ZU hoher verbrauch
- Claude-Michel
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Re: ZU hoher verbrauch
Und wie kommt man an diese Beschreibung?
Gruß
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
Claude-Michel
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Matthias Gebauer
- Beiträge: 494
- Registriert: Di 1. Feb 2005, 20:04
Re: ZU hoher verbrauch
Man scrollt im Thread nach oben....
Re: ZU hoher verbrauch
hallo alle,
ja, ich kann dem gerhard nur zustimmen.
aus meinen bisherigen oldie-erfahrungen kann ich nur sagen, egal was für ein auto, ob weber, SU oder solex-vergaser....
nach über 30 jahren sind bei den dingern zu über 90% die drosselklappenwellen ausgeschlagen.
bei den SU ist das einfach, da bestellt man -wenns nicht ganz so fortgeschritten ist- einfach für 8€ eine neue welle und dann ists zumindest besser.
bei den DS-vergasern, insbesondere bei den halbautomatikversionen kommt man wohl um ein ausbüchsen der gehäuse und ein neuanfertigen der wellen nicht herum.
das ist das gleiche wie mit den zündverteilerwellen....alle sind ausgeschlagen, jeder ignorierts und baut dann aus frust ne e-zündung ein
dabei ists eigentlich ganz einfach:
wenn man ein bisschen handwerklich begabt ist, kann man den vergaser vorher zerlegen, reinigen, die beweglichen stahlteile in die galvanik geben und den rest evtl. glasperlstrahlen.
das ausbüchsen kommt im fachbetrieb mit ca. 250€ für beide register.
dann hat man wieder für die nächsten 100tKm ruhe!
wer nicht so versiert ist, erwirbt bei sassen einen tauschvergaser um 800€ und ist damit mindestens genauso glücklich.
wer nun ob der vielen euros zum jammern anfängt, kann mit entspanntem lächeln auf die herren mit den 21/32 i.e. gucken.
dort sind nach 35jahren die einspritzventile auch hinüber...gebrauchtteile sind genauso schlecht und neu kostet EIN einspritzventil auch 160€...und dann gibt es noch druckfühler, steuergerät undvielesmehr....
grüße
thomas
ja, ich kann dem gerhard nur zustimmen.
aus meinen bisherigen oldie-erfahrungen kann ich nur sagen, egal was für ein auto, ob weber, SU oder solex-vergaser....
nach über 30 jahren sind bei den dingern zu über 90% die drosselklappenwellen ausgeschlagen.
bei den SU ist das einfach, da bestellt man -wenns nicht ganz so fortgeschritten ist- einfach für 8€ eine neue welle und dann ists zumindest besser.
bei den DS-vergasern, insbesondere bei den halbautomatikversionen kommt man wohl um ein ausbüchsen der gehäuse und ein neuanfertigen der wellen nicht herum.
das ist das gleiche wie mit den zündverteilerwellen....alle sind ausgeschlagen, jeder ignorierts und baut dann aus frust ne e-zündung ein
dabei ists eigentlich ganz einfach:
wenn man ein bisschen handwerklich begabt ist, kann man den vergaser vorher zerlegen, reinigen, die beweglichen stahlteile in die galvanik geben und den rest evtl. glasperlstrahlen.
das ausbüchsen kommt im fachbetrieb mit ca. 250€ für beide register.
dann hat man wieder für die nächsten 100tKm ruhe!
wer nicht so versiert ist, erwirbt bei sassen einen tauschvergaser um 800€ und ist damit mindestens genauso glücklich.
wer nun ob der vielen euros zum jammern anfängt, kann mit entspanntem lächeln auf die herren mit den 21/32 i.e. gucken.
dort sind nach 35jahren die einspritzventile auch hinüber...gebrauchtteile sind genauso schlecht und neu kostet EIN einspritzventil auch 160€...und dann gibt es noch druckfühler, steuergerät undvielesmehr....
grüße
thomas
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sebastianklaus
- Beiträge: 1288
- Registriert: Sa 28. Okt 2006, 09:41
Re: ZU hoher verbrauch
Ich hatte bei meinem Weber-Vergaser vor vielen Jahren die alten Drosselklappenwellen weiter verwendet und als Lagerung Nadellagerringe eingebaut. Dazu wurden natuerlich passende Messingbüchsen gedreht. Um die Geschichte gasdicht zu bekommen, kamen passende O-Ringe in die entsprechend genuteten Büchsen. so habe ich keinen Verschleiss mehr (nie mehr !) und dicht ist es auch. Fahre seit mindestens 10 oder 15 Jahren damit.
Viele Gruesse
Sebastian
Viele Gruesse
Sebastian
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Gerhard Trosien
- Beiträge: 1055
- Registriert: Mi 5. Dez 2007, 07:04
Re: ZU hoher verbrauch
Zu den Messing-(Bronze-)büchsen:
das kann man mit etwas Geschick und einer Ständerbohrmaschine mit gewaltig viel Hub selbst hinkriegen:
Bohrer 8mm einspannen, den Bohrer in die originale Bohrung einführen, Vergaser festspannen, größeren Bohrer einspannen und bohren, dann Messingvollstab eintreiben und mit 8mm-Bohrer durchbohren.
Als ich das machte, habe ich die Büchse soweit eingetrieben, dass sie nicht in den Kanal reinragt. Der Motor wollte und wollte nicht richtig laufen. Erst als ich die (fertig aufgebohrten) Büchsen weiter eintrieb und an die Rundung des Ansaugkanals anpasste, lief er perfekt. Diese winzige Lücke neben der Drosselklappe hat gereicht, um die Druckverhältnisse so nachhaltig zu stören, dass kein Leerlauf möglich war.
Die Welle habe ich nicht erneuert, die war beinahe perfekt. Sie läuft serienmäßig im Alu, das ist keine optimale Kombination, hält aber trotzdem für mindestens 150.000 km, bevor sich Störungen zu entwickeln beginnen. Messing (oder Bronze) hält bestimmt weitere 200.000 km. Wenn ich also nach 20 Jahren mal wieder dran muss, bin ich nicht böse.
das kann man mit etwas Geschick und einer Ständerbohrmaschine mit gewaltig viel Hub selbst hinkriegen:
Bohrer 8mm einspannen, den Bohrer in die originale Bohrung einführen, Vergaser festspannen, größeren Bohrer einspannen und bohren, dann Messingvollstab eintreiben und mit 8mm-Bohrer durchbohren.
Als ich das machte, habe ich die Büchse soweit eingetrieben, dass sie nicht in den Kanal reinragt. Der Motor wollte und wollte nicht richtig laufen. Erst als ich die (fertig aufgebohrten) Büchsen weiter eintrieb und an die Rundung des Ansaugkanals anpasste, lief er perfekt. Diese winzige Lücke neben der Drosselklappe hat gereicht, um die Druckverhältnisse so nachhaltig zu stören, dass kein Leerlauf möglich war.
Die Welle habe ich nicht erneuert, die war beinahe perfekt. Sie läuft serienmäßig im Alu, das ist keine optimale Kombination, hält aber trotzdem für mindestens 150.000 km, bevor sich Störungen zu entwickeln beginnen. Messing (oder Bronze) hält bestimmt weitere 200.000 km. Wenn ich also nach 20 Jahren mal wieder dran muss, bin ich nicht böse.
- Thomas Held Verified
- Beiträge: 5067
- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: ZU hoher verbrauch
Hallo Gerhard,
> Zu den Messing-(Bronze-)büchsen:
> das kann man mit etwas Geschick und einer
> Ständerbohrmaschine mit gewaltig viel Hub selbst
> hinkriegen:
>
> Bohrer 8mm einspannen, den Bohrer in die originale
> Bohrung einführen, Vergaser festspannen, größeren
> Bohrer einspannen und bohren, dann Messingvollstab
> eintreiben und mit 8mm-Bohrer durchbohren.
Genau das war mal so in einer aelteren HP beschrieben.
> Als ich das machte, habe ich die Büchse soweit
> eingetrieben, dass sie nicht in den Kanal
erfekt. Sie läuft serienmäßig im Alu, das ist
> keine optimale Kombination, hält aber trotzdem für
> mindestens 150.000 km, bevor sich Störungen zu
> entwick> reinragt.
Leider sah die genannte Beschreibung das Eintreiben der senkrecht abgschnittenen Buchsen auch nur genaus so bis zum Kanalrand vor.
>Der Motor wollte und wollte nicht
> richtig laufen. Erst als ich die (fertig
> aufgebohrten) Büchsen weiter eintrieb und an die
> Rundung des Ansaugkanals anpasste, lief er
> perfekt. Diese winzige Lücke neben der
> Drosselklappe hat gereicht, um die
> Druckverhältnisse so nachhaltig zu stören, dass
> kein Leerlauf möglich war.
Genau so ist es. Allerdings wuerde ich die entstehenden Luecken nicht als winzig bezeichnen. Gegen Licht gehalten sieht man da natuerlich nicht viel, aber die Luft kann an den Stellen seitlich an den Drosselklappenachsen vorbei stroemen.
Das Anpassen an die Ansuagkanalrundungen (ohne den Ansaugkanal in dem Bereich zu weiten!) fand ich dann allerdings nicht gerade einfach.
Immerhin verhaelt sich ein anderer Vergaser gleichen Typs, den ich spaeter mit originalen Uebermasswellen repariert habe, genauso, wie der nach der beschriebenen Methode neu ausgebuechste...
Gruss,
Tom
> Zu den Messing-(Bronze-)büchsen:
> das kann man mit etwas Geschick und einer
> Ständerbohrmaschine mit gewaltig viel Hub selbst
> hinkriegen:
>
> Bohrer 8mm einspannen, den Bohrer in die originale
> Bohrung einführen, Vergaser festspannen, größeren
> Bohrer einspannen und bohren, dann Messingvollstab
> eintreiben und mit 8mm-Bohrer durchbohren.
Genau das war mal so in einer aelteren HP beschrieben.
> Als ich das machte, habe ich die Büchse soweit
> eingetrieben, dass sie nicht in den Kanal
erfekt. Sie läuft serienmäßig im Alu, das ist
> keine optimale Kombination, hält aber trotzdem für
> mindestens 150.000 km, bevor sich Störungen zu
> entwick> reinragt.
Leider sah die genannte Beschreibung das Eintreiben der senkrecht abgschnittenen Buchsen auch nur genaus so bis zum Kanalrand vor.
>Der Motor wollte und wollte nicht
> richtig laufen. Erst als ich die (fertig
> aufgebohrten) Büchsen weiter eintrieb und an die
> Rundung des Ansaugkanals anpasste, lief er
> perfekt. Diese winzige Lücke neben der
> Drosselklappe hat gereicht, um die
> Druckverhältnisse so nachhaltig zu stören, dass
> kein Leerlauf möglich war.
Genau so ist es. Allerdings wuerde ich die entstehenden Luecken nicht als winzig bezeichnen. Gegen Licht gehalten sieht man da natuerlich nicht viel, aber die Luft kann an den Stellen seitlich an den Drosselklappenachsen vorbei stroemen.
Das Anpassen an die Ansuagkanalrundungen (ohne den Ansaugkanal in dem Bereich zu weiten!) fand ich dann allerdings nicht gerade einfach.
Immerhin verhaelt sich ein anderer Vergaser gleichen Typs, den ich spaeter mit originalen Uebermasswellen repariert habe, genauso, wie der nach der beschriebenen Methode neu ausgebuechste...
Gruss,
Tom
Gruß
Tom
Tom