Endlich ist es mir gelungen den Grund für den LHM-Verlust an meiner DS zu finden. Schon seit einigen Jahren hatte ich LHM-Lachen auf der Folie, die ich in meiner Garage unter meiner DS ausgelegt hatte. Die LHM-Lachen waren nur nach längerer Standzeit in meiner Garage festzustellen. LHM tropfte dann besonders von dem großen Blech unterhalb der linken Bremsscheibe auf den Boden. Bei einer Ausfahrt und kürzerer Abstellzeit waren keine Lachen unterm Auto zu sehen. Es musste sich also um eine Rücklaufleitung handeln. Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal versucht den Grund zu finden aber ohne Erfolg. Nun habe ich im letzten Herbst nochmal das große Blech sowie die Luftleitbleche zu den Bremsscheiben demontiert. Dann die Befestigungsschellen der Hydraulikleitungen abgebaut, die Leitungen etwas auf Abstand gebracht und dann diese so gut es ging abgewischt. Dann habe ich um die Leitungen Klopapier gewickelt, um zu sehen an welcher Leitung es eine Undichtigkeit gibt. Tagelang war nichts zu sehen. Dann wurde das Klopapier, welches ich um die Rücklaufleitung vom Druckregler gewickelt hatte leicht grün und in den nächsten Tagen von LHM durchtränkt. Also bestellte ich bei Falk Lehmann eine neue Rücklaufleitung und erfuhr dabei, das diese in sich eine Reduzierung hat. Das Anschlußstück am Druckregler ist dicker als des Dreifachverteilers unten am Chassis. Vorher war ein gleichdicker Schlauch montiert und die Schlauchschelle am Dreifachverteiler konnte den zu dicken Schlauch nicht dicht bekommen.
Anbei ein Foto vom Schlauch und des Dreifachverteilers.
die Beschreibung gefällt mir. Welche Teilenummer hat die Leitung? Ich beobachte an meiner DSuper5 ein ähnliches Verhalten. Erst nach längerem Abstellen bilden sich kleine LHM-Flecken, sie als Lachen zu bezeichnen wäre übertrieben. Allerdings auch unterm linken Vorderwagen.
Die Teilenummer bei Falk Lehmann lautet 8495E. Preis: 36,77€ incl. Versand. Ich habe die DS auf meiner Grube stehen und hatte tagelang immer wieder nachgesehen bis ich endlich den Fehler gefunden habe. Vielleicht solltest du auch so vorgehen, wie ich es oben beschrieben habe. Ich wünsche dir viel Erfolg.
wieder was gelernt. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Problem bei gar nicht wenigen Autos vorliegt. Die Rückläufe sind ja sehr oft irgendwann mal ausgetauscht worden, und dass da rasch mal Meterware zum Einsatz gekommen ist, halte ich in vielen Fällen für wahrscheinlich. Werde das in jedem Fall bei meinen Autos mal kontrollieren.
Dank und Gruss
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
vielen Dank für die Bestellnummer. Leider habe ich keine Grube. Aber ich weiß ja jetzt eine Lösung. Bei meiner DS wurde im Sommer 2012 der "Rücklaufschlauch Druckregler" getauscht. Ich kann ja irgendwann mal nachsehen, ob derselbe verwendet wurde.
...ich hab diesen Schlauch in Ermangelung eines Originalen an einem Ende mit einer entsprechenden Nuss aus dem Knarrenkasten über mehrere Tage und mit Wärme auf Maß gebracht. Bis jetzt keine Vorkommnisse. Das heißt nicht, dass Madame nicht noch geheime Quellen hat, welche an diversen Stellen Rasen vortäuschen ! ! !
das lustige Geschlauche mit unterschiedlichen Durchmessern an beiden Enden hat Citroën wohl oefter gemacht. Keine Ahnung, welcher Sinn dahinter steckt - am ehesten wohl die unbedingte Abhaengigkeit vom Originalersatzteil (das dann aber nach ein paar Jahren gar nicht mehr lieferbar ist!!). Am Xantia z.B. ist das auch beim Ansaugschlauch der Hydraulikpumpe so (da habe ich fuer den kleineren Durchmesser passende Meterware gekauft und am dicken Ende den Schlauch mit Heissluftpistole und Handschuhen daruebergewuergt...).
Bei den oben geschilderten Problemen frage ich mich aber, warum diese Undichtigkeit erst bei laengerer Standzeit auftreten soll...!?
Aus meiner Rookie-Phase: Ich habe einen Original(CX)schlauch (der hat die gleichen unterschiedlichen Durchmesser wie bei der DS, aber den scharfen Knick am Druckregler nicht, der im Alter irgendwann reisst) einmal in Unwissenheit der unterschiedlichen Durchmesser verkehrt herum eingebaut (was war das fuer ein Gewuerge...), aber dicht war das trotzdem dauerhaft. Der Wagen stand aber auch nie laenger (falls das, wie oben geschildert, erst zu der Symptomatik fuehrt).
Gruss,
Die Undichtigkeit war natürlich permanent da. Aber beim Fahren wurde das LHM wahrscheinlich sofort vom Fahrtwind in der Gegend verteilt. Dann nach langer Standzeit hatte sich wieder soviel LHM im unteren Blech angesammelt das es dann von dort auf den Boden tropfte. Eine andere Erklärung habe ich auch nicht.
Ich war heute nochmal nachsehen. Bis jetzt haben sich keine Tropfen mehr gebildet. Ich warte noch etwas ab und baue dann wieder alles zusammen.
Ich habe seit 3 Wochen die gleichen Symptome. Während der Fahrt verteilt sich das LHM bis zum querliegenden Schalldämpfer.
Madame steht jetzt nach Reinigung markanter Stellen seit 3 Stunden auf der Rampe, hat sich noch nicht abgesenkt und es ist auch noch kein LHM Austritt zu sehen, mal sehen wie das ist, wenn sie sich abgesenkt hat.
Und nun die obligatorische blöde Bemerkung: Konrad, vielleicht hat sich meine Madame an deiner angesteckt im Meilenwerk
"Mach Dir keine Gedanken, wenn sie nicht auf Realität beruhen!"
erdgebundene Grüße,
Hardy
Macht es Euch einfacher und schraubt das untere Schutzblech ab. Ich fahr die letzten 5000 km ohne das Teil rum und alles funktioniert wie sonst. Nur der kleine "Service" geht viel einfacher und ich konnte alle Leckagen lokalisieren, so daß ich das alles gezielt bearbeiten kann in der Winterzeit.
Ansonsten mal ein paar Dosen Bremsenreiniger über den Antriebsstrang, damit man überhaupt erstmal ne Möglichkeit hat, Frisches von Altem zu unterscheiden. Dann ist auch die Lecksuche an der DS ein Hexenwerk...