Drehzahlabhängiges Klappern
Re: Drehzahlabhängiges Klappern
Zwischen dem ersten Klappern und dem Ölwechsel lagen vielleicht 100 km. Für die Frage, wie dort drin was zerhäckselt wird und wie die Wege so sind, bin ich nicht qualifiziert. Die Diagnose ist damit natürlich nicht sicher, nur wahrscheinlich, zwei Phänomene, die nach Expertenansicht zueinander passen. Sicher weiß man das, wenn der Motor raus und das Steuerkettengehäuse offen ist. Entscheidend ist ja aber die Frage, ob es eine andere, harmlose Ursache gibt. Lockere Anbauteile (Luftfilter o.ä.) habe ich aber weitgehend ausgeschlossen. Anbei ein Bild von dem Krempel in der Ölfilterglocke.
Ulrich
Ulrich
ID 19 B, 1967
Re: Drehzahlabhängiges Klappern
Eine sehr schöne und faire Einstellung.Ulrich T hat geschrieben: ..., haben der Verkäufer und ich uns geeinigt und sind Freunde geblieben.
Grüße Ralph
Re: Drehzahlabhängiges Klappern
Ok, das Bild und die 100 km erklären es.
Re: Drehzahlabhängiges Klappern
https://youtu.be/dMU_EaJklZg
Nachdem ich mir hier mal angeschaut habe, wie der Nockenwellenantrieb genau aussieht, habe ich kaum Angst, dass allein das Fehlen der Gummiauflage bei vorsichtiger Fahrt zu einem Überspringen der Kette führt.
Schönen Abend!
Ulrich
Nachdem ich mir hier mal angeschaut habe, wie der Nockenwellenantrieb genau aussieht, habe ich kaum Angst, dass allein das Fehlen der Gummiauflage bei vorsichtiger Fahrt zu einem Überspringen der Kette führt.
Schönen Abend!
Ulrich
ID 19 B, 1967
Re: Drehzahlabhängiges Klappern
Hallo Ulrich,
teuer ist es doch sowieso.... Hol dir einen Hänger und fahre das Teil zur Werkstatt oder lass es dort hinbringen. Ich würde mir in den Hintern beißen, wenn mir der Motor auf den letzten 100 Kilometer verreckt.
Da wäre mir mein Seelenfrieden die Kohle wert.
Vielleicht hat ja auch jemand aus deinem Umfeld Fahrzeug und Hänger oder die Werkstatt kann dir einen leihen oder hat einen Tipp?
Beste Grüße aus Berlin Ralph
teuer ist es doch sowieso.... Hol dir einen Hänger und fahre das Teil zur Werkstatt oder lass es dort hinbringen. Ich würde mir in den Hintern beißen, wenn mir der Motor auf den letzten 100 Kilometer verreckt.
Da wäre mir mein Seelenfrieden die Kohle wert.
Vielleicht hat ja auch jemand aus deinem Umfeld Fahrzeug und Hänger oder die Werkstatt kann dir einen leihen oder hat einen Tipp?
Beste Grüße aus Berlin Ralph
Re: Drehzahlabhängiges Klappern
ADAC?
C5 - Tourer, C3 - Pluriel, DSuper (1972) - Lady in black, MB 408 LF (1971) - Festivalmobil
Re: Drehzahlabhängiges Klappern
Guten Abend,
eine Geschichte gehört zu Ende erzählt, nun denn:
Auf eigener Achse 180 km zum mir empfohlenen DS-Spezialisten gefahren. Dort angekommen ist ums Verrecken kein Klappern zu provozieren. Es wird beschlossen, dass trotzdem nachgeschaut wird. Gut so.
Ergebnis: Steuerkette schon deutlich gelängt, Führungsschiene aber intakt. Dafür in der Ölwanne eine dicke Schicht verfestigter Ölschlamm oder was auch immer. Vermutlich hatte der das Sieb des Kettenspanners zwischendurch so zugesetzt, dass dieser nicht mehr richtig arbeiten konnte. Daher temporäres Klappern.
Heute, drei Wochen später, mit neuen Pleuellagern (sahen auch schon nicht mehr ganz toll aus), Steuerkette/-spanner, Nockenwellendichtring und um eine nicht ganz unerhebliche Summe ärmer wieder 180 km nach Hause gerollt. Motor läuft sehr gut. Da ist wohl sehr kompetent gearbeitet worden.
Offensichtlich ist es, wenn man nichts genaues über das Vorleben des Autos weiß, in jedem Fall sinnvoll, zumindest mal die Ölwanne abzunehmen und den Inhalt in Augenschein zu nehmen. Theorie im vorliegenden Fall ist, dass der Motor über viele Jahre gestanden hat und sich dabei die Festbestandteile des Öls zu einer harten zähen Masse verbunden haben. Sieht man so wohl nicht häufig. Im vergangenen Jahr wurde die alte Dame dann wohl erstmals seit Jahrzehnten wieder richtig eingesetzt. Da ist der ganze Modder in Bewegung gekommen.
Unter‘m Strich also alles richtig gemacht. Jetzt kann der Sommer kommen. Hoffentlich bald!
Gruß
Ulrich
eine Geschichte gehört zu Ende erzählt, nun denn:
Auf eigener Achse 180 km zum mir empfohlenen DS-Spezialisten gefahren. Dort angekommen ist ums Verrecken kein Klappern zu provozieren. Es wird beschlossen, dass trotzdem nachgeschaut wird. Gut so.
Ergebnis: Steuerkette schon deutlich gelängt, Führungsschiene aber intakt. Dafür in der Ölwanne eine dicke Schicht verfestigter Ölschlamm oder was auch immer. Vermutlich hatte der das Sieb des Kettenspanners zwischendurch so zugesetzt, dass dieser nicht mehr richtig arbeiten konnte. Daher temporäres Klappern.
Heute, drei Wochen später, mit neuen Pleuellagern (sahen auch schon nicht mehr ganz toll aus), Steuerkette/-spanner, Nockenwellendichtring und um eine nicht ganz unerhebliche Summe ärmer wieder 180 km nach Hause gerollt. Motor läuft sehr gut. Da ist wohl sehr kompetent gearbeitet worden.
Offensichtlich ist es, wenn man nichts genaues über das Vorleben des Autos weiß, in jedem Fall sinnvoll, zumindest mal die Ölwanne abzunehmen und den Inhalt in Augenschein zu nehmen. Theorie im vorliegenden Fall ist, dass der Motor über viele Jahre gestanden hat und sich dabei die Festbestandteile des Öls zu einer harten zähen Masse verbunden haben. Sieht man so wohl nicht häufig. Im vergangenen Jahr wurde die alte Dame dann wohl erstmals seit Jahrzehnten wieder richtig eingesetzt. Da ist der ganze Modder in Bewegung gekommen.
Unter‘m Strich also alles richtig gemacht. Jetzt kann der Sommer kommen. Hoffentlich bald!
Gruß
Ulrich
ID 19 B, 1967
Re: Drehzahlabhängiges Klappern
Hallo Ulrich,
freut mich zu hören, daß es deiner ID wieder gut geht! Wünsche euch von nun an ein etwas "streßfreieres" Zusammensein!
Vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal für den schönen Nachmittag, an dem wir dein Auto ansehen und sogar fahren durften (obwohl es ja da schon geklappert hat
)!).
Inzwischen habe ich auch schon einen Kaufvertrag unterschrieben. Das Auto ist aber noch nicht bei mir. Ich werde an anderer Stelle berichten.
Viele Grüße aus Leipzig!
Andreas
freut mich zu hören, daß es deiner ID wieder gut geht! Wünsche euch von nun an ein etwas "streßfreieres" Zusammensein!
Vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal für den schönen Nachmittag, an dem wir dein Auto ansehen und sogar fahren durften (obwohl es ja da schon geklappert hat
Inzwischen habe ich auch schon einen Kaufvertrag unterschrieben. Das Auto ist aber noch nicht bei mir. Ich werde an anderer Stelle berichten.
Viele Grüße aus Leipzig!
Andreas
ID19 mit 21er DX2-Motor, Baujahr 1968, bleu angora
Re: Drehzahlabhängiges Klappern
Hallo Andreas,
gern geschehen! Dazu sind ja solche Foren da. Und einen netten Kontakt gibt es dann häufig noch dazu. Die kleine ID läuft nach der Motorrevision tatsächlich noch ein wenig ruhiger und sogar sparsamer.
Jetzt mach es nicht so spannend! Was ist es denn geworden?
Beste Grüße
Ulrich
gern geschehen! Dazu sind ja solche Foren da. Und einen netten Kontakt gibt es dann häufig noch dazu. Die kleine ID läuft nach der Motorrevision tatsächlich noch ein wenig ruhiger und sogar sparsamer.
Jetzt mach es nicht so spannend! Was ist es denn geworden?
Beste Grüße
Ulrich
ID 19 B, 1967
Re: Drehzahlabhängiges Klappern
Hallo Ulrich,
also es ist eine ID19. Baujahr 1968. Komplett-Restauration! Ich habe 500 Bilder der Restauration, da diese aber nicht von mir sind, will ich sie hier lieber nicht hochladen. Das Auto war absolut vollständig zerlegt. Viel geschweißt, alles von Grund auf neu aufgebaut. Absolut jedes Schräubchen war draußen. Viele Technik-Teile sind neu oder aufgearbeit. Motor ist revidiert (auch eine neue Steuerkette
!) Was jetzt wirklich neu ist, kann ich als Laie nicht erkennen. Aber wirklich viel. Die ID hat auch nicht mehr ihren originalen Motor: Es ist jetzt ein 21er DX2. Ein Museumsauto ist es nun nicht mehr. Alle Originalitäts-Fans werden die Nase rümpfen. Keine Matching-Numbers mehr, kaum alte Originalteile, keine Patina mehr. Tcha, man kann nicht alles haben! Die ID beginnt aber jetzt ihr zweites Leben. Vor der Restauration hätte ich gesagt: Schrott, allenfalls ein Teilespender. So bleibt sie aber erhalten und kommt wieder auf die Straße. Bestimmt für viele, viele Jahre!
Farbe: bleu angora (AC 624). Ich gönne ihr (und mir
) noch ein großes Faltschiebedach. Das wird gerade eingebaut. Innen: einfache blaue Stoffbezüge (beißt sich leider etwas mit dem bleu angora), aber das sind die letzten 3% zum absoluten Traumwagen für mich (und könnte man vielleicht später ändern: wie gesagt: Originalität ist eh perdu!).
Wenn alles klappt, könnte ich sie so etwa um den 26.06. rum holen. Dann gibts natürlich auch Bilder.
Viele Grüße
Andreas
also es ist eine ID19. Baujahr 1968. Komplett-Restauration! Ich habe 500 Bilder der Restauration, da diese aber nicht von mir sind, will ich sie hier lieber nicht hochladen. Das Auto war absolut vollständig zerlegt. Viel geschweißt, alles von Grund auf neu aufgebaut. Absolut jedes Schräubchen war draußen. Viele Technik-Teile sind neu oder aufgearbeit. Motor ist revidiert (auch eine neue Steuerkette
Farbe: bleu angora (AC 624). Ich gönne ihr (und mir
Wenn alles klappt, könnte ich sie so etwa um den 26.06. rum holen. Dann gibts natürlich auch Bilder.
Viele Grüße
Andreas
ID19 mit 21er DX2-Motor, Baujahr 1968, bleu angora