Presspassung
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Matthias Gebauer
Presspassung
Hallo Experten!
ID20 / DY3 / Weber Vergaser:
Die Verbindung zwischen Benzinschlauch und Vergaser wird ueber eine leicht konische Messinghuelse realisiert, die in eine Bohrung des Vergaserblocks (am T-Stueck) eingepresst (?) wird. Ich wuerde dass als Presspassung bezeichnen. Es sieht zumindest nicht so aus, als ob die Huelse angeloetet/angeschweisst war. Auf die ueberstehende Huelse wird dann der Schlauch gesteckt.
Ich weiss dies deswegen so genau, weil ich beim Abziehen des Schlauches die Huelse samt Schlauch in der Hand hatte. Nachdem ich sie wieder aufgesteckt habe (so fest das per Hand halt geht) leckt bei laufendem Motor Benzin aus dieser "Steckverbindung". Mit etwas "Glueck" fackelt einem da sicherlich irgendwann der Wagen ab.
Mir fallen drei Loesungen ein:
1.) Huelse vorsichtig reinhaemmern (kommt mir beim Vergaser irgendwie sehr grobmotorisch vor...)
2.) T-Stueck des Vergasergehaueses mit Heissluftgeblaese erwaermen, Huelse in's Tiefkuehlfach, fest einstecken und hoffen, dass die thermische Ausdehnung das Ganze abdichtet.
3.) Kleben mit irgendwelchem Schraubensicherungslack (der dann aber Waerme und Benzinresistent sein muss)
Frage: Was ist der richtige Weg? (Der Vergaser ist in Ordnung und ich moechte ihn mir nicht ruinieren) Was war die urspruengliche Fuegetechnik?
Danke und Gruss
Matthias
ID20 / DY3 / Weber Vergaser:
Die Verbindung zwischen Benzinschlauch und Vergaser wird ueber eine leicht konische Messinghuelse realisiert, die in eine Bohrung des Vergaserblocks (am T-Stueck) eingepresst (?) wird. Ich wuerde dass als Presspassung bezeichnen. Es sieht zumindest nicht so aus, als ob die Huelse angeloetet/angeschweisst war. Auf die ueberstehende Huelse wird dann der Schlauch gesteckt.
Ich weiss dies deswegen so genau, weil ich beim Abziehen des Schlauches die Huelse samt Schlauch in der Hand hatte. Nachdem ich sie wieder aufgesteckt habe (so fest das per Hand halt geht) leckt bei laufendem Motor Benzin aus dieser "Steckverbindung". Mit etwas "Glueck" fackelt einem da sicherlich irgendwann der Wagen ab.
Mir fallen drei Loesungen ein:
1.) Huelse vorsichtig reinhaemmern (kommt mir beim Vergaser irgendwie sehr grobmotorisch vor...)
2.) T-Stueck des Vergasergehaueses mit Heissluftgeblaese erwaermen, Huelse in's Tiefkuehlfach, fest einstecken und hoffen, dass die thermische Ausdehnung das Ganze abdichtet.
3.) Kleben mit irgendwelchem Schraubensicherungslack (der dann aber Waerme und Benzinresistent sein muss)
Frage: Was ist der richtige Weg? (Der Vergaser ist in Ordnung und ich moechte ihn mir nicht ruinieren) Was war die urspruengliche Fuegetechnik?
Danke und Gruss
Matthias
Re: Presspassung
Hallo Matthias,
ich bin zwar kein Experte, aber ...
bei meiner ehemaligen DSpécial mit DV3 Motor und dem "kleinen" Solexvergaser wurde der Benzinschlauch auf einen Messingstutzen geschoben. Dieser Messingstutzen war auch lose, so dass u.a. Benzin direkt am Schlauch auslief. Es sah so aus, als würde der Schlauch nicht dicht sein.
Ich habe den Messingstutzen mit etwas mühe von Hand aus dem Vergaser ziehen können und mit Sekundenkleber wieder eingesetzt.
Anschließend war der Stutzen dicht und fest.
Inwieweit jetzt chem. Reaktion zwischen Alu des Vergasers und Messing des Stutzens und ggf. Benzin durch den Kleber gefördert werden, vielleicht weiß das jemand anderes.
viele Grüße
Hein
ich bin zwar kein Experte, aber ...
bei meiner ehemaligen DSpécial mit DV3 Motor und dem "kleinen" Solexvergaser wurde der Benzinschlauch auf einen Messingstutzen geschoben. Dieser Messingstutzen war auch lose, so dass u.a. Benzin direkt am Schlauch auslief. Es sah so aus, als würde der Schlauch nicht dicht sein.
Ich habe den Messingstutzen mit etwas mühe von Hand aus dem Vergaser ziehen können und mit Sekundenkleber wieder eingesetzt.
Anschließend war der Stutzen dicht und fest.
Inwieweit jetzt chem. Reaktion zwischen Alu des Vergasers und Messing des Stutzens und ggf. Benzin durch den Kleber gefördert werden, vielleicht weiß das jemand anderes.
viele Grüße
Hein
Re: Presspassung
Moin Matthias,
dieses "Glück" hatte ich beinahe schon mal mit einem Golf, der urplötzlich stehen blieb. Beim Aussteigen vernahm ich dann merklichen Benzinduft, und nach dem Öffnen der Motorhaube sah ich die Bescherung: Genau dieses Messingröhrchen hatte sich aus dem Vergaserdeckel gelöst, worauf die Spritpumpe den kostbaren Saft eine ganze Weile munter im Motorraum verteilt hatte. Als Notmaßnahme habe ich den Schlauch abgenommen und das Röhrchen mit einer Zange, die gerade zur Hand war, wieder in den Vergaser geklopft. Zu Hause habe ich dann das Röhrchen und den Vergaserdeckel entfettet, und das Röhrchen nach Anrauen mit Uhu Endfest 2000 wieder in den Deckel geklebt. Bis zum Ende des Winters und den anschließenden Verschrotten der Karre hat's gehalten.
Beste Grüße
Uwe
dieses "Glück" hatte ich beinahe schon mal mit einem Golf, der urplötzlich stehen blieb. Beim Aussteigen vernahm ich dann merklichen Benzinduft, und nach dem Öffnen der Motorhaube sah ich die Bescherung: Genau dieses Messingröhrchen hatte sich aus dem Vergaserdeckel gelöst, worauf die Spritpumpe den kostbaren Saft eine ganze Weile munter im Motorraum verteilt hatte. Als Notmaßnahme habe ich den Schlauch abgenommen und das Röhrchen mit einer Zange, die gerade zur Hand war, wieder in den Vergaser geklopft. Zu Hause habe ich dann das Röhrchen und den Vergaserdeckel entfettet, und das Röhrchen nach Anrauen mit Uhu Endfest 2000 wieder in den Deckel geklebt. Bis zum Ende des Winters und den anschließenden Verschrotten der Karre hat's gehalten.
Beste Grüße
Uwe
Beste Grüße, Uwe
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Ulf Petermann
Re: Presspassung
Hallo Matthias,
das kommt wohl bei jedem D-Modell mal vor, dass das Messingröhrchen im Vergaser lose ist: Röhrchen etwas anschmirgeln, mit Epoxy-Kleber dünn beschichten, mit einem Holzklötzchen wieder reinhämmern (kleines Hämmerchen!!), warten bis der Kleber abgebunden hat (1 Stunde) und vergessen. Epoxy ist Kraftstoff-beständig. Das Ms-Röhrchen kommt nie wieder raus: Erfahrung aus 40 Jahren DS.
Gruß, Ulf
das kommt wohl bei jedem D-Modell mal vor, dass das Messingröhrchen im Vergaser lose ist: Röhrchen etwas anschmirgeln, mit Epoxy-Kleber dünn beschichten, mit einem Holzklötzchen wieder reinhämmern (kleines Hämmerchen!!), warten bis der Kleber abgebunden hat (1 Stunde) und vergessen. Epoxy ist Kraftstoff-beständig. Das Ms-Röhrchen kommt nie wieder raus: Erfahrung aus 40 Jahren DS.
Gruß, Ulf
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Matthias Gebauer
Re: Presspassung
Ich danke Euch allen fuer Eure Antworten - werde es dann am Wochende mal mit dem Kleben versuchen.
Vielen Dank !
Matthias
Vielen Dank !
Matthias
Re: Presspassung
Hallo!!
Ich würde den Stutzen mit Logtite Konstruktionskleber kleben, da dieser hitzebeständig ist und Flüssigkeiten wie z.B. Benzin stand hält!
Viele Grüsse
Joe
Ich würde den Stutzen mit Logtite Konstruktionskleber kleben, da dieser hitzebeständig ist und Flüssigkeiten wie z.B. Benzin stand hält!
Viele Grüsse
Joe
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Daniel
Re: Presspassung
hallo herr petermann, danke für kugeln, gut in ddorf angekommen!!sie haben leider die beiden dichtungssätze vergessen....
viel sonne und grüße,d.perreau
viel sonne und grüße,d.perreau
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Ulf Petermann
Re: Presspassung
Hallo Mssr. Perreau,
die beiden Dichtsätze für die Lenkung wollten wir im März machen, wenn ich zurück bin. So hab ichs im Kopf, oder ist mir die NAM-Sonne nicht bekommen? Ggf. korrigieren Sie mich bitte.
Grüße aus der NAM-Wüste, mit Pool am Orangen-Hain, Ulf Petermann
die beiden Dichtsätze für die Lenkung wollten wir im März machen, wenn ich zurück bin. So hab ichs im Kopf, oder ist mir die NAM-Sonne nicht bekommen? Ggf. korrigieren Sie mich bitte.
Grüße aus der NAM-Wüste, mit Pool am Orangen-Hain, Ulf Petermann
Re: Presspassung
Sie erwecken Neid, Herr Petermann!
Raureifkratzer Frank
Raureifkratzer Frank
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Bernhard(Süd)
Re: Presspassung
.......Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr............
großen Neid!!! (Gönne es Ihnen aber!).
Salut,
Be
großen Neid!!! (Gönne es Ihnen aber!).
Salut,
Be