Liebe Gemeinde,
wenn ich die inneren Spurstangen an die Gabel der Lenkung anschliesse und die Mutter mit dem vorgesehenen Drehmoment anziehe, quetscht die Gabel die Buchse in der Spurstange so stark ein, dass die Bewegung der Spurstange nurmehr über die Elastizität der Gummibuchse gegeben ist. Das ist der Normalzustand, wie ich ihn bisher auch bei jeder Demontage vorgefunden habe. Ich frage mich jedoch, warum das so sein muss. Mit etwas weniger Drehmoment könnte sich die Buchse auf dem Schaft der Schraube frei bewegen und die Lenkung wäre vielleicht um ein µ leichtgängiger. Ausserdem wäre die Gefahr, dass sich die Vulkanisierung der Gummibuchse in der Spurstange verabschiedet, (habe ich schon gesehen) vermindert. Zumindest bei den frühen Modellen, bei denen die Mutter als Kronenmutter ausgeführt und durch einen Splint gesichert ist, besteht auch bei geringerem Anzugsmoment dadurch keine Gefahr, dass sich die Schraubverbindung löst. Eure Meinung?
Viele Grüsse
Robert
Spurstangen innen
Spurstangen innen
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Spurstangen innen
Hallo Robert - ich denke, dass da so hohe Kraefte wirken, dass ich da jede moegliche Quelle fuer Spiel vermeiden wuerde - die Verdrehung scheint mir minimal (geschaetzt 5cm Unterschied aussen auf knapp einen Meter Stange gibt wieviel Grad?) - Til
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Hans-Uwe Fischer
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Re: Spurstangen innen
Til hat geschrieben: Hallo Robert - ich denke, dass da so hohe Kraefte wirken, dass ich da jede moegliche Quelle fuer Spiel vermeiden wuerde - die Verdrehung scheint mir minimal (geschaetzt 5cm Unterschied aussen auf knapp einen Meter Stange gibt wieviel Grad?) - Til
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