Die ersten 15.000 oder die Restaurierung meiner DS
-
Bernhard(Süd) Verified
- Beiträge: 1294
- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 17:00
Re: Die ersten 15.000 oder die Restaurierung meiner DS
Hallo Duck,
es wäre interessant zu erfahren, wer bzw. wo Du die bisherigen Arbeiten gemacht hast bzw. hast machen lassen !
In welchem Umfang, welche Datailarbeiten, ungefähre Kosten...
technische Überholung bisher-?
Dann können "Nachahmer" mit den Arbeiten am eoigenen Auto besser vergleichen!
Danke und Grüsse, NUR MUT
(...auch den Mut, die vielleicht "teurere", aber kompetentere Werkstatt zu suchen! und ich meine gezielt auch kleinere Betriebe, nicht nur die zwei, drei grossen...!):
Bernhard
es wäre interessant zu erfahren, wer bzw. wo Du die bisherigen Arbeiten gemacht hast bzw. hast machen lassen !
In welchem Umfang, welche Datailarbeiten, ungefähre Kosten...
technische Überholung bisher-?
Dann können "Nachahmer" mit den Arbeiten am eoigenen Auto besser vergleichen!
Danke und Grüsse, NUR MUT
(...auch den Mut, die vielleicht "teurere", aber kompetentere Werkstatt zu suchen! und ich meine gezielt auch kleinere Betriebe, nicht nur die zwei, drei grossen...!):
Bernhard
(Citroenfahrer seit 1980, wie schön :-) )
Re: Die ersten 15.000 oder die Restaurierung meiner DS
Du bist schon richtig an die Sache herangegangen: Verfügbare Kohle zuerst in ein fachmännisch nachhaltig restauriertes (und hoffentlich ebenso konserviertes) Chassis gesteckt und ebenso Priorität auf einwandfrei funktionierende Technik gelegt. Genau darauf kommt es an, denn die Außenhaut stellt ja im Prinzip nicht viel mehr als einen Regenschutz dar und darf ruhig Understatement simulieren.
Wenn dir dann über die Jahre peu a peu alle zur Perfektionierung nötigen Karosserieteile über den Weg gelaufen sind und sich deine finanzielle Lage wieder entspannt hat, kannst du eine professionelle Lackierung andenken.
In Summe liegst du mit den angeführten Investitonen in die Restauration deiner 21er Pallas bisher in einem akzeptablen Bereich. Fürs gleiche Geld bekommt man häufig Umgekehrtes zu sehen: Lack und Chrom im Hochglanz, Technik vernachlässigt, Chassis rott.
lg
Wenn dir dann über die Jahre peu a peu alle zur Perfektionierung nötigen Karosserieteile über den Weg gelaufen sind und sich deine finanzielle Lage wieder entspannt hat, kannst du eine professionelle Lackierung andenken.
In Summe liegst du mit den angeführten Investitonen in die Restauration deiner 21er Pallas bisher in einem akzeptablen Bereich. Fürs gleiche Geld bekommt man häufig Umgekehrtes zu sehen: Lack und Chrom im Hochglanz, Technik vernachlässigt, Chassis rott.
lg
Re: Die ersten 15.000 oder die Restaurierung meiner DS
Hallo Marc,
da hast Du viel geschafft - da liegt noch viel vor Dir.
)
Ich habe, Mitte der 80er, genau so eine Komplettüberholung mit meinem Wagen gemacht - er begleitet mich inzwischen 30 Jahre und gehört fast zur Familie, quasi so etwas wie ein Happy End für eine derartigen Restauration.
...
Ich bin aber davor, Anfang der 80er, mit einer Restauration gescheitert - zum einen weil ich mir in Mühlheim a.D. Ruhr überteuerten Schrott andrehen lies - zum anderen weil die komplizierten Schweissarbeiten (auch bei meinem Wagen wurde das Heck neu gemacht) wegen eines plötzlichen Todesfalls nicht mehr zu beenden war...
Die "Reste", insbesondere der Langhubermotor wurden für kleines Geld verkauft - das Amaturenbrett des Wagen hab ich noch im Keller (war ein 66er ID19B)
Das war für mich teures Lehrgeld -
Aber was habe ich gelernt?
Ich habe mir also meinen zweiten - immer noch derzeitigen Wagen - mit Bedacht ausgewählt.
Wie würde ich es heute sehen?
Ich würde Jedem raten sich einen einfachen, gut erhaltenen zu kaufen, nur im Sommer zu fahren .. und den Wagen nur zu konservieren und reparieren lassen. (wenn was kaputt geht) So einen Wagen kann man auch problemlos und ohne Wertverlust wieder verkaufen wenn einem sein "Traumwagen" über den Weg läuft - aber keine Restauration, als "Beginn eines DS/ID Besitzes", zu starten.
z.B. den von Sympatic inserierten Wagen würde ich sofort so kaufen - und fahren...
Dir Marc sage ich aber - zieh es durch! Du bist schon sehr weit!
Mache Kompromisse - und bekomme den Wagen auf die Strasse.
fahren ist schöner als schrauben!
)
Grüsse an Dich!
karl
da hast Du viel geschafft - da liegt noch viel vor Dir.
Ich habe, Mitte der 80er, genau so eine Komplettüberholung mit meinem Wagen gemacht - er begleitet mich inzwischen 30 Jahre und gehört fast zur Familie, quasi so etwas wie ein Happy End für eine derartigen Restauration.
...
Ich bin aber davor, Anfang der 80er, mit einer Restauration gescheitert - zum einen weil ich mir in Mühlheim a.D. Ruhr überteuerten Schrott andrehen lies - zum anderen weil die komplizierten Schweissarbeiten (auch bei meinem Wagen wurde das Heck neu gemacht) wegen eines plötzlichen Todesfalls nicht mehr zu beenden war...
Die "Reste", insbesondere der Langhubermotor wurden für kleines Geld verkauft - das Amaturenbrett des Wagen hab ich noch im Keller (war ein 66er ID19B)
Das war für mich teures Lehrgeld -
Aber was habe ich gelernt?
Ich habe mir also meinen zweiten - immer noch derzeitigen Wagen - mit Bedacht ausgewählt.
Wie würde ich es heute sehen?
Ich würde Jedem raten sich einen einfachen, gut erhaltenen zu kaufen, nur im Sommer zu fahren .. und den Wagen nur zu konservieren und reparieren lassen. (wenn was kaputt geht) So einen Wagen kann man auch problemlos und ohne Wertverlust wieder verkaufen wenn einem sein "Traumwagen" über den Weg läuft - aber keine Restauration, als "Beginn eines DS/ID Besitzes", zu starten.
z.B. den von Sympatic inserierten Wagen würde ich sofort so kaufen - und fahren...
Dir Marc sage ich aber - zieh es durch! Du bist schon sehr weit!
Mache Kompromisse - und bekomme den Wagen auf die Strasse.
fahren ist schöner als schrauben!
Grüsse an Dich!
karl
Re: Die ersten 15.000 oder die Restaurierung meiner DS
Hallo Karl,
zum letzten Punkt - "Fahren ist schöner als Schrauben!" - gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen.
Ich persönlich freue mich immer auf den Winter, wenn's wieder ans Schrauben geht. Aber da hat jeder seine Vorlieben und natürlich auch unterschiedliche Fähigkeiten und räumliche Möglichkeiten.
Grundsätzlich hast Du aber absolut recht, dass für "Nicht-Schrauber" ein gutes, einfaches Auto mit sauberer Substanz die beste Lösung ist. Das ist in der Anschaffung inzwischen aber auch schon nicht mehr billig. Reparaturen - "nur wenn was kaputt geht" - und Wartung in der Werkstatt kosten dann immer noch genug Geld.
Mit diesem Ansatz darf man aber nicht erwarten, ein "perfektes" Auto zu haben. Da gibt es immer Dinge, die nicht optimal sind ("hier etwas Rost, dort etwas undicht, hier etwas ausgeleiert, dort geht was nicht, ..."). Das kann lange gut gehen, aber es besteht immer die Gefahr, dass Weiteres kaputt geht bzw. weiter verschleisst, weil es nicht rechtzeitig gewartet wurde (Beispiel: Fett in den Schwingarmlagern).
Damit muss man dann leben - oder noch viel mehr Geld in der Werkstatt ausgeben oder viel Zeit, Arbeit, Material und Werkzeug investieren.
Es bleibt bei der bekannten Erkenntnis:
"Das bessere (und daher meist teurere) Auto ist am Ende das billigere!"
Leider glaubt man das meist erst hinterher. Der Kauf eines Oldtimers ist nun mal ein sehr emotionales Thema, bei dem man gern die nüchterne Realität vergißt oder verdrängt.
Restaurationen sind dann nochmal ein ganz anderes Thema, das wir den wirklichen Spezialisten überlassen sollten.
Gruß Thorsten
zum letzten Punkt - "Fahren ist schöner als Schrauben!" - gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen.
Ich persönlich freue mich immer auf den Winter, wenn's wieder ans Schrauben geht. Aber da hat jeder seine Vorlieben und natürlich auch unterschiedliche Fähigkeiten und räumliche Möglichkeiten.
Grundsätzlich hast Du aber absolut recht, dass für "Nicht-Schrauber" ein gutes, einfaches Auto mit sauberer Substanz die beste Lösung ist. Das ist in der Anschaffung inzwischen aber auch schon nicht mehr billig. Reparaturen - "nur wenn was kaputt geht" - und Wartung in der Werkstatt kosten dann immer noch genug Geld.
Mit diesem Ansatz darf man aber nicht erwarten, ein "perfektes" Auto zu haben. Da gibt es immer Dinge, die nicht optimal sind ("hier etwas Rost, dort etwas undicht, hier etwas ausgeleiert, dort geht was nicht, ..."). Das kann lange gut gehen, aber es besteht immer die Gefahr, dass Weiteres kaputt geht bzw. weiter verschleisst, weil es nicht rechtzeitig gewartet wurde (Beispiel: Fett in den Schwingarmlagern).
Damit muss man dann leben - oder noch viel mehr Geld in der Werkstatt ausgeben oder viel Zeit, Arbeit, Material und Werkzeug investieren.
Es bleibt bei der bekannten Erkenntnis:
"Das bessere (und daher meist teurere) Auto ist am Ende das billigere!"
Leider glaubt man das meist erst hinterher. Der Kauf eines Oldtimers ist nun mal ein sehr emotionales Thema, bei dem man gern die nüchterne Realität vergißt oder verdrängt.
Restaurationen sind dann nochmal ein ganz anderes Thema, das wir den wirklichen Spezialisten überlassen sollten.
Gruß Thorsten
D Super 5, Bj. '74, brun-scarabée aus Italien
-
flying-duck Verified
- Beiträge: 243
- Registriert: Di 19. Dez 2006, 16:30
Re: Die ersten 15.000 oder die Restaurierung meiner DS
Vielen lieben Dank für die motivierenden und aufmunternden Zeilen.
Gerne möchte ich auch auf die Fragen bzgl. der Dauer,Kosten und Arbeiten eingehen.
Sobald ich meine Unterlagen gesichtet habe werde ich die Informationen hier bereitstellen.
Allerdings möchte ich erst mit der Werkstatt sprechen bevor ich den Namen hier poste, ich denke das gehört sich so.
Gruß Marc
Gerne möchte ich auch auf die Fragen bzgl. der Dauer,Kosten und Arbeiten eingehen.
Sobald ich meine Unterlagen gesichtet habe werde ich die Informationen hier bereitstellen.
Allerdings möchte ich erst mit der Werkstatt sprechen bevor ich den Namen hier poste, ich denke das gehört sich so.
Gruß Marc
Re: Die ersten 15.000 oder die Restaurierung meiner DS
[quote=flying-duck]
Gerne möchte ich auch auf die Fragen bzgl. der Dauer,Kosten und Arbeiten eingehen.
[/quote]
Gesamtkosten hier öffentlich anzuführen halte ich nicht unbedingt für empfehlenswert. Die kennt ohnehin jeder, der so ein Projekt durch hat.
Im Gegensatz dazu stößt eine Dokumentation der Arbeiten an deiner 21 Pallas sowie ihre Historie auf ehrliches Interesse.
lg
Gerne möchte ich auch auf die Fragen bzgl. der Dauer,Kosten und Arbeiten eingehen.
[/quote]
Gesamtkosten hier öffentlich anzuführen halte ich nicht unbedingt für empfehlenswert. Die kennt ohnehin jeder, der so ein Projekt durch hat.
Im Gegensatz dazu stößt eine Dokumentation der Arbeiten an deiner 21 Pallas sowie ihre Historie auf ehrliches Interesse.
lg
Re: Die ersten 15.000 oder die Restaurierung meiner DS
ist aber sicher interessant für jemanden, der so ein Projekt noch nicht durch hat!
Grüße,
pit
Grüße,
pit
Re: Die ersten 15.000 oder die Restaurierung meiner DS
... und vor allem auch für alle Besserwisser, notorischen Kritikaster, sowie möglicherweise auch fürs Finanzamt 
Im Großen und Ganzen genügt als grober Anhaltspunkt für die Gesamtkosten einer außer Haus gegebenen Restauration ein Blick auf die Homepage des Düsseldorfers, und wer Einzelposten abschätzen möchte, kann Marc ja nichtöffentlich per PN kontaktieren.
lg
Im Großen und Ganzen genügt als grober Anhaltspunkt für die Gesamtkosten einer außer Haus gegebenen Restauration ein Blick auf die Homepage des Düsseldorfers, und wer Einzelposten abschätzen möchte, kann Marc ja nichtöffentlich per PN kontaktieren.
lg
-
flying-duck Verified
- Beiträge: 243
- Registriert: Di 19. Dez 2006, 16:30
Re: Die ersten 15.000 oder die Restaurierung meiner DS
...hm...ich werde mal in mich gehen und überlegen welche Details hier passen.
Es ist immer schwierig von den Kosten einer Restauration auf die Kosten einer anderen zu schließen.
Daher hoffe ich das der geneigte Leser nicht zur Werkstatt seiner Wahl geht und meint genau das für diesen Preis zu bekommen.
Es gibt immer Faktoren die den Kostenvoranschlag und die Endabrechnung Auseinanderdriften lassen.
Bei mir war es z.B. die Unfallreparatur auf der linken Seite. Also die Tür und der Kotflügel Links wurden nicht ohne Grund in den 80igern getauscht. Leider war der Schweller ebenso repariert worden. Will sagen für TÜV und den Alltag brauchbar aber nix für einen Oldtimer.
So schnell können Kosten entstehen die vorher nicht sichtbar sind.
Es ist immer schwierig von den Kosten einer Restauration auf die Kosten einer anderen zu schließen.
Daher hoffe ich das der geneigte Leser nicht zur Werkstatt seiner Wahl geht und meint genau das für diesen Preis zu bekommen.
Es gibt immer Faktoren die den Kostenvoranschlag und die Endabrechnung Auseinanderdriften lassen.
Bei mir war es z.B. die Unfallreparatur auf der linken Seite. Also die Tür und der Kotflügel Links wurden nicht ohne Grund in den 80igern getauscht. Leider war der Schweller ebenso repariert worden. Will sagen für TÜV und den Alltag brauchbar aber nix für einen Oldtimer.
So schnell können Kosten entstehen die vorher nicht sichtbar sind.
Re: Die ersten 15.000 oder die Restaurierung meiner DS
@ priusb78
Es bleibt bei der bekannten Erkenntnis:
"Das bessere (und daher meist teurere) Auto ist am Ende das billigere!"
Ein schönes Beispiel ist doch hier im Forum nachzulesen.
Lexi (Alexander) leider verstorben.
Kauf einer DS ca. 17000 Euro, wollte was Gescheites.
Der Leidensweg endete bei ca. 40000 Euro.
wer einmal anfängt, Geld zu versenken, hört selten auf.
Wer ist schon so ehrlich, vernünftig
@ maldini
Ich bin aber davor, Anfang der 80er, mit einer Restauration gescheitert –
Die "Reste", insbesondere der Langhubermotor wurden für kleines Geld verkauft -
Besser kann man es nicht sagen.
@DS20_break
na wenn du schon so weit bist, kannste auch weitermachen -
siehe oben Lexi (Alexander)
LG
Es bleibt bei der bekannten Erkenntnis:
"Das bessere (und daher meist teurere) Auto ist am Ende das billigere!"
Ein schönes Beispiel ist doch hier im Forum nachzulesen.
Lexi (Alexander) leider verstorben.
Kauf einer DS ca. 17000 Euro, wollte was Gescheites.
Der Leidensweg endete bei ca. 40000 Euro.
wer einmal anfängt, Geld zu versenken, hört selten auf.
Wer ist schon so ehrlich, vernünftig
@ maldini
Ich bin aber davor, Anfang der 80er, mit einer Restauration gescheitert –
Die "Reste", insbesondere der Langhubermotor wurden für kleines Geld verkauft -
Besser kann man es nicht sagen.
@DS20_break
na wenn du schon so weit bist, kannste auch weitermachen -
siehe oben Lexi (Alexander)
LG