Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?

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oliverf
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Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?

Beitrag von oliverf »

Für das H-Kennzeichen gibt es einen klaren Anforderungskatalog. Wie das der jeweilige Prüfer auslegt, muss er später verantworten können. Moralisch, wie rechtlich.
Dort steht zum Besipiel, das Umbauten, die in den ersten 10 Jahren nach Erstzulassung vorgenommen wurden, zulässig sind.
Der Twingo wurde erstmals 1993 gebaut. Ergo hat ein Twingo- Faltdach aus H-zulassungstechnischer Sicht NICHTS, aber auch gar nichts an einer DS zu suchen.
Abgesehen davon, dass 99 Prozent aller "Faltdach-DS" Besitzer sich nicht darüber bewusst sind, dass ihr Faltdach in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden muss. Ist es das nicht, fährt das Auto streng genommen ohne Betriebserlaubnis mit weitreichenden Folgen für den Halter/Fahrer bei etwaigen Unfällen.
Zum aufgebrachten moralischen Aspekt nur soviel. Wer unberechtigt mit einem H-Kennzeichen durchs Land fährt, begeht Steuerhinterziehung.

Und bevor ZENSIERT wieder Tiefschläge kommen: Ich habe nichts gegen Faltdächer in DS. Entweder lasst ihr sie korrekt eintragen und lauft Gefahr, dass euch die H-Zulassung entzogen wird.
Oder ihr kauft euch eben ein Tudor Webasto Dach in England, das wird heute noch identisch in der Ausführung hergestellt, wie das damals in englische DS auch eingebaut wurde, kostet nur mehr als 2x soviel, wie das unselige Twingo-Dach.

Ansonsten habe ich vollstes Verständnis für Oldtimerindividualismus."Verbessert" eure DS, wo ihr wollt, aber tut nicht so, als sei das Auto ohne eure Gimmicks unfahrbar/ungenießbar! Mindestens 2 Generationen haben dieses Fahrzeugmodell ohne "Bastel-Wastl- Orgien" erlebt und überlebt.

Aus unfalltechnischer Sicht ist der Reserveradkanister übrigens klasse! Bei einem Auffahrunfall kann sich das Benzin gleich ortsnah am Auspuff des Unfallgegners entzünden. Das erübrigt dann die Originalitätsfrage.

Gruß

oliverf
Jint Nijman Verified
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Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?

Beitrag von Jint Nijman Verified »

[quote=Kuhno]
er hat aber zwei Hunde die er gerne mitnimmt, hinter den Sitzen ist aber kein Platz, schwupps hat er den Verdeckdeckel und die Verdeckmimik so umbauen lassen, dass die beiden fröhlichen Möpse mitfahren können, manche bekommen die Krise wenn sie es sehen, es nötigt ihm ein Achselzucken ab.................
[/quote]
Photoshop Bilder würde ich sagen...
Jint
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oliverf
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Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?

Beitrag von oliverf »

Meinst du? Ich finde, die Möpse sehen echt aus, nicht gemacht;-)
[quote="Jint Nijman"]
Photoshop Bilder würde ich sagen...[/quote]
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maldini Verified
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Registriert: Do 18. Mai 2006, 00:23

Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?

Beitrag von maldini Verified »

Hallo Ronald,

dein Thread hat ja ganz schön Fahrt aufgenommen ;-))

Um noch mal auf Deine ursprüngliche Frage zurückzukommen -
Ich glaube, dass der DS/ID eine sehr üppige Grundsubstanz - einen prägenden Charakter hat - und allen Irrungen und Wirrungen der Individualisierung trotzend, sich immer ehr ähnlich bleibt.
Eine leistungsfähigere, wartungsfreie Zündung macht da z.B. für mich keinen entscheidenden Unterschied.
Für mich persönlich hat z.B. das fahren mit Obenöl einen spürbaren Komfortgewinn gebracht, da ich noch entspannter fahren kann, da mein Wagen besser aus dem Keller beschleunigt. Ich habe aber auch die Rückmeldung bekommen, dass man die Beimischung überhaupt nicht bemerkt.
Diese Aussage ist bestimmt genauso richtig - zumindest bei diesem Wagen.

Ich würde problemloses funktionieren - gegen ggfls. wartungsintensivere Originalität setzen.
Ob man den Unterschied aber beim fahren bemerkt?
Ich bin z.B. 25 Jahre Michelinen gefahren - nur um festzustellen, dass die Vredenstein günstig und ganz gut sind - und das neue Vredestein gut laufen (neue Michelinen aber bestimmt auch!)

;-))

Den nächsten Schritt, weg von der Originalität plane ich z.B. derzeit mit Bedacht. Ich werde von originalen 5.5" Felgen auf dänische 5.5" Nachfertigungen (mit Hump) umsteigen, die schlauchlos zu fahren sind!

Nach dem, was man so hört, werden die aktuellen Autoreifen (von innen) zunehmend nicht mehr mit der Sorgfalt gefertigt, die bei einer Montage mit Schläuchen notwendig ist.
Das reibungsarme, saubere Innere ist bei einer schlauchlosen Montage von Reifen einfach nicht mehr relevant. Also, was tun?

Man kauft sich also perspektivisch (ernst)zunehmende Probleme ein - wenn man an dieser Stelle nicht nachbessert. DSLiebhaber, die im letzten Jahr durch Frankreich tingelten, berichteten inzwischen von echten Problemen im Mutterland der DS, nach einer Panne, neue Reifen mit Schlauch montiert zu bekommen ... Reifen waren kein Problem!

Originalität an der Stelle ist für mich also nicht sehr relevant - die Problemlosigkeit im Pannefall aber sehr.

soweit -


Grüße an Dich!
Karl

PS: Auto und Möpse sind doch putzig

;-))
Kuhno
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Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?

Beitrag von Kuhno »

ist schon lustig die Diskussion, es haben sich drei Typen herauskristallisiert:

zwei smphatische:


- den Originalliebhaber der sich an seinem Auto freut und dem wurscht ist, was andere sagen

- den Liebhabern der verbesserten Autos und sich an seinem Auto freut und dem wurscht ist, was andere sagen


ein unsymphatischer und nerviger:

- Den Orischinoooool "Schande den Ungläubigen" Taliban der meint, andere ungefragt belehren (oder auf Treffen anlabern) zu müssen und glaubt die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

(den 4. möglichen Typus, der des Liebhabers verbesserter (oder neutral ausgedrückt veränderter) Autos, der über Originalautos lacht oder schimpft gibt es offenbar nicht)


zum W198 - nix Photoshop, Bilder vom Abholen beim Umbauer, hab noch einige mehr.
Guido ID19
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Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?

Beitrag von Guido ID19 »

Ich lese manche Beiträge hier nur mit Kopfschüttel, das zeigt wiedermal zuwas das Internet alles herhalten muss.
Hier kommen Charaktere zum Vorschein , denen ich im originalen Leben den Rücken zu drehen würde , damit sie mich nicht voll labern.
Hier gibt es ja leider keinen Filter für Dünnpfiff.

So damit halte ich wieder aus allem raus
Ich zähle vieleicht eher zu Typ 4 aber repektiere wenn es einer original hat und mag , es aber nicht rausbrüllt

Grüße

Guido
Jint Nijman Verified
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Registriert: Fr 14. Feb 2003, 23:11

Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?

Beitrag von Jint Nijman Verified »

[quote=Kuhno]
zum W198 - nix Photoshop, Bilder vom Abholen beim Umbauer, hab noch einige mehr.
[/quote]
Ich hatte irgendwie den Eindruck dass die Hunde im Bild hinein montiert sind. Wenn das nicht der Fall ist, dann habe ich das wohl falsch gesehen. Das Auto selbst kann ich mangels Kenntnisse nicht beurteilen.
Jint
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Kuhno
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Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?

Beitrag von Kuhno »

Jint Nijman hat geschrieben:
Kuhno hat geschrieben: zum W198 - nix Photoshop, Bilder vom Abholen beim Umbauer, hab noch einige mehr.
Ich hatte irgendwie den Eindruck dass die Hunde im Bild hinein montiert sind. Wenn das nicht der Fall ist, dann habe ich das wohl falsch gesehen. Das Auto selbst kann ich mangels Kenntnisse nicht beurteilen.
hier noch eins mit dem Hund des Umbauers:

Bild

Normal (orischinooool) hat der W198 eine Verdeckklappe die etwas die Höhe des Kofferraums überragt und bis zu den Sitzlehnen geht. So ist davon 80% zugunsten einer Mulde für die Hunde weg, war gar nicht so einfach, weil das Gestänge des Verdecks geändert werden musste.
Kuhno
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Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?

Beitrag von Kuhno »

[quote="Guido ID19"]

So damit halte ich wieder aus allem raus
Ich zähle vieleicht eher zu Typ 4 aber repektiere wenn es einer original hat und mag , es aber nicht rausbrüllt

Grüße

Guido[/quote]

dann bist Du ja eher der Typ zwei, zu denen ich mich (bei der DS) auch zähle. Bei meinem Aston zähle ich dann zum Typus 1, der noch nicht mal die kleinen Steinschlagmacken am Originallack ausbessert.

Die intoleranten alles-immer-besserwissenden-und-dies-ständig-verkündeten Orischinoolfetischisten gibt es übrigens bei allen Marken. Ich kenne so einen bei den Mercedes Oldtimerfans. Die haben jeden Schraubentyp im Kopf, sind nützlich, wenn man mal etwas wissen will, aber ansonsten eher wie der Typus in einem Spruch meines Lieblingsdichters Oscar Wilde zu bewerten sind "Geizige Menschen sind ein Graus, es sei denn, man hat sie als Vorfahren"

Gruß
Gerd
Guido ID19
Beiträge: 351
Registriert: Sa 22. Feb 2014, 19:46

Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?

Beitrag von Guido ID19 »

Kuhno ,
so sehe ich das auch ;-)

Ich kenne solche Leute auch aus den Mercedes wie aus den Citroën -Kreisen
Dabei glänzen sie dann noch mit umfangreichen Halbwissen vom Hörensagen , toll.

Gruß

Guido
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