Re: Schneewittchenschlaf
Verfasst: So 5. Feb 2006, 15:18
@ maldini:
Die Problematik, die Du ansprichst, ist mir eigentlich auch klar. Ich habe meinen ID 19 nämlich auch 8 oder 9 Jahre im Sommer und im Winter gefahren, und hinterher war er total verrottet.
Das war besonders ärgerlich deswegen, weil ich direkt nach dem Kauf eine Hohlraumversiegelung in einem Hamelner Karosseriefachbetrieb in Auftrag gegeben hatte, und daher immer mit einigermaßen gutem Gewissen unterwegs war. Über die Jahre habe ich mich zwar ab und zu mal gefragt, warum man eigentlich keine Bohrlöcher oder Stopfen von der Versiegelung sieht, bin aber nie wirklich stutzig geworden. Erst als dann vor ein paar Jahren eine Komplettrestaurierung des Chassis in einer Düsseldorfer DS-Fachwerkstatt erforderlich war, wurde festgestellt, dass weder Chassis noch Karosserieteile jemals Hohlraumfett oder -wachs gesehen hatten. Trotzdem hatte ich damals fast 500,- DM dafür bezahlt. Auf Nachforschung stellte sich dann heraus, dass der Karosseriebetrieb, der mich abgezockt hatte, schon ein paar Monate nach der "Hohlraumversiegelung" Insolvenz angemeldet hatte, und seitdem von einem neuen Inhaber weiterbetrieben wurde. Jede Regressforderung war damit ausgeschlossen. Nett, nicht war...
In den ersten Jahren nach der Chassisrestauration bin ich dann auch im Winter praktisch nur bei absolut trockener Straße gefahren. In diesem Jahr gab´s dann aber ein paar mal Probleme mit meinem Alltagsauto, so dass ich notgedrungen auf die ID umsteigen musste. Und dann hat´s, wie gesagt, einfach zu viel Spaß gemacht...
@ Martin K. und alle anderen:
Ich vermute, dass man mehr als 20 - 25 auf den angemeldeten Fahrzeugbestand draufrechnen muss: für Wagen, die mit roter Nummer fahren, Wagen, die in Restauration sind, Wagen, die aufgrund von Fehlern des KBA nicht als DS/ID erfasst sind und vor allem für abgestellte Restaurationsobjekte und Teileträger.
Als ich heute morgen den Fragebogen des DEUVET aus dem aktuellen Oldtimer-Markt ausgefüllt habe, bin ich erst beim zweiten Durchlesen auf die Idee gekommen, dass ich da eigentlich auch den Teileträger, den ich vor vielen Jahren mal gekauft und in einer Scheune untergestellt habe, mit aufnehmen müsste.
Und ich kenne ein paar Leute, die einen DS in Restauration, aber drei Teileträger im Garten oder in der Halle stehen haben...
Auch hat das KBA zwar in den letzten Jahren mehrmals verlauten lassen, dass es die Zulassungszahlen inzwischen unabhängig von den Schlüsselnummern (mein ID hat auch die 0000) ermittelt, ich habe da aber so meine Zweifel, ob das stimmt - und selbst wenn, kann ich mir vorstellen, dass da möglicherweise einige Typen durch das Raster fallen, weil sie irrtümlich nicht der DS/ID-Baureihe zugeordnet werden.
Also wirklich schwierig. Ich würde wohl 70 - 100 % auf den angemeldeten Bestand aufrechnen. Und wie groß ist der eigentlich zur Zeit?
Gruß,
Die Problematik, die Du ansprichst, ist mir eigentlich auch klar. Ich habe meinen ID 19 nämlich auch 8 oder 9 Jahre im Sommer und im Winter gefahren, und hinterher war er total verrottet.
Das war besonders ärgerlich deswegen, weil ich direkt nach dem Kauf eine Hohlraumversiegelung in einem Hamelner Karosseriefachbetrieb in Auftrag gegeben hatte, und daher immer mit einigermaßen gutem Gewissen unterwegs war. Über die Jahre habe ich mich zwar ab und zu mal gefragt, warum man eigentlich keine Bohrlöcher oder Stopfen von der Versiegelung sieht, bin aber nie wirklich stutzig geworden. Erst als dann vor ein paar Jahren eine Komplettrestaurierung des Chassis in einer Düsseldorfer DS-Fachwerkstatt erforderlich war, wurde festgestellt, dass weder Chassis noch Karosserieteile jemals Hohlraumfett oder -wachs gesehen hatten. Trotzdem hatte ich damals fast 500,- DM dafür bezahlt. Auf Nachforschung stellte sich dann heraus, dass der Karosseriebetrieb, der mich abgezockt hatte, schon ein paar Monate nach der "Hohlraumversiegelung" Insolvenz angemeldet hatte, und seitdem von einem neuen Inhaber weiterbetrieben wurde. Jede Regressforderung war damit ausgeschlossen. Nett, nicht war...
In den ersten Jahren nach der Chassisrestauration bin ich dann auch im Winter praktisch nur bei absolut trockener Straße gefahren. In diesem Jahr gab´s dann aber ein paar mal Probleme mit meinem Alltagsauto, so dass ich notgedrungen auf die ID umsteigen musste. Und dann hat´s, wie gesagt, einfach zu viel Spaß gemacht...
@ Martin K. und alle anderen:
Ich vermute, dass man mehr als 20 - 25 auf den angemeldeten Fahrzeugbestand draufrechnen muss: für Wagen, die mit roter Nummer fahren, Wagen, die in Restauration sind, Wagen, die aufgrund von Fehlern des KBA nicht als DS/ID erfasst sind und vor allem für abgestellte Restaurationsobjekte und Teileträger.
Als ich heute morgen den Fragebogen des DEUVET aus dem aktuellen Oldtimer-Markt ausgefüllt habe, bin ich erst beim zweiten Durchlesen auf die Idee gekommen, dass ich da eigentlich auch den Teileträger, den ich vor vielen Jahren mal gekauft und in einer Scheune untergestellt habe, mit aufnehmen müsste.
Und ich kenne ein paar Leute, die einen DS in Restauration, aber drei Teileträger im Garten oder in der Halle stehen haben...
Auch hat das KBA zwar in den letzten Jahren mehrmals verlauten lassen, dass es die Zulassungszahlen inzwischen unabhängig von den Schlüsselnummern (mein ID hat auch die 0000) ermittelt, ich habe da aber so meine Zweifel, ob das stimmt - und selbst wenn, kann ich mir vorstellen, dass da möglicherweise einige Typen durch das Raster fallen, weil sie irrtümlich nicht der DS/ID-Baureihe zugeordnet werden.
Also wirklich schwierig. Ich würde wohl 70 - 100 % auf den angemeldeten Bestand aufrechnen. Und wie groß ist der eigentlich zur Zeit?
Gruß,