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Re: Battteriefrage -
Verfasst: Do 8. Dez 2011, 01:17
von papasitt
meine älteste Batterie, mit Ladegerät, ist heute 10 Jahre alt
geworden und geht noch immer.
Wenn ich als Laternenparker alle 4 Wochen fahre ist OK.
Aber eine Batterie 3 Monate unter Null Grad und 5 jahre alt
ohne Nachladen.
Glückwunsch................
Gruss
Siggi
Re: Battteriefrage -
Verfasst: Do 8. Dez 2011, 18:18
von MenrathU
...mir auch...
Re: Battteriefrage -
Verfasst: Do 8. Dez 2011, 22:23
von DS20_break
Hallo Uwe,
ich entwickle mich scheints zum Dauerparker auf einem Schlauch-
worauf bezieht sich denn ...mir auch... ?
Re: Battteriefrage -
Verfasst: Fr 9. Dez 2011, 11:47
von DS20_break
Jeder von uns hat im Laufe seines mehr oder weniger langen Lebens mit Autos und deren Bleiakkus die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht. Ich respektiere diese Erfahrungen voll und ganz. Ich frage mich jedoch welche physikalischen/chemischen und vor allem von der Theorie abweichenden praktischen Parameter wurden bei der Auswertung der hier geschilderten Erlebnisse berücksichtigt.
Die Akkusäure ist eine wässrige Lösung mit etwa 32 %iger Schwefelsäure.
Im Sicherheitsdatenblatt für die Lagerung von "Akkumulatorsäure" steht:
Unter Dach frostfrei lagern.;
Das liegt daran, dass je nach Dichte das Zeug zwischen -35 und -60° C gefriert.
Die tiefste jemals in Deutschland gemessene Temperatur betrug −45,9 Grad Celsius; sie wurde am 24. Dezember 2001 am Funtensee registriert.
Mir ist Ende der 60er in Berlin im R4 nachts der Akku eingefroren und geplatzt. Das war eine elendige Sauerei.
Die heutigen wartungsfreien (Gel)Akkus sind da viel unempfindlicher. Übrigens ist bei jedem Akku eine Bedienungsanleitung dabei auf der vermerkt ist, wie man ihn lagern soll/darf. Zum Thema Bedienungsanleitung (lesen) siehe oben.
Re: Battteriefrage -
Verfasst: Fr 9. Dez 2011, 12:42
von maldini
... bedienungsanleitung bei der Batterie dabei?
wo gibts denn das?
grüße maldini
Re: Battteriefrage -
Verfasst: Fr 9. Dez 2011, 13:41
von tomsail
DS20_break schrieb:
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> Mir ist Ende der 60er in Berlin im R4 nachts der
> Akku eingefroren und geplatzt.
damals wars nachts auch noch viel kälter als draussen!
heute ist kalt viel unempfindlicher.
ausserdem ist die erde inzwischen (evtl.) keine scheibe mehr.
bedienungsanleitung bekommt man heut auch schon beim tausch einer 11kg gasflasche beim obi! da muss man dann noch unterschreiben die pulle nur mit polizeieskortiertem hochsicherheitstransport vom hof zu fahren.
wie die leute früher ohne bedienungsaleitungen älter als 5 jahre geworden sind ist mir ein rätsel.
grüße
thomas
p.s.: vorsicht kaffee kann heiss sein!
Re: Battteriefrage -
Verfasst: Fr 9. Dez 2011, 15:52
von MenrathU
Ac hja, Siggi,
jetzt, wo ich es dreimal gelesen habe, bin ich durchaus geneigt, Dir Glauben zu schenken...
Re: Battteriefrage -
Verfasst: Fr 9. Dez 2011, 16:36
von DS20_break
Ach Thomas,
Leute aus der Region Bodensee sollten sich doch aus Diskussionen um Minustemperaturen raushalten. Hast du überhaupt schon mal Schnee gesehen, ausser auf Bildern oder von der Ferne auf dem Säntis? Blüht dein Zitronenbäumchen immernoch zur Weihnachtszeit?

Re: Battteriefrage -
Verfasst: Fr 9. Dez 2011, 17:00
von DS20_break
macht mit euren Hightecakkus doch was ihr wollt - von mir aus tut sie in die Gefriertruhe, damit sie länger hält. Hat jemand den link vom ...hannes gelesen?
Ladezustand Entladetiefe Elektrolytgefrierpunk
100% 0% -67° C
75% 25% -37° C
50% 50% -23° C
25% 75% -15° C
0%(ENTLADEN) 100%(ENTLADEN) -6,7° C
Re: Battteriefrage -
Verfasst: Fr 9. Dez 2011, 18:16
von ...hannes
DS20_break schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ladezustand Entladetiefe
> Elektrolytgefrierpunk
> 100% 0% -67° C
> 75% 25% -37° C
> 50% 50% -23° C
> 25% 75% -15° C
> 0%(ENTLADEN) 100%(ENTLADEN) -6,7° C
Servus! Bevor so ein Bleiakku auffriert, ist er eh schon längst hinüber; Stichwort Sulfatierung. Darunter versteht man die Ablagerung von Sulfatkristallen an den Bleiplatten, wodurch sich die aktive Oberfläche der Elektroden in den einzelnen Zellen (und damit gleichzeitig deren Kapazität) verkleinert.
Eine Tiefentladung der Zellen beschleunigt diesen Sulfatierungsvorgang enorm - und genau das soll durch rechtzeitiges Nachladen verhindert werden.
Faustregel: Einen Akku, der nur mehr 11 Volt Restspannung aufweist, brauchst du erst gar nicht mehr aufzuladen versuchen, das hättest du schon bei 12 Volt machen sollen.
lg