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Fliehkraftregler
Verfasst: Do 21. Mai 2015, 17:02
von Broeni
Moin zusammen!
Da ich dachte, mein Fliehkraftregler ( 23, HA, Vergaser) würde LHM verlieren, habe ich meinen Ersatzregler zerlegt um ihn zu überholen. Bei dem Revisionssatz sind nun zwei Gummidichtungen dabei, in dem Regler war aber nur eine drin. Diese, hintere, ist auch klar. Im Ersatzteilkatalog sind auch zwei drin. Ein etwas dickerer vorne, dünner hinten.
Gibt es Regler mit nur einer Gummidichtung???
Vielen Dank schon mal für eure Hilfe! Übrigens war es nicht der Regler, es scheint die Pumpe zu sein.....
Schwebende Grüße
Bröni
Re: Fliehkraftregler
Verfasst: Fr 22. Mai 2015, 07:20
von Gerhard Trosien
Der Fliehkraftregler kann durchaus Öl an anderer Stelle verlieren:
der Bolzen, der die Bewegungen des Fliehkraftteils im drucklosen, vorderen Bereich in den unter Hochdruck stehenden inneren Teil überträgt, ist ohne Dichtung ausgeführt. In dem extrem schmalen Spalt ist das Öl die Dichtung. Liegt hier Verschleiß vor, tropft es aus der Glocke, in der das Fliehkraftteil untergebracht ist.
Re: Fliehkraftregler
Verfasst: Fr 22. Mai 2015, 08:31
von Broeni
Genau. Das dachte ich auch, darum habe ich meinen Zweitregler neu gedichtet, der hat noch wenig gelaufen. Dafür gibt es ja einen Ablauf an der Glocke, da kommt aber nichts raus. Meine Frage geht noch mal in Richtung der Zahl der Gummidichtringe. Ein oder zwei?
Vielen Dank schon mal für den Hinweis,
Gruß
Stefan
Re: Fliehkraftregler
Verfasst: Fr 22. Mai 2015, 09:35
von Thomas Held
Hallo Stefan,
da gehoeren eindeutig zwei O-Ringe rein!
Gruss,
Tom
Re: Fliehkraftregler
Verfasst: Fr 22. Mai 2015, 17:16
von Broeni
Vielen Dank!!!!
Dann kann ich den ja zu machen und weglegen,
schwebende, leicht ölige Grüße
Stefan
Re: Fliehkraftregler
Verfasst: Di 9. Jun 2015, 21:17
von Broeni
Moin zusammen,
ich hab da doch noch mal ne Frage. Der hintere "Piston" wird durch eine innenliegende Gummidichtung gedichtet und der Stift, der gegen den Fliehkraftregler drückt dichtet durch seine Passgenauigkeit. Ist das so richtig? Wie schwer darf der Stift sich bewegen und wie schwer geht diese innenliegende Dichtung raus???? Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?
Wenn mir da jemand weiterhelfen könnte, würde mich das sehr freuen. Ich will da nichts kaputt machen.
Vielen Dank!
Herzliche Grüße
Stefan aus Ganderkesee
Re: Fliehkraftregler
Verfasst: Di 9. Jun 2015, 23:41
von Thomas Held
[quote=Broeni]
Moin zusammen,
ich hab da doch noch mal ne Frage. Der hintere "Piston" wird durch eine innenliegende Gummidichtung gedichtet und der Stift, der gegen den Fliehkraftregler drückt dichtet durch seine Passgenauigkeit. Ist das so richtig?
[/quote]
Ja.
[quote=Broeni]
Wie schwer darf der Stift sich bewegen
[/quote]
Gar nicht schwer!
[quote=Broeni]
und wie schwer geht diese innenliegende Dichtung raus????
[/quote]
So schwer wie alle in einer Zylindernut liegenden, ausgehaerteten NBR-Ringe rausgehen: fummelig!
Citroën sagt: Mit Messinghaken rausnehmen.
Ich benutze Zahnarztbesteck (von Pollin) und steche vorsichtig, ohne auf die Zylinderwand abzurutschen in das ausgehaertete Gummi ein und versuche so, den Ring nach innen zu ziehen. Das erfordert meistens mehrere Versuche an unterschiedlichen Stellen...
[quote=Broeni]
Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?
[/quote]
Nein, das ist schon alles so, wie du schreibst.
[quote=Broeni]
Wenn mir da jemand weiterhelfen könnte, würde mich das sehr freuen. Ich will da nichts kaputt machen.
[/quote]
Wichtig ist, die Zylinderwand nicht zu verkratzen!
Gruss,
Tom
Re: Fliehkraftregler
Verfasst: Di 9. Jun 2015, 23:54
von Broeni
Super, vielen Dank! Jetzt werd ich das mal mit dem feinen Besteck versuchen und wenn es dann doch noch schwer geht, dann ist der wohl hin...
Ich werde berichten! Vielen Dank Tom!!!
Herzliche Grüße
Stefan
Re: Fliehkraftregler
Verfasst: Mi 10. Jun 2015, 02:11
von Til
Natuerlich sollte man die Zylinderwand nicht vekratzen, aber fuer die Abdichtung dieses Teils ist mE ausschliesslich die Oberflaeche des Kolbens, der Zustand der Nut im Zylinder, sowie der Zustand des Dichtrings massgebend. Ich wuerde also vorallem darauf achten, die Nut nicht zu verletzen.
Der sich schwer zu bewegende Stift scheint mir das groessere Problem - wenn sich dieser nicht leicht bewegt, wird beim Bremsen nicht bereits ueber der Leerlaufdrehzahl ausgekuppelt. Dreck? Stift leicht verbogen? Der Stift muss ja irgendwann einmal gepasst haben und kann schlecht dicker werden.
Til
Re: Fliehkraftregler
Verfasst: Mi 10. Jun 2015, 07:25
von Gerhard Trosien
[quote=Til]
... Der Stift muss ja irgendwann einmal gepasst haben und kann schlecht dicker werden.
Til[/quote]Der wird schon dicker, wenn er nur einige Sekunden der Handwärme ausgesetzt ist. Stift und Gehäuse müssen die selbe Temperatur haben. Ist der Stift wärmer, geht er schwer oder gar nicht.