist schon etwas ganz Besonderes und Rares, ich beneide dich darum!
Da Nitrozelluloselack verhältnismäßig weich ist, lässt er sich zwar gut aufpolieren, allerdings wittert seine Oberfläche auch schnell wieder ab, wird matt und mit jedem Polieren auch dünner. Um die Lackoberfläche zu konservieren, besonders aber auch die offenen Poren, Kratzer und feinen Lackrisse zu versiegeln, würde ich auf regelmäßige Wachs- Lackkonservierung (nicht mit Lackpolitur zu verwechseln) setzen.
lg
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Bernhard(Süd) Verified
- Beiträge: 1294
- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 17:00
Re: Originalen Lack retten - ?
Hallo Ihr Beiden,
erstmal Danke für die beiden ersten Meinungen (weitere gern !).
Wie man auf meinem Bildchen ahnen kann, sind die einzelnen Karosserieteile zu allem Überfluss auch noch ungleich mattiert. Ungefähr so, als hätte der französische Vorbesitzer so gegen 1979 mal vordere Kotflügel und Haube (oder deren Lack) erneuert...
Klaus: der Meister heute hat nicht ausführlich poliert oder gar geschliffen, sondern ist nur höchstens eine Minute mit feinem flüssigem (eben doch) Poliermittel am Schleifteller der langsamlaufenden Profimaschine drübergehuscht. Naja, ein wenig Druck hat er schon ausgeübt, aber nur so wenig, dass ich den demontierten Kofferdeckel, den ich in senkrechter Position in beiden Händen hielt, mit einer Hand gut gegenhalten konnte.
Und schon schimmerte an einer leichten Wölbung die Grundierung durch...! (Kann ein Foto davon noch einstellen).
Glaube eigentlich auch nicht, dass der Lack in früheren Jahren viel poliertwurde, dagegen spricht die Vorgeschichte des Autos (soweit bekannt) und das Fehlen jeglicher, auch feinster Schleifspuren.
Denke eher, dass durch das "Auskreiden" die obere Lackschicht im Lauf der Jahrzehnte ins Nirwana gegangen ist (Fachleute: Kann das sein???).
Beim von Dir vorgeschlagenen von-Hand-Polieren "...wird man kein Land sehen", meinte der Meister.
Da schwebt mir eher ein SANFTES Polieren mit feinstem Mittelchen und der Profimaschine vor, aber wirklich nur eine hauchzarte Bearbeitung mit Samtpfoten (vielleicht kann ich Nachbars Kater überreden?? Sollaber ja die Krallen einziehen!). Und dann in der Tat mit Wachs drüber. Die früher entstandene Unregelmässigkeiten auf den Flächen -von all den 50-jährigen Beulchen ganz abgesehen!) werden dabei, denke ich, eher deutlich sichtbar werden/bleiben.
Hannes: Danke, da haben wir den gleichen Geschmack! Aber, siehe oben, die Karosserieteile sind ungleich mattiert (seufz), das silberne Dach ist sehr matt geworden (und fleckig). Obwohl ich Origanlack liebe, tun mir deshalb zuweilen die Augen weh...
Ich glaube nicht, dass man 1962 noch Nitrolack verwendet hat. Allerdings passt deine Beschreibung (sehr(!) weich, rasch matt werdend) dazu.
Dachtest Du an Wachskonservierung ohne vorheriges Polieren, indem dass Verschliessen von Poren und Riefen ausreichen könnte, oder...?
Noch im (matten) Halbdunkel tappend:
Bernhard
erstmal Danke für die beiden ersten Meinungen (weitere gern !).
Wie man auf meinem Bildchen ahnen kann, sind die einzelnen Karosserieteile zu allem Überfluss auch noch ungleich mattiert. Ungefähr so, als hätte der französische Vorbesitzer so gegen 1979 mal vordere Kotflügel und Haube (oder deren Lack) erneuert...
Klaus: der Meister heute hat nicht ausführlich poliert oder gar geschliffen, sondern ist nur höchstens eine Minute mit feinem flüssigem (eben doch) Poliermittel am Schleifteller der langsamlaufenden Profimaschine drübergehuscht. Naja, ein wenig Druck hat er schon ausgeübt, aber nur so wenig, dass ich den demontierten Kofferdeckel, den ich in senkrechter Position in beiden Händen hielt, mit einer Hand gut gegenhalten konnte.
Und schon schimmerte an einer leichten Wölbung die Grundierung durch...! (Kann ein Foto davon noch einstellen).
Glaube eigentlich auch nicht, dass der Lack in früheren Jahren viel poliertwurde, dagegen spricht die Vorgeschichte des Autos (soweit bekannt) und das Fehlen jeglicher, auch feinster Schleifspuren.
Denke eher, dass durch das "Auskreiden" die obere Lackschicht im Lauf der Jahrzehnte ins Nirwana gegangen ist (Fachleute: Kann das sein???).
Beim von Dir vorgeschlagenen von-Hand-Polieren "...wird man kein Land sehen", meinte der Meister.
Da schwebt mir eher ein SANFTES Polieren mit feinstem Mittelchen und der Profimaschine vor, aber wirklich nur eine hauchzarte Bearbeitung mit Samtpfoten (vielleicht kann ich Nachbars Kater überreden?? Sollaber ja die Krallen einziehen!). Und dann in der Tat mit Wachs drüber. Die früher entstandene Unregelmässigkeiten auf den Flächen -von all den 50-jährigen Beulchen ganz abgesehen!) werden dabei, denke ich, eher deutlich sichtbar werden/bleiben.
Hannes: Danke, da haben wir den gleichen Geschmack! Aber, siehe oben, die Karosserieteile sind ungleich mattiert (seufz), das silberne Dach ist sehr matt geworden (und fleckig). Obwohl ich Origanlack liebe, tun mir deshalb zuweilen die Augen weh...
Ich glaube nicht, dass man 1962 noch Nitrolack verwendet hat. Allerdings passt deine Beschreibung (sehr(!) weich, rasch matt werdend) dazu.
Dachtest Du an Wachskonservierung ohne vorheriges Polieren, indem dass Verschliessen von Poren und Riefen ausreichen könnte, oder...?
Noch im (matten) Halbdunkel tappend:
Bernhard
(Citroenfahrer seit 1980, wie schön :-) )
Re: Originalen Lack retten - ?
Bernhard,
ja, der Lack an Deiner DS ist tatsächlich stark verwittert, trotzdem, ich würde mit einer Neulackierung so lange wie nur irgendwie möglich zuwarten, das Ding ist IMHO so wie es ist wunderschön und hat unglaublichen Charme.
Ein neuer Lack raubt Deiner DS mehr als er bringt, meine freundschaftliche Meinung: FINGER WEG
Passt nicht zu Dir, passt nicht zur Innenausstattung, …
Es gibt am Markt einige Mittelchen um Poren im Lack zu schließen, bei derart altem Lack mit mehr oder weniger ‚unbekannter‘ Zusammensetzung aber vermutlich ein unkalkulierbares Risiko, ich würde daher versuchen den Verwitterungsprozess mit div. Wachsen zu verlangsamen.
L.G.
Dietmar
ja, der Lack an Deiner DS ist tatsächlich stark verwittert, trotzdem, ich würde mit einer Neulackierung so lange wie nur irgendwie möglich zuwarten, das Ding ist IMHO so wie es ist wunderschön und hat unglaublichen Charme.
Ein neuer Lack raubt Deiner DS mehr als er bringt, meine freundschaftliche Meinung: FINGER WEG
Passt nicht zu Dir, passt nicht zur Innenausstattung, …
Es gibt am Markt einige Mittelchen um Poren im Lack zu schließen, bei derart altem Lack mit mehr oder weniger ‚unbekannter‘ Zusammensetzung aber vermutlich ein unkalkulierbares Risiko, ich würde daher versuchen den Verwitterungsprozess mit div. Wachsen zu verlangsamen.
L.G.
Dietmar
Re: Originalen Lack retten - ?
Hallo Bernhard,
ich würde hier mal vorbeischauen und mich beraten lassen.
http://www.autoaufbereitung-steinhoefer ... essum.html
Gruss
Siggi
ich würde hier mal vorbeischauen und mich beraten lassen.
http://www.autoaufbereitung-steinhoefer ... essum.html
Gruss
Siggi
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Bernhard(Süd) Verified
- Beiträge: 1294
- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 17:00
Re: Originalen Lack retten - ?
Hallo,
Siggi: Bei GENAU so einem Betrieb habe ich mich ja gestern Nachmittag ausführlich beraten lassen, gell...!
Klar, eine zweite Meinung einholen ist immer gut...
MeDi: Danke! Hast schon recht, kennst das Auto gut, und Deine Meinung ist mir viel wert!
Nur halt, ...der Lack ist ECHT papierdünn (nein, dünner) und arg ungleichmässig, wie eine Milka-Kuh (sic! fast genau die Farbe kicher...!).
Im Prinzip ja auch meine Meinung zu Autos diesen Verwitterungszustands (ich vergass zu erwähnen: komplett rostfrei): Neulack wäre drittpubertäre ([sub]kicher[/sub]) Kosmetik..
So ganz nebenbei auch eine wirtschaftliche Frage: Für 5000.- kann man die Mechanik unglaublich fein fit machen, gell...
(Ganz nebenbei: Aber es gibt -einige sehr wenige- gelungene Versuche mit leicht halbmatt angemischtem Neulack. Zum Beispiel Schmittkults break (naja, schon merklich matt, aber schööön). Oder der kleine Tatra in einer der letzten Nummern der Oldtimer-Praxis.
Und hier nu` 2 Bilder von der gestern probeweise zart anpolierten Fläche, man sieht rechts daneben den "ausgekreideten" Originallack, und links im anpolierten Bereich die etwa Fünffrancstückgrosse Fläche, wo`s rotbraun-grundiert durchscheint.
Grüsse: Bernhard
Siggi: Bei GENAU so einem Betrieb habe ich mich ja gestern Nachmittag ausführlich beraten lassen, gell...!
Klar, eine zweite Meinung einholen ist immer gut...
MeDi: Danke! Hast schon recht, kennst das Auto gut, und Deine Meinung ist mir viel wert!
Nur halt, ...der Lack ist ECHT papierdünn (nein, dünner) und arg ungleichmässig, wie eine Milka-Kuh (sic! fast genau die Farbe kicher...!).
Im Prinzip ja auch meine Meinung zu Autos diesen Verwitterungszustands (ich vergass zu erwähnen: komplett rostfrei): Neulack wäre drittpubertäre ([sub]kicher[/sub]) Kosmetik..
So ganz nebenbei auch eine wirtschaftliche Frage: Für 5000.- kann man die Mechanik unglaublich fein fit machen, gell...
(Ganz nebenbei: Aber es gibt -einige sehr wenige- gelungene Versuche mit leicht halbmatt angemischtem Neulack. Zum Beispiel Schmittkults break (naja, schon merklich matt, aber schööön). Oder der kleine Tatra in einer der letzten Nummern der Oldtimer-Praxis.
Und hier nu` 2 Bilder von der gestern probeweise zart anpolierten Fläche, man sieht rechts daneben den "ausgekreideten" Originallack, und links im anpolierten Bereich die etwa Fünffrancstückgrosse Fläche, wo`s rotbraun-grundiert durchscheint.
Grüsse: Bernhard
(Citroenfahrer seit 1980, wie schön :-) )
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Bernhard(Süd) Verified
- Beiträge: 1294
- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 17:00
Re: Originalen Lack retten - ?
Ergänzung:
1) Hier
http://www.nuancierds.fr/AC%20105%20Gris%20Ardoise.htm
ist das Original (oder auch glänzender Neulack?!?).
2) Meinst Du, Nur Säubern und Wachsen, Medi, ohne Polieren...?
Naaacht:
Bernhard
1) Hier
http://www.nuancierds.fr/AC%20105%20Gris%20Ardoise.htm
ist das Original (oder auch glänzender Neulack?!?).
2) Meinst Du, Nur Säubern und Wachsen, Medi, ohne Polieren...?
Naaacht:
Bernhard
(Citroenfahrer seit 1980, wie schön :-) )
Re: Originalen Lack retten - ?
Bernhard,
ich würde da erst mal mit dem Mikroskop rangehen, ist der Lack noch ‚griffig‘ würde ich versuchen einen Porenfüller aufzutragen. Ist der Lack zu stark ausgekreidet, hält da nichts mehr vernünftig darauf. Ich habe einen roten Visa (bezüglich auskreiden definitiv die übelste Farbe) da hält auch das beste Wachs gerade mal ein Monat.
Zum Polieren fehlt, wie Du selber sagst und man auch sieht, die Lackdicke.
In den 80ern hätte man gesagt: Eine Wunde bleibt wie neu wenn man regelmäßig mit dem Finger drin rumbohrt
L.G.
Dietmar
PS.: Schon komisch, einen Lack für eine längere Zeit zum Glänzen zu bringen scheint eine unlösbare Herausforderung zu sein, kleckert man unabsichtlich etwas Diesel auf den Lack, brennt einem die Stelle regelrecht ein Loch ins Auge
PPS.: Ich hab‘ hier im Büro einen recht großen Ficus B. mit Läusen stehen, da drunter glänzt schon der Boden, werde den ‚Baum‘ mal versuchsweise aufs Visa-Dach stellen, so eine Art Schellack-Politur, by doing itself
ich würde da erst mal mit dem Mikroskop rangehen, ist der Lack noch ‚griffig‘ würde ich versuchen einen Porenfüller aufzutragen. Ist der Lack zu stark ausgekreidet, hält da nichts mehr vernünftig darauf. Ich habe einen roten Visa (bezüglich auskreiden definitiv die übelste Farbe) da hält auch das beste Wachs gerade mal ein Monat.
Zum Polieren fehlt, wie Du selber sagst und man auch sieht, die Lackdicke.
In den 80ern hätte man gesagt: Eine Wunde bleibt wie neu wenn man regelmäßig mit dem Finger drin rumbohrt
L.G.
Dietmar
PS.: Schon komisch, einen Lack für eine längere Zeit zum Glänzen zu bringen scheint eine unlösbare Herausforderung zu sein, kleckert man unabsichtlich etwas Diesel auf den Lack, brennt einem die Stelle regelrecht ein Loch ins Auge
PPS.: Ich hab‘ hier im Büro einen recht großen Ficus B. mit Läusen stehen, da drunter glänzt schon der Boden, werde den ‚Baum‘ mal versuchsweise aufs Visa-Dach stellen, so eine Art Schellack-Politur, by doing itself
Re: Originalen Lack retten - ?
hallo Bernhard,
ich würde pflegen (da hast du ja schon viele Tips) aber nicht lackieren!
dann sind 50jahre weg!
Das ist bei einem alten Auto im originalem Zustand dann schade - Patina ist nicht zu ersetzen ...
grüsse an Dich!
karl
ich würde pflegen (da hast du ja schon viele Tips) aber nicht lackieren!
dann sind 50jahre weg!
Das ist bei einem alten Auto im originalem Zustand dann schade - Patina ist nicht zu ersetzen ...
grüsse an Dich!
karl