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Re: Blitzen beim Langhuber

Verfasst: Di 22. Okt 2013, 21:02
von anieder
Hallo Hannes

Echt? kannst du da mehr verraten?

Andreas

Re: Blitzen beim Langhuber

Verfasst: Mi 23. Okt 2013, 11:19
von ...hannes
Welche Aufgabe dem Kondensator in diesem Zusammenhang zukommt, ist bekannt. Weist der vorliegende Kontakt nach 5000 km bereits den typischen Krater und gegenüberliegend einen Berggipfel auf, haben die Kontakte seit einiger Zeit Funken gezogen. Daran sind aber nicht die Kontakte schuld, die Funken zu "löschen" wäre schließlich Aufgabe des Kondensators gewesen.
PS: Nicht nur über Fernost- Billigkondensatoren häufen sich Klagen, seit nur mehr als Nachbauzubehör gefertigt, scheint auch bei Valeo die Qualität zurückgegangen zu sein. Jedenfalls ist man gut beraten, immer ein Reserveset mitzuführen - und sicherheitshalber zusätzlich noch einen alten, "erprobten" Kondensator, selbst wenn der schon 40.000 km am Buckel haben sollte.
lg

Re: Blitzen beim Langhuber

Verfasst: Mi 23. Okt 2013, 12:08
von anieder
[quote=...hannes]
Welche Aufgabe dem Kondensator in diesem Zusammenhang zukommt, ist bekannt. Weist der vorliegende Kontakt nach 5000 km bereits den typischen Krater und gegenüberliegend einen Berggipfel auf, haben die Kontakte seit einiger Zeit Funken gezogen. Daran sind aber nicht die Kontakte schuld, die Funken zu "löschen" wäre schließlich Aufgabe des Kondensators gewesen.
PS: Nicht nur über Fernost- Billigkondensatoren häufen sich Klagen, seit nur mehr als Nachbauzubehör gefertigt, scheint auch bei Valeo die Qualität zurückgegangen zu sein. Jedenfalls ist man gut beraten, immer ein Reserveset mitzuführen - und sicherheitshalber zusätzlich noch einen alten, "erprobten" Kondensator, selbst wenn der schon 40.000 km am Buckel haben sollte.
lg[/quote]

man liest aber auch von schlechterer Qualität der Unterbrecherkontakte selbst z.b. im Bereich Nocken, Beschichtung. Letzteres kann auch für verstärkte Kraterbildung sorgen. Wahrscheinlich das selbe Thema wie alle anderen Nachbauten von Teilen die es heute nicht mehr standardmäßig gibt.

Andreas

Re: Blitzen beim Langhuber

Verfasst: Mi 23. Okt 2013, 13:46
von Langhuber
Die Wirksamkeit des Kondensators müsste man ja sehr einfach mit dem Oszi testen können. Das sollte man sehr deutlich erkennen.
Haben denn die Leute der Früherwarallesbesser-Fraktion eine Meinung dazu, was mit den schlechten heutigen Kondensatoren passiert:
Haben die eine Unterbrechung, d. h. Totalausfall, oder einen Kapazitätsverlust, oder Kriechströme?
Die Anforderungen an die Kondensatoren sind ja nicht so hoch, mit Ausnahme der speziellen Anschlußkabel und der Befestigungslasche. Die müsste man doch recht einfach durch hochwertige Industriekondensatoren ersetzen können.

Klemens

Re: Blitzen beim Langhuber

Verfasst: Mi 23. Okt 2013, 13:57
von anieder
Hallo Klemens,

ich denke auch dass wenn man weiß, dass das was Valeo etc. da heute verkaufen nichts taugt man die Chance hätte das gegen hochwertige Komponenten zu tauschen. Denn im Gegensatz zu Unterbrechern sind Kondensatoren auch heute noch stand der technik und hochwertig zu bekommen.

Gruß

Andreas

Re: Blitzen beim Langhuber

Verfasst: Mi 23. Okt 2013, 14:01
von DS20_break
[quote=anieder]
Hallo Klemens,

ich denke auch dass wenn man weiß, dass das was Valeo etc. da heute verkaufen nichts taugt man die Chance hätte das gegen hochwertige Komponenten zu tauschen. Denn im Gegensatz zu Unterbrechern sind Kondensatoren auch heute noch stand der technik und hochwertig zu bekommen.

Gruß

Andreas[/quote]
welche Werte müssen denn die Kondensatoren haben? Spannung, F, Temp, Bauart?

Re: Blitzen beim Langhuber

Verfasst: Mi 23. Okt 2013, 14:09
von anieder
Hallo Hardy,

weiß nicht. Dachte aber, dass das Klemens wenn es ihn interessiert rausmessen könnte.

Ich persönlich bin da bei Claude-Michel und werde an der Stelle elektronisch unterstützt schweben.

Gruß

Andreas

Re: Blitzen beim Langhuber

Verfasst: Mi 23. Okt 2013, 14:22
von Langhuber
hat geschrieben:"welche Werte müssen denn die Kondensatoren haben? Spannung, F, Temp, Bauart?"
Die Kapazität müsste man an ein paar als funktionierend bekannten Kondensatoren ausmessen. Heikel ist die mit Sicherheit nicht.
Ich rate jetzt einfach mal 0,1uF.
Was noch dazu kommt: Er muß "schaltfest" sein, d. h. kurze hohe Ströme verkraften. Eine Betriebsspannung von 300V sollte ausreichen, denn wenn er das tut, was er soll, verhindert er ja grade die hohen Spannungsspitzen, die zum Abreissfunken und damit zum Abbrand der Unterbrecherkontakte führt.
Aber 0,1uF und 300V sind heute sicher kein Hexenwerk mehr.
Temoperaturfestigkeit? 85-100°.

Jetzt habe ich aber grade eine ganz verwegene Idee: Anstelle des Kondensators eine Freilaufdiode! (Anode an den Unterbrecheranschluß der Zündspule, Katode an den +Pol der Spule). Das müsste sogar viel besser wirken. Ist aber naürlich mudern und damit bäh!

Klemens

Re: Blitzen beim Langhuber

Verfasst: Mi 23. Okt 2013, 14:27
von DS20_break
[quote=anieder]
Hallo Hardy,

weiß nicht. Dachte aber, dass das Klemens wenn es ihn interessiert rausmessen könnte.

Ich persönlich bin da bei Claude-Michel und werde an der Stelle elektronisch unterstützt schweben.

Gruß

Andreas[/quote]
und, welche?
Im Prinzip bin ich auch elektronische Zündung Fan. (Hab 1965/66 selber Transistorzündungen gebaut, allerdings mit den normalen Unterbrecherkontakten auf 6 V Basis mit der blauen 6 V Bosch Zündspule). Allerdings habe ich bis jetzt nicht viel gutes über elektronische Zündanlagen in der DS gehört - außer von Claude-Michel.

Re: Blitzen beim Langhuber

Verfasst: Mi 23. Okt 2013, 14:28
von DS20_break
Langhuber hat geschrieben:
hat geschrieben:"welche Werte müssen denn die Kondensatoren haben? Spannung, F, Temp, Bauart?"
Die Kapazität müsste man an ein paar als funktionierend bekannten Kondensatoren ausmessen. Heikel ist die mit Sicherheit nicht.
Ich rate jetzt einfach mal 0,1uF.
Was noch dazu kommt: Er muß "schaltfest" sein, d. h. kurze hohe Ströme verkraften. Eine Betriebsspannung von 300V sollte ausreichen, denn wenn er das tut, was er soll, verhindert er ja grade die hohen Spannungsspitzen, die zum Abreissfunken und damit zum Abbrand der Unterbrecherkontakte führt.
Aber 0,1uF und 300V sind heute sicher kein Hexenwerk mehr.
Temoperaturfestigkeit? 85-100°.

Jetzt habe ich aber grade eine ganz verwegene Idee: Anstelle des Kondensators eine Freilaufdiode! (Anode an den Unterbrecheranschluß der Zündspule, Katode an den +Pol der Spule). Das müsste sogar viel besser wirken. Ist aber naürlich mudern und damit bäh!

Klemens
probiers an deiner Madame und berichte.