Die erstem 500 km- Knacken beim Lenken/ Servo
Verfasst: Mi 17. Aug 2011, 22:37
Hallo zusammen!
Nachdem ich ja letzte Woche das erste Mal hier reingeschaut habe, sind nun die ersten 500 Kilometer mit meiner Neuerrungenschaft zurück gelegt.
Ich repariere nun seit 25 Jahren Autos aller Marken, aber ich muß sagen, die Göttin ist nun wirklich sehr speziell. Ich erkunde das Auto nun seit einer Woche jeden Abend auf der Hebebühne und lese mich in die Technik ein. Wirklich spannend! Und ich mag diese Autos ohne Diagnosestecker sehr! >>:-)
Da ich aber speziell bei der DS mit meinen Erfahrungen noch in den Kinderschuhen stecke, kann ich dieses und jenes wg. fehlender Vergleichsmöglichkeiten nur schwerlich bewerten .
Die grundlegenden Funktionen des Autos sind alle so weit i. O, die Rückfahrscheinwerfer funktionieren nicht, die hintere linke Tür lässt sich nicht verriegeln, das Licht ist grausam verstellt. Der linke Türkontakt braucht Pflege, der Muff aus Teppich und Leder ist noch nicht ganz vertrieben. Alle so weit also tutti. Sind halt eben viele Kleinigkeiten, die ich als Fleißarbeiten sehe.
Nun stellt sich aber die eine oder andere Frage bei der Hydraulik und Lenkung:
Wie stark muß denn die Lenkunterstützung sein? Ich habe mir immer vorgestellt, daß gerade die DS sich mit einem Finger in eine Parklücke zirkeln lässt. Und das ist eben gerade nicht drin, aber kann das sein? Fühlt sich eher an, wie gar keine Unterstützung. Sobald das Auto rollt, ist aber alles wunderbar leichtgängig. Es sind flammneue Michelin XVS montiert, 2,0 bar vorn, 1,8 hinten. Der Druckschalter schaltet alle ca. 40 Sekunden im Leerlauf.
Wenn die Fuhre dann in Bewegung ist, ist da noch ein Phänomen, dem ich unbedingt auf den Grund gehen muß: wenn man bei rollendem Fahrzeug lenkt, wird es wie gesagt leichter, mit guter Rückstellung und Geradeauslauf.
Aber es knackt in der Lenksäule, wenn man so durch Kreisverkehre und dgl. zirkelt. Bei stehendem Auto lässt sich das Knacken und Knarren nicht provozieren. Ich habe daher den Eindruck, daß das evtl mit dem Querstabi zusammenhängt. Ich habe daraufhin die mir bekannten Schmiernippel versorgt, zwei r+l unterm Auto, zwei jeweils in den Radkästen hinterm Stopfen und die beiden an den Kugelköpfen r+l. Das hat aber nix gebracht.
Nun nervt mich so ein Geräusch von Hause aus, andererseits kann da ja auch was kaputt gehen. Sag ich meinen Kunden ja auch...
Was würden mir denn die DS-Erfahrenen da raten?
Und weil ich jetzt schon mal dran bin:
Ich weiß nicht, wie stabil dieser Kastenrahmen von unserer Göttin ist. Aber wenn ich über unebene Straßen fahre, finde ich, daß sich das Auto ganz schön schüttelt und verwindet. Irgendwie wie ein Cabrio. Und die Hinterachse zittert und trampelt, wenn kurze Querfugen oder Kanaldeckel kommen.
Schwingen ausgenudelt? War jedenfalls bei entlasteter Achse nicht nachvollziehbar. Dash-Pots kaputt? Federkugeln platt?
Ich bin gespannt auf Eure Antworten!
Neugierig wartend
Ingo
Ach so, ja: DS 23 pallas HA, 1975
Nachdem ich ja letzte Woche das erste Mal hier reingeschaut habe, sind nun die ersten 500 Kilometer mit meiner Neuerrungenschaft zurück gelegt.
Ich repariere nun seit 25 Jahren Autos aller Marken, aber ich muß sagen, die Göttin ist nun wirklich sehr speziell. Ich erkunde das Auto nun seit einer Woche jeden Abend auf der Hebebühne und lese mich in die Technik ein. Wirklich spannend! Und ich mag diese Autos ohne Diagnosestecker sehr! >>:-)
Da ich aber speziell bei der DS mit meinen Erfahrungen noch in den Kinderschuhen stecke, kann ich dieses und jenes wg. fehlender Vergleichsmöglichkeiten nur schwerlich bewerten .
Die grundlegenden Funktionen des Autos sind alle so weit i. O, die Rückfahrscheinwerfer funktionieren nicht, die hintere linke Tür lässt sich nicht verriegeln, das Licht ist grausam verstellt. Der linke Türkontakt braucht Pflege, der Muff aus Teppich und Leder ist noch nicht ganz vertrieben. Alle so weit also tutti. Sind halt eben viele Kleinigkeiten, die ich als Fleißarbeiten sehe.
Nun stellt sich aber die eine oder andere Frage bei der Hydraulik und Lenkung:
Wie stark muß denn die Lenkunterstützung sein? Ich habe mir immer vorgestellt, daß gerade die DS sich mit einem Finger in eine Parklücke zirkeln lässt. Und das ist eben gerade nicht drin, aber kann das sein? Fühlt sich eher an, wie gar keine Unterstützung. Sobald das Auto rollt, ist aber alles wunderbar leichtgängig. Es sind flammneue Michelin XVS montiert, 2,0 bar vorn, 1,8 hinten. Der Druckschalter schaltet alle ca. 40 Sekunden im Leerlauf.
Wenn die Fuhre dann in Bewegung ist, ist da noch ein Phänomen, dem ich unbedingt auf den Grund gehen muß: wenn man bei rollendem Fahrzeug lenkt, wird es wie gesagt leichter, mit guter Rückstellung und Geradeauslauf.
Aber es knackt in der Lenksäule, wenn man so durch Kreisverkehre und dgl. zirkelt. Bei stehendem Auto lässt sich das Knacken und Knarren nicht provozieren. Ich habe daher den Eindruck, daß das evtl mit dem Querstabi zusammenhängt. Ich habe daraufhin die mir bekannten Schmiernippel versorgt, zwei r+l unterm Auto, zwei jeweils in den Radkästen hinterm Stopfen und die beiden an den Kugelköpfen r+l. Das hat aber nix gebracht.
Nun nervt mich so ein Geräusch von Hause aus, andererseits kann da ja auch was kaputt gehen. Sag ich meinen Kunden ja auch...
Was würden mir denn die DS-Erfahrenen da raten?
Und weil ich jetzt schon mal dran bin:
Ich weiß nicht, wie stabil dieser Kastenrahmen von unserer Göttin ist. Aber wenn ich über unebene Straßen fahre, finde ich, daß sich das Auto ganz schön schüttelt und verwindet. Irgendwie wie ein Cabrio. Und die Hinterachse zittert und trampelt, wenn kurze Querfugen oder Kanaldeckel kommen.
Schwingen ausgenudelt? War jedenfalls bei entlasteter Achse nicht nachvollziehbar. Dash-Pots kaputt? Federkugeln platt?
Ich bin gespannt auf Eure Antworten!
Neugierig wartend
Ingo
Ach so, ja: DS 23 pallas HA, 1975