Gruß Frank
Citroën GS: Als die Göttin herabstieg
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Frank Plate Verified
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Re: Citroën GS: Als die Göttin herabstieg
Das Problem mit dem Anspringverhalten hatte mein Schwager dann leider auch - mit dem GSA, als Nachfolger des mir überlassenen GS. Die Werkstatt hat ihm damals die gerade neu auf dem Markt gekommen und sündhaft teuren Platinzündkerzen eingebaut, geholfen hat es aber leider nichts. Bei feuchtem Wetter oder im Winter wollte der GSA einfach nicht anspringen und wenn, dann ging er an der ersten Ampel gleich wieder aus. Ich hingegen hatte mit dem alten GS nie solche Probleme ... okay, dafür aber andere. Merke: parke nie in der Nähe eines Alfasud 
Gruß Frank
Gruß Frank
Re: Citroën GS: Als die Göttin herabstieg
GS. 2te Serie. Spezial.Frank Plate hat geschrieben: GS oder GSA?
Gruß Frank
Er hat Golden Lodge Kerzen bekommen, was ihm aber egal war.
Nach vergeigtem Anlass Versuch war er immer abgesoffen. Dann habe ich immer alle 4 Kerzen rausgeschraubt und in den Backofen gelegt.
Man musste zum anspringen: 1 mal mit dem Gaspedal pumpen, Choke halb ziehen und dann in den anspringenden Motor ganz.
So ist er dann fast immer gekommen.
Ich hab ihn mit recht wenig km bekommen von einer Tante der ich ihn mit 15 aufgeschwätzt hatte.
Ich habe ihn gemocht, objektiv gesehen war dieser Wagen aber eine Katastrophe.
Es war tatsächlich immer irgendwas kaputt. Lima, Regler, Bremse hinten fest, Fenster runter gefallen, Auspuff ich sage nur y Rohr,
Gruß
Andreas
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Bernhard(Süd) Verified
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- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 17:00
Re: Citroën GS: Als die Göttin herabstieg
Hallo,
mein ehemaliger 1980er GSA war in Komfort, Traktion und Wirtschaftlichkeit ein ganz überragendes Auto.
Das sehr störempfindliche (nicht: grundsätzlich schlechte) Startverhalten der ersten ca. 1,5 GSA-Baujahre lag wohl an der Konstruktion der Zündanlage, eventuell auch wirklich nur an zu "kalten" Kerzen. Bei meinem war es auch einmal eine Verteilerkappe mit Mikro-Rissen und einfach schlecht gewartete Übergänge im Zündkontaktverlauf (Kabel...).
Die anschliessend serienmässige Transistorzündung (ich glaube, ab Modelljahr 1982) hat diese Probleme wirksam beseitigt (die frühen 1220er-GS hatten durchaus nicht den Ruf schlechten Anspringens oder schnellen Verschleissens).
Ich meine noch immer, daß ein überdurchschnittlich komfortabler kleinerer Reisewagen noch und wieder eine Angebotslücke ist...
Grüße: bernhard
mein ehemaliger 1980er GSA war in Komfort, Traktion und Wirtschaftlichkeit ein ganz überragendes Auto.
Das sehr störempfindliche (nicht: grundsätzlich schlechte) Startverhalten der ersten ca. 1,5 GSA-Baujahre lag wohl an der Konstruktion der Zündanlage, eventuell auch wirklich nur an zu "kalten" Kerzen. Bei meinem war es auch einmal eine Verteilerkappe mit Mikro-Rissen und einfach schlecht gewartete Übergänge im Zündkontaktverlauf (Kabel...).
Die anschliessend serienmässige Transistorzündung (ich glaube, ab Modelljahr 1982) hat diese Probleme wirksam beseitigt (die frühen 1220er-GS hatten durchaus nicht den Ruf schlechten Anspringens oder schnellen Verschleissens).
Ich meine noch immer, daß ein überdurchschnittlich komfortabler kleinerer Reisewagen noch und wieder eine Angebotslücke ist...
Grüße: bernhard
(Citroenfahrer seit 1980, wie schön :-) )
Re: Citroën GS: Als die Göttin herabstieg
Hatte selber sicher fünf oder sechs GS, zudem teils auch als Firmenwagen für MA. Anspringen bei Nässe war ab und zu ein Problem, allerdings eher selten. Bin das Auto immer gerne gefahren, würde gerne auch heute wieder einen fahren.
Rost war aber das wirklich große Problem. Aber na ja, mache gerade an meiner 72er DS weiter und sehe, dass das ursprünglich irgendwann mal klebrige Dämmzeug direkt aufs unbehandelte Blech gespritzt wurde. Dann wundert es mich nicht mehr, dass das so schnell gerostet hat, wenn das Zeug trocken geworden und abgefallen ist.
Nur gut, dass meine DS aus Spanien ist und zudem gerade noch rechtzeitig in der Werkstatt 'vergessen' wurde und mangels Feuchtigkeit nicht weiterrosten konnte.
Gruß Sven
Rost war aber das wirklich große Problem. Aber na ja, mache gerade an meiner 72er DS weiter und sehe, dass das ursprünglich irgendwann mal klebrige Dämmzeug direkt aufs unbehandelte Blech gespritzt wurde. Dann wundert es mich nicht mehr, dass das so schnell gerostet hat, wenn das Zeug trocken geworden und abgefallen ist.
Nur gut, dass meine DS aus Spanien ist und zudem gerade noch rechtzeitig in der Werkstatt 'vergessen' wurde und mangels Feuchtigkeit nicht weiterrosten konnte.
Gruß Sven
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Gerhard Trosien
- Beiträge: 1055
- Registriert: Mi 5. Dez 2007, 07:04
Re: Citroën GS: Als die Göttin herabstieg
Das Ausschäumen von Hohlräumen im GS wurde damals als korrosionsschützende Großtat bejubelt... gebracht hat's das Gegenteil
Re: Citroën GS: Als die Göttin herabstieg
Ich fuhr in den 70ern einen GS der ersten Baureihe. Haarrisse Zündspule waren ein Problem, sowieso mochte er nicht gerne bei Nässe anspringen.
Es war ein fantastisches Auto zwischen einem vorherigen Méhari, den ich vorher fuhr und einer DS23ie, die ich nebenbei und danach fuhr.
Unglücklich fand ich die Lösung des Koffer"kastens". Der hat mich doch 2 Kisten erheblich teuren Wein gekostet. In Reims musste ich '76 eine Citroënwerkstatt anlaufen. Der Wagen wurde vorne angehoben und ich musste etwas aus dem Kofferraum holen..
Der patron du garage weinte, als er die Etiketten einiger zerbrochener Weinflaschen las...
Es war ein fantastisches Auto zwischen einem vorherigen Méhari, den ich vorher fuhr und einer DS23ie, die ich nebenbei und danach fuhr.
Unglücklich fand ich die Lösung des Koffer"kastens". Der hat mich doch 2 Kisten erheblich teuren Wein gekostet. In Reims musste ich '76 eine Citroënwerkstatt anlaufen. Der Wagen wurde vorne angehoben und ich musste etwas aus dem Kofferraum holen..
Der patron du garage weinte, als er die Etiketten einiger zerbrochener Weinflaschen las...
Tschüß
Joachim
Joachim