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Re: Benzinpumpe
Verfasst: Sa 22. Feb 2014, 16:17
von papasitt
[quote=papasitt]
[quote=klaus_id19]
Klemens,
Musste meine Benzinpumpe leider auch wegen massiver Inkontinenz auf ein moderneres Teil (keine Angst, keine Elektrik, sondern in etwa das, was bei dir auf dem Foto zu sehen ist ) wechseln.
DS-Club
Hier findest du evtl. auch noch weitere Hinweise.
Vermisse nach wie vor die Handpumpe, die von mir gekaufte 11 CV Nachbau-Pumpe, wo ich in o. a. Thread den Hinweis bekam, dass sie trotz anderem Betätigungshebel passen müsste, baue ich ein, wenn das Nachbauteil den Geist aufgibt. Bin nach wie vor auf der Suche nach Überholsatz für AC-Benzinpumpen, aber noch nichts gefunden, kommt Zeit, kommt Überholsatz...
Gruesse
Klaus[/quote]
Bin nach wie vor auf der Suche nach Überholsatz für AC-Benzinpumpen, aber noch nichts gefunden,
Sogar in USA findest Du nichts mehr. (Außer Du bastelst Dir selber was)
Ob Traction-Benzinpumpen passen, einfach hier mal nachfragen.(Traction Händer, auch DS)
http://citroen-l-attraction.de/
Gruss
Siggi[/quote]
Ups.
AC-Benzinpumpen waren auch im HY
http://www.citroworld.com/tableaux/inde ... itemId=380
Re: Benzinpumpe
Verfasst: Sa 22. Feb 2014, 18:07
von klaus_id19
Danke für die Links...
Re: Benzinpumpe
Verfasst: So 23. Feb 2014, 11:04
von Langhuber
[quote=Claude-Michel]
seit Monaten hältst du uns in Atem mit Zündungs und Batterie-Probleme. Und jetzt diese Bilder! Kein Wunder, dass deine Dame eine "indigestion" bekommt mit so einem neumodischen Teil. Iggit, iggit!
[/quote]Was die Pumpe angeht, muß ich Dir leider recht geben: Ich hätte vorher besser recherchieren müssen, dann hätte ich selbst herausgefunden, dass bei mir das 40€ Teil vor sich hinpömpelt, dass es von Essen bis Vechta überall gibt. Ich bin auch gleich auf den Knien in meinen tiefsten Kohlenkeller gerutscht und habe Buße getan und mich ausgiebigst selbst gegeisselt.
Wie die Original-Benzinpumpe in der Anfangszeit ausgesehen hat, weiss ich aus meinen Büchern. Die Frage war aber, ob da von Citroën im Lauf der Jahre mal was "billigeres" eingesetzt wurde. Die andere Frage, bzw Befürchtung ist, ob wenn ich irgendwo eine NOS-Guiot-Pumpe herbringe, bei der nicht die Membran inzwischen versprödet ist, so dass ich auch gleich einen Überholsatz brauche?
Die TA-Pumpe mit dem Schauglas würde mir ja noch besser gefallen, die wäre aber auch nicht original.
Die Frage ist, ob man eine Pumpe ohne sie zu öffnen, vernünftig prüfen kann? Im Handbuch ist ein Test mit Druckluft auf Undichtigkeit beschrieben. Es ist ja nicht so, dass meine Schandpumpe gar nicht pumpt, sondern dass ich den Verdacht habe, dass sie etwas schwächelt, was z. B. bei Hochlastsituationen zu Nachschubproblemen führt.
Noch eine Anmerkung: Ich habe kein Batterieproblem. Ich hatte lediglich eine quantitative Abschätzung über die Selbstentladung von nicht fabrikneuen Bleiakkumulatoren gegeben, und in der Literatur recherchiert, dass der von mir rechnerisch ermittelte Wert durchaus im Rahmen lag.
Sodann habe ich mir erlaubt, hier im Forum nachzufragen, ob irgendjemand etwas Anderes weiß als die allenthalben an jeder Straßenecke zu erhaltenen Starthilfekabel, Ladegeräte oder Startbooster.
Klemens
Ach noch was: Gestern hat mich Madame zum ersten Mal gründlich blamiert. Bei der Fahrt auf die Pragstraße (6 Fahrspuren, 2 U-Bahnlinien) begann sie recht schlagartig heftigst rumzuzicken und Leistung zu verweigern. Wenn das 50 m später passiert wäre, dann wäre mir ein Eintrag im Verkehrsfunk sicher gewesen) Zum Glück habe ich es grade noch auf Radweg geschafft, wo ich in aller Öffentlichkeit mein Improvisationstalent demonstrieren konnte.
Um zum Thema zurückzukommen: In meiner Verzweiflung habe ich auch die Schraube zum Benzinsieb oben am Vergaser aufgemacht. Es machte "pladder" und alles war voll Benzin. Daraus schliesse ich mal, dass mindestens die Rückschlagventile meiner Benzinpumpe noch dicht sind. Es reicht ja, wenn irgendein harter Krümel zwischen Ventilkugel und Ventilsitz kommt, um dieses zwar nicht ausfallen, aber doch wenigsten undicht zu machen.
P.s. Auflösung des Rätsels: Nach dem ich alle Anschlüsse der Zündkabel wieder in ihren Sitz zurückgestaucht hatte, war die Welt wieder in Ordnung.
Re: Benzinpumpe
Verfasst: So 23. Feb 2014, 14:10
von Claude-Michel
[quote=Langhuber]
.. Ich bin auch gleich auf den Knien in meinen tiefsten Kohlenkeller gerutscht und habe Buße getan und mich ausgiebigst selbst gegeisselt....[/quote]
Gut so....wie es sich gehört.
[quote=Langhuber]
Wie die Original-Benzinpumpe in der Anfangszeit ausgesehen hat, weiss ich aus meinen Büchern. Die Frage war aber, ob da von Citroën im Lauf der Jahre mal was "billigeres" eingesetzt wurde.[/quote]
Meine DSuper5 ist von 1973. Ich gehe davon aus, dass vor 10 Jahren als ich sie übernahm, noch die Originalpumpe drin war. Die besteht aus 2 Teilen aus Blech. Man kann sie öffnen (Verschraubt). Leider habe ich kein Foto zur Hand.
Ich gehe davon aus, dass diese neueren Pumpen (wie auf deinen Fotos) erst später auf den Markt kamen.
Zu dem erneuten Leistungsverlust: wie oben geschrieben (oder war's im anderen Beitrag über ein Ladegerät) möchte ich dich nochmal darauf hinweisen, dass im Tank ein Filter ist und wenn der nimmer gut Benzin durchlässt, genau das passiert was du uns schreibst.
PS: mit diesen 2 Beiträgen: "Alternatives Batterieladegerät" und "Benzinpumpe" ist das Chaos jetzt perfekt.
Re: Benzinpumpe
Verfasst: So 23. Feb 2014, 14:29
von DS20_break
[quote=Langhuber]
P.s. Auflösung des Rätsels: Nach dem ich alle Anschlüsse der Zündkabel wieder in ihren Sitz zurückgestaucht hatte, war die Welt wieder in Ordnung.
[/quote]
Vielleicht solltest du das öfters machen, vielleicht brauchst du dann keine neue Benzinpumpe?
Re: Benzinpumpe
Verfasst: So 23. Feb 2014, 15:51
von Bernhard(Süd)
Hallo Klemens,
Du hast hoffentlich auch auf der Pragstrasse gleich öffentlich Busse getan?? Wir wünschen Bilder im Ostheimer Boten!
Zündkabel hin, Tanksieb her:
Nach meiner Meinung und Erfahrungdarf es überhaupt nicht pladdern (also Benzin unter Druck hervorquellen), wenn Du bei stehendem Motoe die Siebschraube am Vergaser öffnest.
Da kann vermutlich sehr wohl (auch) ein Benzin(über)druckproblem vorliegen, betr. dessen Natur ich aber auch gern Berufenere fragen würde.
Viel Erfolg!:
be
Re: Benzinpumpe
Verfasst: So 23. Feb 2014, 16:28
von DS20_break
Druck des Benzins aus der Pumpe messen? Da gibt's allerdings hauptsächlich moderne Messgeräte. Man kann auch die Menge messen - also Liter/Stunde.
Ich glaube Claude-Michel meint diese Pumpe hier (hab ich auch in meinem 73er break)
(man entschuldige bitte diese unschönen Schlauchschellen, war eine Schnellreparatur, weil alter Benzinschlauch undicht war)
Re: Benzinpumpe
Verfasst: So 23. Feb 2014, 18:35
von ...hannes
[quote=DS20_break]
...man entschuldige bitte diese unschönen Schlauchschellen, war eine Schnellreparatur, weil alter Benzinschlauch undicht war [/quote]
Die Sicherungsmaßnahme mittels Schlauchschellen ist entschuldigt, Hardy. Doch der Gewebeschlauch, der sich zu Unrecht "Treibstoffschlauch" nennt, gehört möglichst schnell entsorgt, bevor du einen Feuerlöscher brauchst.
lg ...hannes
Re: Benzinpumpe
Verfasst: So 23. Feb 2014, 18:48
von Jürgen
Hallo <Bernhard,
Bernhard(Süd) hat geschrieben:
Nach meiner Meinung und Erfahrungdarf es überhaupt nicht pladdern (also Benzin unter Druck hervorquellen), wenn Du bei stehendem Motoe die Siebschraube am Vergaser öffnest.
Das stimmt so nicht ganz.
Bei den mechanischen Pumpen für Vergaser wird die Membran durch einen Hebel und den Antriebsnocken gegen eine Feder abgesenkt und saugt dabei Sprit aus dem Tank an. Anschließend geht der Hebel wieder zurück und die Feder drückt die Membran hoch und den Sprit mit geringem Druck (durch die Federkraft dosiert) zum Vergaser. Wenn der Vergaser keinen Bedarf hat (Schwimmerventil geschlossen), bleibt die Membran unten. Wenn jetzt bei stehendem Motor die Spritleitung geöffnet wird, kann die Membran hoch (je nach Stellung des Antriebsnockens) und es pladdert
etwas Sprit heraus.
Re: Benzinpumpe
Verfasst: So 23. Feb 2014, 20:12
von M. Ferchaud
Jürgen hat geschrieben:
Hallo <Bernhard,
Bernhard(Süd) hat geschrieben:
Nach meiner Meinung und Erfahrungdarf es überhaupt nicht pladdern (also Benzin unter Druck hervorquellen), wenn Du bei stehendem Motoe die Siebschraube am Vergaser öffnest.
Das stimmt so nicht ganz.
Bei den mechanischen Pumpen für Vergaser wird die Membran durch einen Hebel und den Antriebsnocken gegen eine Feder abgesenkt und saugt dabei Sprit aus dem Tank an. Anschließend geht der Hebel wieder zurück und die Feder drückt die Membran hoch und den Sprit mit geringem Druck (durch die Federkraft dosiert) zum Vergaser. Wenn der Vergaser keinen Bedarf hat (Schwimmerventil geschlossen), bleibt die Membran unten. Wenn jetzt bei stehendem Motor die Spritleitung geöffnet wird, kann die Membran hoch (je nach Stellung des Antriebsnockens) und es pladdert
etwas Sprit heraus.
Kenne ich auch so.
M.