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Re: Zweitaktöl ins Benzin beimischen
Verfasst: Fr 31. Mai 2013, 10:53
von tomsail
stimmt!
so ist das hier, wenn hier dummschwätz gemacht wird....
ich bin nun raus aus dem fred...
Re: Zweitaktöl ins Benzin beimischen
Verfasst: Fr 31. Mai 2013, 10:59
von klaus_id19
[quote=tomsail]
da ich mich beruflich u.a. auch mit abgasnachbeandlung beschäftige und klimmzüge und technische tricks mache, damit die abgaswerte von 2020 eingehalten werden, hab ich da eine etwas andere einstellung.
öl als betriebsstoff einem nachkriegs-OTTOMOTOR beizumischen ist "umweltdrecksauerei" weil vorsätzlich und unnötig.
wer das bei einem modernen motor macht, richtet seine katalysatoren wohl binnen zwei tankfüllungen zugrunde.
grüße
thomas[/quote]
Naja, ich denke Obenöl bei einem modernen Motor ist dann ähnlich wie legiertes Mehrbereichsöl bei einem alten Langhuber Motor ohne Ölfilter

... aber diese Diskussion hatten wir ja schon...
Von daher verwundert mich deine Argumentation etwas, kann mir schon vorstellen, das es unter unseren Fahrzeugen noch genügend Exemplare gibt, wo dieser Ratschlag insbesondere in Zeiten von E10 etc. sinnvoll sein kann, ich gebe zu, dass ich bisher auch wegen wenig Fahrleistung immer vor dem Einwinterungsprozedere und in Zeiten, in denen ich wenig fahre diese Wundermittelchen in Form eines Benzinstabilisators in den Tank gegeben habe, die wirklich teuer sind...eben weil in letzter Zeit zunehmend vor minderer Qualität des Kraftstoffes gewarnt wird... wenn die Ölbeimischung hier eine Alternative ist, nehme ich den Ratschlag zumindest mal gerne an und probiere es aus...
Und weil hier immer auf zeitgenössische Quellen verwiesen wird...
In einem zeitgenössischen KFZ-Lehrbuch "mit dem Auto auf du" (Auflage 1953-1957) von Alexander Spoerl, wird die Anwendung von Obenöl für die Fahrzeuge dieser Generation empfohlen...
Gruesse
Klaus
Re: Zweitaktöl ins Benzin beimischen
Verfasst: Fr 31. Mai 2013, 11:47
von Thomas Held
Hallo Klaus,
Alexander Spoerl hat Lehrbuecher geschrieben?
Ich kenne zugegeben nur das 'Goettinnen'-Buechlein und einige Artikel, aber sein Geschreibe finde ich schwer ertraeglich und ist sachlich vielfach falsch...
Gruss,
Tom
Re: Zweitaktöl ins Benzin beimischen
Verfasst: Fr 31. Mai 2013, 11:49
von Gerhard Trosien
Na-ja: wenn man die idiotischen Abgas-Grenzwerte von heute als Maßstab nimmt...
Der 3-Zylinder-Wartburg jedenfalls verfehlte mit modernem (westdeutschen) 2-T-Öl in 1:50 nur knapp die EURO-1-Grenzwerte. Ein Zusatz von 1:250 kann die Werte des kat-losen DS-Motors aus den 60ern gar nicht so weit verschlechtern, dass im Vergleich zum ölfreien Betrieb von "Umweltsauerei" die Rede sein könnte.
Wenn man die heutigen (bzw. die bereits festgelegten zukünftigen) Grenzwerte für toll hält, müsste man für das sofortige Schreddern aller nicht museumwürdiger D-Modelle sein.
Re: Zweitaktöl ins Benzin beimischen
Verfasst: Fr 31. Mai 2013, 11:51
von hgk
[quote=tomsail]
wer im übermaß siliziumplatten aufs dach knallt die bei der herstellung mehr energie brauchen als sie jemals über die lebensdauer produzieren.....der soll keine dreckbollen werfen.[/quote]
Wer keine Sachargumente mehr hat, der ... (muß wohl dummschwätzen...)
Re: Zweitaktöl ins Benzin beimischen
Verfasst: Fr 31. Mai 2013, 12:27
von klaus_id19
Thomas Held hat geschrieben:
aber sein Geschreibe finde ich schwer ertraeglich und ist sachlich vielfach falsch...
Gruss,
Tom
o.k., deine Meinung, die ich dir gerne lasse... denke Alexander Spoerl war zu seiner Zeit das, was später die berühmten "Jetzt helfe ich mir selbst" Bücher waren, ich fand diese Bücher vom Schreibstil her amüsant zu lesen...weiss auch nicht, ob alles, was heute als "sachlich vielfach falsch" bekannt ist, damals auch schon so war--die entsprechenden Anhänge sahen für mich in dem Buch schon gut recherchiert aus.... und das Buch hatte sich bereits 1957 wohl 125000 mal verkauft....
Anbei ein Beispiel aus dem Kapitel Obenöl...man beachte die ausführlichen Hinweise im Bereich "Was sie nicht unbedingt wissen müssen" unter Nummer 4
Nichtsdestotrotz... aus dem Fundus meines Schwiegervaters kann ich auch noch mit dem Buch "Fachkunde Kraftfahrzeugtechnik" aus der Europa Fachbuchreihe für für Kraftfahrzeugberufe dienen, Auflage 14, Juli (353 - 404. Tausend) 1969, Seite 215:
"Oben-Schmieröle können dem Kraftstoff bei Otto-Viertaktmotoren beigemischt werden. Sie haben die Aufgabe, Kolben und Ventile vom Verbrennungsraum her zu schmieren und die Ölkohle zu lösen"
und aufpassen.... laut Deckblatt wurde dieses Buch bearbeitet von Gewerbelehrern und Ingenieuren
Es gab also diesen Quellen zufolge meiner Meinung nach durchaus eine Zeit in die auch unsere Fahrzeuge fallen, wo diese Öle nicht ohne Grund verwendet wurden....nichts anderes sollte gesagt werden...
Gruss
Klaus
Re: Zweitaktöl ins Benzin beimischen
Verfasst: Fr 31. Mai 2013, 13:03
von papasitt
4. Rasen mähe ich (wenn überhaupt) elektrisch <
Verstehe ich jetzt nicht (elektrisch)
Re: Zweitaktöl ins Benzin beimischen
Verfasst: Fr 31. Mai 2013, 13:14
von Sven
Ich fahre in meinem Uralt-Diesel-Womo seit Jahren mit Zweitakt-Öl, bei der ASU kommt nur Lob, wie gut der laufe und wie sauber der sei (Oxi-Kat). Im Benziner habe ich es auch des Öfteren, jetzt gerade erst ASU damit (gut) bestanden. Wenn das also eine Umweltsauerrei ist, dann offenbar eine, die man nicht sieht und die man vor Allem nicht messen kann. Damit kann ich leben...
Alle meine Motoren laufen mit MOs2-Zusatz. Dies verbessert schon die Laufkultur. Das Zweitakt-Öl verbessert diese dann nochmals ganz erheblich. Aus meiner Sicht sind die 250ml bei 60 Liter aber nicht notwendig, der Effekt stellt sich erstaunlicherweise (reproduzierbar) bereits bei 100 bis 120 ml auf 60 Liter ein. Mehr mache ich auch nicht hinein. Wichtig ist noch, ein rußfreies Öl zu verwenden, altes Motoröl würde ich da eher nicht verfeuern [GRINS].
Es gibt im Internet massig Erfahrungsaustausch über dieses Thema, ebenso vielfältige Meinungen. Dies war meine - und meine Erfahrungen, Gruß Sven
Re: Zweitaktöl ins Benzin beimischen
Verfasst: Fr 31. Mai 2013, 13:21
von DS20_break
[quote=papasitt]
4. Rasen mähe ich (wenn überhaupt) elektrisch.
also mit Atomstrom, oder hast Du einen eigenen Wind-Wasser-Bio-Anschluss.[/quote]
nein das nicht, aber man kann in D Strom aus Wasserkraft kaufen, kostet 1 ct pro Kwh mehr.
Re: Zweitaktöl ins Benzin beimischen
Verfasst: Fr 31. Mai 2013, 13:26
von maldini
.. dann fahre ich jetzt überdosis - mal sehn
ich habe auf knapp 50ltr. super, knapp 500ml teilsyntetisches zweitaktoel gekippt -
Was man auf anhieb merkt -
das tanken verteuert sich um 7,- €uronen!

)
ich werde von meinen subjektiven erfahrungen berichten -
grüsse karl
PS: .. rasenmähen nur mit (altem) sabo benziner - aber auch nur 4x im jahr .. flowerpower ...