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Re: Restaurierung meiner 1958er DS 19

Verfasst: Do 17. Feb 2022, 13:29
von M. Ferchaud
Jürgen hat geschrieben: Hallo Henning,

zu deiner Begegnung mit Ralf Sassen und seiner DS beim ICCCR 2016:
ein ähnliches Bild mit Bernds DS gab es 2017 in Lengerich bei Dieter Rodermund:


aktuell (2021 auf der Mitgliederversammlung in Wolfsburg) sieht sie so aus:
Wie schön! Ich meine auch auf den Fotos den Trend zu den Marchal-Zusatzscheinwerfern zu erkennen...

Meiner DS werden diese allerdings verwehrt bleiben, ich mach die pure Froschform und Zubehör-freie Autos ;-)

Re: Restaurierung meiner 1958er DS 19

Verfasst: Do 17. Feb 2022, 13:38
von M. Ferchaud
Jürgen hat geschrieben: Hallo Henning,

zu deinem Reperaturversuch an der originalen HD-Pumpe mit dem Zentralanschluss:
2016 habe ich an der 56er DS aus der VW-Autostadt repariert:


In diesem Auto ist auch noch die Zentralanschlusspumpe, die auch einwandfrei funktioniert. Diese Pumpe hat ein deutlich geringeres Arbeitsgeräusch als die späteren Pumpen, man hat es also kaum wahrgenommen, dass der Druckregler nicht abgeschaltet hat.
Ist deine alte Pumpe (nach der Lagerreperatur) auch so leise?
Bei der Autostadt-DS war auch noch der originale Druckregler mit dem inneren Verschlussstopfen vorhanden:


wegen einer fehlenden Kugel des Rückschlagventils aber nicht mehr reparabel.
Montiert habe ich dann einen überarbeiteten Regler der neueren Ausführung mit der großen Verschlusskappe:

der zuverlässig abschaltet.
Hallo Jürgen,

sowohl die alte als auch die "neue" Pumpe laufen sehr leise und sind nahezu unhörbar. In Kombination mit dem ebenfalls geräuschfreien Abschaltprozess des Druckreglers (der ebenfalls die große Verschlusskappe aufweist) bekommt man geräuschtechnisch vom Druckaufbau und -Regelprozess im Innenraum nichts mit. Da sind andere Geräusche wesentlich deutlicher vernehmbar, wie z.B. das "Klöng-Pfüüüüt" der Halbautomatik, das "Schlupp-Schlürf" der Lenkung und das "Zzzzzt-Pfffösch" des Bremsventils.

Ich habe aber das Gefühl ,dass der Arbeitsdruck höher sein könnte: Sein geraumer Zeit geht beim Bremsen bisweilen die Druckwarnleuchte an, und auch die Lenkung hat im Stand nicht mehr die Leichtgängigkeit wie am Anfang. Vielleicht müssten die Druckwerte des Reglers noch mal geprüft werden...

Viele Grüße
Henning

Re: Restaurierung meiner 1958er DS 19

Verfasst: Do 17. Feb 2022, 19:08
von Jürgen
M. Ferchaud hat geschrieben: Meiner DS werden diese allerdings verwehrt bleiben, ich mach die pure Froschform und Zubehör-freie Autos ;-)
Hallo Henning,

da bin ich voll bei dir!
Beim Haubengriff wirds ganz gruselig ;-)

Die Nebelscheinwerfer waren schon beim Kauf 1987 dran:
[attachment 16221 Film048Bild15bs.jpg]
sie wurden wahrscheinlich schon kurz nach der Auslieferung montiert, der Lack unter den Scheinwerfern ist deutlich besser erhalten.
Wegen der verrosteten Reflektoren und einer Streuscheibe mit Loch waren sie zeitweise nicht dran. Die Löcher in den Kotflügeln sind aber auch nicht wirklich schön. Man könnte diese Löcher zuschweißen, dann wäre aber der Originallack hin :-(

Re: Restaurierung meiner 1958er DS 19

Verfasst: Do 17. Feb 2022, 19:15
von M. Ferchaud
Jürgen hat geschrieben:
Meiner DS werden diese allerdings verwehrt bleiben, ich mach die pure Froschform und Zubehör-freie Autos ;-)

Hallo Henning,

da bin ich voll bei dir!
Beim Haubengriff wirds ganz gruselig ;-)

Die Nebelscheinwerfer waren schon beim Kauf 1987 dran:

sie wurden wahrscheinlich schon kurz nach der Auslieferung montiert, der Lack unter den Scheinwerfern ist deutlich besser erhalten.
Wegen der verrosteten Reflektoren und einer Streuscheibe mit Loch waren sie zeitweise nicht dran. Die Löcher in den Kotflügeln sind aber auch nicht wirklich schön. Man könnte diese Löcher zuschweißen, dann wäre aber der Originallack hin :-(
Hallo Jürgen,

na ja, wenn sie so früh schon montiert wurden, gehören sie ja zur Historie der DS - dann würde ich sie auch drauf lassen! :-)

Die Angleichung des Lacks nach dem Zuschweißen würde sicherlich funktionieren, aber warum den Aufwand betreiben?

Viele Grüße
Henning

Re: Restaurierung meiner 1958er DS 19

Verfasst: Do 17. Feb 2022, 19:28
von Jürgen
Hallo Henning,

in Bernds DS ist jetzt auch eine neuere Pumpe und ein Stahl-Druckregler drin, das Arbeitsgeräusch ist etwa so, wie man es von den neueren DS kennt, auch im Innenraum ist der Geräuschunterschied beim Abschalten hörbar. Den Umbau auf den Stahl-Regler würde ich heute nicht mehr machen, die Reperatur des Alu-Reglers ist nicht so aufwendig.
Vielleicht können wir ja mal einen Wörkschopp mit Druckreglereinstellung machen :-) , eventuell im Juni auf unserem Jahrestreffen?
Bei den Erstfront-DS ist der Druckregler ja richtig gut zugänglich und auch einfach auszubauen!

Re: Restaurierung meiner 1958er DS 19

Verfasst: Do 17. Feb 2022, 19:33
von Jürgen
Hallo Hans,

das lag bei irgendeinem Flohmarkt in einer Wühlkiste, da konnte ich nicht widerstehen!
Jetzt ist es natürlich für LHS reserviert und für Sauerstoff nicht mehr geeignet, da nicht mehr fettfrei.
Hier noch mal im Detail:
[attachment 16222 DSP00325s.jpg]

Re: Restaurierung meiner 1958er DS 19

Verfasst: Do 17. Feb 2022, 19:52
von M. Ferchaud
Jürgen hat geschrieben: Hallo Henning,

in Bernds DS ist jetzt auch eine neuere Pumpe und ein Stahl-Druckregler drin, das Arbeitsgeräusch ist etwa so, wie man es von den neueren DS kennt, auch im Innenraum ist der Geräuschunterschied beim Abschalten hörbar. Den Umbau auf den Stahl-Regler würde ich heute nicht mehr machen, die Reperatur des Alu-Reglers ist nicht so aufwendig.
Vielleicht können wir ja mal einen Wörkschopp mit Druckreglereinstellung machen :-) , eventuell im Juni auf unserem Jahrestreffen?
Bei den Erstfront-DS ist der Druckregler ja richtig gut zugänglich und auch einfach auszubauen!
Das ist eine schöne Idee - hoffentlich kann das Treffen dann auch stattfinden!

Re: Restaurierung meiner 1958er DS 19

Verfasst: Do 17. Feb 2022, 22:01
von MichaIN
Hallo!

Da wäre ich auch sehr interessiert!
Beide LHS-Autos sind umgebaut auf Stahl, aber ich habe meine Aluregler aufgehoben.


Gruß Michael

Re: Restaurierung meiner 1958er DS 19

Verfasst: Do 17. Feb 2022, 23:34
von Robert
Das Doofe bei den Alureglern ist diese Unklarheit, die das schleichende Ausschalten mit sich bringt. Wenn alles andere in Ordnung ist, kann man damit gut leben, aber sobald es irgendwo im System einen Druckverlust gibt, ist die Diagnose mit den definierten Ein-Ausschaltpunkten des Stahlreglers sicherer. Man klemmt z.B. die Lenkung ab und hat sofort die Rückmeldung, ob sich das Schaltintervall verlängert oder nicht. Bei mir liegt der Aluregler in der Kiste mit den anderen LHS- und 6V-Teilen, die meine Erben öffnen mögen, wenn sie das Auto wieder in den Originalzustand zurückverstzen wollen.


Viele Grüsse
Robert

Re: Restaurierung meiner 1958er DS 19

Verfasst: Fr 18. Feb 2022, 09:02
von anieder
Jürgen hat geschrieben: Hallo Hans,

das lag bei irgendeinem Flohmarkt in einer Wühlkiste, da konnte ich nicht widerstehen!
Jetzt ist es natürlich für LHS reserviert und für Sauerstoff nicht mehr geeignet, da nicht mehr fettfrei.
Hier noch mal im Detail:
Ach hat Dräger früher Manometer hergestellt. War mir nicht bewusst.