Komisch, nicht nur meine Erfahrungen sind da in der Praxis vollkommen anders. Ein auf LHM umgerüstetes UR-D-Modell der ersten Serie ist mit der normalen Dämpferabstimmung überhaupt nicht vernünftig fahrbar. Die Kisten sind dann viel zu weich und federn insbesondere hinten schon bei kleinen Bodenwellen bis zum Anschlag durch.[/quote]
Das ist nun wieder das genaue Gegenteil, von dem, was mir andere erzählen.
In beide Richtungen (egal ob härter oder weicher) ist es aber schwer zu erklären, wenn man sich mal die technischen Daten ansieht: Die dynamische Viskositäten von LHM und LHS sind nahezu gleich, die kinematische Viskosität von LHM ist höher. Die Abweichungen sind übrigens für beide Werte zwischen LHM / LHS geringer, als so manche LHS-"Ersatzflüssigkeit", die sich diverse Leute reinkippen. Da müssten also viel größere Unterschiede zu spüren sein, als beim Wechsel von LHS auf LHM.
[quote=rsa404]Im Winter kenne ich es genau umgekehrt. Alle von mir bisher gefahrenen LHS-Autos fahren sich auch bei Minusgraden nahezu unverändert. Bei LHM sieht das ganz anders aus, Egal ob D-Modell, CX, BX, XM und Xantia. Die werden alle schon bei geringen Minusgraden zäh in der Lenkung und auch spürbar härter in der Federung. Zumindest nach dem morgendlichen Kaltstart bis das System dann allmählich Betriebstemperatur erreicht.
Gruß,
Ralf[/quote]
Kann ich so nicht bestätigen bei meinem SM. Zumindest nicht in einem Maße, dass es auffallen würde.
Es kann sein, dass LHM eine niedrigere Wärmeleitzahl hat (finde da keine Daten zu), dann braucht es etwas länger, um auf Temperatur zu kommen. Aber das sind keine Welten.
Das wiederum würde sich aber dann nicht mit der weiter oben erwähnten, angeblich höheren "Sommeranfälligkeit" decken.
Aber solche Diskussionen sind eh müßig, denn man bekommt soviel diametral unterschiedliche Beobachtungen, wie man Leute interviewt