Probleme nach/ bei Restaurierung: DS 23 HA

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Thomas Held Verified
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Re: Probleme nach/ bei Restaurierung: DS 23 H

Beitrag von Thomas Held Verified »

Hallo Alex,

> Wo hast Du am Regler eine grüne 12V- Dauerplus-
> Buchse? Habe ich bei meinem nicht, welche soll das
> sein?

Von meinem Anlasserrelais gehen (abgesehen vom dicken Anlasserkabel) zwei kurze Kabel ab: Eines, mit einem roten Stecker versehen, kommt von der Relaisspule und gehoert zum Ausloesen des Relais an Masse (was normalerweise durch den Kontakt am Waehlhebel geschieht). Ein anderes traegt an seinem Ende keinen Stecker (da hier wie gesagt 12 V Dauerplus anliegen) sondern eine Buchse (oder besser Kupplung) zum Einstecken eines Steckers. Du fragstest oben doch nach Verwendung dieses Anschlusses...

> Beziehen sich die gemessenen 5 Ohm auf Pluspol-
> roter Anschluss am Regler oder Pluspol- roter
> Anschluss an Anlasserrelais?

Pluspol - roter Anschluss (Stecker) am Anlasserrelais. Man misst damit einfach den Gleichstromwiderstand der Relaisspule. Das dieser bei Deinem Anlasserrelais genauso klein sein soll, wie der Widerstand zwischen Dauerplus (gruene Kupplung) und Pluspol (also praktisch der Widerstand der Anschlusskabel des Messgeraetes), ist verdaechtig.

> > Halte den Stecker mal an Masse, kommt dann
> > der Anlasser oder gibt es nur Funken?
>
> Das mache ich nachher, mal schauen.

Okay. Erst dann macht es Sinn, weiter zu ueberlegen.
Gruss,

Tom



Gruß

Tom
ACCM Alex
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Re: Probleme nach/ bei Restaurierung: DS 23 HA

Beitrag von ACCM Alex »

Hallo Tom,

so, jetzt komme ich gerade aus der Halle und habe einiges zu berichten.

Zuerst etwas positives:
Der Motor läuft!!! Der DoctorD hatte doch recht, das Gehäuse des Zündverteilers war verdreht, ist jetzt korrigiert. Vorher hatte ich noch ein bischen Benzin in die Pumpe von oben gegeben. Nach ein paar Sekunden orgeln ist er dann angesprungen. Ob damit auch das Problem mit der Pumpe endgültig vom Tisch ist, kann ich noch nicht sagen, da sich von gestern bestimmt noch Sprit in der Schwimmerkammer befand (mit der Spritze eingefüllt). Da ich den Motor nach ca. 10 Sekunden wieder ausgemacht habe (wegen der genannten Probleme am Regler und seinem Anschluß L), ist noch nicht sicher, ob nur der Sprit in der Schwimmerkammer verbraucht wurde oder ob die Pumpe nun auch ansaugt.

Okay, zum nun hauptsächlichen Problem habe ich folgendes herausgefunden:

Also an meinem Anlasserrelais befinden sich neben dem dicken Kanel auch zwei weitere Kabel. Ein schwarzes mit einem STECKER und ein gelbes mit grüner Kennzeichnung und ebenfalls einem STECKER.
Legt man das gelbe Kabel an Masse, dreht der Anlasser, egal ob Zündung an oder nicht. Legt man das schwarze Kabel an Masse, gibt es schöne Funken, daher muß hier ja wohl Dauerplus anliegen. Ich habe daher folgerichtig das gelbe Kabel an den fahrzeugseitigen Kabelbaum angeschlossen. Ich habe noch ein paar Spannungsmessungen durchgeführt, vielleicht helfen diese:

Zündung AUS, + Klemme Batterie - Klemme L (rot) am Regler= 12V

wie oben, Klemme R (weiss) am Regler= 12V

wie oben, Klemme EXC (gelb) am Regler= 12V



Jetzt der andere Fall:

Zündung EIN, + Klemme Batterie - Klemme L Regler= 0,2V

wie oben, Klemme R am Regler= 12V

wie oben, Klemme EXC am Regler= 0,33V

Noch etwas:

Wenn ich bei Zündung AUS nun den Ganghebel in Stellung anlassen bringe, klickt das Anlasserrelais ein ganz kleines bischen, nur um anzuziehen reicht wohl der Strom nicht aus... Also doch irgendwo mangelhafter Kontakt?
Wie gesagt, schliesse ich eigentlich fast komplett aus, da alle Kabel neu sind.


Grüße,

Alex
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Thomas Held Verified
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Re: Probleme nach/ bei Restaurierung: DS 23 H

Beitrag von Thomas Held Verified »

Hallo Alex,

> Legt man das gelbe Kabel an Masse, dreht der
> Anlasser, egal ob Zündung an oder nicht. Legt man
> das schwarze Kabel an Masse, gibt es schöne
> Funken, daher muß hier ja wohl Dauerplus anliegen.
> Ich habe daher folgerichtig das gelbe Kabel an den
> fahrzeugseitigen Kabelbaum angeschlossen.

Dann hast Du also in den vergangegenen Tagen (als noch das falsche Anlasserrelaiskabel mit dem Waehlhebel verbunden war) mit dem Waehlhebel und ueber den Ladekontroll-Relaiskontakt im Laderegler 12 V gegen Masse geschaltet. Das kann, wie bereits geschrieben, Kontakte verbrennen lassen.


> Ich habe
> noch ein paar Spannungsmessungen durchgeführt,
> vielleicht helfen diese:
>
> Zündung AUS, + Klemme Batterie - Klemme L (rot) am
> Regler= 12V

Das heisst L liegt an Masse - okay!

> wie oben, Klemme R (weiss) am Regler= 12V
>
> wie oben, Klemme EXC (gelb) am Regler= 12V

Auch okay, alles am Regler liegt auf Masse, da der Regler bei ausgeschalteter Zuendung gar keine 12 V-Versorgung bekommt. (Die Messung gegen 12 V ist etwas ungewoehlich, ueblicherweise misst man mit Referenz gegen Masse...).

> Jetzt der andere Fall:
>
> Zündung EIN, + Klemme Batterie - Klemme L Regler=
> 0,2V

L sollte immer noch an Masse liegen, d.h. gegen den Plusplo der Batterie gemessen auf 12 V liegen (und die Ladekontrolllampe leuchten).

> wie oben, Klemme R am Regler= 12V

> wie oben, Klemme EXC am Regler= 0,33V

> Noch etwas:
>
> Wenn ich bei Zündung AUS nun den Ganghebel in
> Stellung anlassen bringe, klickt das
> Anlasserrelais ein ganz kleines bischen, nur um
> anzuziehen reicht wohl der Strom nicht aus... Also
> doch irgendwo mangelhafter Kontakt?

Verbrannte Schaltkontakte an Waehlhebel und/oder Laderegler...?
Leg mal den Anschluss des Waehlhebelkontaktes, der nicht mit dem Anlasserrelais verbunden ist, an Masse und probiere mal, ob das Anlasserrelais sich dann normal mit dem Hebel betaetigen laesst.
Ich denke, jetzt ist nut noch der Laderegler faul. War der gerade eingebaute schon mal mit dem falsch angeschlossenen Relaiskabel in Betrieb?
Gruss,

Tom





Gruß

Tom
ACCM Alex
Beiträge: 871
Registriert: So 30. Jan 2005, 02:22

Re: Probleme nach/ bei Restaurierung: DS 23 H

Beitrag von ACCM Alex »

Hallo Tom,


Thomas Held schrieb:
-------------------------------------------------------
> Dann hast Du also in den vergangegenen Tagen (als
> noch das falsche Anlasserrelaiskabel mit dem
> Waehlhebel verbunden war) mit dem Waehlhebel und
> ueber den Ladekontroll-Relaiskontakt im Laderegler
> 12 V gegen Masse geschaltet. Das kann, wie bereits
> geschrieben, Kontakte verbrennen lassen.

Okay, kann man das recht einfach für mich als Laien prüfen? Sieht man das im Inneren des Reglers und kann es beheben/ die Kontakte säubern o.ä.?
>
>
> > Ich habe
> > noch ein paar Spannungsmessungen
> durchgeführt,
> > vielleicht helfen diese:
> >
> > Zündung AUS, + Klemme Batterie - Klemme L
> (rot) am
> > Regler= 12V
>
> Das heisst L liegt an Masse - okay!
>
> > wie oben, Klemme R (weiss) am Regler= 12V
> >
> > wie oben, Klemme EXC (gelb) am Regler= 12V
>
> Auch okay, alles am Regler liegt auf Masse, da der
> Regler bei ausgeschalteter Zuendung gar keine 12
> V-Versorgung bekommt. (Die Messung gegen 12 V ist
> etwas ungewoehlich, ueblicherweise misst man mit
> Referenz gegen Masse...).

Ich bin zwar in Autoelektrik recht firm, kann Schaltpläne lesen und auch verstehen, nur mit den Details bei manchen Dingen ist es nicht so weit her... Ich denke, dass sind so Sachen, die wissen diejenigen, die eine entsprechende Ausbildung/ Fortbildung/ Studium haben. Aber das Ergebnis ist doch dasselbe, also aussagekräftig, oder?


>
> > Jetzt der andere Fall:
> >
> > Zündung EIN, + Klemme Batterie - Klemme L
> Regler=
> > 0,2V
>
> L sollte immer noch an Masse liegen, d.h. gegen
> den Plusplo der Batterie gemessen auf 12 V liegen
> (und die Ladekontrolllampe leuchten).

Und genau DAS ist ja NICHT der Fall!


> > wie oben, Klemme R am Regler= 12V
>
> > wie oben, Klemme EXC am Regler= 0,33V
>
> > Noch etwas:
> >
> > Wenn ich bei Zündung AUS nun den Ganghebel
> in
> > Stellung anlassen bringe, klickt das
> > Anlasserrelais ein ganz kleines bischen, nur
> um
> > anzuziehen reicht wohl der Strom nicht aus...
> Also
> > doch irgendwo mangelhafter Kontakt?
>
> Verbrannte Schaltkontakte an Waehlhebel und/oder
> Laderegler...?
> Leg mal den Anschluss des Waehlhebelkontaktes, der
> nicht mit dem Anlasserrelais verbunden ist, an
> Masse und probiere mal, ob das Anlasserrelais sich
> dann normal mit dem Hebel betaetigen laesst.

Das probiere ich. Kann ich alternativ dazu nicht einfach die beiden Anschlusskabel des Wählhebelkontaktes mal "kurzschließen"? Dann müsste das Anlasserrelais und der Anlasser doch auf jeden Fall laufen, oder? Es sei denn, in diesen Kabelzuleitungen liegt eine Unterbrechung vor. Ist das so korrekt oder ein Denkfehler?

> Ich denke, jetzt ist nut noch der Laderegler faul.
> War der gerade eingebaute schon mal mit dem falsch
> angeschlossenen Relaiskabel in Betrieb?

Dass muss ich gestehen, kann ich nicht mehr sagen. Aber es ist jetzt nach wie vor so, dass etwas nicht stimmen kann, sobald ich die Zündung einschalte. Wie bereits erwähnt dauert es dann ein paar Sekunden und aus dem Bereich der L- Klemme des Reglers steigen leichte Rauchwölkchen auf und es riecht definitiv verbrannt/ verschmort. Bringt es etwas, mal den Deckel des Reglers abzunehmen und nachzuschauen, wo genau es kokelt? Das kann sich ja wohl entweder nur um die von Dir angesprochenen verbrannten bzw. dann immer noch verbrennenden Kontakte handeln oder um einen Kurzschluss, oder?


Grüße,

Alex


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Thomas Held Verified
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Re: Probleme nach/ bei Restaurierung: DS 23 H

Beitrag von Thomas Held Verified »

Hi Alex,

> > (Die Messung gegen 12 V ist etwas ungewoehlich,
> > ueblicherweise misst man
> > mit Referenz gegen Masse...).
>
> Ich bin zwar in Autoelektrik recht firm, kann
> Schaltpläne lesen und auch verstehen, nur mit den
> Details bei manchen Dingen ist es nicht so weit
> her... Ich denke, dass sind so Sachen, die wissen
> diejenigen, die eine entsprechende Ausbildung/
> Fortbildung/ Studium haben. Aber das Ergebnis ist
> doch dasselbe, also aussagekräftig, oder?

Ja, klar.

> > Leg mal den Anschluss des Waehlhebelkontaktes,
> > der nicht mit dem Anlasserrelais verbunden ist,
> > an Masse und probiere mal, ob das Anlasserrelais
> > sich dann normal mit dem Hebel betaetigen laesst.
>
> Das probiere ich. Kann ich alternativ dazu nicht
> einfach die beiden Anschlusskabel des
> Wählhebelkontaktes mal "kurzschließen"? Dann
> müsste das Anlasserrelais und der Anlasser doch
> auf jeden Fall laufen, oder? Es sei denn, in
> diesen Kabelzuleitungen liegt eine Unterbrechung
> vor. Ist das so korrekt oder ein Denkfehler?

Beim Kurzschliessen des Kontaktes am Waehlhebel hast Du immer noch den Kontakt im Laderegler in der Reihe (der faul zu sein scheint). Wenn es dann gehen sollte, waere der Waehlhebelkontakt faul, das Problem scheint aber eher (oder zumindest auch) im Laderegler zu liegen.

> > Ich denke, jetzt ist nut noch der Laderegler
> faul.
> > War der gerade eingebaute schon mal mit dem
> falsch
> > angeschlossenen Relaiskabel in Betrieb?
>
> Dass muss ich gestehen, kann ich nicht mehr sagen.
> Aber es ist jetzt nach wie vor so, dass etwas
> nicht stimmen kann, sobald ich die Zündung
> einschalte. Wie bereits erwähnt dauert es dann ein
> paar Sekunden und aus dem Bereich der L- Klemme
> des Reglers steigen leichte Rauchwölkchen auf und
> es riecht definitiv verbrannt/ verschmort. Bringt
> es etwas, mal den Deckel des Reglers abzunehmen
> und nachzuschauen, wo genau es kokelt? Das kann
> sich ja wohl entweder nur um die von Dir
> angesprochenen verbrannten bzw. dann immer noch
> verbrennenden Kontakte handeln oder um einen
> Kurzschluss, oder?

Der Kontakt sollte nun nicht mehr weiterbrennen, da ja jetzt die Anlasserspule in der Verbindung vom Pluspol zur Masse liegt.
Tausch den Regler erstmal aus! Zur Not schicke ich Dir einen. Dann kann man sich den alten immer noch zwecks Reparaturmoeglichkeit ansehen...
Ich bin jetzt erst mal bis mindestens morgen abend offline...
Gruss,

Tom
Gruß

Tom
ACCM Alex
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Re: Probleme nach/ bei Restaurierung: DS 23 HA

Beitrag von ACCM Alex »

Hallo Tom,

so, jetzt die neuesten Ergebnisse.
Ich habe mir den ersten Regler mal angesehen, nachdem ich ihn geöffnet habe. Da ich keine Beschädigungen wie verschmorte Kabel, verbrannte Kontakte o.ä. sehen konnte, habe ich ihn wieder eingebaut. Dann habe ich den Wählhebelkontakt direkt an den Minuspol gelegt und siehe da, der Anlasser lässt sich mit dem Wählhebel drehen! Die Ladekontrolle blieb aber weiterhin aus. Erst als ich den Stecker wieder auf den Schalter am Wählhebel steckte UND zusätzlich das provisorische Kabel an den Minuspol anschloß, leuchtete bei Zündung EIN auch die Ladekontrolllampe! Soweit so gut, das ist ja schon mal ein großer Fortschritt. Zudem konnte ich kein schmoren, kokeln o.ä. bei Zündung EIN mehr beobachten wie mit dem "zweiten" verbauten Regler. Spricht für mich auch dafür, dass der "erste" Regler, der verbaut war, eventuell doch noch okay ist. Ob die Lichtmaschine nun auch geladen wird, kann ich erst morgen probieren, da ich heute am Sonntag den Motor nicht laufen lassen will, immerhin wohnt mein Hallenvermieter direkt über der Halle...
Aber ich melde mich, sobald ich die Sache nachgesehen habe.
Kannst Du das Geschilderte erklären? Wieso ist die Sache anscheinend nur okay, wenn ich das Massekabel ZUSÄTZLICH anschließe?

Grüße,

Alex
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Thomas Held Verified
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Re: Probleme nach/ bei Restaurierung: DS 23 H

Beitrag von Thomas Held Verified »

Hallo Alex,

der Waehlhebel und die Ladekontrolllampe werden ueber den selben Kontakt im Laderegler an Masse gelegt. Dieser Kontakt in Deinem Regler scheint defekt zu sein, da alles funktioniert, wie es soll, wenn Du diesen Kontakt von Hand herstellst.
Oeffne mal den Laderegler und sieh Dir den entsprechenden Kontakt noch einmal an. Es ist der Relaiskontakt zwischen der L-Klemme und dem Masseanschluss des Reglers (einfach mal die Kabel verfolgen...). Miss dann mal direkt ueber den Relaiskontakten. Entweder sind die Kontaktpunkte verdreckt/verbrannt oder der Kontakt schliesst gar nicht erst richtig. Im ersten Falle kannst Du mit feinem Schmiergel versuchen, die Kontaktflaechen zu reinigen, bis Du wieder Durchgang misst.
Gruss,

Tom
Gruß

Tom
ACCM Alex
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Re: Probleme nach/ bei Restaurierung: DS 23 HA

Beitrag von ACCM Alex »

Hallo Tom,

ich habe nun das Problem gelöst. Bei BEIDEN Reglern, die ich probiert hatte, war ein Kontakt an derselben Relaisspule weggebrannt, d.h., es fehlte jeweils ein Stück von ca. 1cm! Ich habe jetzt den einen Regler repariert, indem ich einen neuen Konakt gebastelt habe. Und, siehe da: es funktioniert!!! Wenn der Motor läuft lädt die Lichtmaschine einwandfrei. Ich kann mit dem Wählhebel den Motor starten wie auch mit dem Anlasserrelais.

Das heißt für mich, ich werde mal bei Gelegenheit, wenn ich Zeit finde, auch den anderen Regler reparieren. Aber das ist so eine Arbeit für lange Winterabende...

So, nun danke ich Dir zuerst einmal für Deine ausführliche Hilfe und für das aufzeigen des richtigen Lösungsweges! Ich denke, ohne Dich würde ich noch immer rätseln. Ich hoffe, ich kann mich mal irgendwie revanchieren, sei es auch durch Hilfe, durch ein nichtalkoholisches oder auch alkoholisches Getränk bei einem DS- oder anderem Treffen oder sonst irgendwie.

Danke nochmals und Grüße,

Alex
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Re: Probleme nach/ bei Restaurierung: DS 23 H

Beitrag von Thomas Held Verified »

Hallo Alex ,

> ich habe nun das Problem gelöst. Bei BEIDEN
> Reglern, die ich probiert hatte, war ein Kontakt
> an derselben Relaisspule weggebrannt, d.h., es
> fehlte jeweils ein Stück von ca. 1cm!

Wahrscheinlich waren beim Ausprobieren beide Reglerkontakte schon mal mit den vollen 12 V des Pluspols in Beruehrung gekommen...?

> Ich habe
> jetzt den einen Regler repariert, indem ich einen
> neuen Konakt gebastelt habe. Und, siehe da: es
> funktioniert!!! Wenn der Motor läuft lädt die
> Lichtmaschine einwandfrei. Ich kann mit dem
> Wählhebel den Motor starten wie auch mit dem
> Anlasserrelais.

Na wunderbar!
Die Frage ist allerdings, wie haltbar so eine gebastelte Loesung ist.
DIe Kontakte muessen schon einiges Aushalten und duerfen natuerlich auch nicht ausleiern...

> Das heißt für mich, ich werde mal bei Gelegenheit,
> wenn ich Zeit finde, auch den anderen Regler
> reparieren. Aber das ist so eine Arbeit für lange
> Winterabende...

Und wenn fertig, gehoert der zweite Regler natuerlich in den Kofferraum!

> So, nun danke ich Dir zuerst einmal für Deine
> ausführliche Hilfe und für das aufzeigen des
> richtigen Lösungsweges! Ich denke, ohne Dich würde
> ich noch immer rätseln. Ich hoffe, ich kann mich
> mal irgendwie revanchieren, sei es auch durch
> Hilfe, durch ein nichtalkoholisches oder auch
> alkoholisches Getränk bei einem DS- oder anderem
> Treffen oder sonst irgendwie.

Gern geschehen! Das Entschluesseln der Probleme mit dem Schaltplan in der Hand hat (mir) ja auch Spass gemacht...
Hilfe: Momentan verzweifle ich am Polieren einer Stosstange nach dem Schleifen. Wie bekomme ich die wieder glaenzend? (Genau das beschaeftigt mich gerade... ;-)
Treffen: Bin diesen Monat in Kaunitz dabei (alkoholisches Getraenk!).
Viele Gruesse,

Tom
Gruß

Tom
ACCM Alex
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Re: Probleme nach/ bei Restaurierung: DS 23 HA

Beitrag von ACCM Alex »

Hallo Tom,

tja, in Kaunitz kann ich leider nicht dabei sein, erstens zu weit weg und zweitens stecken ich bzw. wir mitten in unseren Hochzeitsvorbereitungen für Ende August. Daher bleibt eher wenig Zeit. Zudem gebe ich das Geld, was mich so ein Treffen als Ganzes kosten würde (man fährt ja eher NICHT wieder zurück, ohne etwas zu kaufen...) lieber in die DS und bin eventuell dann nächstes jahr wieder beim Treffen dabei, je nachdem wo das sein wird.

Wie lange die Regler- Bastelei halten wird, werde ich sehen. In absehbarer Zeit möchte ich sowieso einen elektronischen Regler einbauen, siehe dazu mein anderer Beitrag. Aber Du weißt ja: nichts hält so lange wie ein Provisorium!

Zum Problem mit der Stoßstange:
Du könntest es mal mit feiner Stahlwolle probieren, die "Körnung" 00 oder sogar 000 könnte klappen. Zuerst mit ganz fein probieren, zur Not dann Richtung grob hocharbeiten. Auf den Verpackungen der Stahlwolle steht auch immer was zu beispielhaften Einsatzzwecken. Ich stehe vor derselben Aufgabe, muss aber nur eine sehr gute gebrauchte Stoßstange polieren. Ich habe hier extra aus einer zerbeulten Stoßstange ein "Probierstück" liegen, wo ich schon mit Stahlwolle gearbeitet habe. Sie hat ein paar gröbere Kratzer herausbekommen, hinterlässt dafür feinere Kratzer. Aber die kann man mit Scheif- bzw. Politurpaste egalisieren.
Auch wenn sich Stahlwolle sehr rigeros anhört: das bekannte "Never Dull" aus dem Motorradbereich ist ja auch Stahlwolle, getränkt mit einer Flüssigkeit.
Vielleicht hast Du ja auch eine alte Stoßstange, wo Du experimentieren kannst.

Grüße

Alex
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