Einstellung Motorlager DS23 i.E
Verfasst: So 19. Mär 2023, 17:56
Hallo Freunde der DS,
ich habe den Sonntag Nachmittag zu einer "Studie" am ausgebauten Motor meiner DS 23 i.E. genutzt. Ziel war es die (neuen) Motorlager korrekt einzustellen. Also frisch ans Werk; ein paar Stützen für die hinteren Lager aus Profilstahlkram zusammengeschweißt, die Getriebetraverse mit neuen Diabolos montiert, das ganze hinten auf die grob eingestellten Lager montiert und vorne an den Karosserieanschraubpunkten der Quertraverse jeweils links und rechts an einem eigenen Kettenzug aufgehängt. Ich ging davon aus, dass es während der Einstellung der hinteren Motorlager wichtig sei, den Motor sowohl in Längs- als auch in Querrichtung horizontal zu halten. In Querrichtung habe ich das mit einer Wasserwaage auf den Anschraubflächen für den Wasserkühler kontrolieret und in Längsrichtung mit einem Lasergerät, mit welchem ich die Trennfläche zwischen Motorblock und Ölwanne anvisiert habe. Nun konnte ich den Motor mit den Kettenzügen an der Quertraverse über dem Getriebe in Längs und Querrichtungen horizontal ausrichten. Schon dabei stellte ich fest, dass von den hinteren Motorlagern das Linke deutlich mehr belastet wurde als das Rechte. Nachdem ich dieses auf das im Handbuch genannten Einstellmaß (91mm) korrigiert hatte stellte ich sogar fest, dass die rechte hintere Stütze vom Gestell abhob. Sie erfuhr also überhaupt keinen Druck mehr. Das änderte sich erst, wenn man den Motor an der vorderen Quertraverse deutlich anhebt (ca. 2cm). Das sieht dann aber leider nicht mehr aus wie die Einbaulage im Fahrzeug... . Ich bin jetzt etwas ratlos und frage mich, ob es evtl. die bessere Alternative wäre, sich die Finger zu brechen und die Einstellung am eingebauten Motor durchzuführen. Man könnte evtl. den derzeitigen Meßaufbau dazu benutzen, um die horizontale Unterkante des Motors parallel als Linie auf das Hitzeschild zu übertragen und dann im eingebauten Zustand mit den Laser gut kontrolieren, ob der Motor in Fahrposition horizontal hängt. Ich gebe zu, dass meine recht theoretischen Betrachtungen evtl. den Bogen etwas. überspannen. Das liegt wohl daran, dass mir mit Madame DS die praktischen Erfahrungswert fehlen. Ich würde mich daher sehr über erhellende Kommentare zum Problem freuen.
Merci!
Sigurd
ich habe den Sonntag Nachmittag zu einer "Studie" am ausgebauten Motor meiner DS 23 i.E. genutzt. Ziel war es die (neuen) Motorlager korrekt einzustellen. Also frisch ans Werk; ein paar Stützen für die hinteren Lager aus Profilstahlkram zusammengeschweißt, die Getriebetraverse mit neuen Diabolos montiert, das ganze hinten auf die grob eingestellten Lager montiert und vorne an den Karosserieanschraubpunkten der Quertraverse jeweils links und rechts an einem eigenen Kettenzug aufgehängt. Ich ging davon aus, dass es während der Einstellung der hinteren Motorlager wichtig sei, den Motor sowohl in Längs- als auch in Querrichtung horizontal zu halten. In Querrichtung habe ich das mit einer Wasserwaage auf den Anschraubflächen für den Wasserkühler kontrolieret und in Längsrichtung mit einem Lasergerät, mit welchem ich die Trennfläche zwischen Motorblock und Ölwanne anvisiert habe. Nun konnte ich den Motor mit den Kettenzügen an der Quertraverse über dem Getriebe in Längs und Querrichtungen horizontal ausrichten. Schon dabei stellte ich fest, dass von den hinteren Motorlagern das Linke deutlich mehr belastet wurde als das Rechte. Nachdem ich dieses auf das im Handbuch genannten Einstellmaß (91mm) korrigiert hatte stellte ich sogar fest, dass die rechte hintere Stütze vom Gestell abhob. Sie erfuhr also überhaupt keinen Druck mehr. Das änderte sich erst, wenn man den Motor an der vorderen Quertraverse deutlich anhebt (ca. 2cm). Das sieht dann aber leider nicht mehr aus wie die Einbaulage im Fahrzeug... . Ich bin jetzt etwas ratlos und frage mich, ob es evtl. die bessere Alternative wäre, sich die Finger zu brechen und die Einstellung am eingebauten Motor durchzuführen. Man könnte evtl. den derzeitigen Meßaufbau dazu benutzen, um die horizontale Unterkante des Motors parallel als Linie auf das Hitzeschild zu übertragen und dann im eingebauten Zustand mit den Laser gut kontrolieren, ob der Motor in Fahrposition horizontal hängt. Ich gebe zu, dass meine recht theoretischen Betrachtungen evtl. den Bogen etwas. überspannen. Das liegt wohl daran, dass mir mit Madame DS die praktischen Erfahrungswert fehlen. Ich würde mich daher sehr über erhellende Kommentare zum Problem freuen.
Merci!
Sigurd