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Achswellenfrage
Verfasst: So 17. Okt 2010, 13:55
von andreas wisniewski
Hallo aus dem Ruhrgebiet,
Es wird / ist Herbst und man hat ja nichts besseres zu tun

- zur Demontage der Antriebswellengelenke soll man lt. Handbuch nach Entfernung der Sicherungsringe auf die Gelenkglocke schlagen, bis die Lagerschalen/becher aus ihrem Sitz " rutschen " , bis man sie mit der Zange greifen kann bzw. mit einem Dorn austreiben. usw.....
weiter als bündig zum Gehäuse wollen die aber nicht und von der Innenseite kommt man mit einem Dorn schlecht weiter - Versuche mit einer WP-Zange brachten keinen Erfolg, die sitzen ziemlich fest in Ihrem Sitz.
Hat jemand eine Idee ?????
Gruß
Andreas
Re: Achswellenfrage
Verfasst: So 17. Okt 2010, 18:09
von Jürgen
Hallo Andreas,
wenn du die Nadelbüchsen nicht wiederverwenden willst: einen "Griff" (alte Schraube, Nagel o. ä.) zum ziehen anschweißen.
Re: Achswellenfrage
Verfasst: So 17. Okt 2010, 18:41
von andreas wisniewski
Hallo Jürgen,
ja, gut es ist eine Möglichkeit - es gibt auch Reparatursätze, aber lt. Handbuch hörte es sich einfach an ... und ich möchte doch nichts kaputtmachen

.....
Gruß
Andreas
Re: Achswellenfrage
Verfasst: So 17. Okt 2010, 20:43
von cbmalle
Hallo Andreas,
tja das gleiche Problem hatte ich auch! Von wegen leicht dagegenklopfen...ich war im wahrsten Sinne des Wortes geschlagene 3 Stunden beschäftigt die Antriebswelle zu zerlegen. Ich habe die Gelenkglocke angewärmt, dann die Lagerschale abgekühlt und so ging es ganz gut.
Wünsche Dir viel Erfolg und vor allem vieeeel Geduld
Chris
Re: Achswellenfrage
Verfasst: So 17. Okt 2010, 20:52
von andreas wisniewski
Hallo Chris,
ich dachte zuerst an einen schlechten Witz im WHB aber immerhin liessen sich alle 4 Schalen bis zum Rand der Glocke bewegen.
Werde es auch so versuchen, vielleicht liegt´s am Baujahr - " unsere " sind ja nicht so weit auseinander......
Gruß
Andreas
Re: Achswellenfrage
Verfasst: So 17. Okt 2010, 21:12
von scardale
Hallo,
da hab ichs bei meiner 65 er einfacher, da gibts nichts zu zerlegen
.............aber das hilft euch leider auch nicht weiter
Gruß
Stefan
Re: Achswellenfrage
Verfasst: Mo 18. Okt 2010, 01:35
von tomsail
hallo andreas,
ja, das ist ein ordentliches gewürge!
bündig bis zum gehäuse geht ja ganz gut....
abhilfe: erstmal mit dem dremel und der stahlbürste alles blank machen.
dann alles markieren!!!! gaaanz wichtig! jeder sicherungsring soll wieder da hin wo er war! das gleiche gilt für die buchsen und nadeln!
siehe da:
ANTRIEBSWELLE
wenns dann bündig mit dem gehäuse ist, hilft nur ein dorn von innen.
ist eine ungehäure "frickelei" aber es geht.
das zusammenbauen ist noch schwerer!!! wenn sich eine nadel in der büchse quer stellt, dann hast du verloren.
problem: du musst erkennen, wann es die "normale einpresskraft" ist und wann sich nadeln querstellen.
wenn man hier hudelt und gefühllos arbeitet hat man schnell ne antriebswelle für den schrotthändler.
meine richtlinie: pro arntriebswelle einen arbeitsabend --> 5h
grüße thomas