ich könnte mir noch weiterhin vorstellen, dass diese Nachbau-Benzinpumpen das Problem sein könnten. Es git ja eine günstigere Version mit einem Gehäuseoberteil aus Kunststoff und zwei andere Versionen (mir sind jedenfalls nur zwei weitere bekannt) mit Gehäuse komplett aus irgendeinem Metall. Und so eine version komplett aus Metall habe ich aktuell verbaut.
Im Verhältnis zur originalen SEV-Pumpe sind diese Nachbaupumpen ja relativ klein. Da dann ja bei so einer kleinen Pumpe nach meinem Verständnis auch weniger Volumen an Sprit in der Pumpe unterwegs ist kann es vielleicht sein, dass das geringere Volumen diese Pumpen anfälliger für Dampfblasenbildung macht als die originale SEV? Wo die Originalpumpe entstehende Dampblasen aufgrund des größeren Volumens vielleicht einfach egalisiert, bleiben sie bei den Nachbaupumpen eventuell eher hängen und sorgen dann für eine Verschlechterung und letztendlich zur Unterbrechung der Förderung? Ist das denkbar? Zudem werden vielleicht die Gehäuse der Pumpen komplett aus Metall durch die Umgebungswärme deutlich wärmer als die mit dem Kunststoffoberteil?
Da sind jetzt hier die Ingenieure gefragt zu verifizieren, ob das technisch denkbar ist.
Da ich in der glücklichen Lage bin, bei mir im Lager noch über eine NOS SEV Pumpe zu verfügen, könnte ich diese mal einbauen und gucken, ob sich damit etwas ändert.
Anderer Ansatz:
Ich habe ja vorne vor der Pumpe einen Benzinfilter, jedoch eine etwas größere Version als diese bekannten Filter. Dies jedoch deswegen, weil in den technischen Daten dieser bekannten kleineren Filter davon die Rede ist, dass sie in Vergasermotoren nur bis 1.300ccm einzusetzen sind. Der aktuelle Filter ist von der Größe her geschätzt ungefähr fast doppelt so groß. Kann es damit etwas auf sich haben?
Tja, auch hier wieder: es bleibt spannend...
Grüße
Alex