Re: Mieterstrommodell
Verfasst: Fr 2. Feb 2024, 14:26
Hallo pit,
das ist mir auch klar - allerdings funktioniert das gesamte Geschäftsmodell meiner Meinung nicht mehr.
(was auch die Flensburger übrigens (indirekt) zugaben, da mir schlussendlich ein Angebot vorlag, dass um mehr als 20 ct KW/h reduziert wurde!)
Was mir bei dem täglichen Strommix der FAZ allerdings klar wurde - der übrigens nur vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges und den ausbleibenden Erdgaslieferungen aus Russland thematisiert wurde - wo kommt der Strom eigentlich wirklich her?
Deutschland substituiert aktuell und für den Rest das Jahrzehnts die auslaufende Kernkraft und die starkverteuerten Gaskraftwerke durch Kohlekraftwerke. So einfach
Ich habe durch eine private hohe Investition in Fotovoltaik und elektrische Kleinmobilität unser CO2 Profil größtmöglich reduziert.
Wo ich den restlichen Strom kaufe ist vor dem beschriebenen Hintergrund (mir) fast egal, da es zu der Energiewende keine Alternative gibt und es inzwischen darüber sogar einen gesellschaftlichen Konsens gibt. (von der AfD mal abgesehen)
Interessant ist für mich in dem Zusammenhang, dass wir in Deutschland wieder einen Sonderweg einschlagen..
Für mich stellen sich Fragen, die ich noch vor 5 Jahren völlig anders beantwortet hätte:
1.) War es sinnvoll die Atomkraftwerke tatsächlich abzuschalten? oder wären die 6% Anteil am Strommix nicht bis zum Ende des Jahrzehnts hilfreich und stabilisierend gewesen? (und das sage ich als jemand der sein gesamtes Erwachseneren dagegen demonstriert hat) Franzosen, Belgier, Niederländer, Finnen, Schweden, Italiener, Tschechen, Slowaken, Polen und Briten beantworten die Fragestellung deutlich anders.
2.) Wenn wir, als europäische Sonderlösung, als Zwischenlösung auf Kohle setzen - war es sinnvoll den Ruhrbergbau zu rasieren? Betriebswirtschaftlich vielleicht, volkswirtschaftlich auch?
3.) Wenn wir, als europäische Sonderlösung, als Zwischenlösung auf Gas setzen - wie sinnvoll ist das Frackinggas aus den USA?
Also vor diesem Hintergrund dieser meiner Verwirrung würde ich Dir einen lokalen, genossenschaftlichen oder kommunalen Versorger empfehlen der die kW/h unter 30ct/kW/h anbietet.
Grüße
Karl
das ist mir auch klar - allerdings funktioniert das gesamte Geschäftsmodell meiner Meinung nicht mehr.
(was auch die Flensburger übrigens (indirekt) zugaben, da mir schlussendlich ein Angebot vorlag, dass um mehr als 20 ct KW/h reduziert wurde!)
Was mir bei dem täglichen Strommix der FAZ allerdings klar wurde - der übrigens nur vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges und den ausbleibenden Erdgaslieferungen aus Russland thematisiert wurde - wo kommt der Strom eigentlich wirklich her?
Deutschland substituiert aktuell und für den Rest das Jahrzehnts die auslaufende Kernkraft und die starkverteuerten Gaskraftwerke durch Kohlekraftwerke. So einfach
Ich habe durch eine private hohe Investition in Fotovoltaik und elektrische Kleinmobilität unser CO2 Profil größtmöglich reduziert.
Wo ich den restlichen Strom kaufe ist vor dem beschriebenen Hintergrund (mir) fast egal, da es zu der Energiewende keine Alternative gibt und es inzwischen darüber sogar einen gesellschaftlichen Konsens gibt. (von der AfD mal abgesehen)
Interessant ist für mich in dem Zusammenhang, dass wir in Deutschland wieder einen Sonderweg einschlagen..
Für mich stellen sich Fragen, die ich noch vor 5 Jahren völlig anders beantwortet hätte:
1.) War es sinnvoll die Atomkraftwerke tatsächlich abzuschalten? oder wären die 6% Anteil am Strommix nicht bis zum Ende des Jahrzehnts hilfreich und stabilisierend gewesen? (und das sage ich als jemand der sein gesamtes Erwachseneren dagegen demonstriert hat) Franzosen, Belgier, Niederländer, Finnen, Schweden, Italiener, Tschechen, Slowaken, Polen und Briten beantworten die Fragestellung deutlich anders.
2.) Wenn wir, als europäische Sonderlösung, als Zwischenlösung auf Kohle setzen - war es sinnvoll den Ruhrbergbau zu rasieren? Betriebswirtschaftlich vielleicht, volkswirtschaftlich auch?
3.) Wenn wir, als europäische Sonderlösung, als Zwischenlösung auf Gas setzen - wie sinnvoll ist das Frackinggas aus den USA?
Also vor diesem Hintergrund dieser meiner Verwirrung würde ich Dir einen lokalen, genossenschaftlichen oder kommunalen Versorger empfehlen der die kW/h unter 30ct/kW/h anbietet.
Grüße
Karl