Seite 4 von 5

Re: Motorschaden mit unbekannter Ursache

Verfasst: Do 24. Okt 2013, 22:00
von sebastianklaus
Hallo M.,
das ist aber eine komische Geschichte. Du hast doch den Tank gespült und dann mit 20 l neuem Sprit aufgefüllt. Das kann doch nicht sein, dass Du dann Probleme mit dem Sprit gehabt hast.
Ich würde mir vielleicht erst mal Deine wunderschönen Gummiring- Ventilschaftdichtungen anschauen. Vielleicht ist das Gummi aus dem falschen Material ?
Viele Grüße
Sebastian

Re: Motorschaden mit unbekannter Ursache

Verfasst: Do 24. Okt 2013, 22:05
von Thomas Held
[quote=sebastianklaus]
Ich würde mir vielleicht erst mal Deine wunderschönen Gummiring- Ventilschaftdichtungen anschauen. Vielleicht ist das Gummi aus dem falschen Material ?
[/quote]

...und haelt die Ventile gegen die Federkraefte fest? Kann ich nicht glauben.
Gruss,

Tom

Re: Motorschaden mit unbekannter Ursache

Verfasst: Do 24. Okt 2013, 22:53
von rsa404
[quote="M. Ferchaud"]
[quote=anieder]
Hallo,

sind denn Ventile und Führungen neu?

Wenn ja und Nachbauten, ggf. nicht maßhaltig?

Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, was da in so kurzer Zeit eine "Verkrustung" erzeugen sollte. Außer natürlich Einschleifpaste o.ä.

Andreas[/quote]

Hallo Andreas,

Ventile und Führungen sind die originalen, die ich nach Begutachtung für OK befunden und wieder verwendet habe, nach dem Motto: alles, was Original und in Ordnung ist, ist besser, als jede Nachfertigung - siehe tomsail (Stößelbecher)...

Grüße
M.[/quote]

Hallo M.,

das kann ich nur bestätigen und handhabe es genau wie Du. Nachfertigungen eignen sich i.d.R. bestenfalls als Notlösung für wenige Wochen, wenn überhaupt.

Gruß,
Ralf

Re: Motorschaden mit unbekannter Ursache

Verfasst: Do 24. Okt 2013, 22:59
von rsa404
[quote="Thomas Held"]
[quote=sebastianklaus]
Ich würde mir vielleicht erst mal Deine wunderschönen Gummiring- Ventilschaftdichtungen anschauen. Vielleicht ist das Gummi aus dem falschen Material ?
[/quote]

...und haelt die Ventile gegen die Federkraefte fest? Kann ich nicht glauben.
Gruss,

Tom[/quote]

Das würde ich nicht ausschließen wollen. Gummis die Jahrzente trocken gelagert wurden und dann mit aggressivem Benzin in Verbindung kommen, wer weiß was dann passiert. Generell würde ich mit den Gummischläuchen aus den 50er und 60gern einen Wohnwagen anknoten und nach Südfrankreich fahren. Fest davon überzeugt das die Sache hält.

Gruß,
Ralf

Re: Motorschaden mit unbekannter Ursache

Verfasst: Fr 25. Okt 2013, 00:36
von M. Ferchaud
Mag sein. Trotzdem glaube ich auch nicht, dass diese kleinen Gummiringle eine Gegenkraft zu den nicht gerade schwächlichen Ventilfedern aufbringen können. Da klingt meiner Ansicht nach eine auf ganzer Länge gebremste Ventilführung doch plausibler...

@ Sebastian

Gespült schon, aber trotzdem sind Geruch und Aussehen des vermeintlich frischen Sprits aus dem Tank im durchsichtigen Filter (scharf und bernsteinfarben) anders als der des Kraftstoffs aus dem Kanister (typisch und klar).

Das Öl sowie jedwede Ablagerungen aus der Verbrennung würde ich hinsichtlich der bisher sehr kurzen Betriebsdauer nach Überholung wie gesagt ausschließen, zumal nach der letzten Abkühlung keine Klemmneigung der Ventile mehr zu beoachten war.

Gruß
M.

Re: Motorschaden mit unbekannter Ursache

Verfasst: Fr 25. Okt 2013, 00:38
von M. Ferchaud
[quote=sebastianklaus]
Vielleicht ist das Gummi aus dem falschen Material ?
[/quote]

Unmöglich, die Dichtungen stammen aus einem zeitgenössischen NOS-Dichtsatz...

Gruß
M.

Re: Motorschaden mit unbekannter Ursache

Verfasst: Fr 25. Okt 2013, 08:21
von DS20HA
[quote="M. Ferchaud"]
...
Gespült schon, aber trotzdem sind Geruch und Aussehen des vermeintlich frischen Sprits aus dem Tank im durchsichtigen Filter (scharf und bernsteinfarben) anders als der des Kraftstoffs aus dem Kanister (typisch und klar)...[/quote]

Dann würde ich erstmal mit einen Reservekanister fahren, um die ganzen Reste wegzuspülen und den Tank solange säubern bis alles weg ist.

MsG
Hans

Re: Motorschaden mit unbekannter Ursache

Verfasst: Fr 25. Okt 2013, 08:23
von DS20HA
Den Restsprit kannst Du ja im Zweitakter verfahren ...

Re: Motorschaden mit unbekannter Ursache

Verfasst: Fr 25. Okt 2013, 21:24
von M. Ferchaud
Klar, mit dem Sprit aus dem Tank betreibe ich die DS nicht mehr. Mit dem neuen Sprit ist übrigens das Anspringverhalten auch deutlich besser, quasi wie gewohnt ;-)

Grüße
M.

Re: Motorschaden mit unbekannter Ursache

Verfasst: Fr 25. Okt 2013, 21:38
von hy1600
alter Sprit "verharzt", hatte ich bei meinem Motorrad. Wie dicker Honig. Vor dem Spülen den neuen Sprit lange im Tank lassen (1-2 Tage) um die Pampe anzulösen und alles mehrfach wiederholen. So hat es bei meinem Motorradtank geklappt.

Evtl. wird ja diese angelöste Pampe recht konzentriert mit dem Gemisch befördert und "kondensiert" bzw. verliert den gelösten Zustand an den ersten heißen Teilen, den Ventilen.