Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Di 27. Nov 2018, 15:29
Hallo Andreas,
ich glaube nicht, dass wir uns mit selbstgemachten Problemen ins Abseits befördern.
Die größte Innovation ist es, Probleme zu sehen, bevor sie auftreten und relevant werden und Lösungen dafür zu finden.
„Die Grenzen des Wachstums“ basierte – rückwirkend gesehen – auf fragwürdigen und zweifelhaften Statistiken, Analysen und Messwerten. Die Schlussfolgerungen, die daraus gezogen wurden trafen zum überwiegenden Teil (glücklicherweise) nicht ein. So gesehen war das ganze Projekt zunächst einmal ein Schuss in den Ofen.
Dass es das nicht war, liegt daran, dass es die Initialzündung für ein wachsendes Umweltbewusstsein war. Es hat die reale wie die politische Landschaft grundlegend verändert und dieser Prozess hält immer noch an. Der Wert „Umwelt“ ist als betriebswirtschaftliche Größe plötzlich ins Bewußtsein gerückt und wahrgenommen worden, nachdem er seit Beginn der industriellen Revolution als vernachlässigbar oder sogar störend empfunden wurde.
Damals gründete sich eine Partei, die die Meinung vertrat, dass mit sich mit dem Schutz der Umwelt Geld verdienen und Arbeitsplätze schaffen läßt, langfristig sogar mehr, als durch ihre Ausbeutung oder Vernichtung. Allseits belächelt haben sie Recht behalten und auch wenn vieles in der Folge nicht zielführend oder Irrwege waren, letztlich sind aber dadurch neue Wirtschaftszweige und neue Technologien entstanden, die die alten ersetzen oder ersetzen werden.
Auch wenn wir mit unseren Messwerten, Grenzwerten und Fahrverboten vielleicht über das Ziel hinausschießen, ohne Druck bewegen sich große Industrien nicht und da der Druck z.Z. nicht von unten kommt wird er von oben ausgeübt.
Es ist gut, dass wir diese Probleme haben und sie uns machen, denn nur dann setzten wir uns mit ihnen auch auseinander und suchen nach Lösungen. Wer hätte in den 1970er Jahren gedacht, dass sich mit Wind eine Hochtechnologie entwickeln, eine der Wachstums- und Exportindustrie gründen und Geld verdienen läßt.
Es werden diejenigen in der Automobilindustrie eine Zukunft haben, die einen Weg zur Lösung der Umweltbelastungen, die durch sie verursacht werden, finden, egal wie man zu der ganzen Diskussion darum steht. Wer diese Schlüsseltechnologie erfolgreich besetzen kann, dem wird die Zukunft gehören, der wird Arbeitsplätze schaffen, der wird in den globalen Wirtschaftsverflechtungen ein gewichtiges Wörtchen mitzureden haben. Die anderen, die an ihren alten Modellen festhalten und nur mit Betrug mithalten können, werden untergehen.
Genau deshalb brauchen wir diese Probleme.
Gruß Frank
ich glaube nicht, dass wir uns mit selbstgemachten Problemen ins Abseits befördern.
Die größte Innovation ist es, Probleme zu sehen, bevor sie auftreten und relevant werden und Lösungen dafür zu finden.
„Die Grenzen des Wachstums“ basierte – rückwirkend gesehen – auf fragwürdigen und zweifelhaften Statistiken, Analysen und Messwerten. Die Schlussfolgerungen, die daraus gezogen wurden trafen zum überwiegenden Teil (glücklicherweise) nicht ein. So gesehen war das ganze Projekt zunächst einmal ein Schuss in den Ofen.
Dass es das nicht war, liegt daran, dass es die Initialzündung für ein wachsendes Umweltbewusstsein war. Es hat die reale wie die politische Landschaft grundlegend verändert und dieser Prozess hält immer noch an. Der Wert „Umwelt“ ist als betriebswirtschaftliche Größe plötzlich ins Bewußtsein gerückt und wahrgenommen worden, nachdem er seit Beginn der industriellen Revolution als vernachlässigbar oder sogar störend empfunden wurde.
Damals gründete sich eine Partei, die die Meinung vertrat, dass mit sich mit dem Schutz der Umwelt Geld verdienen und Arbeitsplätze schaffen läßt, langfristig sogar mehr, als durch ihre Ausbeutung oder Vernichtung. Allseits belächelt haben sie Recht behalten und auch wenn vieles in der Folge nicht zielführend oder Irrwege waren, letztlich sind aber dadurch neue Wirtschaftszweige und neue Technologien entstanden, die die alten ersetzen oder ersetzen werden.
Auch wenn wir mit unseren Messwerten, Grenzwerten und Fahrverboten vielleicht über das Ziel hinausschießen, ohne Druck bewegen sich große Industrien nicht und da der Druck z.Z. nicht von unten kommt wird er von oben ausgeübt.
Es ist gut, dass wir diese Probleme haben und sie uns machen, denn nur dann setzten wir uns mit ihnen auch auseinander und suchen nach Lösungen. Wer hätte in den 1970er Jahren gedacht, dass sich mit Wind eine Hochtechnologie entwickeln, eine der Wachstums- und Exportindustrie gründen und Geld verdienen läßt.
Es werden diejenigen in der Automobilindustrie eine Zukunft haben, die einen Weg zur Lösung der Umweltbelastungen, die durch sie verursacht werden, finden, egal wie man zu der ganzen Diskussion darum steht. Wer diese Schlüsseltechnologie erfolgreich besetzen kann, dem wird die Zukunft gehören, der wird Arbeitsplätze schaffen, der wird in den globalen Wirtschaftsverflechtungen ein gewichtiges Wörtchen mitzureden haben. Die anderen, die an ihren alten Modellen festhalten und nur mit Betrug mithalten können, werden untergehen.
Genau deshalb brauchen wir diese Probleme.
Gruß Frank