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Federzylindermaschetten
Verfasst: So 2. Mär 2014, 23:36
von Robert
Liebe Gemeinde,
fiel mir gerade so im Zusammenhang mit der Frage von Pit ein: Die hinteren Manschetten sind bekanntlich hohem Verschleiss unterworfen, die vorderen halten nach meiner Erfahrung ewig. Warum sind die eigentlich unterschiedlich, was spricht dagegen, vordere Manschetten hinten zu verbauen?
Grüsse
Robert
Re: Federzylindermaschetten
Verfasst: Mo 3. Mär 2014, 00:05
von Joe
Abend robert,
ich würde sagen der Federweg spricht dagegen, zu Ende gedacht ist das allerdings nicht...
Viele Grüße
Joe
Re: Federzylindermaschetten
Verfasst: Mo 3. Mär 2014, 00:23
von 1956-1969
Vordere tuns auch hinten. Unklar ist mir aber, ob das "ewig" dann noch gilt. Uli
Re: Federzylindermaschetten
Verfasst: Mo 3. Mär 2014, 07:27
von Guido ID19
Hallo, soweit ich das noch weiß sind die hinteren zum teil sehr prall durch den Rücklauf.
Da würden die Rillen sich wohl nach aussen stülpen.
Gruß
Guido
Re: Federzylindermaschetten
Verfasst: Mo 3. Mär 2014, 14:30
von MichaIN
Ich denke, die vorderen halten nur deshalb so lange, weil sie recht geschützt liegen.
Hinten würde die Ziehharmonika in den Falten noch mehr Dreck fangen als die glatten, und der reibt die dann auch eher durch.
Wie gesagt, nur vermutet.
Gruß Michael.
Re: Federzylindermaschetten
Verfasst: Mo 3. Mär 2014, 21:23
von Thomas Held
Hallo Robert,
ich denke, erst mal sind die vorderen Manschetten zu kurz fuer die lange Uebertragungsstange hinten. Ausserdem wuerde die Form der vorderen Manschetten eine Kollision derselben mit dem Teller des hinteren Anschlaggummis verursachen.
Gruss,
Tom
Re: Federzylindermaschetten
Verfasst: Mo 3. Mär 2014, 21:47
von 1956-1969
Thomas, du musst das dünne Ende ja nicht nach vorn bis zur Spange ziehen in den Bereich des Anschlagtellers, sondern sinnvoll an einer passenden Stelle der langen Stange fixieren. Uli
Re: Federzylindermaschetten
Verfasst: Di 4. Mär 2014, 10:53
von Thomas Held
[quote=1956-1969]
Thomas, du musst das dünne Ende ja nicht nach vorn bis zur Spange ziehen in den Bereich des Anschlagtellers, sondern sinnvoll an einer passenden Stelle der langen Stange fixieren. Uli[/quote]
Hallo Uli,
aber die lange Stange ist doch viel duenner, als der Anschlagteller bzw. der Durchmesser unten an der Manschette...!?! Mit einer schlanker geformten Manschette haette man die Art der Montage von vorne aber vielleicht doch montieren koennen...? Vielleicht ist das mechanisch hinten aber auch einfach nicht realisierbar. Das bloede Fetten der Kugelpfanne hinten alle 20000 km haette ich mir durch eine selbstschmierende Mechanik wie vorne jedenfalls gerne erspart.
Gruss,
Tom
Re: Federzylindermaschetten
Verfasst: Di 4. Mär 2014, 11:33
von Doctor-D
Naja, das haben sie dann ja beim GS und CX so realisiert.
Re: Federzylindermaschetten
Verfasst: Di 4. Mär 2014, 12:06
von 1956-1969
Ja, Thomas, mit dem Durchmesserunterschied hast du natürlich recht ( Foto), aber das ist schnell behoben: In der Gegend der Riffelung an der langen Stange schiebst du ein Stück Gummirohr von wenigen Millimetern Wandstärke auf. Und darauf das dünne Ende des Vorderstulpens.
http://home.arcor.de/djjulian/uli/vohistulp.jpg
Es gab mal eine Zeit, da wurden die hinteren Stulpen knapp und die Nachfertigungen existierten noch nicht. Da haben sich manche so beholfen, dass sie vordere Stulpen hinten montierten. Auch ein Profi in deiner Gegend. Von daher weiß ich, dass es geht, obwohl ich es noch nicht selbst gemacht habe.
Warum ist die Form hinten anders? Neben den von Guido 19 und MichaIn genannten Gründen vermute ich folgendes: Durch die „umgestülpte“ Montage an der Stange verformt sich beim Federn der Stulpen so, dass sein Volumen sich dabei kaum ändert. Das schont den Stulpen trotz der großen eingeschlossenen Flüssigkeitsmenge.
Uli