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Re: Dichtmasse

Verfasst: Di 4. Nov 2014, 21:53
von DS20_break
[quote=speedyfan]
Hallo Stefan,
mein Gehäuse war genauso zerfressen, ich habe das Gehäuse sandgestrahlt,und dann mit Flüssigmetall von Loctite aufgefüllt.
Hält super.
Gesundes Neues, Jörg.[/quote]

Bei mir haben das Getriebegehäuse und die Ölwanne eines anderen Fabrikats (ebenfalls aus Alu) einen Riss. Ist das Loctite so dünnflüssig, dass es ein wenig in den Riss eindringt und verträgt es die Temperatur der Ölwanne?

Re: Dichtmasse

Verfasst: Di 4. Nov 2014, 23:10
von Dordognone
Moin

Was hälst Du davon, oder scheidet Demontage aus?

http://youtu.be/Bu2bq9ad0e0

cu

stefan

Re: Dichtmasse

Verfasst: Mi 5. Nov 2014, 00:00
von DS20_break
Hi Stefan,
bin beeindruckt. Aber Ausbau Getriebe mit Motor scheidet aus, da recht viel Aufwand. Mach ich erst (un)freiwillig wenn die Kupplung dran ist. Und bei der Ölwanne (Jag XJ6) auch, wäre ein nicht vertretbarer Aufwand den rauszuholen.
Öl ablassen und dann an senkrechter Fläche ist wohl eher nicht von Erfolg beschienen? Ich muß mir noch son paar welding Videos anschauen, danke.

Re: Dichtmasse

Verfasst: Mi 5. Nov 2014, 21:18
von DS20_break
Hi Stefan;
Hast du an einem ausgebauten Getriebe/Ölwanne schon mal Alu geschweißt?

Re: Dichtmasse

Verfasst: Mi 5. Nov 2014, 22:17
von Dordognone
Moin

Bislang habe ich - außer experimentell - noch kein so dickes Material wie ein Getriebegehäuse oder eine Ölwanne damit bearbeitet, sondern nur die Steinschlagschutzbleche sowie den Tank vom DKW geflickt. In beiden Fällen habe ich auf das Vorwärmen zwar gänzlich verzichtet, kann aber versichern, daß das Verfahren funktioniert. Der Tank ist seit 10 Jahren dicht und die Steinschlagecken hängen auch noch am Auto.
Ich gebe aber zu: Das ist Liebhaberei. In Anbetracht des Demontageaufwands z.B. für eine Ölwannenreparatur würde der Pragmatiker vermutlich zu Flüssigmetall greifen oder - falls er den Motor wirklich ausbaut - gleich eine bessere gebrauchte suchen. Andererseits kann der Könner mit dem Lot echte Wunder wirken.

http://www.youtube.com/watch?v=rSzpmP_v ... F83E452E84

Auf die Idee mit dem selbstgegossenen Gewinde wäre ich selbst nicht gekommen, habe aber auch schon das Gegenteil, also einen gegossenen Gewindebolzen gesehen.

Vielleicht mal selbst ausprobieren!

cu

stefan

Re: Dichtmasse

Verfasst: Mi 5. Nov 2014, 22:48
von DS20_break
Hallo Stefan,
bin schon kurz vor dem Kauf ums mal zu probieren. Mein Kumpel hat mir schon Alu E-geschweißt, aber in der Firma, da hat er das Equipment. Aber das Getriebe bekommt er nicht in seine Aktentasche :-)
Mal sehen, was das wird.
cu
P.S. was für ein DKW mit Alutank?

Re: Dichtmasse

Verfasst: Mi 5. Nov 2014, 23:47
von Dordognone
Moin

Nein nein, kein Alutank am DKW, der ist ganz normal aus Stahl. Kann man mit dem Lot aber auch bearbeiten!

Der Dkw ist ein F93 "Großer 3=6" von 1957. Traction Avant auf Deutsch sozusagen und zu seiner Zeit hierzulande Alternativlos bis der Ford 12m P4 auf den Markt kam.

Das Auto fährt ganz anders als die Göttin und ist auch sonst - außer dem Frontantrieb - irgendwie ganz ihr Gegenteil; Es macht mir trotzdem viel Spaß, damit unterwegs zu sein.

cu

stefan

Re: Dichtmasse

Verfasst: Do 6. Nov 2014, 09:57
von Pit
Hallo Stefan,
ich finde der "3=6" und die Göttin passen schon zusammen (Aerodynamik, Frontantrieb). Bei meinem Vater war der "3=6" der Vorgänger der DS19.
Grüße,
pit

Re: Dichtmasse

Verfasst: Do 6. Nov 2014, 12:27
von DS20_break
Mein Vater hat den Sprung vom F7 zur DS nie geschafft, aber ich durfte auf dem F7 fahren lernen.

Re: Dichtmasse

Verfasst: Do 6. Nov 2014, 12:31
von Die Veteranenscheune
OK,
zurück zum Thema !!!!!

Ich habe mein Pumpengehäuse auch mit so einem 2 K Metall - zeugs saniert.
Hält schon ewig.