Immer noch Zündungsprobleme
Verfasst: Di 14. Jan 2014, 10:48
Da meine 59er DS auch weiterhin Probleme mit der Zündung hat eine Frage.
Ich habe die originalen "Graphitkabel"=Widerstandskabel und habe folgende Widerstände gemessen: 3,6 kOhm (kürzestes Kabel zu Zyl.4), 4,2 kOhm (3. Zyl.), 6,2 kOhm (1. u. 2.)
Diese Widerstände scheinen soweit in Ordnung zu sein, wenn man denn eine Funkentstörung braucht.
In einem älteren Beitrag schreibt Jemand:
read.php?1,24590,24603#msg-24603
Kann es sein, daß die Probleme daher rühren, daß sich die elektronische Zündung sich grundsätzlich nicht mit Widerstandskabeln verträgt? Schlecht scheinen mir die Widerstandswerte (statisch gemessen) eigentlich nicht zu sein.
Was meint Ihr, was soll ich rausschmeissen? Die elektronische Zündung oder die Kabel?
Sämtliche Zuleitungen zur Zündung habe ich gemessen und weder einen Kabelbruch, noch einen Wackelkontakt im Zündschloß oder einen erhöhten Widerstand festgestellt.
Ich habe die originalen "Graphitkabel"=Widerstandskabel und habe folgende Widerstände gemessen: 3,6 kOhm (kürzestes Kabel zu Zyl.4), 4,2 kOhm (3. Zyl.), 6,2 kOhm (1. u. 2.)
Diese Widerstände scheinen soweit in Ordnung zu sein, wenn man denn eine Funkentstörung braucht.
In einem älteren Beitrag schreibt Jemand:
read.php?1,24590,24603#msg-24603
Interessant finde ich den Hinweis auf die Zündzeitpunktverschiebung. Ich habe ja eine elektronische Zündung von Laubersheimer drin und wundere mich, daß ich nach der statischen Zündzeitpunkteinstellung den manuellen Zündversteller trotzdem auf maximale Frühzündung stellen muß damit sich was tut.karlmalden hat geschrieben: ZÜNDKABEL GRAPHIT-SEELE:
Also, das mit dem Bleistift war schon toll. Nur.... es gibt garkeine Zündkabel mit Graphit-Seele. Wenn Du z.B. ein sog. Graphitkabel (rotes Kabel) zerlegst, wirst du folgenden Kabelaufbau sehen:
1. Die Seele besteht aus einem hochflexiblen, nichtleitenden Kunststoffkern.
2. Um diese Kunststoffseele ist ein nichtleitender (!), graphithaltiger, weicher und flexibler Mantel angebracht.
3. Um, bzw. auf diesen Mantel wird der eigentliche elektrische Leiter gewickelt. Dieser flexible, metallische Leiter (Widerstandsdraht) ist ca. 0,1 mm dick und wird spulenförmig gewickelt. Der Leiter/Draht bettet sich in den "weichen" Mantel ein und gleichzeitig werden dadurch die einzelnen Windungen untereinander isoliert.
Ca. 3 cm Spulenlänge, also Zündkablelänge brauchen da etwa 70 cm Draht. Mit anderen Worten, ein Graphit-Zündkabel ist eine sehr lange und flexible Spule.
Das erklärt auch, daß ein "Graphit-Kabel" solch einen hohen Widerstand besitzt. Die Spule hat dann zusätzlich auch noch eine entsprechend hohe Induktivität. Diese wirkt dann den hohen Störfrequenzen dämpfend entgegen. In einer steilen Ein/Auschalt-Flanke befinden sich praktisch alle Frequenzen.
Viel wichtiger bei einem solchen Zündkabel ist ihre Oberflächenbeschaffenheit. Ist das Kabel porös, rissig, verletzt, vom Marder angeknabbert usw., dann dringt leitende Feuchtigkeit/Schmutz in die Isolierung-Ummantelung. Das gibt dann Nebenschlüsse und Störkapazitäten. Diese Kapazität liegt parallel zu dem langen Draht und erzeugt einen langsamen Spannungsaufbau (Strom eilt voraus). Erstens muß diese Energie von der Zündspule zusätzlich aufgebracht werden und zweitens gibt es "Zündhemmungen" und Zünzeitpunktverschiebungen bei hohen Drehzahlen.
jau - genau diese Zündkabel meine ich!
Die Kabel haben schon beim 2CV und VISA keine Motorwäsche vertragen....
solong maldni
Kann es sein, daß die Probleme daher rühren, daß sich die elektronische Zündung sich grundsätzlich nicht mit Widerstandskabeln verträgt? Schlecht scheinen mir die Widerstandswerte (statisch gemessen) eigentlich nicht zu sein.
Was meint Ihr, was soll ich rausschmeissen? Die elektronische Zündung oder die Kabel?
Sämtliche Zuleitungen zur Zündung habe ich gemessen und weder einen Kabelbruch, noch einen Wackelkontakt im Zündschloß oder einen erhöhten Widerstand festgestellt.