„original“ Bleimennige ist/war ein exzellenter Rostschutz — und die bestand aus Leinöl in das Bleioxyd eingerührt (mennige) wurde. Die Nachfolgeprodukte waren auf Kunstharzbasis schon nicht mehr so leistungsfähig (aber besser überlackierbar)
Bleioxyd ist aber kein Bleisalz...
Fertan ist ungiftig und in der Anwendung problemlos - wenn du aber vorher rost geschmirgelt hast und nicht aufpasst, hast du ne woche schwarze finger ....
Alle meine Versuche mit Fertan bei Rost an Unterboden, verrosteten Felgen und Dachrinnen schlugen fehl. Trotz Überlackierung kam der Rost nach 1 Jahr wieder.
Fertan ist für mich erledigt.
Mit Owatrol habe ich seit 5 Jahren sehr gute Erfahrungen.
Mein Erfahrungen sind ganz passabel.
Wenn man den Rost schmirgelt und schleift - und dann als Vorbereitung für die grundierung noch mal mit fertan drüber geht, hat man nach 24/48 Stunden, neben den blanken Stellen, schwarzblau angelaufene Flecken und Stippen in denen Fertan aktiv (ggfls noch mal mit wasser bespritzen) war. Anschliessend muss dann gründlich mit einem Pinsel und Wasser abgewaschen werden. (bis es nicht mehr schäumt)
Ich sprüh das ganze noch mit spiritus ab damit das letzte wasser verschwindet - und grundiere dann. Seit neuesten mit Corrux nitofest.
Das hält schon gut - ist aber deutlich arbeitsaufwändiger als versprochen. Wichtig ist meiner meinung das gründliche entfernen mit Wasser...
aber ich will deinen Erfahrungen nicht widersprechen!
wenn ich mich recht erinnere, war Fertan ja in erster Linie zum Behandeln von Hohlräumen angepriesen worden und hat in dieser Disziplin nicht reüssiert. Wenn ich an den Rost drankomme, schmiere ich da nichts drauf, sondern arbeite mit Flex und Drahtbürste. Abschraubbare Teile zum Sandstrahlen. Anschliessend Rostprimer aus dem Baumarkt drauf und dann lackieren. Und für die Hohlräume Mike Sanders. Mehr braucht es imho nicht, um ein Auto zu restaurieren, solange man nicht das ganz grosse Besteck auspacken und die ganze chaise ins KTL-Bad geben will. Und was den Auspufftopf angeht, der rostet vor allem von innen, der Flugrost aussen macht die Kuh nicht fett. Wichtiger ist, dass man den Auspuff auf Betriebstemperatur kommen lässt, ehe man das Auto abstellt. Im Winter, wenn der Wagen abgestellt ist, mal 5 Minuten laufen lassen, mag vielleicht Standschäden an der Hydraulik verhindern, hinterlässt aber im Auspuff Kondenswasser, das anschliessend ganz viel Zeit hat, den Topf anzufressen.
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
wenn ich mich recht erinnere, war Fertan ja in erster Linie zum Behandeln von Hohlräumen angepriesen worden und hat in dieser Disziplin nicht reüssiert. Wenn ich an den Rost drankomme, schmiere ich da nichts drauf, sondern arbeite mit Flex und Drahtbürste. Abschraubbare Teile zum Sandstrahlen. Anschliessend Rostprimer aus dem Baumarkt drauf und dann lackieren. Und für die Hohlräume Mike Sanders. Mehr braucht es imho nicht, um ein Auto zu restaurieren, solange man nicht das ganz grosse Besteck auspacken und die ganze chaise ins KTL-Bad geben will. Und was den Auspufftopf angeht, der rostet vor allem von innen, der Flugrost aussen macht die Kuh nicht fett. Wichtiger ist, dass man den Auspuff auf Betriebstemperatur kommen lässt, ehe man das Auto abstellt. Im Winter, wenn der Wagen abgestellt ist, mal 5 Minuten laufen lassen, mag vielleicht Standschäden an der Hydraulik verhindern, hinterlässt aber im Auspuff Kondenswasser, das anschliessend ganz viel Zeit hat, den Topf anzufressen.
Viele Grüsse
Robert[/quote]
Meistens erreicht man mit solch einer distinguierten Wortwahl das Gegenteil des Gewünschten.
[quote=Robert]
Und was den Auspufftopf angeht, der rostet vor allem von innen, der Flugrost aussen macht die Kuh nicht fett.
[/quote]
Das hatte ich ja irgendwann schon mal auch so geschrieben, bzw überlegt. Ich sehe das ganze eher als Spielerei an, da der Topf ja unter dem Boden hängt, sieht man den nicht mal beim Haubentauchen. Ich suche jetzt mal nach Phosphorsäure.
Grüße
Klemens
[i]"Wer in meinen Beiträgen Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten"[/i]
Langhuber hat geschrieben:....
Mutige Leute empfehlen eine Anwendung von 85% Phosphorsäure.
Bei den derzeitigen Temperaturen kann man ja hinterher alles mit dem Gartenschlauch abspritzen, dann ist es nach spätestens 10 Minuten knochentrocken...
Ich war auch der Meinung, Phosphorsäure muss mit Wasser abgespritz werden. Kürzlich las ich jedoch, dass man es drauf lassen und eben nicht entfernen soll.
[quote=Claude-Michel]
[quote=Langhuber] Ich suche jetzt mal nach Phosphorsäure.
[/quote]
Brauchst nicht suchen Klemens, habe 5 Liter zu Hause. Das ist eh zu viel. Kannst davon haben.[/quote]