Alles aus?!?
Re: Alles aus?!?
Ok, dann nehme ich halt mein Sportflugzeug das braucht etwa 28 Liter steuerbegünstigtes Kerosin und darf ohne jede Auflage die Luft verpesten so lange und so viel es mir beliebt.
Zynische Grüße
Frank
Zynische Grüße
Frank
Re: Alles aus?!?
Wie ich soeben erfahren habe, ist Peter David Göhr, Gründer der "Initiative Kulturgut Mobilität" und Aktivist in Sachen Feinstaubausnahmen für Oldtimer gestern plötzlich und unerwartet verstorben. Ein herber Verlust als Freund und auch für die Oldtimerszene.
Ich bin zutiefst betroffen.
Grüße
Martin
Ich bin zutiefst betroffen.
Grüße
Martin
Re: Alles aus?!?
Liebe Gemeinde,
ich kann mich nicht erinnern, jemals eine solche aussagekräftige und niveauvolle Diskussion erlebt zu haben. Ehrlich. Das einzige was irgend wie etwas stört: Ihr habt alle m.E. irgendwo Recht. Und meine Meinung liegt irgendwo zwischen Eurer. Deshalb wäre mein direkter Beitrag dazu also keine substanzielle Erweiterung.
Der letzte Beitrag von Frank S. aber hat mich etwas motiviert, Stellung zu beziehen. Auch wenn er ironisch (zynisch) gemeint war
Kerosin ist nichts Anderes als ein Dieselkraftstoff. Und der wird in der Privatfliegerei nicht genutzt. Es gibt zwar neuerdings Ansätze (Fa. Thielert) aber die gehen statischtisch gesehen unter. Auch reichen 28 l/h nicht aus. 40 bis 50 l/h sind da schon realischtischer. Ausgenommen ULs. Die brauchen so ca. 18 l/h.
Subventioniert wird in der Sportfliegerei nichts. Im Gegenteil; ein Liter AVGAS kostet über EUR 2,- / Liter. Das ist hochverbleites Benzin und wird mit speziellen Tanklastern angeliefert. Das hat auch alles seine zwingenden Gründe.
Meiner Überzeugung nach wir es die nächsten Jahre auch so bleiben. Es ist technisch z.Zt. nicht anders möglich und der Markt nimmt auch auf Exoten keine Rücksicht.
Ich persönlich kann damit leben, wenn Dinge, die statischtisch praktisch keine Rolle spielen, mit Ausnahmeregelungen versehen werden.
Es muss m.E. nicht immer heissen: Alles oder nichts. Ich denke da z.B. an die Winterreifen mit Spikes. Das war damal ein gigantischer Vorteil für den Individualverkehr. Aber es zerstörte unsere Strassen und Autobahnen. Der Volkswirtschaftliche Schaden war gross. Also wurde das Ganze für alle Verkehrsteilnehmer verboten. Hätte man aber differenziert und Ausnahmen geschaffen, dann wären die Strassen und Autobahnen trotzdem nicht geschädigt ABER unsere Rettungsdienste, Krankenwagen, Feuerwehr usw. würden ohne die geringsten Nachteile wertvolles Leben retten können.
Deswegen: Ausnahmeregelungen haben häufig Vorteile und sind m.E. intellektueller als Alles oder Nichts.
Grüsse
Hans-Uwe
ich kann mich nicht erinnern, jemals eine solche aussagekräftige und niveauvolle Diskussion erlebt zu haben. Ehrlich. Das einzige was irgend wie etwas stört: Ihr habt alle m.E. irgendwo Recht. Und meine Meinung liegt irgendwo zwischen Eurer. Deshalb wäre mein direkter Beitrag dazu also keine substanzielle Erweiterung.
Der letzte Beitrag von Frank S. aber hat mich etwas motiviert, Stellung zu beziehen. Auch wenn er ironisch (zynisch) gemeint war
Kerosin ist nichts Anderes als ein Dieselkraftstoff. Und der wird in der Privatfliegerei nicht genutzt. Es gibt zwar neuerdings Ansätze (Fa. Thielert) aber die gehen statischtisch gesehen unter. Auch reichen 28 l/h nicht aus. 40 bis 50 l/h sind da schon realischtischer. Ausgenommen ULs. Die brauchen so ca. 18 l/h.
Subventioniert wird in der Sportfliegerei nichts. Im Gegenteil; ein Liter AVGAS kostet über EUR 2,- / Liter. Das ist hochverbleites Benzin und wird mit speziellen Tanklastern angeliefert. Das hat auch alles seine zwingenden Gründe.
Meiner Überzeugung nach wir es die nächsten Jahre auch so bleiben. Es ist technisch z.Zt. nicht anders möglich und der Markt nimmt auch auf Exoten keine Rücksicht.
Ich persönlich kann damit leben, wenn Dinge, die statischtisch praktisch keine Rolle spielen, mit Ausnahmeregelungen versehen werden.
Es muss m.E. nicht immer heissen: Alles oder nichts. Ich denke da z.B. an die Winterreifen mit Spikes. Das war damal ein gigantischer Vorteil für den Individualverkehr. Aber es zerstörte unsere Strassen und Autobahnen. Der Volkswirtschaftliche Schaden war gross. Also wurde das Ganze für alle Verkehrsteilnehmer verboten. Hätte man aber differenziert und Ausnahmen geschaffen, dann wären die Strassen und Autobahnen trotzdem nicht geschädigt ABER unsere Rettungsdienste, Krankenwagen, Feuerwehr usw. würden ohne die geringsten Nachteile wertvolles Leben retten können.
Deswegen: Ausnahmeregelungen haben häufig Vorteile und sind m.E. intellektueller als Alles oder Nichts.
Grüsse
Hans-Uwe
Re: Alles aus?!?
Moin Hans-Uwe,
Du bist doch aus dem oder aus der Nähe des Schwarzwald(s), nicht? Sagt man da nicht schtatistisch
?
Du bist doch aus dem oder aus der Nähe des Schwarzwald(s), nicht? Sagt man da nicht schtatistisch
Beste Grüße, Uwe
Re: Alles aus?!?
Jetzt wollte ich es doch noch einmal genau wissen und habe mich mit der Frage
Wer verursacht wie viel Feinstaub?
auseinander gesetzt.
Die erste und ernüchternde Erkenntnis: die meisten und genausten Informationen gibt es deutschsprachigen Raum aus Österreich und der Schweiz.
Die nächste Erkenntnis überrascht nicht wirklich: je nach politischer Couleur variieren die Zahlen und auch die benannten Gruppen sind je nach Ausrichtung der Untersuchung unterschiedlich.
Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz gibt als Verursacher der Feinstaubbelastung in München (2000) folgende Zahlen an:
50% = großräumiger Hintergrund
25% = lokaler Verkehr (einschließlich Reifenabrieb, Bremsabrieb, Straßenabrieb und Aufwirblung)
25% = sonstiger städtischer Hintergrund
(Quelle: http://www.stmugv.bayern.de/umwelt/luft ... sacher.htm)
Nach dem Bundesumweltamt (2001/2005) sind es folgende Verursacher:
35% / 35% = Industrie
19,3% / 18 % = Privathaushalte und Kleinverbraucher
35% / 20% = Straßenverkehr einschließlich Abrieb von Reifen, Bremsbelägen und Straßenasphalt
11,1% / 11% = Kraft- und Fernheizwerke
9,4% / 11% = übriger Verkehr
- / 5% = Schütgüter
(Quelle 2001: http://www.medicalpicture.de/cont_62.feinstaub.php)
(Quelle 2005: www.its-munich.de/pdf/Feinstaub_Broschuere.pdf)
Für die Stadt Frankfurt / Main ergab sich für das Jahr 2005 folgende Aufschlüsselung:
41% = Kfz-Verkehr
9,6 % = Industrie
3,5 % = Gebäude
45,9 % = Ferneintrag
(Quelle: http://www.frankfurt.de/sixcms/media.ph ... t_2005.pdf)
Der BUND arbeitet mit folgenden Zahlen:
45% = Kfz-Verkehr
38% = Industrie
17% = Gebäudeheizung
(Quelle: www.bund.net/verkehr/aktivwerden/aktivw ... nstaub.pdf)
Diese Zahlen stimmen mit denen des Hessischen Umweltaltlasses überein, dort werden allerdings die 38% Feinstaubbelastung der Industrie noch einmal wie folgt unterteilt:
35% = Industrie
3% = Kleingewerbe
(Quelle: http://atlas.umwelt.hessen.de/servlet/F ... pm_txt.htm)
Heidi Wright, SPD, Mitglied des Bundestages weist generell 50 % der Feinstaubbelastung Dieselrusspartikeln zu.
(Quelle: http://www.heidiwright.de/servlet/PB/menu/1548290/)
Wie verteilen sich nun 25% bis 45 % Feinstaubanteil innerhalb des Kraftfahrzeugverkehr?
Laut Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ergeben sich die folgenden Anteile (alle Straßen / innerorts):
31% / 34% = Pkw
11% / 12 % = Leicht Nutzfahrzeuge
54 % / 47 % = Schwere Nutzfahrzeuge
2% / 3 % = Reisebusse
2% / 4 % - Linienbusse
(Quelle: http://www.erlangen.de/de/Portaldata/1/ ... posium.pdf)
Der Aktionsplan Frankfurter am Main 2005 vom Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz schlüsselt die KFZ-Klassen wie folgt auf und weist ihnen die Partikelbelastung zu (Messstation Friedberger Landstraße, 2003):
31.118 Fahrzeuge pro Tag, davon
80% = Ottomotor : weniger als = 0,1 %
20% = Dieselmotor : 100%, davon
14% = PKW bis 2,8 Tonnen : 33,1%
2,1 % = LKW bis 3,5 Tonnen : 7,7%
3 % = LKW über 3,5 Tonnen : 45,8%
0,9 % = Busse : 13,4%
(Quelle: http://www.frankfurt.de/sixcms/media.ph ... t_2005.pdf)
Zusammenfassung (so sie denn überhaupt möglich ist):
Es ist nicht einfach, sich ein verlässliches Bild über die anteilsmäßige Verursachung von Feinstaub zu machen, wobei man grundsätzlich aber davon ausgehen kann, dass Feinstaub auf nur jede erdenkliche Art und Weise erzeugt und freigesetzt werden kann (1 Zigarette = 100 Diesel-PKW Stunden). Ich habe leider keine einzige Untersuchung darüber gefunden, wie Feinstäube transportiert werden, da zumindest im Straßenverkehr davon ausgegangen werden kann, dass sich bereits niedergeschlagener Feinstaub durch Luftverwirbelung erneut ausbreitet kann. Ebenso ist mir verborgen geblieben, wie die Messverfahren industriell bedingte Feinstaubbelastung von Feinstäuben aus (privaten) Heizungsanlagen oder Verkehr (PKW, Flugzeuge, Schiffe, Eisenbahn) unterscheiden können.
Sollten die Frankfurter Messwerte (Friedberger Landstraße) zutreffen, dann kann aber festgestellt werden, das die automobil verursachte Feinstaubbelastung ausschließlich von Dieselfahrzeugen erzeugt wird, wobei hier die kleine und kleinste Gruppe der schweren LKW´s und (städtischen) Busse den prozentual größten Beitrag leistet. Aber auch hier sollte man mit voreiligen Schlussfolgerungen vorsichtig sein, da – zumindest die schweren LKW´s – mit ihrem Motormanagement nicht für langsame Stadtfahrten im Stop-and-Go-Betrieb ausgelegt sind.
Schenkt man den Zahlen Glauben, würde die 20% Reduzierung des Verkehrs in den Städten - also das totale Verbot von Dieselfahrzeugen - zu einer 100%igen Reduzierung des Feinstaubes aus automobiler Entstehung innerhalb dieser Städte führen.
Wer verursacht wie viel Feinstaub?
auseinander gesetzt.
Die erste und ernüchternde Erkenntnis: die meisten und genausten Informationen gibt es deutschsprachigen Raum aus Österreich und der Schweiz.
Die nächste Erkenntnis überrascht nicht wirklich: je nach politischer Couleur variieren die Zahlen und auch die benannten Gruppen sind je nach Ausrichtung der Untersuchung unterschiedlich.
Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz gibt als Verursacher der Feinstaubbelastung in München (2000) folgende Zahlen an:
50% = großräumiger Hintergrund
25% = lokaler Verkehr (einschließlich Reifenabrieb, Bremsabrieb, Straßenabrieb und Aufwirblung)
25% = sonstiger städtischer Hintergrund
(Quelle: http://www.stmugv.bayern.de/umwelt/luft ... sacher.htm)
Nach dem Bundesumweltamt (2001/2005) sind es folgende Verursacher:
35% / 35% = Industrie
19,3% / 18 % = Privathaushalte und Kleinverbraucher
35% / 20% = Straßenverkehr einschließlich Abrieb von Reifen, Bremsbelägen und Straßenasphalt
11,1% / 11% = Kraft- und Fernheizwerke
9,4% / 11% = übriger Verkehr
- / 5% = Schütgüter
(Quelle 2001: http://www.medicalpicture.de/cont_62.feinstaub.php)
(Quelle 2005: www.its-munich.de/pdf/Feinstaub_Broschuere.pdf)
Für die Stadt Frankfurt / Main ergab sich für das Jahr 2005 folgende Aufschlüsselung:
41% = Kfz-Verkehr
9,6 % = Industrie
3,5 % = Gebäude
45,9 % = Ferneintrag
(Quelle: http://www.frankfurt.de/sixcms/media.ph ... t_2005.pdf)
Der BUND arbeitet mit folgenden Zahlen:
45% = Kfz-Verkehr
38% = Industrie
17% = Gebäudeheizung
(Quelle: www.bund.net/verkehr/aktivwerden/aktivw ... nstaub.pdf)
Diese Zahlen stimmen mit denen des Hessischen Umweltaltlasses überein, dort werden allerdings die 38% Feinstaubbelastung der Industrie noch einmal wie folgt unterteilt:
35% = Industrie
3% = Kleingewerbe
(Quelle: http://atlas.umwelt.hessen.de/servlet/F ... pm_txt.htm)
Heidi Wright, SPD, Mitglied des Bundestages weist generell 50 % der Feinstaubbelastung Dieselrusspartikeln zu.
(Quelle: http://www.heidiwright.de/servlet/PB/menu/1548290/)
Wie verteilen sich nun 25% bis 45 % Feinstaubanteil innerhalb des Kraftfahrzeugverkehr?
Laut Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ergeben sich die folgenden Anteile (alle Straßen / innerorts):
31% / 34% = Pkw
11% / 12 % = Leicht Nutzfahrzeuge
54 % / 47 % = Schwere Nutzfahrzeuge
2% / 3 % = Reisebusse
2% / 4 % - Linienbusse
(Quelle: http://www.erlangen.de/de/Portaldata/1/ ... posium.pdf)
Der Aktionsplan Frankfurter am Main 2005 vom Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz schlüsselt die KFZ-Klassen wie folgt auf und weist ihnen die Partikelbelastung zu (Messstation Friedberger Landstraße, 2003):
31.118 Fahrzeuge pro Tag, davon
80% = Ottomotor : weniger als = 0,1 %
20% = Dieselmotor : 100%, davon
14% = PKW bis 2,8 Tonnen : 33,1%
2,1 % = LKW bis 3,5 Tonnen : 7,7%
3 % = LKW über 3,5 Tonnen : 45,8%
0,9 % = Busse : 13,4%
(Quelle: http://www.frankfurt.de/sixcms/media.ph ... t_2005.pdf)
Zusammenfassung (so sie denn überhaupt möglich ist):
Es ist nicht einfach, sich ein verlässliches Bild über die anteilsmäßige Verursachung von Feinstaub zu machen, wobei man grundsätzlich aber davon ausgehen kann, dass Feinstaub auf nur jede erdenkliche Art und Weise erzeugt und freigesetzt werden kann (1 Zigarette = 100 Diesel-PKW Stunden). Ich habe leider keine einzige Untersuchung darüber gefunden, wie Feinstäube transportiert werden, da zumindest im Straßenverkehr davon ausgegangen werden kann, dass sich bereits niedergeschlagener Feinstaub durch Luftverwirbelung erneut ausbreitet kann. Ebenso ist mir verborgen geblieben, wie die Messverfahren industriell bedingte Feinstaubbelastung von Feinstäuben aus (privaten) Heizungsanlagen oder Verkehr (PKW, Flugzeuge, Schiffe, Eisenbahn) unterscheiden können.
Sollten die Frankfurter Messwerte (Friedberger Landstraße) zutreffen, dann kann aber festgestellt werden, das die automobil verursachte Feinstaubbelastung ausschließlich von Dieselfahrzeugen erzeugt wird, wobei hier die kleine und kleinste Gruppe der schweren LKW´s und (städtischen) Busse den prozentual größten Beitrag leistet. Aber auch hier sollte man mit voreiligen Schlussfolgerungen vorsichtig sein, da – zumindest die schweren LKW´s – mit ihrem Motormanagement nicht für langsame Stadtfahrten im Stop-and-Go-Betrieb ausgelegt sind.
Schenkt man den Zahlen Glauben, würde die 20% Reduzierung des Verkehrs in den Städten - also das totale Verbot von Dieselfahrzeugen - zu einer 100%igen Reduzierung des Feinstaubes aus automobiler Entstehung innerhalb dieser Städte führen.
Re: Alles aus?!?
Moin Uwe,
...da hast Du Recht (oder auch: Sell isch woar). Statistisch gesehen, sprechen fast 100% der Schwarzwälder es so, wie Du es geschrieben hast. Meine Schreibweise war wohl so'n Zwischending zwischen Friesisch und Schwarzwälderisch
Dank und besten Gruss
Hans-Uwe
...da hast Du Recht (oder auch: Sell isch woar). Statistisch gesehen, sprechen fast 100% der Schwarzwälder es so, wie Du es geschrieben hast. Meine Schreibweise war wohl so'n Zwischending zwischen Friesisch und Schwarzwälderisch
Dank und besten Gruss
Hans-Uwe
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Ulrich Knaack Verified
- Beiträge: 184
- Registriert: Mo 2. Sep 2002, 20:14
Re: Alles aus
Für den Gründervater der ID zu Kultur Mobilität ist tatsächlich alles aus.
Ein Grund mehr, die Idee zu unterstützen.
Am 15.4 sind bundesweit Aktionstage und am 12. 5 Abschlussdemo in Berlin.
Hoffentlich viele DS sind dabei.
Aktuelle Nachricht
Nachruf an Peter-David Göhr
Völlig unerwartet wurde am Samstag, den 3.3.07, der Gründer und geistige Kopf der Initiative „Kulturgut Mobilität“, Peter-David Göhr, aus unserer Mitte gerissen.
Sein Enthusiasmus für die Ziele der Initiative und seine Entschlossenheit, sowie Kreativität, diese anzupacken, waren beispiellos und zeugten vom ungemeinen Herzblut, welches er bereit war, in die Szene hineinzutragen.
Sein Bestreben war es stets, die Oldtimerszene zu Einen, was ihm durch die Gründung des „Ladenburger Kreises“ auch vortrefflich gelang und ihm den Respekt der unorganisierten Szene einbrachte.
Sein Fehlen hinterlässt eine fassungslose Familie, Freunde und Mitstreiter und eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird.
Der Name „Göhr“ jedenfalls, wird stets mit der Initiative „Kulturgut Mobilität“ untrennbar verbunden sein.
Die Fortführung seiner Arbeit wird weiterhin oberste Pflicht seiner Weggefährten bleiben.
Unser ganzes Mitgefühl gehört der Familie. Wir wünschen ihr viel Kraft beim Durchschreiten dieser schweren Zeit.
Ein Grund mehr, die Idee zu unterstützen.
Am 15.4 sind bundesweit Aktionstage und am 12. 5 Abschlussdemo in Berlin.
Hoffentlich viele DS sind dabei.
Aktuelle Nachricht
Nachruf an Peter-David Göhr
Völlig unerwartet wurde am Samstag, den 3.3.07, der Gründer und geistige Kopf der Initiative „Kulturgut Mobilität“, Peter-David Göhr, aus unserer Mitte gerissen.
Sein Enthusiasmus für die Ziele der Initiative und seine Entschlossenheit, sowie Kreativität, diese anzupacken, waren beispiellos und zeugten vom ungemeinen Herzblut, welches er bereit war, in die Szene hineinzutragen.
Sein Bestreben war es stets, die Oldtimerszene zu Einen, was ihm durch die Gründung des „Ladenburger Kreises“ auch vortrefflich gelang und ihm den Respekt der unorganisierten Szene einbrachte.
Sein Fehlen hinterlässt eine fassungslose Familie, Freunde und Mitstreiter und eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird.
Der Name „Göhr“ jedenfalls, wird stets mit der Initiative „Kulturgut Mobilität“ untrennbar verbunden sein.
Die Fortführung seiner Arbeit wird weiterhin oberste Pflicht seiner Weggefährten bleiben.
Unser ganzes Mitgefühl gehört der Familie. Wir wünschen ihr viel Kraft beim Durchschreiten dieser schweren Zeit.
Am besten E-Mail direkt, merci
-
Torsten ID20
- Beiträge: 273
- Registriert: Di 22. Nov 2005, 12:40
Re: Alles aus?!?
Ich vermute mal,daß alle die an Sigmar Gabriel geschrieben haben genau diese Antwort bekommen haben:
Sehr geehrte Damen und Herren,
haben Sie bitte Verständnis, dass bei der Vielzahl der Briefe, die Herrn Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Thema Oldtimerfahrzeuge und Fahrverbote in Umweltzonen erreicht haben, eine persönliche Beantwortung Ihres Schreibens nicht möglich ist.
Deshalb erhalten Sie mit diesem Schreiben Antworten auf die unterschiedlichen Fragen, die in diesem Zusammenhang an den Herrn Minister herangetragen wurden.
Die Bundesregierung hat mit Zustimmung des Bundesrates die Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge erlassen, die Regelungen für die bundeseinheitliche Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen vorsieht. Mit Hilfe der Verordnung kann der Kraftfahrzeugverkehr in Umweltzonen von den Straßenverkehrsbehörden dauerhaft für bestimmte Fahrzeuge beschränkt oder verboten werden, wenn diese Maßnahme zur Reduzierung von Luftverunreinigungen notwendig ist. Diese Verordnung gilt auch für Oldtimer.
Nach der Kennzeichnungsverordnung können jedoch Ausnahmen von Fahrverboten erteilt werden, soweit dies im öffentlichen Interesse oder im überwiegenden Interesse Einzelner liegt. Den für die Erteilung zuständigen Länderbehörden stehen also eigene Entscheidungsspielräume offen. Diese Ausnahmeentscheidungen sind zweckmäßigerweise vor Ort zu treffen, um die lokale Belastungssituation angemessen zu berücksichtigen. Auch die räumliche Ausgestaltung der Verkehrsbeschränkungen kann nur vor Ort geregelt werden, damit die unterschiedlichen Belange am besten gegeneinander abgewogen werden können.
Zunächst sind Erfahrungen in der praktischen Anwendung der Kennzeichnungsverordnung zu sammeln, bevor bundesweite Ausnahmeregelungen, auch unter den Aspekten der Förderung des Brauchtums und des Kulturgutes, von der Bundesregierung geprüft werden.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Max Kleine
Besonders aufmerksam hat mich dieser Absatz gemacht:
>>> Deshalb erhalten Sie mit diesem Schreiben Antworten auf die unterschiedlichen Fragen, die in diesem Zusammenhang an den Herrn Minister herangetragen wurden.<<<
Allerdings habe ich nicht wirklich Antworten gefunden.
Ich lese nur KÖNNEN und KANN.
Wie wäre es mal mit ..IST!
Sehr geehrte Damen und Herren,
haben Sie bitte Verständnis, dass bei der Vielzahl der Briefe, die Herrn Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Thema Oldtimerfahrzeuge und Fahrverbote in Umweltzonen erreicht haben, eine persönliche Beantwortung Ihres Schreibens nicht möglich ist.
Deshalb erhalten Sie mit diesem Schreiben Antworten auf die unterschiedlichen Fragen, die in diesem Zusammenhang an den Herrn Minister herangetragen wurden.
Die Bundesregierung hat mit Zustimmung des Bundesrates die Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge erlassen, die Regelungen für die bundeseinheitliche Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen vorsieht. Mit Hilfe der Verordnung kann der Kraftfahrzeugverkehr in Umweltzonen von den Straßenverkehrsbehörden dauerhaft für bestimmte Fahrzeuge beschränkt oder verboten werden, wenn diese Maßnahme zur Reduzierung von Luftverunreinigungen notwendig ist. Diese Verordnung gilt auch für Oldtimer.
Nach der Kennzeichnungsverordnung können jedoch Ausnahmen von Fahrverboten erteilt werden, soweit dies im öffentlichen Interesse oder im überwiegenden Interesse Einzelner liegt. Den für die Erteilung zuständigen Länderbehörden stehen also eigene Entscheidungsspielräume offen. Diese Ausnahmeentscheidungen sind zweckmäßigerweise vor Ort zu treffen, um die lokale Belastungssituation angemessen zu berücksichtigen. Auch die räumliche Ausgestaltung der Verkehrsbeschränkungen kann nur vor Ort geregelt werden, damit die unterschiedlichen Belange am besten gegeneinander abgewogen werden können.
Zunächst sind Erfahrungen in der praktischen Anwendung der Kennzeichnungsverordnung zu sammeln, bevor bundesweite Ausnahmeregelungen, auch unter den Aspekten der Förderung des Brauchtums und des Kulturgutes, von der Bundesregierung geprüft werden.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Max Kleine
Besonders aufmerksam hat mich dieser Absatz gemacht:
>>> Deshalb erhalten Sie mit diesem Schreiben Antworten auf die unterschiedlichen Fragen, die in diesem Zusammenhang an den Herrn Minister herangetragen wurden.<<<
Allerdings habe ich nicht wirklich Antworten gefunden.
Ich lese nur KÖNNEN und KANN.
Wie wäre es mal mit ..IST!
Bonne route
Torsten
http://www.veteranenscheune.de/
Torsten
http://www.veteranenscheune.de/
Re: Alles aus?!?
Nach der Kennzeichnungsverordnung können jedoch Ausnahmen von Fahrverboten erteilt werden, soweit dies im öffentlichen Interesse oder im überwiegenden Interesse Einzelner liegt. Den für die Erteilung zuständigen Länderbehörden stehen also eigene Entscheidungsspielräume offen. Diese Ausnahmeentscheidungen sind zweckmäßigerweise vor Ort zu treffen, um die lokale Belastungssituation angemessen zu berücksichtigen. Auch die räumliche Ausgestaltung der Verkehrsbeschränkungen kann nur vor Ort geregelt werden, damit die unterschiedlichen Belange am besten gegeneinander abgewogen werden können.
... wenn das so kommt - schwant mir Übeles...
... wenn das so kommt - schwant mir Übeles...
Re: Alles aus?!?
Hi Leuts,
das eine Standartantwort kommt war doch klar...Ist immer so bei unseren "Volksvertretern". Selber antworten die nie...
Aber darum gehts nicht.
Wenn wir also mit unseren Göttinnen nicht mehr fahren können wo wir wollen, fragt sich doch, was dagegen zu unternehmen ist. Klar, wer an seiner DS gar nichts verändern will, in Originalzustand behalten will, wird sie schließlich in die Garage stellen müssen. Glaube es gibt nur eine Möglichkeit, wenn diese überhaupt möglich ist: Einbau eines Rußfilters. Nur das könnte ein weiterhin uneingeschränktes fahren erlauben. Ansonsten bleibt nur: Angucken, streicheln und weinen.
Gruß
Chris
das eine Standartantwort kommt war doch klar...Ist immer so bei unseren "Volksvertretern". Selber antworten die nie...
Aber darum gehts nicht.
Wenn wir also mit unseren Göttinnen nicht mehr fahren können wo wir wollen, fragt sich doch, was dagegen zu unternehmen ist. Klar, wer an seiner DS gar nichts verändern will, in Originalzustand behalten will, wird sie schließlich in die Garage stellen müssen. Glaube es gibt nur eine Möglichkeit, wenn diese überhaupt möglich ist: Einbau eines Rußfilters. Nur das könnte ein weiterhin uneingeschränktes fahren erlauben. Ansonsten bleibt nur: Angucken, streicheln und weinen.
Gruß
Chris