Hallo Gemeinde!
Habe das Gefühl, das meine Benzinpumpe etwas zu wenig bringt, vor allem beim Starten. Beim Ausbau der einfachen aber erst 3 Jahre alten Pumpe sehe ich, dass der Stößel aus dem Motor einen leichten Abrieb am Ende zur Pumpe hat (0,1-0,15mm). Das reicht ja vielleicht schon bei einer unregenerierten Kurbelwelle. Der Stößel ist etwa 40-50mm lang. Hatte kein Maßband dabei. Gibt es diese noch oder kann man einfach den Stößel drehen. Die andere Seite scheint kein Problem mit Abnutzung zu haben.
Weiß jemand, ob es diese noch gibt? Bei Sassen bin ich erstmal auf eine 21,08?mm oder so lange gestoßen(Wohl andere Typ)
Freue mich über hilfreiche Antworten auch zu Ostern
Gruß Andy
benzinpumpenstößel
Re: benzinpumpenstößel
Hallo Andy,
bei mir war zwar der Stössel ok aber am Hebel der Pumpe hatte ich ungefähr 0,5 mm Abrieb. Ich musste sie leider gegen ein neues Modell austauschen, weil die Membrane der alten Pumpe Sprit durchgelassen hat. Der ist dann durch die Rücklaufbohrung für das Öl in den Motorölkreislauf gelaufen, und hat das Öl verdünnt. Um auf`s Thema zurück zu kommen, trotz poröser Membran und eingelaufenen Hebel hat die Pumpe immer noch genug Sprit gefördert.
Bei Dir sieht es ja so aus , als wenn gar kein Öl zur Schmierung des Hebels angekommen ist.Wenn man die Pumpe mit Dichtmasse anbaut, muss man darauf achten, das man sie nicht zu dick aufträgt, um nicht die kleinen Ölbohrungen im Stutzen zu verstopfen.
Mehr kann ich Dir auch nicht sagen.
Schöne Ostern,Jörg.
bei mir war zwar der Stössel ok aber am Hebel der Pumpe hatte ich ungefähr 0,5 mm Abrieb. Ich musste sie leider gegen ein neues Modell austauschen, weil die Membrane der alten Pumpe Sprit durchgelassen hat. Der ist dann durch die Rücklaufbohrung für das Öl in den Motorölkreislauf gelaufen, und hat das Öl verdünnt. Um auf`s Thema zurück zu kommen, trotz poröser Membran und eingelaufenen Hebel hat die Pumpe immer noch genug Sprit gefördert.
Bei Dir sieht es ja so aus , als wenn gar kein Öl zur Schmierung des Hebels angekommen ist.Wenn man die Pumpe mit Dichtmasse anbaut, muss man darauf achten, das man sie nicht zu dick aufträgt, um nicht die kleinen Ölbohrungen im Stutzen zu verstopfen.
Mehr kann ich Dir auch nicht sagen.
Schöne Ostern,Jörg.
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Carsten_SM
- Beiträge: 1145
- Registriert: Sa 5. Sep 2009, 20:51
Re: benzinpumpenstößel
Wurde nicht über Beilagscheiben am Gehäuse die Hubtiefe eingestellt bei den Dingern ?
Carsten
Carsten
Re: benzinpumpenstößel
Entscheidend ist die Fördermenge bei Volllast, wenn es dabei keine Probleme gibt scheidet Stößel und Pump-Hub-Menge wohl aus. Zum Starten selbst braucht man (theoretisch) ‚nur’ eine volle Schwimmerkammer, ohne weitere Fördermenge geht der Motor sobald der Sprit aus der Kammer verbraucht ist, nach einigen Sekunden wieder aus. Die nötige Fördermenge ist bei Leerlaufdrehzahl recht gering.
Bei längerem Stand verdunstet der Treibstoff, die Kammer leert sich.
Jetzt ist (bei alten Damen mit rostigem Tank) wichtig dass sich vor (!) der Pumpe ein guter Benzinfilter befindet. Der verhindert Ablagerungen in den Ventilen der Pumpe. Sind die Ventile verschmutzt läuft der Treibstoff zurück in den Tank und beim Startvorgang muss zuerst Luft und dann Treibstoff durch den Schlauch rauf in die Vergaserkammer, und das kann dauern.
Einige Bastler haben sich in Reihe eine el. Pumpe geschaltet, drücken drei Sekunden auf einen Knopf bis die Vergaserkammer gefüllt ist und starten danach mit einer Umdrehung den Motor. Beliebt bei alten Kisten ist auch ein Rückstoßventil in der Spritleitung wie man es von Spritzwasserpumpen her kennt, welches ohne Filter jedoch ebenso leicht verschmutzt und dann ebenfalls nicht mehr dicht hält.
Lässt sich die Pumpe zerlegen würde ich da mal reinschauen und die Ventile auf Verschmutzung prüfen.
Siehe:
read.php?1,4741,4753#msg-4753
Bei längerem Stand verdunstet der Treibstoff, die Kammer leert sich.
Jetzt ist (bei alten Damen mit rostigem Tank) wichtig dass sich vor (!) der Pumpe ein guter Benzinfilter befindet. Der verhindert Ablagerungen in den Ventilen der Pumpe. Sind die Ventile verschmutzt läuft der Treibstoff zurück in den Tank und beim Startvorgang muss zuerst Luft und dann Treibstoff durch den Schlauch rauf in die Vergaserkammer, und das kann dauern.
Einige Bastler haben sich in Reihe eine el. Pumpe geschaltet, drücken drei Sekunden auf einen Knopf bis die Vergaserkammer gefüllt ist und starten danach mit einer Umdrehung den Motor. Beliebt bei alten Kisten ist auch ein Rückstoßventil in der Spritleitung wie man es von Spritzwasserpumpen her kennt, welches ohne Filter jedoch ebenso leicht verschmutzt und dann ebenfalls nicht mehr dicht hält.
Lässt sich die Pumpe zerlegen würde ich da mal reinschauen und die Ventile auf Verschmutzung prüfen.
Siehe:
read.php?1,4741,4753#msg-4753
Re: benzinpumpenstößel
Hallo!
Das hört sich für mich recht schlüssig an. Den Tank haben wir vor zwei Jahren gereinigt und der alte Filter im Tank ist auch raus. Es ist natürlich immer noch was Braunes unterwegs.
Ich werde mal einen Filter vor die Pumpe setzen und auch die lapprigen Benzinleitungen tauschen. Die lassen bestimmt auch Luft mit rein. Den Tank konnte ich leider nicht immer voll füllen um somit weiteres Rosten zu verhindern. Die B.-Pumpe ist leider eine verkapselte aus Plast und somit geht da nichts mit reinigen, das war bei der vorherigen Originalen besser. Bleibt denn in der Vagaserkammer gar nicht übrig an Spritrest bzw. kann eine Beschleunigerpumpe, so vorhanden, nichts in den Fallstrom aus der Kammer saugen? Die Kammer müßte doch auch abgeschlossen sein?
Gruß Andy
Das hört sich für mich recht schlüssig an. Den Tank haben wir vor zwei Jahren gereinigt und der alte Filter im Tank ist auch raus. Es ist natürlich immer noch was Braunes unterwegs.
Ich werde mal einen Filter vor die Pumpe setzen und auch die lapprigen Benzinleitungen tauschen. Die lassen bestimmt auch Luft mit rein. Den Tank konnte ich leider nicht immer voll füllen um somit weiteres Rosten zu verhindern. Die B.-Pumpe ist leider eine verkapselte aus Plast und somit geht da nichts mit reinigen, das war bei der vorherigen Originalen besser. Bleibt denn in der Vagaserkammer gar nicht übrig an Spritrest bzw. kann eine Beschleunigerpumpe, so vorhanden, nichts in den Fallstrom aus der Kammer saugen? Die Kammer müßte doch auch abgeschlossen sein?
Gruß Andy
Re: benzinpumpenstößel
Nach der nächsten längeren Standzeit könntest Du in der Tat mal nachsehen ob die B-Pumpe Treibstoff einspritzt, mit der richtigen Menge sollte der Motor zumindest kurz anlaufen, genauso wie wenn man den passenden Schluck direkt oben reinschüttet.
Die Vergasertreibstoffkammer ist ‚offen’ und ‚funktioniert’ im Wesentlichen wie ein Toilettenspülkasten.
Wird der Spülkasten gefüllt entweicht die Luft über das Fallrohr, ist beim Vergaser anders gelöst, auch wenn man es davor kniend manchmal so empfindet, der Spülkasten erlebt keine Kurvenschräglage
Die Vergasertreibstoffkammer ist ‚offen’ und ‚funktioniert’ im Wesentlichen wie ein Toilettenspülkasten.
Wird der Spülkasten gefüllt entweicht die Luft über das Fallrohr, ist beim Vergaser anders gelöst, auch wenn man es davor kniend manchmal so empfindet, der Spülkasten erlebt keine Kurvenschräglage
Re: benzinpumpenstößel
> Einige Bastler haben sich in Reihe eine el. Pumpe
> geschaltet, drücken drei Sekunden auf einen Knopf
> bis die Vergaserkammer gefüllt ist und starten
> danach mit einer Umdrehung den Motor. Beliebt bei
> alten Kisten ist auch ein Rückstoßventil in der
> Spritleitung wie man es von Spritzwasserpumpen her
> kennt, welches ohne Filter jedoch ebenso leicht
> verschmutzt und dann ebenfalls nicht mehr dicht
> hält.
>
Sehr treffend beschrieben. Thema kommt alle 5 Jahre neu auf, aber die Beschreibung war ueberdurchschnittlich.
Es geht noch einfacher. Ballpumpe aus dem Bootszubehoer:
http://www.bootszubehoer.de/images/prod ... 134095.jpg
> geschaltet, drücken drei Sekunden auf einen Knopf
> bis die Vergaserkammer gefüllt ist und starten
> danach mit einer Umdrehung den Motor. Beliebt bei
> alten Kisten ist auch ein Rückstoßventil in der
> Spritleitung wie man es von Spritzwasserpumpen her
> kennt, welches ohne Filter jedoch ebenso leicht
> verschmutzt und dann ebenfalls nicht mehr dicht
> hält.
>
Sehr treffend beschrieben. Thema kommt alle 5 Jahre neu auf, aber die Beschreibung war ueberdurchschnittlich.
Es geht noch einfacher. Ballpumpe aus dem Bootszubehoer:
http://www.bootszubehoer.de/images/prod ... 134095.jpg
;-)