Tripodes
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Hans-Uwe Fischer
Re: Tripodes
........ beim " / " muß man dann halt doch die Shift-Taste drücken. Irgendwann einmal gibt es auch Tastaturen für K(k)leinschreiber.
Übrigens, Fette sind für Lagerhersteller sogar Konstruktionsmerkmale.
Gruß
Hans-Uwe
Übrigens, Fette sind für Lagerhersteller sogar Konstruktionsmerkmale.
Gruß
Hans-Uwe
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Vlado Jaksic
Re: Tripodes
Hi Patric
Habe leider nur 16mm Kreuze,du brauchst den mit 18 mm.Habe bei den Originalen Tripoden gesehen das der Kreuz 18 mm durchmesser hat.Ich möchte den Tripoden aber komplett lassen.Verkaufen würde ich die Tripoden nur Satzweise dh. für beide seiten. Such dir eine Antribswelle vom 23ger die haben meistens 18mm Kreuze und ist wesentlich billiger.
Gruß
Vlado
Habe leider nur 16mm Kreuze,du brauchst den mit 18 mm.Habe bei den Originalen Tripoden gesehen das der Kreuz 18 mm durchmesser hat.Ich möchte den Tripoden aber komplett lassen.Verkaufen würde ich die Tripoden nur Satzweise dh. für beide seiten. Such dir eine Antribswelle vom 23ger die haben meistens 18mm Kreuze und ist wesentlich billiger.
Gruß
Vlado
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Frank
Re: Tripodes
Verein armer Gesellen!Äh, VW Audi usw.
Nennt sich Hochtemperaturfett, G000 irgendwas.Die Nr ist in der Werkstatt, poste ich morgen.Denn mein Saabspezi war heute da.Eigentlich ist das wohl von Shell. aber so ists einfacher zu bekommen.Ich bezweifle, daß das Graphitfett für Tripoden ausreicht, ein Gleichlaufgelenk ist sowas wie ein Rzeppa Gelenk mit vielen Kugeln in Bahnen, die Tripode baut höhre Drücke auf.
morge schon, Franque
Nennt sich Hochtemperaturfett, G000 irgendwas.Die Nr ist in der Werkstatt, poste ich morgen.Denn mein Saabspezi war heute da.Eigentlich ist das wohl von Shell. aber so ists einfacher zu bekommen.Ich bezweifle, daß das Graphitfett für Tripoden ausreicht, ein Gleichlaufgelenk ist sowas wie ein Rzeppa Gelenk mit vielen Kugeln in Bahnen, die Tripode baut höhre Drücke auf.
morge schon, Franque
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Jürgen
Re: Tripodes
Hallo Leute,
einige Anmerkungen zu den Antriebswellen:
Die ersten Stahltripodes von 70 hatten ein etwas kürzeres Gehäuse.
Mit den kann es beim zügig rückwärts mit voll eingeschlagener Lenkung anfahren vorkommen, das der Dreiarm mit den Kugel aus dem Mitnehmer springt - danach fährt das Auto nicht mehr.
Das ist mir einmal passiert.
Bei der Montage sollten die Stehbolzen ohne die Muttern erst ganz!! in den Flansch am Getriebe geschraubt werden, sonst ist möglicherweise der Stehbolzen nur wenige Gewindegänge in den Getriebeflansch, wenn die Mutter festgezogen wird.
Zum Einschrauben mit einem Schraubendreher kann man außen in den Stehbolzen einen Schlitz sägen.
Es gibt verschieden lange Stehbolzen, zu lang schadet nicht, zu kurz schon. Fertig montiert sollte das Stehbolzengewinde wenig aus der Mutter herausragen.
Die frühen ID,DS hatten am Getriebe einfache Kreuzgelenke, diese Gelenke laufen nur dann gleichförmig, wenn sie genau gerade sind.
Zum Mj 65 b.z.w. 66 wurden innen die Tripodegelenke eingeführt, die auch geknickt gleichförmig laufen (das sind homokinetische Gelenke).
Auch diese Gelenke sind in der ID,DS genau gerade eingebaut, für die Tripodegelenke bedeutet das einen etwas erhöten Verschleiß, da sich dei Kugeln bei Geradeausfahrt auf den Laufbahnen nicht bewegen, bei verschlissenen Gelenken sieht und fühlt man deutlich, das die Kugeln sich an einer Stelle eingegraben haben.
Auch neue Tripodegelenke haben ein geringes Spiel, das soll so sein.
Oft ist auch das äußere Antriebswellengelenk die Ursache für Geräusche und Vibriationen.
Gruß Jürgen
einige Anmerkungen zu den Antriebswellen:
Die ersten Stahltripodes von 70 hatten ein etwas kürzeres Gehäuse.
Mit den kann es beim zügig rückwärts mit voll eingeschlagener Lenkung anfahren vorkommen, das der Dreiarm mit den Kugel aus dem Mitnehmer springt - danach fährt das Auto nicht mehr.
Das ist mir einmal passiert.
Bei der Montage sollten die Stehbolzen ohne die Muttern erst ganz!! in den Flansch am Getriebe geschraubt werden, sonst ist möglicherweise der Stehbolzen nur wenige Gewindegänge in den Getriebeflansch, wenn die Mutter festgezogen wird.
Zum Einschrauben mit einem Schraubendreher kann man außen in den Stehbolzen einen Schlitz sägen.
Es gibt verschieden lange Stehbolzen, zu lang schadet nicht, zu kurz schon. Fertig montiert sollte das Stehbolzengewinde wenig aus der Mutter herausragen.
Die frühen ID,DS hatten am Getriebe einfache Kreuzgelenke, diese Gelenke laufen nur dann gleichförmig, wenn sie genau gerade sind.
Zum Mj 65 b.z.w. 66 wurden innen die Tripodegelenke eingeführt, die auch geknickt gleichförmig laufen (das sind homokinetische Gelenke).
Auch diese Gelenke sind in der ID,DS genau gerade eingebaut, für die Tripodegelenke bedeutet das einen etwas erhöten Verschleiß, da sich dei Kugeln bei Geradeausfahrt auf den Laufbahnen nicht bewegen, bei verschlissenen Gelenken sieht und fühlt man deutlich, das die Kugeln sich an einer Stelle eingegraben haben.
Auch neue Tripodegelenke haben ein geringes Spiel, das soll so sein.
Oft ist auch das äußere Antriebswellengelenk die Ursache für Geräusche und Vibriationen.
Gruß Jürgen
Re: Tripodes
Hallo,
Anfang----------Innere Einkehr
Nun da sich der Nebel etwas gelichtet und die Wogen etwas geglättet haben, kehrt die Objektivität so langsam zurück. Ich wollte niemandem die Kompetenz absprechen (wie könnte ich auch, aus meinen Forumsbeiträgen kann mann ja deutlich mein Unwissen herauslesen) und kein Ersatzteil schlechtreden. Ich war lediglich ein wenig über die Aussage:"Nur das Gehäuse nutzt sich ab." verärgert, da der Beweis des Gegenteils mich ca. 160 km (meine "Werkstatt" ist in Aachen und ich wohne in D'dorf) und 'ne Menge Geld & Freizeit gekostet hat. Richtig ist das Gehäuse nutzt sich am meisten ab, aber was soll's...
Ich bin jedenfalls froh quasi vor der Haustür fast alle Teile für mein Auto zu bekommen und pflichte im Übrigen Hans-Uwes früherem Post Scriptum voll bei. Es hat mich schließlich keiner gezwungen die Mühle zu fahren und daß es bei alten Autos zu Problemen kommen kann ist ja selbstverständlich - daß das so selten vorkommt und man sich quasi an die hervorragende Ersatzteilversorgung gewöhnt hat spricht für sich und rückt meine Aufregung ins rechte Licht.
Ich muß wohl auch aufpassen, das mein Perfektionismuß nicht an falscher Stelle überhand nimmt - nicht, daß ich am Ende ein Tripodes habe was noch 1 Mio km hält, und bei nächster Gelegenheit mir mein Dach wegfliegt, weil alles durchgerostet ist.
Ende-------------Innere Einkehr
...so jetzt zurück zum Kreuz mit dem Kreuz - habe jetzt eins mit 18mm, nur um es auf die Antriebswelle zu montieren muß ich das Alte irgendwie abkriegen, aber das blöde Ding hat sich da dermaßen festgebissen, daß alle meine bisherigen Versuche mit Hitze (Heißluft 500°) und Dreiarmabzieher bisher gescheitert sind. Der Abzieher ist bis an seine Belastungsgrenze gespannt und beginnt bereits sich durchzubiegen.
Hat jemand gute Erfahrungen mit irgendeinem Hausmittelchen oder ein besonderes Verfahren vorzuschlagen? Sollte ich es mit mehr Hitze (Gasflamme 1000°) versuchen?
Gruß
patric
P.S.
Danke, Frank für das interessante Telefongespräch und den Tip mit dem Fett.
Anfang----------Innere Einkehr
Nun da sich der Nebel etwas gelichtet und die Wogen etwas geglättet haben, kehrt die Objektivität so langsam zurück. Ich wollte niemandem die Kompetenz absprechen (wie könnte ich auch, aus meinen Forumsbeiträgen kann mann ja deutlich mein Unwissen herauslesen) und kein Ersatzteil schlechtreden. Ich war lediglich ein wenig über die Aussage:"Nur das Gehäuse nutzt sich ab." verärgert, da der Beweis des Gegenteils mich ca. 160 km (meine "Werkstatt" ist in Aachen und ich wohne in D'dorf) und 'ne Menge Geld & Freizeit gekostet hat. Richtig ist das Gehäuse nutzt sich am meisten ab, aber was soll's...
Ich bin jedenfalls froh quasi vor der Haustür fast alle Teile für mein Auto zu bekommen und pflichte im Übrigen Hans-Uwes früherem Post Scriptum voll bei. Es hat mich schließlich keiner gezwungen die Mühle zu fahren und daß es bei alten Autos zu Problemen kommen kann ist ja selbstverständlich - daß das so selten vorkommt und man sich quasi an die hervorragende Ersatzteilversorgung gewöhnt hat spricht für sich und rückt meine Aufregung ins rechte Licht.
Ich muß wohl auch aufpassen, das mein Perfektionismuß nicht an falscher Stelle überhand nimmt - nicht, daß ich am Ende ein Tripodes habe was noch 1 Mio km hält, und bei nächster Gelegenheit mir mein Dach wegfliegt, weil alles durchgerostet ist.
Ende-------------Innere Einkehr
...so jetzt zurück zum Kreuz mit dem Kreuz - habe jetzt eins mit 18mm, nur um es auf die Antriebswelle zu montieren muß ich das Alte irgendwie abkriegen, aber das blöde Ding hat sich da dermaßen festgebissen, daß alle meine bisherigen Versuche mit Hitze (Heißluft 500°) und Dreiarmabzieher bisher gescheitert sind. Der Abzieher ist bis an seine Belastungsgrenze gespannt und beginnt bereits sich durchzubiegen.
Hat jemand gute Erfahrungen mit irgendeinem Hausmittelchen oder ein besonderes Verfahren vorzuschlagen? Sollte ich es mit mehr Hitze (Gasflamme 1000°) versuchen?
Gruß
patric
P.S.
Danke, Frank für das interessante Telefongespräch und den Tip mit dem Fett.
Gruß
patric
patric
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Jürgen
Re: Tripodes
Hallo Patric,
Wärme hilft hier beim auseinanderbauen wenig, da beide Teile aus Stahl sind und gleichmäßig wachsen.
Bei zuviel Wärme verliert der Stahl seine Festigkeit und die Teile sind gut für die Schrotttonne.
Ich bekomme die Teile mit einem sehr stabilen 2-Arm-Abzieher auseinander, oft brauche ich aber gefühlte 300Nm an der Abzieherschraube, bis sich endlich was rührt.
Beim montieren ist Wärme nützlich:
Den Dreiarm etwas fetten und dann mit einer Lötlampe erwärmen bis das Fett raucht, dann hat er etwa 200°C, jetzt den Dreiarm sehr schnell mit einer passenden Stecknuss und Hammer auf die Welle schlagen.
Gruß Jürgen
Wärme hilft hier beim auseinanderbauen wenig, da beide Teile aus Stahl sind und gleichmäßig wachsen.
Bei zuviel Wärme verliert der Stahl seine Festigkeit und die Teile sind gut für die Schrotttonne.
Ich bekomme die Teile mit einem sehr stabilen 2-Arm-Abzieher auseinander, oft brauche ich aber gefühlte 300Nm an der Abzieherschraube, bis sich endlich was rührt.
Beim montieren ist Wärme nützlich:
Den Dreiarm etwas fetten und dann mit einer Lötlampe erwärmen bis das Fett raucht, dann hat er etwa 200°C, jetzt den Dreiarm sehr schnell mit einer passenden Stecknuss und Hammer auf die Welle schlagen.
Gruß Jürgen
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Dieter
Re: Tripodes
Hallo,
es ist auch wichtig, wie schnell die Wärme eingebracht wird. Bei Heißluft ist der Wärmeeintrag eher langsam, eine Gasflamme (mit Vorsicht) ist da wesentlich besser.
Es soll sich ja schließlich nur das jeweils gewärmte Teil ausdehnen, damit etwas Spiel oder halt weniger Pressdruck entsteht. Bei langsamer Erwärmung geht die Hitze ebenfalls auf das innere Bauteil über und der gewünschte Effekt ist wesentlich abgemindert...
Viel Erfolg
Dieter
es ist auch wichtig, wie schnell die Wärme eingebracht wird. Bei Heißluft ist der Wärmeeintrag eher langsam, eine Gasflamme (mit Vorsicht) ist da wesentlich besser.
Es soll sich ja schließlich nur das jeweils gewärmte Teil ausdehnen, damit etwas Spiel oder halt weniger Pressdruck entsteht. Bei langsamer Erwärmung geht die Hitze ebenfalls auf das innere Bauteil über und der gewünschte Effekt ist wesentlich abgemindert...
Viel Erfolg
Dieter
Re: Tripodes-Fett Empfehlung
Ich hole diesen schon etwas älteren Beitrag noch mal vor:
Da ich NOS-Stahl Tripodes auftreiben konnte beschäftigt mich die Frage mit welchem Fett sie gefüllt werden sollen. Aktuell sind sie schon mit gelblichem Fett befüllt und in Folie eingewickelt.
Da das Fett aber bestimmt auch schon einige Jahre hinter sich hat würde ich es gerne ersetzten und bin bei der Suche auf diesen Eintrag gestoßen.
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
Falls Du ein neuwertiges (praktisch spielfreies ) Lager ergatterst, dann m. E. nicht mit Graphitfett füttern. Letztendlich ist das eine Dispersion in der sich kleinste Festteilchen Graphit befinden. Lassen sich diese nicht alle verdrägen ( Poren, Feinstrisse, Spielraum usw. ) kann es bei einem Überschuß an Graphit evtl. mit der Zeit zu Verklemmungen kommen. Für eine Erstbenetzung mit dem Finger ist es aber positiv und sorgt für zusätzliche Schmierung und Notlaufeigenschaften.
Bei älteren Gleitlagern ist es ein Muß und hat eine Multi-Superwirkung.
[/quote]
Meine Frage an die Experten in Materialkunde:
Ich verwende für Radlager und Schwingenlager normalerweise "Lagermeister XXL" von Fuchs.
Ist das hierfür auch die richtige Wahl, oder muß es noch belastbarer sein?
viele Grüße
MichaelW
Da ich NOS-Stahl Tripodes auftreiben konnte beschäftigt mich die Frage mit welchem Fett sie gefüllt werden sollen. Aktuell sind sie schon mit gelblichem Fett befüllt und in Folie eingewickelt.
Da das Fett aber bestimmt auch schon einige Jahre hinter sich hat würde ich es gerne ersetzten und bin bei der Suche auf diesen Eintrag gestoßen.
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
Falls Du ein neuwertiges (praktisch spielfreies ) Lager ergatterst, dann m. E. nicht mit Graphitfett füttern. Letztendlich ist das eine Dispersion in der sich kleinste Festteilchen Graphit befinden. Lassen sich diese nicht alle verdrägen ( Poren, Feinstrisse, Spielraum usw. ) kann es bei einem Überschuß an Graphit evtl. mit der Zeit zu Verklemmungen kommen. Für eine Erstbenetzung mit dem Finger ist es aber positiv und sorgt für zusätzliche Schmierung und Notlaufeigenschaften.
Bei älteren Gleitlagern ist es ein Muß und hat eine Multi-Superwirkung.
[/quote]
Meine Frage an die Experten in Materialkunde:
Ich verwende für Radlager und Schwingenlager normalerweise "Lagermeister XXL" von Fuchs.
Ist das hierfür auch die richtige Wahl, oder muß es noch belastbarer sein?
viele Grüße
MichaelW