Türschlosseinsatz richtig einbauen
Türschlosseinsatz richtig einbauen
Hallo zusammen,
bei einem weiteren Problemchen, das ich zu lösen habe, benötige ich eure Hilfe:
Ich hielt letztens beim Aufschließen (Beifahrerseite) den Türschlosseinsatz in der Hand. Der Schlüssel steckte da noch drin. Offensichtlich scheinen auch keine Teilchen rausgefallen zu sein. Ich habe das ganze dann irgendwie wieder reingefummelt.
Der Einsatz steht jetzt aber etwa 1mm weiter draußen (als zum Beispiel der Türschlosseinsatz Fahrerseite). Prinzipiell schließt das Schloss auch, wobei mitunter die Anschläge nach 180° Drehung nicht richtig präzise sind.
In "Aufgeschlossen"- oder "Zugeschlossen"-Stellung und abgezogenem Schlüssel scheint der Schlosseinatz auch nicht sagen wir mal "von allein" rauszufallen. In genau der Zwischenstellung (also nach einer 90°-Drehung) kann ich den Einsatz mit dem Schlüssel leicht herausziehen.
Ich vermute mal, so ganz richtig ist das nicht.
In der Explosionszeichnung erkenne ich mit Teil 9 einen Sicherungsdraht. Ich habe versucht in den dunklen Druckknopf (Teil 5) reinzuschauen und reinzufotografieren. Aber ich erkenne den Sicherungsdraht nicht. Den Draht einzeln nachzukaufen scheint kein Problem zu sein, aber warum geht der Einsatz nicht ganz rein? Gibts da einen Trick?
Danke für eure Hilfe!
Andreas
bei einem weiteren Problemchen, das ich zu lösen habe, benötige ich eure Hilfe:
Ich hielt letztens beim Aufschließen (Beifahrerseite) den Türschlosseinsatz in der Hand. Der Schlüssel steckte da noch drin. Offensichtlich scheinen auch keine Teilchen rausgefallen zu sein. Ich habe das ganze dann irgendwie wieder reingefummelt.
Der Einsatz steht jetzt aber etwa 1mm weiter draußen (als zum Beispiel der Türschlosseinsatz Fahrerseite). Prinzipiell schließt das Schloss auch, wobei mitunter die Anschläge nach 180° Drehung nicht richtig präzise sind.
In "Aufgeschlossen"- oder "Zugeschlossen"-Stellung und abgezogenem Schlüssel scheint der Schlosseinatz auch nicht sagen wir mal "von allein" rauszufallen. In genau der Zwischenstellung (also nach einer 90°-Drehung) kann ich den Einsatz mit dem Schlüssel leicht herausziehen.
Ich vermute mal, so ganz richtig ist das nicht.
In der Explosionszeichnung erkenne ich mit Teil 9 einen Sicherungsdraht. Ich habe versucht in den dunklen Druckknopf (Teil 5) reinzuschauen und reinzufotografieren. Aber ich erkenne den Sicherungsdraht nicht. Den Draht einzeln nachzukaufen scheint kein Problem zu sein, aber warum geht der Einsatz nicht ganz rein? Gibts da einen Trick?
Danke für eure Hilfe!
Andreas
ID19 mit 21er DX2-Motor, Baujahr 1968, bleu angora
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- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: Türschlosseinsatz richtig einbauen
Hallo Andreas,
um den Schloßeinsatz vor dem Herausrutschen zu sichern, muss die Klammer natürlich nach Einführung in das Gehäuse angebracht werden, soll heißen, du musst den Griff ausbauen.
Gruß
Tom
um den Schloßeinsatz vor dem Herausrutschen zu sichern, muss die Klammer natürlich nach Einführung in das Gehäuse angebracht werden, soll heißen, du musst den Griff ausbauen.
Gruß
Tom
Gruß
Tom
Tom
Re: Türschlosseinsatz richtig einbauen
Aah, Danke Tom!
So etwas hatte ich schon befürchtet. Die Sicherungsklammer ist nicht mehr da. Oder irgendwo nach innen verschwunden.
Dann werde ich mal eine neue Klammer bestellen und mutig den Griff demontieren
).
Viele Grüße
Andreas
So etwas hatte ich schon befürchtet. Die Sicherungsklammer ist nicht mehr da. Oder irgendwo nach innen verschwunden.
Dann werde ich mal eine neue Klammer bestellen und mutig den Griff demontieren
Viele Grüße
Andreas
ID19 mit 21er DX2-Motor, Baujahr 1968, bleu angora
Re: Türschlosseinsatz richtig einbauen
Hi!
Wenn du am Türknopf in der Türe die Kontermutter lösen kannst und die Schraube von Türknopf rausdrehen kannst, dann kann der Türgriff drin bleiben.
Viele Grüße
Julian
Wenn du am Türknopf in der Türe die Kontermutter lösen kannst und die Schraube von Türknopf rausdrehen kannst, dann kann der Türgriff drin bleiben.
Viele Grüße
Julian
Re: Türschlosseinsatz richtig einbauen
Ok, danke. Ich warte jetzt erst mal auf die bestellten Sicherungsklammern. Dann schaue ich mir das an. Vielleicht sind meine Finger spitz genug
!
Viele Grüße
Andreas
Viele Grüße
Andreas
ID19 mit 21er DX2-Motor, Baujahr 1968, bleu angora
Re: Türschlosseinsatz richtig einbauen
Hallo zusammen,
wie Ulrich T fordert, sollen Geschichten zu Ende erzählt werden. Dies will ich hier nun tun:
Die neuen Sicherungsklammern ((im WHB auch Seegering genannt) und neue Gummischeiben (zwischen Griff und Türblech) waren angekommen.
Im Reparatur-Handbuch Karosserie ID/DS Nr.471 habe ich soger einen passenden Arbeitsvorgang Nr. D 861-4: "Auswechseln eines Schlosseinsatzes an der Tür" gefunden. Demnach (und wenn man es einmal gemacht hat
) ist alles ganz einfach gewesen. Die Türfensterscheibe musste zum Glück nicht raus. Türverkleidung ab, Vinyl-Einlage ab und am Türgriff bei hochgekurbelter Scheibe nur eine einzige Schraube lösen. Griff außen um 90° hochdrehen, dabei innen Sichererungsblech festhalten. Das wars.
Nun konnte ich schön am Schreibtisch mit gutem Licht die Sicherungsklammer suchen. Sie war noch da, aber der Schlosseinsatz war da rausgerutscht. Also alte Klammer rausgefummelt. Die neuen Klammer scheinen ein kleines Mü kleiner zu sein. Also habe ich eine neue Klammer reingefummelt. Das ging recht schwierig, da die Klammer ziemlich aufgebogen werden muss, damit sie an beiden Enden in die dafür vergesehenen Löchlein einrastet.
Nun hält der Schließzylinder so einigermaßen wieder. So sehr rausrutschfest ist er aber jetzt auch nicht. Er war mir (vor Einbau des Griffes) auch schon mal wieder rausgerutscht. Ich vermute mal, die Nut im Schließzylinder, in die die Sichererungsklammer eingreift ist etwas "abgenutzt". Na ja, muß man eben vorsichtig auf- und zuschließen. Vielleicht schaffen neue Schließzylinder Abhilfe.
Auch das Anbauen des Griffes war kein Problem. Am meisten habe ich noch beim Anbau der Fensterkurbel geschwitzt.
Natürlich fehlten die Hälfte der Plastikringe, in die die Metallklammern der Türverkleidung einrasten sollen. Im Türmetall allein halten sie nicht so gut. Zum Glück wird meine Türverlkleidung zusätzlich durch 4 umbiegbare Metallklammern und eine kleine Kreuzschlitzschraube gehalten. Aber das ist ein anderes Thema.
Nochmals Danke an alle Tipp-Geber!
Viele Grüße
Andreas
wie Ulrich T fordert, sollen Geschichten zu Ende erzählt werden. Dies will ich hier nun tun:
Die neuen Sicherungsklammern ((im WHB auch Seegering genannt) und neue Gummischeiben (zwischen Griff und Türblech) waren angekommen.
Im Reparatur-Handbuch Karosserie ID/DS Nr.471 habe ich soger einen passenden Arbeitsvorgang Nr. D 861-4: "Auswechseln eines Schlosseinsatzes an der Tür" gefunden. Demnach (und wenn man es einmal gemacht hat
Nun konnte ich schön am Schreibtisch mit gutem Licht die Sicherungsklammer suchen. Sie war noch da, aber der Schlosseinsatz war da rausgerutscht. Also alte Klammer rausgefummelt. Die neuen Klammer scheinen ein kleines Mü kleiner zu sein. Also habe ich eine neue Klammer reingefummelt. Das ging recht schwierig, da die Klammer ziemlich aufgebogen werden muss, damit sie an beiden Enden in die dafür vergesehenen Löchlein einrastet.
Nun hält der Schließzylinder so einigermaßen wieder. So sehr rausrutschfest ist er aber jetzt auch nicht. Er war mir (vor Einbau des Griffes) auch schon mal wieder rausgerutscht. Ich vermute mal, die Nut im Schließzylinder, in die die Sichererungsklammer eingreift ist etwas "abgenutzt". Na ja, muß man eben vorsichtig auf- und zuschließen. Vielleicht schaffen neue Schließzylinder Abhilfe.
Auch das Anbauen des Griffes war kein Problem. Am meisten habe ich noch beim Anbau der Fensterkurbel geschwitzt.
Natürlich fehlten die Hälfte der Plastikringe, in die die Metallklammern der Türverkleidung einrasten sollen. Im Türmetall allein halten sie nicht so gut. Zum Glück wird meine Türverlkleidung zusätzlich durch 4 umbiegbare Metallklammern und eine kleine Kreuzschlitzschraube gehalten. Aber das ist ein anderes Thema.
Nochmals Danke an alle Tipp-Geber!
Viele Grüße
Andreas
ID19 mit 21er DX2-Motor, Baujahr 1968, bleu angora
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- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: Türschlosseinsatz richtig einbauen
Hallo Andreas,Zwielicht hat geschrieben: Natürlich fehlten die Hälfte der Plastikringe, in die die Metallklammern der Türverkleidung einrasten sollen. Im Türmetall allein halten sie nicht so gut.
original haben nur die Positionen, an denen die "Scherenklammern" verwendet werden, die Plasikeinsätze. Die "Winkelklammern" gehen direkt in die Löcher im Blech.
Gruß
Tom
Gruß
Tom
Tom
Re: Türschlosseinsatz richtig einbauen
Hallo Andreas,
ich hatte das Problem auch, trotz Erneuerung der Klammer hatte ich manchmal den Schliesszylinder in der Hand. Ich habe dann die Nut ein wenig (nur ganz wenig) nachgearbeitet und den Schliesszylinder wieder reingedrückt, seitdem hält er fest.
Viele Grüsse
Robert
ich hatte das Problem auch, trotz Erneuerung der Klammer hatte ich manchmal den Schliesszylinder in der Hand. Ich habe dann die Nut ein wenig (nur ganz wenig) nachgearbeitet und den Schliesszylinder wieder reingedrückt, seitdem hält er fest.
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Türschlosseinsatz richtig einbauen
Anscheinend hat mein Restaurator da nicht so sehr drauf geachtet (oder er wusste es auch nicht). Unten sind nur Winkelklammern, dafür aber lauter Plastikeinsätze. Oben sind Winkel- und Scherenklammern gemischt, aber nirgends Plastikeinsätze. Unten (und natürlich mit den Umbiegeklammern) hält die Verkleidung gut. Oben eher nicht so. Ich werde das mal im Auge behalten.Thomas Held hat geschrieben:
original haben nur die Positionen, an denen die "Scherenklammern" verwendet werden, die Plasikeinsätze. Die "Winkelklammern" gehen direkt in die Löcher im Blech.
Gruß
Tom
Das ist eine gute ID! Werde ich, falls der Schließzylinder nicht drinbleiben will probieren!Robert hat geschrieben: Hallo Andreas,
ich hatte das Problem auch, trotz Erneuerung der Klammer hatte ich manchmal den Schliesszylinder in der Hand. Ich habe dann die Nut ein wenig (nur ganz wenig) nachgearbeitet und den Schliesszylinder wieder reingedrückt, seitdem hält er fest.
Viele Grüsse
Robert
Viele Grüße
Andreas
ID19 mit 21er DX2-Motor, Baujahr 1968, bleu angora