Funktionsprüfung Niederdruckpumpe Ur-DS
Re: Funktionsprüfung Niederdruckpumpe Ur-DS
Hallo Henning,
[quote=Doctor-D]
Das Rückschlagventil?Ist das ok?[/quote]
Das ist jetzt bei Dir nicht der Fall, aber ich habe von Alex gehört, dass bei LHM-Umbauten dieses Clapet de Tarrage plötzlich zu geht, was dann angeblich zu dem von Dir geschilderten Effekt führen kann.
Es darf nicht zugesetzt sein, aber auch nicht durchgängig, es soll einen definierten Durchflusswiderstand bilden.
Er hat mir als LHM-kompatible Komponente ein Diesel Rückschlagventil gegeben das genau diesen Vorgaben entsprechen soll.
Ich habe noch zwei von den LHS-Teilen, in gebraucht, hier falls Deines zu sein sollte.
viele Grüße Mike
[quote=Doctor-D]
Das Rückschlagventil?Ist das ok?[/quote]
Das ist jetzt bei Dir nicht der Fall, aber ich habe von Alex gehört, dass bei LHM-Umbauten dieses Clapet de Tarrage plötzlich zu geht, was dann angeblich zu dem von Dir geschilderten Effekt führen kann.
Es darf nicht zugesetzt sein, aber auch nicht durchgängig, es soll einen definierten Durchflusswiderstand bilden.
Er hat mir als LHM-kompatible Komponente ein Diesel Rückschlagventil gegeben das genau diesen Vorgaben entsprechen soll.
Ich habe noch zwei von den LHS-Teilen, in gebraucht, hier falls Deines zu sein sollte.
viele Grüße Mike
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M. Ferchaud
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- Registriert: Mi 13. Jan 2010, 21:45
Re: Funktionsprüfung Niederdruckpumpe Ur-DS
Übersetzung der Funktionsbeschreibung:
Die Durchflussmenge der Niederdruckdruckpumpe erfolgt in Abhängigkeit zur Motordrehzahl. Der Schieber für die automatische Kupplung wird durch den gedrückten Kupplungskolben freigegeben: Die überschüssige von der Pumpe geförderte Flüssigkeit fließt zurück zum Vorratsbehälter und zum Gehäuse des Hydraulikblocks.
Die Rücklaufleitung ist mit einem Kalibrierventil ausgestattet, das im Hydraulikblock einen Restdruck von ca. 0,7 bar (im Text heißt es 700 gr environ) aufrechterhält und Blasenbildung in der Niederdruckpumpe bei hoher Motordrehzahl vermeidet.
Die Durchflussmenge der Niederdruckdruckpumpe erfolgt in Abhängigkeit zur Motordrehzahl. Der Schieber für die automatische Kupplung wird durch den gedrückten Kupplungskolben freigegeben: Die überschüssige von der Pumpe geförderte Flüssigkeit fließt zurück zum Vorratsbehälter und zum Gehäuse des Hydraulikblocks.
Die Rücklaufleitung ist mit einem Kalibrierventil ausgestattet, das im Hydraulikblock einen Restdruck von ca. 0,7 bar (im Text heißt es 700 gr environ) aufrechterhält und Blasenbildung in der Niederdruckpumpe bei hoher Motordrehzahl vermeidet.
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M. Ferchaud
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- Registriert: Mi 13. Jan 2010, 21:45
Re: Funktionsprüfung Niederdruckpumpe Ur-DS
Hallo noch einmal miteinander,
da das Thema ein wenig verebbt ist, setze ich von der theoretischen Seite nochmals an.
Da ich zwar ebenfalls eine 58er DS besitzt und fahre, meine Halbautomatik allerdings stets einwandfrei funktioniert hat, brauchte ich mich bisher nicht so tief hineinzudenken.
Der 38er Kolben wird in Ruhestellung von einer Feder gegen den Kupplungsschieber gedrückt, welcher dadurch die Druckzufuhr Richtung Kupplungsbetätigung offen hält (= Kupplungszylinder betätigt = ausgekuppelt).
Die Fördermenge der Niederdruckpumpe wirkt der Kraft der Feder des 38er Kolbens entgegen, wodurch der Kupplungsschieber so verschoben wird, dass die Hochdruckzufuhr zur Kupplungsbetätigung unterbrochen wird (= Kupplungszylinder druckfrei = eingekuppelt).
Das Feature der Niederdruckpumpe stellt also im Prinzip nur zwei Zustände dar, nämlich einen Niederdruck unterhalb eines bestimmten Wertes, und einen Niederdruck oberhalb dieses Wertes. Es reguliert also "digital",
Der Zeitpunkt des Eingreifens der Kupplung, der sogenannte Anfahrbeginn oder auch die "Anfahrdrehzahl", wird über die Einstellschraube am 38er Kolben fein justiert: Entspannen der Feder, also herausdrehen der Schraube, erzeugt früheres Einrücken der Kupplung und umgekehrt.
Es handelt sich also um ein digitales Balance-Verhältnis zwischen Federkraft und niedrigem Hydraulikdruck. Das berüchtigte "Clapet de Tarage" oder auch Tarierventil, hat auf diese Wirkweise insofern einen Einfluss, als es sich der am 38er Kolben abströmenden Leckflüssigkeit "entgegenstellt" und absichert, dass im Ansaugbereich der Niederdruckpumpe innerhalb des Schaltgehäuses ein permanenter, minimaler Restdruck (0,7 bar?) vorhanden ist, welcher Kavitation in der Niederdruckpumpe vermeiden soll.
Hier ein Wikipedia-Auszug zum Thema Kavitation:
"Kavitation (lateinisch cavitare „aushöhlen“) ist die Bildung und Auflösung von dampfgefüllten Hohlräumen (Dampfblasen) in Flüssigkeiten. Man unterscheidet zwei Grenzfälle, zwischen denen es viele Übergangsformen gibt:
(...)
Bei der weichen Gaskavitation (Anmerkung M. Ferchaud: Dies scheint der zutreffende Grenzfall zu sein) treten in der Flüssigkeit gelöste Gase in die Kavitäten ein und dämpfen deren Kollaps, bei der stabilen Gaskavitation verhindern sie ihn.
Die häufigsten Verursacher für Kavitation sind schnell bewegte Objekte in einem Fluid, z. B. die Laufräder von Kreiselpumpen, Wasserturbinen oder Propellern. Nach dem Gesetz von Bernoulli ist der statische Druck einer Flüssigkeit umso geringer, je höher die Geschwindigkeit ist. Fällt der statische Druck unter den Verdampfungsdruck der Flüssigkeit, so bilden sich Dampfblasen. Diese werden anschließend meist mit der strömenden Flüssigkeit in Gebiete höheren Druckes mitgerissen. Mit dem erneuten Ansteigen des statischen Drucks über den Dampfdruck kondensiert der Dampf in den Hohlräumen schlagartig, und die Dampfblasen kollabieren. Dabei treten extreme Druck- und Temperaturspitzen auf.
Die Ursache von Kavitation sind insbesondere bei Kreiselpumpen die örtlichen Druckabsenkungen im Schaufelkanaleintritt des Laufrades. Sie sind unvermeidlich mit der Umströmung der Schaufeleintrittskanten und der Energieübertragung von den Laufradschaufeln auf die Förderflüssigkeit verbunden. Kavitation kann aber auch an anderen Stellen der Pumpe auftreten, an denen der Druck örtlich absinkt, etwa an den Eintrittskanten von Leitradschaufeln, Gehäusezungen, Spaltringen usw.
Weitere Ursachen sind entweder das Ansteigen der Temperatur der Förderflüssigkeit, das Absinken des Druckes auf der Eintrittsseite der Pumpe, eine zu große Geodätische Saughöhe oder die Verkleinerung der Zulaufhöhe."
Relevant könnte in diesem Zusammenhang das relativ große Spiel des 38er Kolbens sein (Siehe Ausbauhinweis des Kolbens in "Querschnitt durch die Autotechnik, Band 53a, Seite 56 "Ausbau des 38er-Kolbens"), was den Lecklauf hier entgegen der Hochdruckbereiche weniger stark abdichtet und somit ein "gewolltes Spiel" ermöglicht, was die Tarier-Funktion des Ventils sicherstellt, zugleich aber einen ausreichenden Druckaufbau der Niederdruckpumpe in der "Betätigungskammer" der Kolbens ermöglicht. Demzufolge könnte Ingos Hinweis richtig sein. Ruckartiges Einrücken der Kupplung btw. Rupfen wird laut erwähnter Reparaturanleitung durch Reibstellen erzeugt, die den Kolben "flattern" lassen. Der Kolben soll in solch einem Fall mit 600er Schmirgelpapier geglättet werden.
Was mich zurück zur ursächlichen Problematik bringt:
Clapet de Tarage defekt - bei zu viel Durchfluss kann nicht genug Druck von der Pumpe aufgebaut werden, der Kolben wird nicht betätigt. Zudem kann Kavitation in der Pumpe mangels minimalem Restdruck entstehen.
Bei zu wenig Durchfluss steigt der Druck im Kupplungsgehäuse zu stark an, so dass irgendwann vermutlich ein Gleichgewicht zwischen Druckkammer und Ansaugkkammer erzeugt wird, wodurch der Kolben ebenfalls nicht mehr im korrekten Drehzahlbereich betätigt wird.
Es wurde in diesem Fall bereits ausgetauscht und geprüft.
Die Niederdruckpumpe käme als eigentliche Ursache nur infrage, wenn ihre Fördermenge drastisch von der Vorgabe abwiche. Denn die Toleranz wird ja durch Einstellen des 38er Kolbens innerhalb eines bestimmten Bereiches ausgeglichen.
Bliebe noch die Frage, welche nachfolgenden Wirkverhältnisse noch für den Effekt verantwortlich sein könnten.
Grüße
Henning
da das Thema ein wenig verebbt ist, setze ich von der theoretischen Seite nochmals an.
Da ich zwar ebenfalls eine 58er DS besitzt und fahre, meine Halbautomatik allerdings stets einwandfrei funktioniert hat, brauchte ich mich bisher nicht so tief hineinzudenken.
Der 38er Kolben wird in Ruhestellung von einer Feder gegen den Kupplungsschieber gedrückt, welcher dadurch die Druckzufuhr Richtung Kupplungsbetätigung offen hält (= Kupplungszylinder betätigt = ausgekuppelt).
Die Fördermenge der Niederdruckpumpe wirkt der Kraft der Feder des 38er Kolbens entgegen, wodurch der Kupplungsschieber so verschoben wird, dass die Hochdruckzufuhr zur Kupplungsbetätigung unterbrochen wird (= Kupplungszylinder druckfrei = eingekuppelt).
Das Feature der Niederdruckpumpe stellt also im Prinzip nur zwei Zustände dar, nämlich einen Niederdruck unterhalb eines bestimmten Wertes, und einen Niederdruck oberhalb dieses Wertes. Es reguliert also "digital",
Der Zeitpunkt des Eingreifens der Kupplung, der sogenannte Anfahrbeginn oder auch die "Anfahrdrehzahl", wird über die Einstellschraube am 38er Kolben fein justiert: Entspannen der Feder, also herausdrehen der Schraube, erzeugt früheres Einrücken der Kupplung und umgekehrt.
Es handelt sich also um ein digitales Balance-Verhältnis zwischen Federkraft und niedrigem Hydraulikdruck. Das berüchtigte "Clapet de Tarage" oder auch Tarierventil, hat auf diese Wirkweise insofern einen Einfluss, als es sich der am 38er Kolben abströmenden Leckflüssigkeit "entgegenstellt" und absichert, dass im Ansaugbereich der Niederdruckpumpe innerhalb des Schaltgehäuses ein permanenter, minimaler Restdruck (0,7 bar?) vorhanden ist, welcher Kavitation in der Niederdruckpumpe vermeiden soll.
Hier ein Wikipedia-Auszug zum Thema Kavitation:
"Kavitation (lateinisch cavitare „aushöhlen“) ist die Bildung und Auflösung von dampfgefüllten Hohlräumen (Dampfblasen) in Flüssigkeiten. Man unterscheidet zwei Grenzfälle, zwischen denen es viele Übergangsformen gibt:
(...)
Bei der weichen Gaskavitation (Anmerkung M. Ferchaud: Dies scheint der zutreffende Grenzfall zu sein) treten in der Flüssigkeit gelöste Gase in die Kavitäten ein und dämpfen deren Kollaps, bei der stabilen Gaskavitation verhindern sie ihn.
Die häufigsten Verursacher für Kavitation sind schnell bewegte Objekte in einem Fluid, z. B. die Laufräder von Kreiselpumpen, Wasserturbinen oder Propellern. Nach dem Gesetz von Bernoulli ist der statische Druck einer Flüssigkeit umso geringer, je höher die Geschwindigkeit ist. Fällt der statische Druck unter den Verdampfungsdruck der Flüssigkeit, so bilden sich Dampfblasen. Diese werden anschließend meist mit der strömenden Flüssigkeit in Gebiete höheren Druckes mitgerissen. Mit dem erneuten Ansteigen des statischen Drucks über den Dampfdruck kondensiert der Dampf in den Hohlräumen schlagartig, und die Dampfblasen kollabieren. Dabei treten extreme Druck- und Temperaturspitzen auf.
Die Ursache von Kavitation sind insbesondere bei Kreiselpumpen die örtlichen Druckabsenkungen im Schaufelkanaleintritt des Laufrades. Sie sind unvermeidlich mit der Umströmung der Schaufeleintrittskanten und der Energieübertragung von den Laufradschaufeln auf die Förderflüssigkeit verbunden. Kavitation kann aber auch an anderen Stellen der Pumpe auftreten, an denen der Druck örtlich absinkt, etwa an den Eintrittskanten von Leitradschaufeln, Gehäusezungen, Spaltringen usw.
Weitere Ursachen sind entweder das Ansteigen der Temperatur der Förderflüssigkeit, das Absinken des Druckes auf der Eintrittsseite der Pumpe, eine zu große Geodätische Saughöhe oder die Verkleinerung der Zulaufhöhe."
Relevant könnte in diesem Zusammenhang das relativ große Spiel des 38er Kolbens sein (Siehe Ausbauhinweis des Kolbens in "Querschnitt durch die Autotechnik, Band 53a, Seite 56 "Ausbau des 38er-Kolbens"), was den Lecklauf hier entgegen der Hochdruckbereiche weniger stark abdichtet und somit ein "gewolltes Spiel" ermöglicht, was die Tarier-Funktion des Ventils sicherstellt, zugleich aber einen ausreichenden Druckaufbau der Niederdruckpumpe in der "Betätigungskammer" der Kolbens ermöglicht. Demzufolge könnte Ingos Hinweis richtig sein. Ruckartiges Einrücken der Kupplung btw. Rupfen wird laut erwähnter Reparaturanleitung durch Reibstellen erzeugt, die den Kolben "flattern" lassen. Der Kolben soll in solch einem Fall mit 600er Schmirgelpapier geglättet werden.
Was mich zurück zur ursächlichen Problematik bringt:
Clapet de Tarage defekt - bei zu viel Durchfluss kann nicht genug Druck von der Pumpe aufgebaut werden, der Kolben wird nicht betätigt. Zudem kann Kavitation in der Pumpe mangels minimalem Restdruck entstehen.
Bei zu wenig Durchfluss steigt der Druck im Kupplungsgehäuse zu stark an, so dass irgendwann vermutlich ein Gleichgewicht zwischen Druckkammer und Ansaugkkammer erzeugt wird, wodurch der Kolben ebenfalls nicht mehr im korrekten Drehzahlbereich betätigt wird.
Es wurde in diesem Fall bereits ausgetauscht und geprüft.
Die Niederdruckpumpe käme als eigentliche Ursache nur infrage, wenn ihre Fördermenge drastisch von der Vorgabe abwiche. Denn die Toleranz wird ja durch Einstellen des 38er Kolbens innerhalb eines bestimmten Bereiches ausgeglichen.
Bliebe noch die Frage, welche nachfolgenden Wirkverhältnisse noch für den Effekt verantwortlich sein könnten.
Grüße
Henning
Re: Funktionsprüfung Niederdruckpumpe Ur-DS
Hallo Henning,
Nur mal so als Idee.
Der Zufluss der ND-Pumpe ist aus dem Rücklauf der Schaltblocks gespeist.
Im Zustand Gang eingelegt Kupplung gedrückt kann da eigentlich nur Lecköl kommen,
oder sehe ich das Falsch.
Somit müßte sich im Raum hinter dem Kolben durch den Sog der Pumpe auch ein gewisser
Unterdruck aufbauen der durch die Bohrung im Kolben begrenzt wird.
Für den Fall das der Block sehr viel Lecköl erzeugt könnte es sein dass sich dieser Unterdruck nicht aufbaut
das Gleichgewicht gestört ist und die Pumpenleistung nicht ausreicht gegen die Feder anzukommen.
Das ist jetzt leider nicht sehr wissenschaftlich ausgedrückt, aber vielleicht kannst Du den Gedanken dahinter erkennen.
Das Tarrierventil ist m.E. nur dazu da die Pumpe zu entlasten und den Gegendruck zu verringern.
Du könntest zu Testzwecken den Zweig ganz verschließen, das dürfte für kurze Zeit kein Problem sein.
So kannst Du sicher das Tarrierventil ausschließen.
viel Erfolg Mike
Nur mal so als Idee.
Der Zufluss der ND-Pumpe ist aus dem Rücklauf der Schaltblocks gespeist.
Im Zustand Gang eingelegt Kupplung gedrückt kann da eigentlich nur Lecköl kommen,
oder sehe ich das Falsch.
Somit müßte sich im Raum hinter dem Kolben durch den Sog der Pumpe auch ein gewisser
Unterdruck aufbauen der durch die Bohrung im Kolben begrenzt wird.
Für den Fall das der Block sehr viel Lecköl erzeugt könnte es sein dass sich dieser Unterdruck nicht aufbaut
das Gleichgewicht gestört ist und die Pumpenleistung nicht ausreicht gegen die Feder anzukommen.
Das ist jetzt leider nicht sehr wissenschaftlich ausgedrückt, aber vielleicht kannst Du den Gedanken dahinter erkennen.
Das Tarrierventil ist m.E. nur dazu da die Pumpe zu entlasten und den Gegendruck zu verringern.
Du könntest zu Testzwecken den Zweig ganz verschließen, das dürfte für kurze Zeit kein Problem sein.
So kannst Du sicher das Tarrierventil ausschließen.
viel Erfolg Mike
Re: Funktionsprüfung Niederdruckpumpe Ur-DS
Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema fachkundige Hand.
Bei meiner ersten 57er musste ich den Block 5 mal ein und viermal wieder ausbauen.
Der Block hat auf der Prüfbank immer funktioniert, auch mit heiß machen und allen Tricks.
Nur im Auto nie. War allerdings ein andres Problem, der hat die Gänge nicht geschaltet.
Beim vierten Mal war der Überholer dann so genervt dass er mir seinen Referenzblock,
den er nie aus der Hand geben wollte, gegeben hat. Damit gings dann sofort.
Der andere steht noch auf seiner Werkbank als mahnendes Beispiel.
Ein weiteres Problem ist dass die Fachkundigen die ich kenne alle nicht den Niederdruckteil
prüfen können, weil das die Prüfbank nicht hergibt.
viele Grüße
Mike
Bei meiner ersten 57er musste ich den Block 5 mal ein und viermal wieder ausbauen.
Der Block hat auf der Prüfbank immer funktioniert, auch mit heiß machen und allen Tricks.
Nur im Auto nie. War allerdings ein andres Problem, der hat die Gänge nicht geschaltet.
Beim vierten Mal war der Überholer dann so genervt dass er mir seinen Referenzblock,
den er nie aus der Hand geben wollte, gegeben hat. Damit gings dann sofort.
Der andere steht noch auf seiner Werkbank als mahnendes Beispiel.
Ein weiteres Problem ist dass die Fachkundigen die ich kenne alle nicht den Niederdruckteil
prüfen können, weil das die Prüfbank nicht hergibt.
viele Grüße
Mike
Re: Funktionsprüfung Niederdruckpumpe Ur-DS
Hallo Mike,
Du bist relativ nah dran!
übrigens habe ich alle infrage kommenden "Fachkundigen" kontaktiert. Von denen hat zumindest keiner zugeben wollen, in jüngerer Zeit eine Schaltblock für "first Nose" Modelle inkl. Nieerdruckpumpe überholt zu haben.
Allerdings stellt sich auch hier immer die Frage, wer den überhaupt fachkundig sein solll, bei der geringen Anzahl in Betrieb befindlicher Fahrzeuge.
Da hier gleichzeitig jegliche Angaben über den Grund der Überholung fehlen, ist eine Diagnose nahezu fast unmöglich!
Ich bin aber eh nur Laie und Hobbyschrauber. Immerhin schaffe ich es ganz gut, seit 33 Jahren meine 58er am Laufen zu halten.
Scheint wohl einfach nur Glück zu sein
Schöne Grüße
Ralf
Du bist relativ nah dran!
übrigens habe ich alle infrage kommenden "Fachkundigen" kontaktiert. Von denen hat zumindest keiner zugeben wollen, in jüngerer Zeit eine Schaltblock für "first Nose" Modelle inkl. Nieerdruckpumpe überholt zu haben.
Allerdings stellt sich auch hier immer die Frage, wer den überhaupt fachkundig sein solll, bei der geringen Anzahl in Betrieb befindlicher Fahrzeuge.
Da hier gleichzeitig jegliche Angaben über den Grund der Überholung fehlen, ist eine Diagnose nahezu fast unmöglich!
Ich bin aber eh nur Laie und Hobbyschrauber. Immerhin schaffe ich es ganz gut, seit 33 Jahren meine 58er am Laufen zu halten.
Scheint wohl einfach nur Glück zu sein
Schöne Grüße
Ralf
DS 19, 29. Jan. 1958 - http://rsa-rgs.blogspot.de / AMI 8 Break Okt. 1976 / Renault Megane Grandtour TCe 140 EDC, 06.25, Titanium-Grau /BMW 2er Active Tourer 218i, 03.2025, Alpinweiß, adaptives Fahrwerk / Mini Cooper Cabrio, 03.2022 Chili Red, 7-Gang DKG
-
M. Ferchaud
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- Registriert: Mi 13. Jan 2010, 21:45
Re: Funktionsprüfung Niederdruckpumpe Ur-DS
Ralf, bitte richtig lesen, bevor Du kritisierst:rsa404 hat geschrieben:Da hier gleichzeitig jegliche Angaben über den Grund der Überholung fehlen, ist eine Diagnose nahezu fast unmöglich!
Und in der Szene herumzufragen, welche fachkundige Person da was überholt hat, mag zwar spannend sein, bringt uns aber in der konkreten Fragestellung nicht weiter.M. Ferchaud hat geschrieben:Anlass der konkreten Fragestellung ist eine frühe DS 19, deren Kupplung nicht einrückt.
Viel wichtiger wäre es, wenn jemand wüsste, welchen Druck die ND-Pumpe liefern muss.
-
M. Ferchaud
- Beiträge: 2152
- Registriert: Mi 13. Jan 2010, 21:45
Re: Funktionsprüfung Niederdruckpumpe Ur-DS
PS.: Das Einrücken der Kupplung versagte übrigens vor den beschriebenen Maßnahmen, nicht danach.
Re: Funktionsprüfung Niederdruckpumpe Ur-DS
hallo Hennig,
[quote="M. Ferchaud"]
PS.: Das Einrücken der Kupplung versagte übrigens vor den beschriebenen Maßnahmen, nicht danach.[/quote]
Mit Handkupplung oder System drucklos kuppelt es ein oder ?
[quote="M. Ferchaud"]Viel wichtiger wäre es, wenn jemand wüsste, welchen Druck die ND-Pumpe liefern muss.[/quote]
Die Antwort hast Du dir doch schon selbst gegeben:
[quote="M. Ferchaud"]Übersetzung der Funktionsbeschreibung:
Die Rücklaufleitung ist mit einem Kalibrierventil ausgestattet, das im Hydraulikblock einen Restdruck von ca. 0,7 bar (im Text heißt es 700 gr environ) aufrechterhält und Blasenbildung in der Niederdruckpumpe bei hoher Motordrehzahl vermeidet.[/quote]
Das heißt, in meinen Augen, dass alles über 0,7 bar gut ist und über das Ventil abfließt.
viele Grüße
Mike
[quote="M. Ferchaud"]
PS.: Das Einrücken der Kupplung versagte übrigens vor den beschriebenen Maßnahmen, nicht danach.[/quote]
Mit Handkupplung oder System drucklos kuppelt es ein oder ?
[quote="M. Ferchaud"]Viel wichtiger wäre es, wenn jemand wüsste, welchen Druck die ND-Pumpe liefern muss.[/quote]
Die Antwort hast Du dir doch schon selbst gegeben:
[quote="M. Ferchaud"]Übersetzung der Funktionsbeschreibung:
Die Rücklaufleitung ist mit einem Kalibrierventil ausgestattet, das im Hydraulikblock einen Restdruck von ca. 0,7 bar (im Text heißt es 700 gr environ) aufrechterhält und Blasenbildung in der Niederdruckpumpe bei hoher Motordrehzahl vermeidet.[/quote]
Das heißt, in meinen Augen, dass alles über 0,7 bar gut ist und über das Ventil abfließt.
viele Grüße
Mike
-
aquablader
- Beiträge: 1593
- Registriert: So 7. Aug 2011, 11:55
Re: Funktionsprüfung Niederdruckpumpe Ur-DS
Das heißt, in meinen Augen, dass alles über 0,7 bar gut ist und über das Ventil abfließt.
Womit dann aber noch nicht klar ist, wieviel mehr Druck abgegeben werden muß, um den Kolben zu bewegen.
Wenn dort in dem 38mm-Zylinder (ich schrieb weiter oben versehentlich über 45mm) dann zuviel Spiel ist, braucht es zusätzlich sogar mehr Volumen bei dem gleichen Druck, um dort Bewegung zu erreichen. Das kann die Pumpe dann eben nicht schaffen.
Man kann im Anfangsstadium wohl noch mit dem Verringern der Federspannung des Kolbens was regulieren, aber irgendwann ist eben Ende.
Da Ralf aber nun wie er sagt das Glück hatte, daß seine 58er so gut läuft, wäre doch der LHS-Niederdruck-Gemeinde ein großer Gefallen getan, wenn er sein Auto zum Sezieren zur Verfügung stellt. So kommt man an zumindest vergleichbare Meßwerte eines funktionierenden Systems.
VG Ingo
Womit dann aber noch nicht klar ist, wieviel mehr Druck abgegeben werden muß, um den Kolben zu bewegen.
Wenn dort in dem 38mm-Zylinder (ich schrieb weiter oben versehentlich über 45mm) dann zuviel Spiel ist, braucht es zusätzlich sogar mehr Volumen bei dem gleichen Druck, um dort Bewegung zu erreichen. Das kann die Pumpe dann eben nicht schaffen.
Man kann im Anfangsstadium wohl noch mit dem Verringern der Federspannung des Kolbens was regulieren, aber irgendwann ist eben Ende.
Da Ralf aber nun wie er sagt das Glück hatte, daß seine 58er so gut läuft, wäre doch der LHS-Niederdruck-Gemeinde ein großer Gefallen getan, wenn er sein Auto zum Sezieren zur Verfügung stellt. So kommt man an zumindest vergleichbare Meßwerte eines funktionierenden Systems.
VG Ingo