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Re: im lenkkopf rost

Verfasst: Mo 7. Dez 2015, 12:22
von dosdres
hallo tom,

das ist mein tag: lenkungs-roulette! das trifft den punkt.

endlich einmal einer der das problem beim namen nennt.
ich dachte schon ich bin penetrant.

ich möchte trotzdem verstehen,
warum es nicht möglich ist, eine lenkung zu überholen, die auch funktioniert?

an stelle der testbank:
lenkung einbauen, elektromotor treibt die hydraulikpumpe an, auto vorne hoch heben,
und fleißig lenken?? oder müssen die räder bodenhaftung haben?

gruß
erik

Re: im lenkkopf rost

Verfasst: Mo 7. Dez 2015, 12:51
von Hans-Uwe Fischer
[quote=dosdres]
[...] an stelle der testbank:
lenkung einbauen, elektromotor treibt die hydraulikpumpe an, auto vorne hoch heben,
und fleißig lenken?? oder müssen die räder bodenhaftung haben?

gruß
erik[/quote]

Moin,
ich halte die Bodenhaftung für äusserst wichtig. Bei der gewaltigen Kraft/Gewicht, welche auf die Vorderräder drückt und bei gleichzeitiger Benutzung von Breitreifen mit rel. wenig Luftdruck, ist ein Drehen der Räder sehr kraftaufwändig. Da macht sich jeder einzelne Einfluss bemerkbar.

Dabei geht die Drehkraft (Moment) zentral senkrecht durch das Rad. Das kommt erschwerend hinzu. Gäbe es einen Vorlauf - wirkt ähnlich einer Knicklenkung - wären die Lenkkräfte wohl geringer. Einziger Vorteil (?), eine DS fährt bei Plattfuss weiter gerade aus.

Wenn also DS-Lenkungen getestet und verglichen werden sollen, dann gleiche Vertikalkraft, Reifengrösse, Marke, Luftdruck und Untergrund.

Beste Schonung und Komfort: Schmale Reifen, hoher Luftdruck und eine DS niemals ohne Hydraulikdruck lenken.

HUF