Kugelbolzen auswechseln
Verfasst: Di 26. Apr 2005, 20:26
Moin,
bei der letzten HU bemängelte der Prüfer Spiel im rechten unteren Traggelenk. Da muss ich wohl mal bei. In diesem Zusammenhang ergeben sich einige Fragen:
1. Dass die rechten Traggelenke verschleißträchtiger sind als die linken, erscheint mir beim hier zu Lande üblichen Rechtsverkehr einsichtig. Doch warum verschleißt das untere Gelenk schneller als das obere, von den anzunehmen ist, dass es mehr Gewicht zu tragen hat?
2. Ich habe den Kugelbolzen, den unteren Sitz und die Mutter besorgt. Nun ist laut Werkstatthandbuch das Vermessen des "Einstellrings" sowie dessen Sitztiefe mit einer speziellen Vorrichtung (Messuhr und Halter) erforderlich. Die Differenz bestimmt zusammen mit einer - bei meinen Teilen nicht vorhandenen - Maßzahl die Stärke des neu zu verbauenden Ringes, der dem Ersatzteillager zu entnehmen sei. Nun hat man selbst kein entsprechendes Messwerkzeug und schon gar kein "ET-Lager", und der Freundliche dürfte diese Ringe ebenfalls nicht mehr wohlfeil bieten. Was kann man stattdessen tun? Einfach den alten Ring wieder verbauen und hoffen, dass sich anschließend der Kugelbolzen "schwer" drehen lässt? Ist ein Einstellen des Spiels auch mit der Mutter möglich und sie anshcließend zu sichern, sodass sie sich nicht mehr verstellt?
3. Gibt es außer der Verwendung des Werkzeugs 3314-T noch eine weitere Möglichkeit, besagte Mutter zu lösen und bei der Montage wieder festzuziehen?
bei der letzten HU bemängelte der Prüfer Spiel im rechten unteren Traggelenk. Da muss ich wohl mal bei. In diesem Zusammenhang ergeben sich einige Fragen:
1. Dass die rechten Traggelenke verschleißträchtiger sind als die linken, erscheint mir beim hier zu Lande üblichen Rechtsverkehr einsichtig. Doch warum verschleißt das untere Gelenk schneller als das obere, von den anzunehmen ist, dass es mehr Gewicht zu tragen hat?
2. Ich habe den Kugelbolzen, den unteren Sitz und die Mutter besorgt. Nun ist laut Werkstatthandbuch das Vermessen des "Einstellrings" sowie dessen Sitztiefe mit einer speziellen Vorrichtung (Messuhr und Halter) erforderlich. Die Differenz bestimmt zusammen mit einer - bei meinen Teilen nicht vorhandenen - Maßzahl die Stärke des neu zu verbauenden Ringes, der dem Ersatzteillager zu entnehmen sei. Nun hat man selbst kein entsprechendes Messwerkzeug und schon gar kein "ET-Lager", und der Freundliche dürfte diese Ringe ebenfalls nicht mehr wohlfeil bieten. Was kann man stattdessen tun? Einfach den alten Ring wieder verbauen und hoffen, dass sich anschließend der Kugelbolzen "schwer" drehen lässt? Ist ein Einstellen des Spiels auch mit der Mutter möglich und sie anshcließend zu sichern, sodass sie sich nicht mehr verstellt?
3. Gibt es außer der Verwendung des Werkzeugs 3314-T noch eine weitere Möglichkeit, besagte Mutter zu lösen und bei der Montage wieder festzuziehen?