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Neuer DS 58 Besitzer mit vielen Fragen

Verfasst: Mo 5. Feb 2007, 18:42
von Sensenmann
Hallo erstmal,

einige kennen mich vielleicht schon aus dem ACC Forum.
Ich habe diese DS seit November bei mir stehen: http://forum.andre-Citroën-club.de/show ... hp?t=58788
Ich habe das Chassis jetzt weitgehend zerlegt. Sieht alles sehr gut aus. Nur Oberflächenrost oder ölige Mocke.
Ich werde sie auf LHS belassen, aber wahrscheinlich auf 12 Volt wechseln, falls Lichtmaschine und Scheibenwischermotor einfach ersetzbar sind. Blinkschalter/relais für 12 Volt habe ich schon.

Derzeit habe ich folgende Fragen und hoffe daß Ihr sie mir beantworten könnt:

1. Das Dach wird Aubergine. Das Buch von Jan de Lange ist leider ziemlich widersprüchlich dahingehend ob das 1959er Modell jetzt kurze Chromtrompeten oder rote Blinkertröten hatte. Genauso ist fraglich ob die Seitenteile aus kanneliertem Alu oder in Wagenfarbe lackiert sein müsen. Der reine Text und der Text zu den Bildern, lassen leider alle Möglichkeiten zu, obwohl die verschiedenen Aussage jeweils eindeutig sein sollen. Wer weiß genaues. Ansonsten gehe ich den Weg des geringsten Widerstandes. Kurze Chromtropeten und kanneliertes Alu.

2. Nach dem Werkstatthandbuch sind sehr viele Einstelllehren nötig? Ausrichtung des Motors, etc. Sind diese Lehren zwingend notwendig, wenn ja, wer hat welche und kann sie mir für den Zusammenbau leihen?

3. Da alles einen guten Eindruck macht, stelle ich mir die Frage wie weit ich die Vorderachse zerlegen solll? Komplett? Also auch die vorderen Schwingarme zerlegen? Wie kann ich auf möglichen Verschleiß prüfen?
Sind Dehnschrauben zur Befestigung der vorderen Schwingarme verbaut?

4. Die Hydraulikteile: Die DS stand ziemlich lange. Reste von LHS waren noch im System. Muß ich alle Hydraulikteile komplett zerlegen und sämtliche Dichtungen tauschen? Oder sollte man die Teile besser nicht unnötig öffnen und es mit einer Spülung belassen bzw. nur gezielt bestimmte Teile zerlegen/öffnen? Womit spült man LHS Teile?

5 Hydraulikleitungen. Wo bekomme ich Ersatz für HP-Leitungspakete, bzw. wie ersetzt man einzelne Leitungen. Werden sie gelötet?

6. Wer hätte ein Bördelgerät anzubieten?

7. müssen die HP Dichtungen der Leitungspakete immer neu, wenn die Verbindung geöffnet wurde? Woher bekomme ich neue (außer Dirk Sassen, weil zu teuer)?

8. Einige Dichtflächen der Leitungspakete haben leichte Korrosion. reicht es sie leicht mit einen Gummischleifklotz (Roco-Rubber) abzuziehen oder müssen sie aufwändig geplant werden?

9. HP-Gelenke am hinteren Schwingarm. Wie montiere ich sie ab und wie zerlege ich sie?

Danke für Eure Hilfe schon mal im Voraus.

P.S. Ich habe noch im Teilemarkt bei den Anfragen Einiges aufgelistet was ich Suche

Re: Neuer DS 58 Besitzer mit vielen Fragen

Verfasst: Mo 5. Feb 2007, 22:34
von mf
Hallo Sensemann

Zu den Bild-Beiträgen im ACC: Die Champagne/Aubergine DS mit den lakierten C-Blechen gehört einem Bekannten von mir. Die ist Modelljahr 57.

Zu 1: Nach meinem Wissenstand und unter Mithilfe des Buches "La Guide LA DS 19" war es mit den Tüten, egal ob dunkles oder helles Dach, so:
Bis Sept 59:
A: Kunststofftüten mit grob-kanilliertem Blech. (feingerippte waren ID)
B: Die sehr seltenen verchromten (nicht Chromstahl) Jerichotüten mit lakierten C-Säulen. Die Jerichotüten benötigen aber auch andere Kofferraumdeckelscharniere, andere Halterungen unter den Jerichoblinkern. Auch sind die glatten C-Säulenblech anders als z.B. bei den späteren Prefecture-Autos, welche ebenfalls glatte C-Säulen hatten.

Ab Sept 59:
A: Chromstahl-kurze Tüten wurden eingeführt, kanniliertes Blech bleibt.
B: Prefecture-Modelle: Chromstahl-kurze Tüten, lackierte C-Säulen. (Beim Prestige-Modell gab's die kurzen Chromstahltüten/C-Säule in Wagenfarbe bereits bei der Einführung ab Sept 58)
Kunststofftüten gibt's auch noch für ID....aber mein Detail-Interesse lässt ab der Einstellung der kurzen hinteren Kotflügel nach, bis zum Auftauchen des 5-fach gelagerten Motor 1965.

Zu 2/3: kann ich nicht helfen

Zu 4: Ich würde eher auf LHM als auf 12 Volt wechseln, ist aber reine "religionssache". Doctor-D hat im ACC-Forum das Problem der langen Standzeiten schon mal beschrieben. Ich habe z.B. nagelneue LHS-Teile zerlegt, die waren schon verrostet, da LHS drin war. Der Umbau auf LHM funkioniert.

Zu den letzten Punkten: Ich bin in der Schweiz zuhause. Da kann ich schlecht oder nicht helfen.

Nur soviel: Mit einer sehr frühen DS hast Du Dir ein sehr anspruchvolles Modell ausgesucht. Deine Kiste wird nächstes Jahr 50. Vergiss' das nie. Teile sind rar, teuer oder unauffindbar. Nur schon eine gute Niederdruckpumpe zu finden, die ein Fachmann restaurieren kann ist sehr schwierig.

Gruss Mike

Re: Neuer DS 58 Besitzer mit vielen Fragen

Verfasst: Mo 5. Feb 2007, 23:29
von Robert
Lieber Sensenmann,

ich habe im Lauf der letzten Jahre einen 59er gemacht. Soweit mir möglich, will ich zu Deinen Fragen Stellung nehmen:

2. Ich habe die Motorlager nicht in der Höhe verstellt und alles wieder eingebaut wie es war, dabei habe ich mich nach den Abdrücken der Schrauben orientiert.

3. Wenn Du den Wagen vernünftig machen willst, würde ich die Achsaggregate revidieren. Verschleiss erkennt man daran, wie sehr der Schwingarm, wenn man ihn bei ausgebauter Nabe bewegt, "einrastet". Leichtes Einrasten ist tolerabel. Alleine die Fettfüllung ist nach knapp 50 Jahren sicher nicht mehr neuwertig. Auch wenn die Schwingarme selbst schon etwas verschlissen sein sollten, hilft es ein Stück weiter, die Aussenschalen der Lager und die Rollenkäfige zu erneuern. Diese entsprechen einer handelsüblichen Grösse, Du musst aus diesen Lagern dann den Innenring entfernen, dann hast Du die benötigten Teile. Achsaggregat gut säubern und für 20 Minuten bei 150 Grad in die Backröhre, dann fallen die Lagerringe von selbst raus. Keine Dehnschrauben.

4. Ich habe alle Aggregate revidiert, mit Ausnahme der Niederdruckpumpe und der Federzylinder. Falls noch die originalen Höhenkorrektoren verbaut sein sollten, würde ich auf die verbesserte spätere Ausführung umrüsten. Wichtig ist auch die Erneuerung der Dichtungen in den Schaltzylindern auf dem Getriebe, sonst kann Dir LHS ins Getriebe laufen. Wenn Du mit HD-Pumpe, Lenkung und Regler keine Erfahrung hast, würde ich das, ebenso wie die Kugeln, bei Ulf Petermann in Auftrag geben. Sollte ein Federzylinder defekt sein, rüste auf die spätere Variante um, für die alten gibt es keine Ersatzteile mehr.

5. Die Leitungen sind in den Anschlussstücken hartgelötet. Wenn da was defekt ist, würde ich versuchen, NOS-Teile zu kriegen. Meine Lötversuche waren wenig ermutigend. Evtl. - z.B. beim Leitungsbündel im Schweller - ist ein Umbau auf die spätere Ausführung sinnvoll.

6. Gibt es bei den üblichen Händlern um die 300 Euro. Lohnt nicht, lieber die Leitungen anfertigen lassen, sind ja sowieso meist nur die drei im Heck.

7. Wenn Du die alten Verbinder öffnest, würde ich die Gummis immer erneuern. Später kann man ein erneuertes Gummi durchaus mal wiederverwenden. Angesichts der Kosten, die Du mit dem Wagen hattest und haben wirst, sind das doch peanuts.

8. Leichte Korrosion ist kein Drama, die Abdichtung machen die Gummiringe, nicht das Blech.

9. Du meinst die Gelenkleitungen der Bremse? Ausbau gemäss Repanl. (kleine Madenschrauben im Schwingarm) Offiziell kann man die nicht überholen, ich machs trotzdem, ich habe dazu vor einiger Zeit was in der HP geschrieben: (Selbstzitate sind die geilsten) "Gelenkleitungen lassen sich instandsetzen. Man nimmt die Kappe ab (genau hinschauen , hinter der Leitung ist sie geteilt und zugebogen, diese Enden nach aussen biegen, vorsichtig hebeln, mit der Rohrzange nachhelfen). Nun sieht man das gebördelte Ende des feststehenden Teils, darunter eine dicke Unterlegscheibe. Die muss weg! Man sägt vorsichtig längs seitlich in die Scheibe, am besten mit einem freihändig gehaltenen Metallsägeblatt. Dabei weder die Bördelung, noch den Korpus beschädigen. Immer wieder absetzen, um zu schauen, wie weit man ist. Sobald man bis zur Welle durch ist, entfernt man die dünnen stehengebliebenen Ränder mit einem kleinen Schraubenzieher oder einer kleinen Zange und biegt die Scheibe auseinander. Jetzt kann man die beiden Teile auseinanderziehen und die O-Ringe erstzen (8 x 2 mm, Material EPDM für rot) Welle mit 600er Papier abziehen, wieder zusammenbauen und anstelle der Scheibe 2-3 Wellensicherungsringe anbringen. Kappe drauf und fertig." Halten jetzt seit über 20000 km.

12v Umbau macht Sinn, alleine schon wegen der H4-Lampen, die man unbedingt braucht, und der Stereoanlage, ohne die ich keinen Meter fahre. Wenn du auf 12 V umbaust, musst Du ersetzen: Anlasser, Hupen, Anlasserrelais, Zündspule, Lima und Regler (am besten gleich Drehstrom, ist auch billiger). Batterie 56069. Spritanzeige kriegt einen Vorwiderstand und eine Z-Diode, Wischermotor vom Ami. Blinkrelais habe ich auf ein elektronisches umgebaut und den Originalschalter belassen.

Ich hoffe, dass damit einige deiner Fragen geklärt sind. Wenn Du noch weitere Sachen wissen willst (Aschenbecheruhr etc.) mail mich an: rokrusebert ät web.de

Grüsse
Robert

Re: Neuer DS 58 Besitzer mit vielen Fragen

Verfasst: Di 6. Feb 2007, 08:28
von Sensenmann
Danke schonmal.
- Die Motorlager wurden leider bereits vom Vorbesitzer losgeschraubt. Also um die Einstelllehren werde ich wohl nicht herumkommen.
- Ich würde die HD-Teile gerne selber prüfen. Die Frage ist wie ich Verschleiß erkenne.
- Mit welcher Flüssigkeit wäscht man LHS am besten aus?
- LHS/LHM: Von einem Umbau hängt auch ab, in welchem Zustand die LHS Dichtungen sind. Wo sind da die Knackpunkte, wo es zu LHS-Dichtungen kein LHM Pendant gibt? Hutdichtung Steuerblock, und Gelenkleitungen weiß ich. Was ist mit dem Rest?
- Die einzelnen Gummitüllen in den Schraubverbindungen werde ich auf jeden Fall ersetzen. Was ist mit den Dichtungen der Bündel? Sind die problemlos zu kriegen. Gibt es die LHS und LHM?
- Bördelgerät: Stimmt, es sind nur zwei hintere Leitungen kaputt und die Bremsleitungen hinten müssen wohl auch neu. Aber ich habe ja noch den CX. Also Bedarf wäre schon da.
- 12 Volt Umbau: Anlasser (Geht der nicht mit 6 Volt auch? Ist beim Käfer so), Hupen (klar), Lima und Regler (am besten gleich Drehstrom, ist auch billiger).-> Gleichstrom hätte aber die identische Optik.
Spritanzeige kriegt einen Vorwiderstand und eine Z-Diode, (Schaltung? Werte?), Blinkrelais habe ich auf ein elektronisches umgebaut-> Ich habe einen Blinkerschalter wo 12 Volt draufsteht, der exakt wie der 6 V aussieht

René

Re: Neuer DS 58 Besitzer mit vielen Fragen

Verfasst: Di 6. Feb 2007, 09:23
von Sensenmann
Wegen 12 Volt: Der Wechsel von 6 auf 12 V war doch schon Sep. 59, oder? Haben sich die elektrischen Bauteile in der Form Funtktion und Befestigung großartig verändert? Eigentlich doch nicht.

Re: Neuer DS 58 Besitzer mit vielen Fragen

Verfasst: Di 6. Feb 2007, 16:32
von ...hannes
Hallo Sense!
Was die alten Langhuber mit LHS betrifft, habe ich leider keine Erfahrungen (außer als gelegentlicher Beifahrer einer 60er), möglicherweise kann ich dir trotzdem bei der Beantwortung einiger Fragen helfen:

- Mit welcher Flüssigkeit wäscht man LHS am besten aus?
Die Reinigungsflüssigkeit heisst Hexylen Glycol. Zum Thema LHS-Hydraulik verweise ich dich einmal auf Tony Jacksons Link:
http://www.candokaraoke.com/tony.html
http://www.candokaraoke.com/flusha.pdf

- Die Motorstützen: Diese wechselst du am leichtesten bei ausgebautem Motor, obwohl der vorschriftsmäßige Höhenabstand von 91 -93mm bereits das darauf lastende Motorgewicht berücksichtigt. Du kannst ja den Motor auf den Stützen ruhen lassen.
Ich habe beide Motorstützen seinerzeit im eingebauten Zustand gewechselt, keine lustige Arbeit! Die notwendigen Lehren baue ich mir immer selbst aus einem dickeren weißen Karton, von dem ich immer einige Bögen in der Garage liegen habe.

- Ein von dir noch nicht berücksichtigter Knackpunkt bei einem Umbau auf LHM ist auch die Servolenkung. Gute (=dichte) Lenkungen sind gesucht und teuer.

- Wegen 12 Volt: Der Wechsel von 6 auf 12 V war doch schon Sep. 59, oder? 12 Volt gab es in der DS ab Sept. 1960, in der ID noch später.

lg ...hannes




Re: Neuer DS 58 Besitzer mit vielen Fragen

Verfasst: Di 6. Feb 2007, 16:59
von Bernhard(Süd)
Hallo,

ein Bördelgerät gibts z.B. beim "Franzosen" (Ententeile-Spezialfirma).

Den LHM-Umbau würd ich mir reiflich überlegen. Es gibt durchaus kompetente Meinungen, wonach da eigentlich nüchtern betrachtet keine technischen Gründe dafür sprechen (müssen).
Rede z.B. mit den Herrn Trubendorffer, Petermann, Ralf (nicht>Dirk) Sassen, ...

Viel Erfolg: Bernhard

Re: Neuer DS 58 Besitzer mit vielen Fragen

Verfasst: Di 6. Feb 2007, 22:52
von Robert
Hallo Rene

Eine allgemeine Antwort, wie man Verschleiss an den verschiedenen Komponenten erkennt, kann ich Dir nicht geben. Aber der Verschleiss ist gar nicht so das Thema, Dein Problem wird eher interne Korrosion sein, und die kann man gut erkennen.
Die einzigen Probleme beim Umbau auf LHM sind besagte Hutdichtung und die Niederdruckpumpe. Die Gelenkleitungen dichten mit einfachen O-Ringen, da setzt Du das LHM-entsprechende Material ein. Uli Schwinn hat das aber alles schon mal gemacht. Die Frage Umbau oder nicht hängt m.E. einzig davon ab, ob Du das Auto regelmässig fahren willst oder ob es viel stehen wird. LHM beugt Standschäden vor, LHS fördert sie. Wenn man ein LHS-Auto regelmässig fährt, macht es keine spezifischen Probleme. Ich fahre meine ID jetzt seit 1999, bisher 60000 km und habe keine entsprechenden Schäden gehabt.
Auswaschen kann man LHS in ausgebauten Teilen am besten mit Wasser, offiziell mit Spiritus. Hexylenglykol ist das Spülmittel zum Reinigen der Anlage im Fahrzeug ohne Demontage.
Die Dichtungen der Bündel erfolgen mit einfachen O-Ringen, problemlos zu kriegen, mach mal eine auf, dann siehst Du das.
Meine DS ist von 11/59 und hatte noch 6V an Bord. Der 6V-Anlasser mag die 12V eine Weile mitmachen, ich würde da aber kein Risiko eingehen. Da ich meinen Wagen fahren will und auch sonst einige nichtoriginale Umbauten vorgenommen habe, war mir die originale Lichtmaschinenoptik sowas von egal. Das H-Kennzeichen ging trotzdem so problemlos wie eine Fahrt durch die Waschanlage. Was die Tankanzeige angeht, weiss ich den Wert des Vorwiderstandes nicht mehr, den kann man aber leicht ermitteln: Er muss etwas geringer sein als der Innenwiderstand des Instruments, damit die Zenerdiode auch noch zu tun hat. Den Umbau des Blinkrelais habe ich deshalb vorgenomen, weil ich kein separates Warnblinkrelais verbauen wollte. Ich habe einen zeitgenössischen Zugschalter ganz rechts im Armaturenbrett an die Stelle der Zubehörsteckdose gesetzt.
Wie gesagt, mein Ansatz ist "DS als Alltagsfahrzeug" bei überschaubarem Fahrbedarf und meine bisherigen Erfahrungen mit der DS 19 geben Anlass zur Hoffnung.

Grüsse
Robert

Re: Neuer DS 58 Besitzer mit vielen Fragen

Verfasst: Di 13. Feb 2007, 13:55
von Sensenmann
Also meine DS ist unverbastelt und wohl auch wenig gefahren worden. Ich habe außer den Schweissarbeiten im Fußraum die Koslowsky durchgeführt hat nicht einmal Spuren einer Reparatur gesehen. So als ob alle Teile noch die ersten sind.
Der Motor steht auf einer Palette und ist ebenfalls bei Koslowski überholt worden.
Ich werde die Vorderachse wohl auch auch nicht komplett zerlegen, sondern nur reinigen und neu fetten. Lager auf Verdacht austauschen, denke ich, bringt nichts. Ich verlasse mich auf den guten Eindruck, werde prüfen in dem ich dran drehe und auf Geräusche achten. Sollte sich später im Betrieb ein Lagerschaden ergeben ist es ja auch kein Beinbruch es dann erst zu tauschen
Ich bin nicht auf einen LHM Umbau fixiert. Aber ich muß davon ausgehen eine Gesamtjahresfahrleistung von höchstens 8000, eher aber 6000 km auf 4 Autos zu verteilen. Sollte ich mit meiner Freundin zusammeziehen haben wir dann 6 betriebsfähige Fahrzeuge, Tendenz steigend.

Re: Neuer DS 58 Besitzer mit vielen Fragen

Verfasst: Di 13. Feb 2007, 19:56
von marc
Hi,
einfach mal so.

meine persönliche Einstellung !
Hätte ich mir so ein Auto gekauft dann würde ich es 100 % Original lassen.

Gruß
marc