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Re: Dauerstress mit der 59er ID19

Verfasst: Mo 1. Aug 2016, 09:03
von Hans-Uwe Fischer
[quote="Gerhard Trosien"]
[quote=anieder]
Hallo

Nicht dass da ein Einlassventil offen bleibt.

Schon mal unter den Ventildeckel geschaut ?

Gruß

Andreas[/quote]Das wäre mein erster Vorschlag gewesen[/quote]


... und warum hast Du jenen Vorschlag nicht kundgetan?

HUF

Re: Dauerstress mit der 59er ID19

Verfasst: Mo 1. Aug 2016, 10:36
von Trax
Guten Morgen,

leider sind die Zünkabel korrekt aufgesteckt (habe ich mehrfach kontrolliert). Das Auto lief 2015 auch in dieser Konfiguration.

Keine Sorge, Fotos mach ich reichlich. Ist eher das Problem meiner ausgeprägten Grobmotorik ;-)

Unter dem Ventildeckel sieht es auf dem ersten Blick auch unauffällig aus....... (heute Nachmittag wage ich nen zweiten Blick).

Grüße
Thom

Re: Dauerstress mit der 59er ID19

Verfasst: Mo 1. Aug 2016, 11:06
von Gerhard Trosien
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
[quote="Gerhard Trosien"]
[quote=anieder]
Hallo

Nicht dass da ein Einlassventil offen bleibt.

Schon mal unter den Ventildeckel geschaut ?

Gruß

Andreas[/quote]Das wäre mein erster Vorschlag gewesen[/quote]


... und warum hast Du jenen Vorschlag nicht kundgetan?

HUF[/quote]Weil ich erst heute in diese Diskussion eingestiegen bin...

Re: Dauerstress mit der 59er ID19

Verfasst: Mo 1. Aug 2016, 11:46
von Hans-Uwe Fischer
[quote="Gerhard Trosien"]
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
[quote="Gerhard Trosien"]
[quote=anieder]
Hallo

Nicht dass da ein Einlassventil offen bleibt.

Schon mal unter den Ventildeckel geschaut ?

Gruß

Andreas[/quote]Das wäre mein erster Vorschlag gewesen[/quote]


... und warum hast Du jenen Vorschlag nicht kundgetan?

HUF[/quote]Weil ich erst heute in diese Diskussion eingestiegen bin...[/quote]

Danke.

Re: Dauerstress mit der 59er ID19

Verfasst: Mi 3. Aug 2016, 21:03
von M. Ferchaud
Laut Handbuch sind die Ventile beim Langhuber in kaltem Zustand einzustellen, und zwar 0,20 an Einlass und 0,25 an Auslass.

Grüße
Henning

Re: Dauerstress mit der 59er ID19

Verfasst: Do 4. Aug 2016, 18:10
von Trax
[size=large]Frust........[/size]

Hallo Mitschwebende,

ich hab nen NOS-Verteiler bekommen und eingebaut.
Auch heute nochmals die Ventile eingestellt (kalt 0,20/0,25) und die Kompression gemessen (kalt, 7 bar +/- 0,2).

Die Zündung hab ich nach alter Väter Sitte mit ner Prüflampe eingestellt, den Schliesswinkel mit nem entsprechenden Gerät.

Doch dann die Ernüchterung:
Super ruhiger Leerlauf, beim Gasgeben ab ca 800 1/min nach wie vor das Patschen und knallen aus dem Vergaser (auch mit Flamme).

So langsam bin ich mit meinem Latein am Ende.... was kann ich noch tun? Liegt's am Sprit?

gefrustete Grüße
Thom

PS:
M. Ferchaud hat geschrieben: Laut Handbuch sind die Ventile beim Langhuber in kaltem Zustand einzustellen, und zwar 0,20 an Einlass und 0,25 an Auslass.
Grüße
Henning
schon lustig dass beim Langhuber "kalt" gemessen wird, zumal beim Traction (die Langhuber ID hat ja quasi nen Tractionmotor) jedoch "betriebswarm" (als eher "heiß"). Da hatten sich wohl zu viele die Pfoten verbrannt....

Re: Dauerstress mit der 59er ID19

Verfasst: Do 4. Aug 2016, 19:49
von hy1600
ID heißt doch kleine Ansaugbrücke und Verteiler hinten zur Spritzwand, oder? Kontrolliere mal, wo der Verteilerfinger zum Zündzeitpunkt steht. Hatte es mal bei einer elektr, Zündung, das der Abstand des Verteilerfingers schon zu weit weg war vom zugehörigen Zündkabel. Dann könnte es passieren, das der Funke schon zum nächsten oder vorherigen Kabel überschlägt und dann das Gemisch im Ansaugtrakt des nebenliegenden Zylinders über den Vergaser gezündet wird, als hätte man die Kabel vertauscht. Habe ich mich verständlich ausgedrückt?
Gruss Andreas

PS: evtl auch eine falsche Verteilerkappe, beim 11CV kenne ich es, dass die Arretierung sehr unterschiedlich sein kann (dieser Kleine Steg zurAusrichtung), teilweise mit einem kleinen Blechsteg, der von aussen drauf geschraubt wird, anstelle des Gusssteges. Kann man alles Paaren und schein zu passen, tut es aber nicht.

Re: Dauerstress mit der 59er ID19

Verfasst: Do 4. Aug 2016, 20:33
von ...hannes
Andreas´ Hinweis, Falschluft (Vergasersitz, Krümmerdichtung, Drosselklappenwelle) auszuschließen und den CO- Wert zu messen bzw. allenfalls an der Leerlaufschraubennadel zu korrigieren, nachgegangen?
Kondensator erneuert und dessen einwandfreien Massekontakt sichergestellt?

Re: Dauerstress mit der 59er ID19

Verfasst: Do 4. Aug 2016, 21:48
von anieder
Hi

Systematisch kann es doch "nur" 2 problemkreise geben.

1) das Gemisch ist zu mager. Brennt zu langsam und damit zu lange. Und daher noch wenn das Einlassventil wieder öffnet, sodass die Verbrennung in den Vergaser "patscht"

2) es zündet ein Zylinder ungewolllt bei offenem Einlassventil

Nun musst du Punkt für Punkt systematisch die möglichen Ursachen für 1 oder 2 ausschließen.

Für 1 wäre die co Messung der beste Indikator. Damit würde ich anfangen.


Gruß

Andreas

Re: Dauerstress mit der 59er ID19

Verfasst: Do 4. Aug 2016, 22:03
von Hans-Uwe Fischer
anieder hat geschrieben: Hi

Systematisch kann es doch "nur" 2 problemkreise geben.

1) das Gemisch ist zu mager. Brennt zu langsam und damit zu lange. Und daher noch wenn das Einlassventil wieder öffnet, sodass die Verbrennung in den Vergaser "patscht"

2) es zündet ein Zylinder ungewolllt bei offenem Einlassventil

Nun musst du Punkt für Punkt systematisch die möglichen Ursachen für 1 oder 2 ausschließen.

Für 1 wäre die co Messung der beste Indikator. Damit würde ich anfangen.


Gruß

Andreas

Na ja.... Punkt 1) sollte doch noch mal ausgiebig überdacht werden.

HUF