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Re: Keilriemen
Verfasst: Di 23. Sep 2014, 10:22
von Langhuber
@Pit
Mit der Geometrie hast du recht. Aber solange man da keine mapstäbliche Zeichnung findet, bleibt tatsächlich nur festzustellen, dass die Verschiebelänge der Lichtmaschine und die Variation der Keilriemenlänge in der Tat nicht übereinsimmen. Mit den 180° hast Du recht, aber um die LiMa geht es näherungsweise um 90° rum.
Aber wie schon geschrieben: Das Problem wurde experimentell gelöst.
Klemens
Re: Keilriemen
Verfasst: Di 23. Sep 2014, 17:33
von 1956-1969
@ Klemens: Also ist bei dir das gleiche Spannblech verbaut wie bei mir mit 9cm Schlitz.
Bei meinem Wagen gibt’s kein Anstoßen im Schwenkbereich.
Eine maßstäbliche Darstellung der Situation ( ähnlich deiner qualitativen Skizze) gibt’s im Repbuch 465 Blatt BT35.
Da siehst du dann, dass die Verschiebung am Riemen zwischen 80 und 90% der Verschiebung am der Mutter am Schlitz ist. Selbst mit nur 7cm Verschiebung an der Mutter sollten also 5cm Verschiebung am Riemen drin sein.
Da sieht man auch, dass die von Pit angeführte Änderung des Umlenkwinkels praktisch keine Rolle spielt. Beim Spannen nach außen vergrößert sich die Umlenkung an der Lima zwar minimal, dafür verringert sie sich am Nockenwellenrad, auch minimal.
Bei deinem Auto säße die Mutter mitten im Schlitz, wenn der Keilriemen 3cm kürzer wäre.
Uli
Re: Keilriemen
Verfasst: Di 23. Sep 2014, 18:02
von Pit
[attachment 8822 Keilriemen.png]
Hallo Uli,
ich meinte nicht, dass die Änderung des Umlekwinkels eine Rolle spielt, sondern der Winkel selbst. Auf der Skizze nur zwei Fälle:
180° => eine Verschiebung der Riemenscheibe um x bewirkt oben und unten eine Verlängerung um x also insgesamt um 2x.
90° mit Verschiebungsrichtung wie in der Skizze: Riemenverlängerung fast wie Verschiebung.
Grüße,
pit
Re: Keilriemen
Verfasst: Di 23. Sep 2014, 18:16
von anieder
[quote=Langhuber]
[quote=anieder]
Daher meine Frage wie arg die arme Madame gekocht hat.
Ich möchte ja nichts beschreien. Aber es besteht ja die Gefahr von Folgeschäden.
[/quote]
Ein Liter Wasser ist eine ganze Menge.
Klemens[/quote]
Hallo Klemens
Ich hätte ja mit Frost = Korrosionsschutz gemischt.
Wichtiger ob viel oder wenig fehlt ist wie lange und damit wir hoch die Temperaturen gestiegen Sind. Ich drücke die Daumen dass es das jetzt war. Dennoch mal prüfen in nächster Zukunft ob du Wasser im Öl findest.
Dei Riemen ist kein Zahnriemen sondern ein sogenannter flankenoffener Keilriemen. Diese sind deutlich verschleißärmer.
Gruß
Andreas
Re: Keilriemen
Verfasst: Di 23. Sep 2014, 21:02
von 1956-1969
Ok, Pit, Fall 2 in deiner Skizze ist beim Keilriemen realisiert. Fall 1 ist ja quasi die Tatsache, dass du 2m Seil bewegen musst, um eine Last an einer losen Rolle um 1m anzuheben. Jetzt endlich verstehe ich deinen Denkfehler in dem ersten Post mit 2cm/4cm.
Ich hatte ja in meinem ersten Post zu diesem Thema den Wert 0.85 für das Radiusverhältnis Riemen/Mutter angenommen, was ja bestens passt. Dann hätte er bei 5cm Spiel 4,2cm Verstellbereich gehabt, wie ich schrieb. Und bei 7cm Spiel 5,9cm Verstellbereich. Deshalb hatte ich Klemens ja mangelnde Motivation unterstellt und nicht verstanden, warum nicht einer der Riemen passte. Jetzt deute ich das eher so, dass die Riemen vielleicht nicht maßhaltig waren in Lipsheim. Sonst passt das alles irgendwie nicht zusammen.
Zum Thema Überhitzung von anieder: Ich denke, dass der Motor keinen Schaden genommen hat. Denn mir ist es mal passiert, dass ein frisch gekaufter DS aus Frankreich sich nach 30km Fahrt auf der Autobahn so eingenebelt hat, dass ich die Bahn kaum noch sah und dann schnell im Flachen einen Parkplatz anlaufen konnte. Selbst diesen Stunt hat der DS19 Bj 58 mit dem total verkalkten Kühler ohne Motorschaden überlebt. Von daher bin ich in dieser Sache hoffnungsvoll für Klemens, trotz Gebirg.
Uli
Re: Keilriemen
Verfasst: Mi 24. Sep 2014, 00:08
von Langhuber
@Andreas
Ich dachte nicht, dass ich einen Liter brauche. Inzwischen sehe ich das so: 6l 1:1-Mischung im Kühler, also ist bei 1l Verlust dieser Mischung ein halber Liter Frostschutz flöten. Ich denke das ist nicht so tragisch, da Madame im Winter ja nicht im Freien steht. Ich glaube kaum, das in der TG im 2. UG die Temperaturen in die Nähe des Nullpunktes kommen.
Das mit dem "flankenoffenen" Zahnriemen hatte ich so etwa vermutet: "geringere Walkarbeit" = "geringere Beanspruchung" = "längere Lebensdauer".
@Uli
ich habe Pits Argumentation zunächst auch nicht verstanden. Aber für den Fall der Hydraulikriemen mit 180°-Kehre hat er recht. Aber in dem Fall des Kühlerriemens sind es etwa 90°.
Meine Theorie zu dem Riemen in Lipsheim ist inzwischen, dass er, weil sehr alt, so verhärtet war, dass er sich nicht genügend um die Seilscheiben gelegt hat. Wie geschrieben,vielleicht hätte es mit Einweichen in heissem Wasser gklappt.
Dann bleibt es mir zu hoffen, das wirklich nichts weiter passiert ist. Was soll ich auch sonst tun.
Gute Nacht
Klemens
Re: Keilriemen
Verfasst: Mi 24. Sep 2014, 01:20
von DS20_break
[quote=Langhuber]
... Was soll ich auch sonst tun.
[/quote]
Hi Klemens,
als Vorbereitung auf deine nächste große Ausfahrt.
http://www.youtube.com/watch?v=vAaeq18aTPY
(nicht ganz Ernst gemeint)
Re: Keilriemen
Verfasst: Mi 24. Sep 2014, 07:13
von klaus_id19
[quote=Langhuber]
Was soll ich auch sonst tun.
[/quote]
Guten Morgen,
Mit deinem jetzigen Wissen in nächster Zeit penibel Kühlwasser nach gefahrenen Strecken im Auge behalten, und prüfen ob Kühlsystem ggfs. Druck aufbaut.
Bei mir war ein ähnliches Erlebnis damals Anlass für Nachrüstung eines Kühlwasserthermometers.
Gruesse
Klaus
Re: Keilriemen
Verfasst: Mi 24. Sep 2014, 15:19
von Thomas Held
Re: Keilriemen
Verfasst: Mi 24. Sep 2014, 16:51
von ID 20
[quote="Thomas Held"]
925 [/quote]
Habe ich weiter oben schon geschrieben...