Alles aus?!?
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Sensenmann
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Re: Alles aus?!?
Informationen über den Kampf gegen diesen Schwachsinn gibt es hier:
http://www.iphpbb.com/board/fs-86212796nx67243.html
Die obige Nachricht ist übrigens falsch. Die Umweltzonen werden dauerhaft eingerichtet. D.h. die Oldtimerbesitzer die innerhalb einer Zone wohnen werden faktisch enteignet.
Das ist ein unverantwortlicher Eingriff in das Eigentumsrecht und dem sollte, mit einer Verfassungsklage entgegengetreten werden.
Wir müssen diesem Schweinestaat die Strin bieten!
http://www.iphpbb.com/board/fs-86212796nx67243.html
Die obige Nachricht ist übrigens falsch. Die Umweltzonen werden dauerhaft eingerichtet. D.h. die Oldtimerbesitzer die innerhalb einer Zone wohnen werden faktisch enteignet.
Das ist ein unverantwortlicher Eingriff in das Eigentumsrecht und dem sollte, mit einer Verfassungsklage entgegengetreten werden.
Wir müssen diesem Schweinestaat die Strin bieten!
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Ulrich Knaack Verified
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1. März 20707 - ein Datum zum Ankreuzen
Heute tritt die Feinstaubverordnungnun in Kraft.
Passend dazu kam heute ein Bericht der Inititative Kulturgut Mobilität, deren Unterschriftensammlung auf
www.kulturgut-mobilitaet.de
bereits bei 11.000 Stimmen liegt.
Hochinteressant die Eindrücke Herrn Göhrs vom Gespräch mit Politikern, und die einzelnen Details am Rande ...
Kommentare wohl hier sinnlos,
Demos am 15.4. bundesweit und am 12.5. in Berlin sollten Pflichttermine sein.
gruß uk
Rundmail von Kultur-Mobil, 1. März 2007:
Jetzt geht’s uns an den Kragen, aber noch haben wir die Möglichkeit mitzubestimmen, wie viel Luft wir bekommen
Die Initiative „Kulturgut Mobilität“ hatte am 27.02. ein Gespräch im Bundesministerium für Umwelt mit Ministerialdirektor Dr. Lahl, Abteilungsleiter Umwelt und Gesundheit, Immissionsschutz, Anlagensicherheit und Verkehr, Chemikaliensicherheit (BMU).
Der Sachstand stellt sich momentan wie folgt dar: Die Möglichkeit zur Einrichtung von Fahrverbotszonen ist zementiert.
Es handelt sich hierbei um Ministerialbeschlüsse, die auch keiner Zustimmung durch den Bundestag bedürfen, sondern lediglich durch den Bundesrat bestätigt werden müssen. Die Ministerialbeschlüsse werden vom Bundesministerium für Umwelt und vom Bundesverkehrsministerium gleichermaßen getragen. Der öffentliche Druck zu diesem Thema ist so groß und wird auch als derart berechtigt empfunden, dass es hier kein Zurückweichen geben wird. Dr. Lahl gibt an dieser Stelle auch einen kleinen Ausblick zum Thema CO²-Ausstoß und bezeichnet dies als nächstes dringendes Thema, das Opfer verlangen wird. Auch hier ist der politische Druck europaweit und aus der Bevölkerung so stark, dass sich die Bundesregierung dem nicht verschließen kann. Sollte der Oldtimerszene daran gelegen sein, an diesen Beschlüssen noch zu rütteln, wäre dies nur über eine Bundesratsmehrheit möglich. Letztlich wäre dies allerdings nur ein Aufhalten. Auch sieht Dr. Lahl es als wenig aussichtsreich an, bei dem nur noch kurzen Zeitfenster hierfür eine Bundesratsmehrheit zu erhalten.
Der Antrag der FDP wird als eher kontraproduktiv gesehen. Kurze Begründung: Der Antrag wird mit der Koalitionsmehrheit abgelehnt werden. Warum? Schon allein aus dem Grund, weil dieser Antrag von der Opposition kommt und sich hier die große Koalition nicht teilen lässt. Schlimmer ist aber, dass damit ein Thema, das überhaupt nicht in den Bundestag hätte müssen, jetzt im Bundestag ist und nun abgeschmettert wird. Hier hätte man auf ministerialer Ebene Lösungen für uns finden können. Es wird auch allein schon aus Parteidisziplin niemand aus der Koalition für diesen Antrag stimmen. Ergebnis wird dann sein: "Der Bundestag hat beschlossen, dass es keine Ausnahmen geben wird." Der FDP wird das egal sein, sie stellt den Antrag nur aus taktischen Gründen, um dann ihren Oldtimerwählern sagen zu können: Seht Ihr, wir wollten ja was für Euch tun.
Es wurde dann auch nochmals versucht, auf das Zahlenwerk, die geringe Teilname der Oldtimer am Verkehr und den Wert von historischen Fahrzeugen als Kulturgut einzugehen, was aber schon in Ansätzen als nutzlos dargestellt wurde. Man kennt die Zahlen zwischenzeitlich sehr gut und wäre hier auch nicht weit von der Oldtimerszene entfernt. In den Überlegungen der beiden Ministerien spielen zwischenzeitlich aber auch Themen wie CO²-Ausstoß usw. eine viel erheblichere Rolle. Auch müsse ein „Rutschbahneffekt“ verhindert werden. Es gibt neben den Oldtimerfahrern ca. 20 weitere Gruppen geben, die zum Teil sogar weitaus größere existentielle Gründe für Ausnahmegenehmigungen hätten. Es gehe vom Gemüsehändler an der Ecke bis zum Behindertenfahrzeug.
Auf ein mögliches Beschreiten des Klagewegs eventuell bis nach Brüssel reagiert man seitens der beiden Ministerien gelassen. Man hätte sich auf mögliche Klagen eingestellt und deren Wirksamkeit vorab geprüft (hier spielen eben nicht nur die Oldtimer eine Rolle). Das Thema Volksgesundheit und in Zukunft auch immer mehr der Klimaschutz seien eben das höhere Gut, für das es bei allem Verständnis für unsere Sichtweise keine politischen Mehrheiten – auch nicht in der Bevölkerung – geben würde.
Es sei ja auch nur ein Teil der Oldtimerfahrer betroffen. Der weitaus größere Teil wohnt weder in einer Fahrverbotszone noch muss dort eine Werkstatt besuchen. Auch trete man weiterhin für den Erhalt der Oldtimer ein, eben nur nicht in den ausgewiesenen Fahrverbotszonen. Spätestens jetzt war uns klar, wie verhärtet die Fronten hier sind und dass an den grundsätzlichen politischen Entscheidungen nicht mehr zu rütteln ist.
Das Wort „grundsätzlich“ wurde dann nochmals aufgenommen, um vielleicht noch Einfluss darauf zu nehmen, wie die geplanten Fahrverbote abgemildert werden können. Hier kam es dann zu weiteren Gesprächsangeboten seitens des Ministeriums. Es gibt zwischen den Ministerialerlässen und den Bundesratsbestätigungen noch ein erhebliches Zeitfenster, in dem Einfluss genommen werden kann, inwieweit sich die Fahrverbotszonen auf Oldtimer auswirken. Im Rahmen dieses Zeitfensters bietet man uns weitere Gespräche an und würde seitens des Bundesumweltministeriums als weiteren Gesprächspartner das Bundesverkehrsministerium mit an den Tisch holen, um gemeinsam mit den jetzigen Gesprächsführern (wobei der Kreis auch gerne auf Seiten der Oldtimerszene noch erweitert werden könnte) konkrete Abmilderungen zu verhandeln.
Grundlage für diese Gespräche müsste aber die Bereitschaft der Gesprächsführer sein, die Sichtweisen der beiden Ministerien mehr in die Szene hineinzutragen. Aktionen „pro Oldtimer“ sind in Ordnung, zu heftiger Protest ist jedoch den Entscheidern in der Politik nicht zu vermitteln und man sollte seitens der Oldtimerszene jetzt Gesprächsbereitschaft zeigen. Es wurde die Zusage von Initiative Kulturgut und ASC gegeben, in dieser Form auf die Szene zuzugehen und die Gesprächsbereitschaft der Ministerien positiv zu nutzen.
Konkret wurde vereinbart, dass die Gesprächsführer ein Papier mit „Essentials“ erarbeiten und dieses möglichst umgehend an ihn weiterreichen. Dann wird sehr schnell die Einladung gemeinsam von Bundesumweltministerium und Verkehrsministerium ergehen. Die genannten Essentials könnten z.B. sein
• Die weitere Möglichkeit der Durchführung von Oldtimerveranstaltungen auch in den Fahrverbotszonen.
• Werkstattbesuche
• Regelung für Anwohner in Fahrverbotszonen
• Zufahrt zu Oldtimermuseen mit Oldtimern
• usw.
Die Initiative „Kulturgut Mobilität“ will diesen Weg der Gespräche gehen.
Mir wurde gestern zum ersten Mal wirklich klar, wohin die Richtung unserer Bundesregierung geht. Wir stehen hier erst am Anfang und die Oldtimer sind nur ein ganz kleines Problemchen.
Wir leben halt in einer Welt, in der ein amerikanischer Ex-Vize einen Oscar bekommt, weil er einen Film über den Klimawandel drehte. Seht Euch doch nur einmal den Spiegel von vor zwei Wochen und die Focus der letzten Woche an.
Ja, ich sehe Tempolimit, Co2-Beschränkungen, einen Benzinpreis von 6 Euro bei Wegfall der Kfz-Steuer als realistisch an.
Der VDA, ADAC und bislang auch AvD schlafen. Ich habe gestern erst die Anfänge kennen gelernt. Volksgesundheit, Klimaschutz, Luftreinhaltung werden die Themen der nächsten Zeit sein.
Wir haben diese sich verändernde Welt noch nicht begriffen. Die Wirtschaft sieht ihre Zukunft nicht mehr im Automobil, das ohnehin aus Japan kommt, sondern in der Entwicklung alternativer Stromerzeugung und ähnlichem, wo Deutschland Weltmarktführer ist. Das Automobil wurde aufgegeben.
Meine Tochter wird mal in einer Welt mit Erdgasfahrzeugen, einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h auf Autobahnen und dem so genannten "2/3 Konzept" leben, bei dem maximal bei Fahrzeugen nur noch 1/3 durch Verbrennung erfolgen darf und zwei Drittel durch alternative Energie erbracht werden muss. Wenn wir jetzt die angebotenen Gespräche mit den beiden wichtigen Ministerien nicht annehmen werden wir uns in ein paar Jahren unsere Versäumnisse vorwerfen.
Nein, wir haben uns nicht über den Tisch ziehen lassen, im Gegenteil unsere Strategie ist als richtig bestätigt worden.
Es ist schon alles richtig gelaufen. All’ unsere Aktionen haben uns in die Situation versetzt, jetzt überhaupt Verhandlungsspielraum zu haben. Andere betroffene Gruppen haben dies nicht geschafft. Darum werden unsere Aktionen „Pro Oldtimer“ und „Pro Kulturgut" auch weitergehen. Überlegt doch bitte mal strategisch. Wir haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Jetzt wird verhandelt bei gleichzeitigem "sich zeigen" am 15.4. (in München, Düsseldorf etc.) und 12.5 (in Berlin).
Ich halte das alles für eine saubere und sinnvolle Strategie. Maulen können wir dann, wenn bei den Verhandlungen nichts rauskommt. Dann ist das Zeitfenster zur Bundesratssitzung immer noch groß genug, um weiter zu protestieren.
Das ist Realpolitik und wer weiter träumen will, soll es tun
All das müssen wir aber jetzt auch nach draußen vermitteln und das nochmals mit einem großen Dank an all diejenigen, die sich gegen die Fahrverbote eingesetzt haben. Denn ohne die würde sich heute niemand in der Politik mit uns beschäftigen.
Beste Grüße,
Peter-David Göhr
Passend dazu kam heute ein Bericht der Inititative Kulturgut Mobilität, deren Unterschriftensammlung auf
www.kulturgut-mobilitaet.de
bereits bei 11.000 Stimmen liegt.
Hochinteressant die Eindrücke Herrn Göhrs vom Gespräch mit Politikern, und die einzelnen Details am Rande ...
Kommentare wohl hier sinnlos,
Demos am 15.4. bundesweit und am 12.5. in Berlin sollten Pflichttermine sein.
gruß uk
Rundmail von Kultur-Mobil, 1. März 2007:
Jetzt geht’s uns an den Kragen, aber noch haben wir die Möglichkeit mitzubestimmen, wie viel Luft wir bekommen
Die Initiative „Kulturgut Mobilität“ hatte am 27.02. ein Gespräch im Bundesministerium für Umwelt mit Ministerialdirektor Dr. Lahl, Abteilungsleiter Umwelt und Gesundheit, Immissionsschutz, Anlagensicherheit und Verkehr, Chemikaliensicherheit (BMU).
Der Sachstand stellt sich momentan wie folgt dar: Die Möglichkeit zur Einrichtung von Fahrverbotszonen ist zementiert.
Es handelt sich hierbei um Ministerialbeschlüsse, die auch keiner Zustimmung durch den Bundestag bedürfen, sondern lediglich durch den Bundesrat bestätigt werden müssen. Die Ministerialbeschlüsse werden vom Bundesministerium für Umwelt und vom Bundesverkehrsministerium gleichermaßen getragen. Der öffentliche Druck zu diesem Thema ist so groß und wird auch als derart berechtigt empfunden, dass es hier kein Zurückweichen geben wird. Dr. Lahl gibt an dieser Stelle auch einen kleinen Ausblick zum Thema CO²-Ausstoß und bezeichnet dies als nächstes dringendes Thema, das Opfer verlangen wird. Auch hier ist der politische Druck europaweit und aus der Bevölkerung so stark, dass sich die Bundesregierung dem nicht verschließen kann. Sollte der Oldtimerszene daran gelegen sein, an diesen Beschlüssen noch zu rütteln, wäre dies nur über eine Bundesratsmehrheit möglich. Letztlich wäre dies allerdings nur ein Aufhalten. Auch sieht Dr. Lahl es als wenig aussichtsreich an, bei dem nur noch kurzen Zeitfenster hierfür eine Bundesratsmehrheit zu erhalten.
Der Antrag der FDP wird als eher kontraproduktiv gesehen. Kurze Begründung: Der Antrag wird mit der Koalitionsmehrheit abgelehnt werden. Warum? Schon allein aus dem Grund, weil dieser Antrag von der Opposition kommt und sich hier die große Koalition nicht teilen lässt. Schlimmer ist aber, dass damit ein Thema, das überhaupt nicht in den Bundestag hätte müssen, jetzt im Bundestag ist und nun abgeschmettert wird. Hier hätte man auf ministerialer Ebene Lösungen für uns finden können. Es wird auch allein schon aus Parteidisziplin niemand aus der Koalition für diesen Antrag stimmen. Ergebnis wird dann sein: "Der Bundestag hat beschlossen, dass es keine Ausnahmen geben wird." Der FDP wird das egal sein, sie stellt den Antrag nur aus taktischen Gründen, um dann ihren Oldtimerwählern sagen zu können: Seht Ihr, wir wollten ja was für Euch tun.
Es wurde dann auch nochmals versucht, auf das Zahlenwerk, die geringe Teilname der Oldtimer am Verkehr und den Wert von historischen Fahrzeugen als Kulturgut einzugehen, was aber schon in Ansätzen als nutzlos dargestellt wurde. Man kennt die Zahlen zwischenzeitlich sehr gut und wäre hier auch nicht weit von der Oldtimerszene entfernt. In den Überlegungen der beiden Ministerien spielen zwischenzeitlich aber auch Themen wie CO²-Ausstoß usw. eine viel erheblichere Rolle. Auch müsse ein „Rutschbahneffekt“ verhindert werden. Es gibt neben den Oldtimerfahrern ca. 20 weitere Gruppen geben, die zum Teil sogar weitaus größere existentielle Gründe für Ausnahmegenehmigungen hätten. Es gehe vom Gemüsehändler an der Ecke bis zum Behindertenfahrzeug.
Auf ein mögliches Beschreiten des Klagewegs eventuell bis nach Brüssel reagiert man seitens der beiden Ministerien gelassen. Man hätte sich auf mögliche Klagen eingestellt und deren Wirksamkeit vorab geprüft (hier spielen eben nicht nur die Oldtimer eine Rolle). Das Thema Volksgesundheit und in Zukunft auch immer mehr der Klimaschutz seien eben das höhere Gut, für das es bei allem Verständnis für unsere Sichtweise keine politischen Mehrheiten – auch nicht in der Bevölkerung – geben würde.
Es sei ja auch nur ein Teil der Oldtimerfahrer betroffen. Der weitaus größere Teil wohnt weder in einer Fahrverbotszone noch muss dort eine Werkstatt besuchen. Auch trete man weiterhin für den Erhalt der Oldtimer ein, eben nur nicht in den ausgewiesenen Fahrverbotszonen. Spätestens jetzt war uns klar, wie verhärtet die Fronten hier sind und dass an den grundsätzlichen politischen Entscheidungen nicht mehr zu rütteln ist.
Das Wort „grundsätzlich“ wurde dann nochmals aufgenommen, um vielleicht noch Einfluss darauf zu nehmen, wie die geplanten Fahrverbote abgemildert werden können. Hier kam es dann zu weiteren Gesprächsangeboten seitens des Ministeriums. Es gibt zwischen den Ministerialerlässen und den Bundesratsbestätigungen noch ein erhebliches Zeitfenster, in dem Einfluss genommen werden kann, inwieweit sich die Fahrverbotszonen auf Oldtimer auswirken. Im Rahmen dieses Zeitfensters bietet man uns weitere Gespräche an und würde seitens des Bundesumweltministeriums als weiteren Gesprächspartner das Bundesverkehrsministerium mit an den Tisch holen, um gemeinsam mit den jetzigen Gesprächsführern (wobei der Kreis auch gerne auf Seiten der Oldtimerszene noch erweitert werden könnte) konkrete Abmilderungen zu verhandeln.
Grundlage für diese Gespräche müsste aber die Bereitschaft der Gesprächsführer sein, die Sichtweisen der beiden Ministerien mehr in die Szene hineinzutragen. Aktionen „pro Oldtimer“ sind in Ordnung, zu heftiger Protest ist jedoch den Entscheidern in der Politik nicht zu vermitteln und man sollte seitens der Oldtimerszene jetzt Gesprächsbereitschaft zeigen. Es wurde die Zusage von Initiative Kulturgut und ASC gegeben, in dieser Form auf die Szene zuzugehen und die Gesprächsbereitschaft der Ministerien positiv zu nutzen.
Konkret wurde vereinbart, dass die Gesprächsführer ein Papier mit „Essentials“ erarbeiten und dieses möglichst umgehend an ihn weiterreichen. Dann wird sehr schnell die Einladung gemeinsam von Bundesumweltministerium und Verkehrsministerium ergehen. Die genannten Essentials könnten z.B. sein
• Die weitere Möglichkeit der Durchführung von Oldtimerveranstaltungen auch in den Fahrverbotszonen.
• Werkstattbesuche
• Regelung für Anwohner in Fahrverbotszonen
• Zufahrt zu Oldtimermuseen mit Oldtimern
• usw.
Die Initiative „Kulturgut Mobilität“ will diesen Weg der Gespräche gehen.
Mir wurde gestern zum ersten Mal wirklich klar, wohin die Richtung unserer Bundesregierung geht. Wir stehen hier erst am Anfang und die Oldtimer sind nur ein ganz kleines Problemchen.
Wir leben halt in einer Welt, in der ein amerikanischer Ex-Vize einen Oscar bekommt, weil er einen Film über den Klimawandel drehte. Seht Euch doch nur einmal den Spiegel von vor zwei Wochen und die Focus der letzten Woche an.
Ja, ich sehe Tempolimit, Co2-Beschränkungen, einen Benzinpreis von 6 Euro bei Wegfall der Kfz-Steuer als realistisch an.
Der VDA, ADAC und bislang auch AvD schlafen. Ich habe gestern erst die Anfänge kennen gelernt. Volksgesundheit, Klimaschutz, Luftreinhaltung werden die Themen der nächsten Zeit sein.
Wir haben diese sich verändernde Welt noch nicht begriffen. Die Wirtschaft sieht ihre Zukunft nicht mehr im Automobil, das ohnehin aus Japan kommt, sondern in der Entwicklung alternativer Stromerzeugung und ähnlichem, wo Deutschland Weltmarktführer ist. Das Automobil wurde aufgegeben.
Meine Tochter wird mal in einer Welt mit Erdgasfahrzeugen, einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h auf Autobahnen und dem so genannten "2/3 Konzept" leben, bei dem maximal bei Fahrzeugen nur noch 1/3 durch Verbrennung erfolgen darf und zwei Drittel durch alternative Energie erbracht werden muss. Wenn wir jetzt die angebotenen Gespräche mit den beiden wichtigen Ministerien nicht annehmen werden wir uns in ein paar Jahren unsere Versäumnisse vorwerfen.
Nein, wir haben uns nicht über den Tisch ziehen lassen, im Gegenteil unsere Strategie ist als richtig bestätigt worden.
Es ist schon alles richtig gelaufen. All’ unsere Aktionen haben uns in die Situation versetzt, jetzt überhaupt Verhandlungsspielraum zu haben. Andere betroffene Gruppen haben dies nicht geschafft. Darum werden unsere Aktionen „Pro Oldtimer“ und „Pro Kulturgut" auch weitergehen. Überlegt doch bitte mal strategisch. Wir haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Jetzt wird verhandelt bei gleichzeitigem "sich zeigen" am 15.4. (in München, Düsseldorf etc.) und 12.5 (in Berlin).
Ich halte das alles für eine saubere und sinnvolle Strategie. Maulen können wir dann, wenn bei den Verhandlungen nichts rauskommt. Dann ist das Zeitfenster zur Bundesratssitzung immer noch groß genug, um weiter zu protestieren.
Das ist Realpolitik und wer weiter träumen will, soll es tun
All das müssen wir aber jetzt auch nach draußen vermitteln und das nochmals mit einem großen Dank an all diejenigen, die sich gegen die Fahrverbote eingesetzt haben. Denn ohne die würde sich heute niemand in der Politik mit uns beschäftigen.
Beste Grüße,
Peter-David Göhr
Am besten E-Mail direkt, merci
Re: Alles aus?!?
Liebe Gemeinde,
es kommt immer mal wieder vor, dass ich gefragt werde, was das eigentlich sei, die "Identifikation mit dem Aggressor". In Zukunft werde ich dem Fragenden einfach einen Ausdruck der Rundmail von Kultur-Mobil in die Hand geben. Ich kann mir dieses Gespräch zwischen Dr. Lahl und Herrn Göhr so richtig schön ausmalen: "Ja, nu kommense mal rein, junger Mann. Hier, nehmen Sie sich ne Zigarre. (Nein, so wird es natürlich nicht gewesen sein, denn aktuell soll ja alles verboten werden, was qualmt) Ich finde es gut, dass Ihr Oldtimerverein einen vernünftigen und einsichtigen Mann wie Sie geschickt hat und keinen dieser Radikalinskis. Wissen Sie, man muss die Dinge global betrachten, sie und ich wissen das doch. Wir leben heute in einem Zeitalter…/…rational betrachten…/…Sie schaden Sich doch nur selbst…" Und der Herr Göhr ist gebauchpinselt, dass er mit Herrn Dr. Lahr die Welt aus der Vogelperspektive betrachten darf, so nahe kommt man der Macht ja sonst nicht. Ein richtig deutscher Dialog wird das gewesen sein, so wie im "Untertan" von Heinrich Mann.
Nein, ich will jetzt nicht irgendwelche "Wo-Recht-zu-Unrecht-wird-wird-Widerstand-zur-Pflicht"-Rhetorik aus meiner Anti-AKW und Friedensbewegungszeit wieder aufwärmen, aber die Mechanismen, mit denen Macht kommuniziert wird, scheinen sich wenig geändert zu haben. Wahrscheinlich ist die Einschätzung von Herrn Göhr sogar richtig, dass man nur noch en detail was verändern kann, nur finde ich den Sound seiner Verlautbarung noch schwerer erträglich als die Schweinesystem-Rhetorik vom Sensenmann (dem sie ja qua Pseudo zusteht).
Zur Sache: Es dürfte klar sein, dass nicht nur unser gegenwärtiges Verkehrssystem ökologisch wenig sinnvoll ist. Jeder, der irgendwann mal "Ein Planet wird geplündert" oder den 1960er Bericht des Club of Rome gelesen hat, müsste verstehen, dass wir alle wie Heuschrecken die Ressourcen der Erde vernichten. Dieser Umstand wird aber durch solch kosmetische Massnahmen wie die Umweltzonen nicht geändert. Im Gegenteil, es soll damit suggeriert werden, dass dieses System funktioniert. Was ich nicht einsehe ist, dass wir Veteranenfahrer die Bauernopfer sein sollen, während andere weiter mit ihren Hummers oder BMW X3 durch die Städte preschen dürfen. Eine Welt ohne Autos wäre wohl eine bessere Welt, aber solange immer grössere Mega-Airports gebaut werden und solange ökologisch katastrophale Hochhausarchitektur gefördert wird, sind Umweltzonen reine Heuchelei. Und solange es diese Autowelt gibt, finde ich DS-Fahren immer noch die charmanteste Art der motorisierten Fortbewegung. Ich weiss, dass das, was ich hier geschrieben habe, ziemlich widersprüchlich klingt, aber, um zum Abschluss auch noch Adorno zu zitieren, es gibt kein richtiges Leben im falschen.
Grüsse
Robert
es kommt immer mal wieder vor, dass ich gefragt werde, was das eigentlich sei, die "Identifikation mit dem Aggressor". In Zukunft werde ich dem Fragenden einfach einen Ausdruck der Rundmail von Kultur-Mobil in die Hand geben. Ich kann mir dieses Gespräch zwischen Dr. Lahl und Herrn Göhr so richtig schön ausmalen: "Ja, nu kommense mal rein, junger Mann. Hier, nehmen Sie sich ne Zigarre. (Nein, so wird es natürlich nicht gewesen sein, denn aktuell soll ja alles verboten werden, was qualmt) Ich finde es gut, dass Ihr Oldtimerverein einen vernünftigen und einsichtigen Mann wie Sie geschickt hat und keinen dieser Radikalinskis. Wissen Sie, man muss die Dinge global betrachten, sie und ich wissen das doch. Wir leben heute in einem Zeitalter…/…rational betrachten…/…Sie schaden Sich doch nur selbst…" Und der Herr Göhr ist gebauchpinselt, dass er mit Herrn Dr. Lahr die Welt aus der Vogelperspektive betrachten darf, so nahe kommt man der Macht ja sonst nicht. Ein richtig deutscher Dialog wird das gewesen sein, so wie im "Untertan" von Heinrich Mann.
Nein, ich will jetzt nicht irgendwelche "Wo-Recht-zu-Unrecht-wird-wird-Widerstand-zur-Pflicht"-Rhetorik aus meiner Anti-AKW und Friedensbewegungszeit wieder aufwärmen, aber die Mechanismen, mit denen Macht kommuniziert wird, scheinen sich wenig geändert zu haben. Wahrscheinlich ist die Einschätzung von Herrn Göhr sogar richtig, dass man nur noch en detail was verändern kann, nur finde ich den Sound seiner Verlautbarung noch schwerer erträglich als die Schweinesystem-Rhetorik vom Sensenmann (dem sie ja qua Pseudo zusteht).
Zur Sache: Es dürfte klar sein, dass nicht nur unser gegenwärtiges Verkehrssystem ökologisch wenig sinnvoll ist. Jeder, der irgendwann mal "Ein Planet wird geplündert" oder den 1960er Bericht des Club of Rome gelesen hat, müsste verstehen, dass wir alle wie Heuschrecken die Ressourcen der Erde vernichten. Dieser Umstand wird aber durch solch kosmetische Massnahmen wie die Umweltzonen nicht geändert. Im Gegenteil, es soll damit suggeriert werden, dass dieses System funktioniert. Was ich nicht einsehe ist, dass wir Veteranenfahrer die Bauernopfer sein sollen, während andere weiter mit ihren Hummers oder BMW X3 durch die Städte preschen dürfen. Eine Welt ohne Autos wäre wohl eine bessere Welt, aber solange immer grössere Mega-Airports gebaut werden und solange ökologisch katastrophale Hochhausarchitektur gefördert wird, sind Umweltzonen reine Heuchelei. Und solange es diese Autowelt gibt, finde ich DS-Fahren immer noch die charmanteste Art der motorisierten Fortbewegung. Ich weiss, dass das, was ich hier geschrieben habe, ziemlich widersprüchlich klingt, aber, um zum Abschluss auch noch Adorno zu zitieren, es gibt kein richtiges Leben im falschen.
Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Alles aus?!?

(C) Horsch - Handelblatt 23./24./25 Februar 2007
Re: Alles aus?!?
Hallo Robert,
ich bin auch "Anti AKW" und "friedensbewegt". Wir haben in den 70ern Aufkleber mit Tempo 80/100 herstellen lassen und auf die Ente geklebt um gegen das Waldsterben zu kämpfen. Ich hätte früher so Leute wie mich, die sich einen Oldtimer leisten und damit die Umwelt verpesten und eventuell auch noch unnötig nur zum Spaß in der Gegend rumfahren, verdammt. Genauso die Urlaubsflieger (ich war letztes Jahr in Namibia). Es ist eigentlich schlimm, wie man sich ändert. Ein schlechtes Gewissen ist wenigstens geblieben. Klar machen andere noch mehr Dreck aber jeder sollte bei sich selbst anfangen. Unser Hobby ist objektiv schlecht für die Umwelt und wir sollten alles Mögliche tun um den Schaden in Grenzen zu halten!
Wurm baut doch für Mercedes Kats für die Feinstaubplakette. Ist das für die DS nicht möglich? Die Nachfrage wäre ja jetzt wahrscheinlich da! Eventuell nur für Einspritzer? Der Franzose bastelt ja an einer Einspritzung für die Ente!
pit
ich bin auch "Anti AKW" und "friedensbewegt". Wir haben in den 70ern Aufkleber mit Tempo 80/100 herstellen lassen und auf die Ente geklebt um gegen das Waldsterben zu kämpfen. Ich hätte früher so Leute wie mich, die sich einen Oldtimer leisten und damit die Umwelt verpesten und eventuell auch noch unnötig nur zum Spaß in der Gegend rumfahren, verdammt. Genauso die Urlaubsflieger (ich war letztes Jahr in Namibia). Es ist eigentlich schlimm, wie man sich ändert. Ein schlechtes Gewissen ist wenigstens geblieben. Klar machen andere noch mehr Dreck aber jeder sollte bei sich selbst anfangen. Unser Hobby ist objektiv schlecht für die Umwelt und wir sollten alles Mögliche tun um den Schaden in Grenzen zu halten!
Wurm baut doch für Mercedes Kats für die Feinstaubplakette. Ist das für die DS nicht möglich? Die Nachfrage wäre ja jetzt wahrscheinlich da! Eventuell nur für Einspritzer? Der Franzose bastelt ja an einer Einspritzung für die Ente!
pit
Re: Alles aus?!?
Hi Pit,
> Wurm baut doch für Mercedes Kats für die
> Feinstaubplakette. Ist das für die DS nicht
> möglich?
> (...) Eventuell nur für Einspritzer?
Hat der Club mal angeleiert, gibts für Vergaser und gabs für IE.
Matrix-Kat
Fragt sich nur ob der reicht, in Düsseldorf würden derzeit 43000 Benziner (die ja keinen feinstaub produzieren) keine Plakette bekommen und nur 5000 Diesel. (Ich hoffe ich habe die Zahlen noch richtig in Erinnerung...) Sprich Benziner mit G-Kat der ersten Generation fallen auch durch.
> Der Franzose bastelt ja an einer Einspritzung für die Ente!
Die gibts (quasi) schon: http://megasquirt-de.serviceline.ch/suc ... ex0001.htm
> Wurm baut doch für Mercedes Kats für die
> Feinstaubplakette. Ist das für die DS nicht
> möglich?
> (...) Eventuell nur für Einspritzer?
Hat der Club mal angeleiert, gibts für Vergaser und gabs für IE.
Matrix-Kat
Fragt sich nur ob der reicht, in Düsseldorf würden derzeit 43000 Benziner (die ja keinen feinstaub produzieren) keine Plakette bekommen und nur 5000 Diesel. (Ich hoffe ich habe die Zahlen noch richtig in Erinnerung...) Sprich Benziner mit G-Kat der ersten Generation fallen auch durch.
> Der Franzose bastelt ja an einer Einspritzung für die Ente!
Die gibts (quasi) schon: http://megasquirt-de.serviceline.ch/suc ... ex0001.htm
Gruß
patric
patric
-
Thorsten Graf Verified
- Beiträge: 588
- Registriert: Di 31. Okt 2006, 21:43
Re: Alles aus?!?
patric schrieb:
-------------------------------------------------------
> > Wurm baut doch für Mercedes Kats für die
> > Feinstaubplakette. Ist das für die DS nicht
> > möglich?
> > (...) Eventuell nur für Einspritzer?
>
> Hat der Club mal angeleiert, gibts für Vergaser
> und gabs für IE.
> Matrix-Kat
> Fragt sich nur ob der reicht, in Düsseldorf würden
> derzeit 43000 Benziner (die ja keinen feinstaub
> produzieren) keine Plakette bekommen und nur 5000
> Diesel. (Ich hoffe ich habe die Zahlen noch
> richtig in Erinnerung...) Sprich Benziner mit
> G-Kat der ersten Generation fallen auch durch.
Vielleicht werden die Autos mit G-Kat der ersten Generation doch zugelassen:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,15 ... 14,00.html
Da hilft nur abzuwarten.
Worin unterscheiden sich denn Katalysatoren, die Euro 2 schaffen, von denjenigen der "ersten Generation"? Wenn die Nachfrage da ist, gäbe es doch genügend Anlass dazu, den Katalysator für die DS fortzuentwickeln. Völlig ausgeschlossen dürfte das doch von vornherein nicht sein, oder? Was sagen die Techniker?
Gruß,
Thorsten
-------------------------------------------------------
> > Wurm baut doch für Mercedes Kats für die
> > Feinstaubplakette. Ist das für die DS nicht
> > möglich?
> > (...) Eventuell nur für Einspritzer?
>
> Hat der Club mal angeleiert, gibts für Vergaser
> und gabs für IE.
> Matrix-Kat
> Fragt sich nur ob der reicht, in Düsseldorf würden
> derzeit 43000 Benziner (die ja keinen feinstaub
> produzieren) keine Plakette bekommen und nur 5000
> Diesel. (Ich hoffe ich habe die Zahlen noch
> richtig in Erinnerung...) Sprich Benziner mit
> G-Kat der ersten Generation fallen auch durch.
Vielleicht werden die Autos mit G-Kat der ersten Generation doch zugelassen:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,15 ... 14,00.html
Da hilft nur abzuwarten.
Worin unterscheiden sich denn Katalysatoren, die Euro 2 schaffen, von denjenigen der "ersten Generation"? Wenn die Nachfrage da ist, gäbe es doch genügend Anlass dazu, den Katalysator für die DS fortzuentwickeln. Völlig ausgeschlossen dürfte das doch von vornherein nicht sein, oder? Was sagen die Techniker?
Gruß,
Thorsten
Re: Alles aus?!?
Hallo,
ich habe bei Paul Wurm nachgefragt und folgende Antwort erhalten:
" ... vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider haben wir für DS 21 keinen Bausatz, weil seit 12 Jahren keine Nachfrage bestand. Vermutlich werden die Oldtimer ja eine Ausnahme erhalten - dann ist das Problem ja erledigt."
Hoffentlich hat er recht!
Hallo patric, die zur Zeit für DS angebotenen Katalysatoren reichen leider nicht für die Plakette.
pit
ich habe bei Paul Wurm nachgefragt und folgende Antwort erhalten:
" ... vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider haben wir für DS 21 keinen Bausatz, weil seit 12 Jahren keine Nachfrage bestand. Vermutlich werden die Oldtimer ja eine Ausnahme erhalten - dann ist das Problem ja erledigt."
Hoffentlich hat er recht!
Hallo patric, die zur Zeit für DS angebotenen Katalysatoren reichen leider nicht für die Plakette.
pit
Re: Alles aus?!?
Hallo Pit,
ich denke, dass die CO2-Problematik das bei weitem grösste Schadenspotential birgt. Jedes Autofahren ist daher umweltschädlich, und die neuen Autos, die immer schwerer werden und immer mehr leisten und nicht weniger verbrauchen, sind da nicht besser als unsere Fahrzeuge. Dagegen ist diese Feinstaubgeschichte wirklich zweitrangig, und ein Benziner, auch ohne Kat, stösst nun mal keinen Feinstaub aus. Von daher erscheint mir diese ganze Geschichte als eine reine Alibi-Veranstaltung, zumal eben der grösste Teil der Fahrzeuge, um die es geht, binnen einiger Jahre eh von der Strasse verschwunden sein werden. Was dann noch an "Schädlingen" bleibt, ist ein "Bodensatz" von vielleicht einer Million Veteranenautos, die selten gefahren werden. Das Problem ist das Autofahren überhaupt, nicht die Veteranen. Und solange das nicht in Frage gestellt wird, sehe ich keinen Anlass, ein schlechteres Gewissen als alle anderen zu haben.
Was die konkreten Konsequenzen angeht, klar ist der Nachrüst-Kat der Königsweg, und den werde ich, wenn das klar ist, dass es für die Plakette reicht, auch zumindest in meine 68er einbauen, zumal ich da den Motor komplett gemacht habe. Dann bliebe nur noch das Problem mit meinem Lieblingsauto, der 59er DS.
Grüsse
Robert
ich denke, dass die CO2-Problematik das bei weitem grösste Schadenspotential birgt. Jedes Autofahren ist daher umweltschädlich, und die neuen Autos, die immer schwerer werden und immer mehr leisten und nicht weniger verbrauchen, sind da nicht besser als unsere Fahrzeuge. Dagegen ist diese Feinstaubgeschichte wirklich zweitrangig, und ein Benziner, auch ohne Kat, stösst nun mal keinen Feinstaub aus. Von daher erscheint mir diese ganze Geschichte als eine reine Alibi-Veranstaltung, zumal eben der grösste Teil der Fahrzeuge, um die es geht, binnen einiger Jahre eh von der Strasse verschwunden sein werden. Was dann noch an "Schädlingen" bleibt, ist ein "Bodensatz" von vielleicht einer Million Veteranenautos, die selten gefahren werden. Das Problem ist das Autofahren überhaupt, nicht die Veteranen. Und solange das nicht in Frage gestellt wird, sehe ich keinen Anlass, ein schlechteres Gewissen als alle anderen zu haben.
Was die konkreten Konsequenzen angeht, klar ist der Nachrüst-Kat der Königsweg, und den werde ich, wenn das klar ist, dass es für die Plakette reicht, auch zumindest in meine 68er einbauen, zumal ich da den Motor komplett gemacht habe. Dann bliebe nur noch das Problem mit meinem Lieblingsauto, der 59er DS.
Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Alles aus?!?
Hallo Leute,
ich weiss nicht wieso Ihr euch einschlechtes Gewissen macht wenn Ihr mit eurer Göttin ohne Kat durch die Gegend fahrt. Solange Millionen Menschen jedes Jahr subventioniert (keine Kerosinsteuer) in Urlaub fliegen, heute noch Autos gebaut werden die wesentlich mehr Sprit brauchen wie meine Göttin und der Neubau eines Fahrzeuges mehr Umweltverschmutzung produziert als ich mit meiner vorhandenen Göttin in den nächsten Jahren anrichten kann, mache ich mir keine Gedanken mehr wenn ich spazieren fahre.
Weiterhin schönes schweben ohne ein schlechtes Gewissen
Ulli
ich weiss nicht wieso Ihr euch einschlechtes Gewissen macht wenn Ihr mit eurer Göttin ohne Kat durch die Gegend fahrt. Solange Millionen Menschen jedes Jahr subventioniert (keine Kerosinsteuer) in Urlaub fliegen, heute noch Autos gebaut werden die wesentlich mehr Sprit brauchen wie meine Göttin und der Neubau eines Fahrzeuges mehr Umweltverschmutzung produziert als ich mit meiner vorhandenen Göttin in den nächsten Jahren anrichten kann, mache ich mir keine Gedanken mehr wenn ich spazieren fahre.
Weiterhin schönes schweben ohne ein schlechtes Gewissen
Ulli