[quote=dosdres]
man muß sich wirklich fragen, was sich die ingenieure (manchmal) denken.
...
[/quote]
Die Ingenieure haben, was den Komfort der D-Modelle angeht, alles um Klassen besser gemacht, als bei den Normal-Autos, die es damals gab. Wie der allgemeine Standart zu Ende einer ums doppelte als normal längeren Bauzeit sein würde, konnten sie nicht voraussehen, erst recht nicht, dass es 60 Jahre später Standart sein könnte, ohne Jacke im Winter unterwegs sein zu können. So was war damals schlicht undenkbar. Also: freut Euch an Euren schönen Autos, und daran, dass sie auch im Winter fahren, auf Schnee sogar besser als alles andere, was so mit Einachsantrieb unterwegs ist. Die Zahl der während der Fahrt erfrorenen DS-Reisenden der letzten 60 Jahre dürfte gegen Null tendieren.
heizung im winter
-
Hans-Uwe Fischer
- Beiträge: 1834
- Registriert: Do 30. Jan 2003, 08:27
Re: heizung im winter
Moin,
ein paar grundsätzliche Dinge sollte man m.E. berücksichtigen:
1. Ein Motor liefert bei Minusgraden nicht unerschöpfliche Wämemengen.
2. Eine Heizung für den Innenraum, die von der Aussenluft (Frischluft) gespeist wird, ist eher ein (ungewollter) Kühler für den Motor.
3. Wenn der Innenraum nicht warm genug wird, löst man das Problem nicht, indem man weitere, von der Aussenluft durchströmte, Wärmetauscher dazu bastelt. Das wäre so, als ob man bei einer zu schwachen Taschenlampe einfach eine stärkere Glühlampe einbauen würde.
4. Eine Umwälzheizung mit Lüfter(!) im Innenraum kann das Problem lösen. Siehe Forum: Gesuche rechte Heizung, o.s.ä.
5. Thema Zuheizer/Standheizung objektiv und neutral bewerten ( auch wenn's schwerfällt
)
JM2C.
ein paar grundsätzliche Dinge sollte man m.E. berücksichtigen:
1. Ein Motor liefert bei Minusgraden nicht unerschöpfliche Wämemengen.
2. Eine Heizung für den Innenraum, die von der Aussenluft (Frischluft) gespeist wird, ist eher ein (ungewollter) Kühler für den Motor.
3. Wenn der Innenraum nicht warm genug wird, löst man das Problem nicht, indem man weitere, von der Aussenluft durchströmte, Wärmetauscher dazu bastelt. Das wäre so, als ob man bei einer zu schwachen Taschenlampe einfach eine stärkere Glühlampe einbauen würde.
4. Eine Umwälzheizung mit Lüfter(!) im Innenraum kann das Problem lösen. Siehe Forum: Gesuche rechte Heizung, o.s.ä.
5. Thema Zuheizer/Standheizung objektiv und neutral bewerten ( auch wenn's schwerfällt
JM2C.
Re: heizung im winter
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
Moin,
ein paar grundsätzliche Dinge sollte man m.E. berücksichtigen:
1. Ein Motor liefert bei Minusgraden nicht unerschöpfliche Wämemengen.
2. Eine Heizung für den Innenraum, die von der Aussenluft (Frischluft) gespeist wird, ist eher ein (ungewollter) Kühler für den Motor.
3. Wenn der Innenraum nicht warm genug wird, löst man das Problem nicht, indem man weitere, von der Aussenluft durchströmte, Wärmetauscher dazu bastelt. Das wäre so, als ob man bei einer zu schwachen Taschenlampe einfach eine stärkere Glühlampe einbauen würde.
4. Eine Umwälzheizung mit Lüfter(!) im Innenraum kann das Problem lösen. Siehe Forum: Gesuche rechte Heizung, o.s.ä.
5. Thema Zuheizer/Standheizung objektiv und neutral bewerten ( auch wenn's schwerfällt
)
JM2C.[/quote]
hallo HUF,
natürlich hast du recht, und das zu begreifen fällt mir auch nicht schwer.
war halt auf dem falschen weg, weil ich erst spät gesehen habe,
daß das rohr aus dem gebläse herausgerutscht war.
sorry für meine nerverei.
servus
erik
Moin,
ein paar grundsätzliche Dinge sollte man m.E. berücksichtigen:
1. Ein Motor liefert bei Minusgraden nicht unerschöpfliche Wämemengen.
2. Eine Heizung für den Innenraum, die von der Aussenluft (Frischluft) gespeist wird, ist eher ein (ungewollter) Kühler für den Motor.
3. Wenn der Innenraum nicht warm genug wird, löst man das Problem nicht, indem man weitere, von der Aussenluft durchströmte, Wärmetauscher dazu bastelt. Das wäre so, als ob man bei einer zu schwachen Taschenlampe einfach eine stärkere Glühlampe einbauen würde.
4. Eine Umwälzheizung mit Lüfter(!) im Innenraum kann das Problem lösen. Siehe Forum: Gesuche rechte Heizung, o.s.ä.
5. Thema Zuheizer/Standheizung objektiv und neutral bewerten ( auch wenn's schwerfällt
JM2C.[/quote]
hallo HUF,
natürlich hast du recht, und das zu begreifen fällt mir auch nicht schwer.
war halt auf dem falschen weg, weil ich erst spät gesehen habe,
daß das rohr aus dem gebläse herausgerutscht war.
sorry für meine nerverei.
servus
erik
-
Hans-Uwe Fischer
- Beiträge: 1834
- Registriert: Do 30. Jan 2003, 08:27
Re: heizung im winter
[quote=dosdres]
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
Moin,
ein paar grundsätzliche Dinge sollte man m.E. berücksichtigen:
1. Ein Motor liefert bei Minusgraden nicht unerschöpfliche Wämemengen.
2. Eine Heizung für den Innenraum, die von der Aussenluft (Frischluft) gespeist wird, ist eher ein (ungewollter) Kühler für den Motor.
3. Wenn der Innenraum nicht warm genug wird, löst man das Problem nicht, indem man weitere, von der Aussenluft durchströmte, Wärmetauscher dazu bastelt. Das wäre so, als ob man bei einer zu schwachen Taschenlampe einfach eine stärkere Glühlampe einbauen würde.
4. Eine Umwälzheizung mit Lüfter(!) im Innenraum kann das Problem lösen. Siehe Forum: Gesuche rechte Heizung, o.s.ä.
5. Thema Zuheizer/Standheizung objektiv und neutral bewerten ( auch wenn's schwerfällt
)
JM2C.[/quote]
hallo HUF,
natürlich hast du recht, und das zu begreifen fällt mir auch nicht schwer.
war halt auf dem falschen weg, weil ich erst spät gesehen habe,
daß das rohr aus dem gebläse herausgerutscht war.
sorry für meine nerverei.
servus
erik[/quote]
... Du nervst doch nicht! Ich würde aber noch gerne meine Liste um einen Punkt erweitern:
6. Wenn ein Motor, aus welchen Gründen auch immer, nicht auf Betriebstemperatur gebracht wird, verschlammt dieser.
Wenn also den ganzen Winter über die Motortemperatur (Öltemperatur) unter dem Siedepunkt von Wasser gefahren wird, kommen grosse Mengen an Wasser in das Kurbelgehäuse und richten entspr. Schäden an.
Hin und wieder sollte also der Motor "aufgeheizt" werden so dass das Wasser verdampfen kann. Also aus der Kurbelgehäuseentlüftung rausgedrückt wird (Blowby Gase). Diesen Schlamm kann man häufig schon am Öleinfülldeckel bewundern.
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
Moin,
ein paar grundsätzliche Dinge sollte man m.E. berücksichtigen:
1. Ein Motor liefert bei Minusgraden nicht unerschöpfliche Wämemengen.
2. Eine Heizung für den Innenraum, die von der Aussenluft (Frischluft) gespeist wird, ist eher ein (ungewollter) Kühler für den Motor.
3. Wenn der Innenraum nicht warm genug wird, löst man das Problem nicht, indem man weitere, von der Aussenluft durchströmte, Wärmetauscher dazu bastelt. Das wäre so, als ob man bei einer zu schwachen Taschenlampe einfach eine stärkere Glühlampe einbauen würde.
4. Eine Umwälzheizung mit Lüfter(!) im Innenraum kann das Problem lösen. Siehe Forum: Gesuche rechte Heizung, o.s.ä.
5. Thema Zuheizer/Standheizung objektiv und neutral bewerten ( auch wenn's schwerfällt
JM2C.[/quote]
hallo HUF,
natürlich hast du recht, und das zu begreifen fällt mir auch nicht schwer.
war halt auf dem falschen weg, weil ich erst spät gesehen habe,
daß das rohr aus dem gebläse herausgerutscht war.
sorry für meine nerverei.
servus
erik[/quote]
... Du nervst doch nicht! Ich würde aber noch gerne meine Liste um einen Punkt erweitern:
6. Wenn ein Motor, aus welchen Gründen auch immer, nicht auf Betriebstemperatur gebracht wird, verschlammt dieser.
Wenn also den ganzen Winter über die Motortemperatur (Öltemperatur) unter dem Siedepunkt von Wasser gefahren wird, kommen grosse Mengen an Wasser in das Kurbelgehäuse und richten entspr. Schäden an.
Hin und wieder sollte also der Motor "aufgeheizt" werden so dass das Wasser verdampfen kann. Also aus der Kurbelgehäuseentlüftung rausgedrückt wird (Blowby Gase). Diesen Schlamm kann man häufig schon am Öleinfülldeckel bewundern.
Re: heizung im winter
Hallo zusammen, hallo Hans-Uwe,
in einem Punkt würde ich HUFs Liste widersprechen, in Punkt 3.
Ich hatte in meiner ID19 1968, mit -10°-Heizung (= mit Gebläse) zwar im Winter immer recht heiße Füße und eine freie Windschutzscheibe, aber die warme Luft hat sich nur schlecht im Auto verteilt, speziell nach hinten. Die Luft ist also gut warm, hat aber zu wenig Ausströmer. Da nützt auch der kleine Luftauslaß im Schweller hinter der B-Säule nicht viel.
Die großen Luftauslässe rechts und links am Armaturenbrett (oben und unten) sind reine Frischluftauslässe. Würde man dort durch Wärmetauscher in deren Luftstrom warme Luft generieren, hätte das meiner Ansicht nach großes Potential.
Ich hatte damals (Anfang der 90er) erwogen, im Winter statt des Reserverades an dessen Stelle einen Heizungskasten aus z.B. einem Schrottauto zu setzen, in den direkt die Pappschläuche von der Stoßstange münden und aus dem die Pappluftschläuche zu den Kotflügeln gehen. Hab's dann aber doch nie gemacht.
Und inzwischen fahre ich auch nicht mehr im Winter...
Viele Grüße,
Michael
in einem Punkt würde ich HUFs Liste widersprechen, in Punkt 3.
Ich hatte in meiner ID19 1968, mit -10°-Heizung (= mit Gebläse) zwar im Winter immer recht heiße Füße und eine freie Windschutzscheibe, aber die warme Luft hat sich nur schlecht im Auto verteilt, speziell nach hinten. Die Luft ist also gut warm, hat aber zu wenig Ausströmer. Da nützt auch der kleine Luftauslaß im Schweller hinter der B-Säule nicht viel.
Die großen Luftauslässe rechts und links am Armaturenbrett (oben und unten) sind reine Frischluftauslässe. Würde man dort durch Wärmetauscher in deren Luftstrom warme Luft generieren, hätte das meiner Ansicht nach großes Potential.
Ich hatte damals (Anfang der 90er) erwogen, im Winter statt des Reserverades an dessen Stelle einen Heizungskasten aus z.B. einem Schrottauto zu setzen, in den direkt die Pappschläuche von der Stoßstange münden und aus dem die Pappluftschläuche zu den Kotflügeln gehen. Hab's dann aber doch nie gemacht.
Und inzwischen fahre ich auch nicht mehr im Winter...
Viele Grüße,
Michael
Re: heizung im winter
[quote="Gerhard Trosien"]
[quote=dosdres]
man muß sich wirklich fragen, was sich die ingenieure (manchmal) denken.
...
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Die Ingenieure haben, was den Komfort der D-Modelle angeht, alles um Klassen besser gemacht, als bei den Normal-Autos, die es damals gab. Wie der allgemeine Standart zu Ende einer ums doppelte als normal längeren Bauzeit sein würde, konnten sie nicht voraussehen, erst recht nicht, dass es 60 Jahre später Standart sein könnte, ohne Jacke im Winter unterwegs sein zu können. So was war damals schlicht undenkbar. [/quote]
Einspruch! mein 1955er Jaguar hat eine wunderbare Heizung, selbst bei diesen Temperaturen drehe ich sie nur für 10 Minuten voll auf, danach runter und es ist mollig warm.
Ging also auch damals anders
[quote=dosdres]
man muß sich wirklich fragen, was sich die ingenieure (manchmal) denken.
...
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Die Ingenieure haben, was den Komfort der D-Modelle angeht, alles um Klassen besser gemacht, als bei den Normal-Autos, die es damals gab. Wie der allgemeine Standart zu Ende einer ums doppelte als normal längeren Bauzeit sein würde, konnten sie nicht voraussehen, erst recht nicht, dass es 60 Jahre später Standart sein könnte, ohne Jacke im Winter unterwegs sein zu können. So was war damals schlicht undenkbar. [/quote]
Einspruch! mein 1955er Jaguar hat eine wunderbare Heizung, selbst bei diesen Temperaturen drehe ich sie nur für 10 Minuten voll auf, danach runter und es ist mollig warm.
Ging also auch damals anders
Re: heizung im winter
Einspruch! mein 1955er Jaguar hat eine wunderbare Heizung, selbst bei diesen Temperaturen drehe ich sie nur für 10 Minuten voll auf, danach runter und es ist mollig warm.
Ging also auch damals anders[/quote]
interssant, wo die briten eigentlich keinen richtigen winter haben.
und trotzdem haben sie ihre autos cosy gemacht.
mein 1950 mercedes 170S, 52 ps (da gab es auch einen 170er mit 37ps)
war auch immer schön warm.
erik
Ging also auch damals anders[/quote]
interssant, wo die briten eigentlich keinen richtigen winter haben.
und trotzdem haben sie ihre autos cosy gemacht.
mein 1950 mercedes 170S, 52 ps (da gab es auch einen 170er mit 37ps)
war auch immer schön warm.
erik