Der Vollbrand des Fahrzeuges (nach initialem Kabelbrand) leuchtet sicherlich heller als zwei 6V Rueckleuchten.
So habe ich das in der Tat und im Ernst in der Fahrschule gelernt: Wenn die Karre brennt muss kein Warndreieck aufgestellt werden, Warnblinke ist auch nicht nötig.
Klemens
[i]"Wer in meinen Beiträgen Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten"[/i]
[quote=Hardy]
Also kommt nach Schwäbisch Hall, wenn ihr keine Sicherungen habt und jemand meint, ihr bräuchtet welche.
[/quote]Der Mensch, von dem ich meine Madame habe, hat mir den Namen des Prüfers in FN genannt. Der wollte nicht mal die Warnblinkanlage.
Was ich wohl machen werde, wenn ich mein Amperemeter-Projekt realisiere: Vorne im Sicherungskasten ist ja noch ein Si-Halter frei. Da werde ich die gesamte Batterie mit 50A absichern. Natürlich nicht den Anlasser, der geht da nicht drüber. Dann habe ich da auch gleich einen Verdrahtungspunkt. Und die Warnblinkanlage werde ich über den Parklicht-Drehschalter reinzaubern.
Ansonsten glaube ich nicht, dass man der Oldtimerproblematik mit den normalen Paragraphen der StVO beikommt. Da gibt es sicher jede Menge Spezialparagraphen, was Bestandsschutz hat und was nicht, was also den heutigen Gegebenheiten angepasst werden muss.
Klemens
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[quote=Sensenmann]
Soweit ich das dann lokalisieren konnte (zweite Zündspule), trat der Kabelbruch hinter der Verlötung auf, also dort wo kein Lot, aber vermutlich noch Flußmittel auf das Kabel eingewirkt haben.
[/quote]Das ist der dritte Risikofaktor der Löterei: Wenn das Kupfer oxidiert ist und der Lötmensch zu lange braucht, dann zersetzt sich die PVC-Isolierung des Kabels und es wird Salzsäure frei. Das, bzw säurehaltige Flussmittel (Lötfett), mit denen man sonst Dachrinnen zusammenlötet, sind sicher nicht gut für die Kabel.
Klemens
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Durch den Einbau einer AHK und das verlegen von 3 zusätzlichen Kabeln für die Blinker des Anhängers und den Ersatz für das defekte Bremslichtkabel ist jetzt zumindest hinten ein Sicherungskasten eingebaut. Das hat sich mit der notwendigen Verzweigung der Kabel beinahe von Selbst ergeben. Denke ich werde noch Sicherungen nachrüsten. Einfach bei der Verbindung der Beleuchtung an den Kotflügeln dazwischen stecken. Am Minuspol der Batterie gibt es sowieso schon einen Trennschalter.
[quote=Langhuber]
Aber am Sicherungshalter Nr. 17 sind oben z. B. alle drei Sicherungen als miteinander verbunden eingezeichnet, mithin auch Kabel Ve1 und Mv8 und dann beginnen dioe Verständnisschwierigkeiten.[/quote]
Ja, seltsam ist das schon. Wenn schon eine Sicherung frei ist hätte man den Strompfad 8 darüber absichern können.
[quote=Michael]
Wenn schon eine Sicherung frei ist hätte man den Strompfad 8 darüber absichern können.
[/quote]Der ist schon abgesichert. Die Verbindungen der drei Sicherungen oben an Punkt 17 müssen ein Zeichenfehler sein. Sonst wäre Rücklicht, Standlicht und Armaturenbeleuchtung dauernd eingeschaltet. Aber der abgesicherte Pfad beginnt eben erst, wenn das Kabel vom Lichtschalter kommend wieder durch die Spritzwand in den Motorraum zurückgeführt wurde.
Ich empfinde die grösste elektrische Gefahr von den Durchführungen der Kabel durch Blechwände ausgehend: z. B. Spritzwand zum Armaturenbrett und vordere Kotflügel. Die Gummihülsen haben sich in zwei Hälften zerlegt und erfüllen ihren Zweck nicht mehr. Da suche ich noch Ideen für Ersatz.
Die zweite Gefahr steckt hinter dem Instrumentenbrett: Das Gestopfe und Gewühle dahinter ist visuell nicht überprüfbar. Wenn dort ein Kabel vom Pfad 1 abrutscht oder eingequetscht wird, endet es übel.
Wenn die Leitung 1, die direkt an der Batterie angeschlossen ist, mit 40A oder 50A abgesichert ist, dürfte einiges gewonnen sein: Wenn es einen Kurzen im Kabelbaum gibt und es irgendwo rausqualmt, wird diese
Sicherung durchbrennen, wenn man den Motor abstellt. Dann ist elektrisch gesehen Ruhe im Laden.
Ich rede hier natürlich von einer DS ohne heizbare Heckscheibe, ohne 500W-Car-HiFi-Equipment und mit Gleichstrom-LiMa.
Klemens
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Ja ich denke auch dass die Brücke falsch eingezeichnet ist, aber schau doch einfach am Auto nach.
Ich glaube Du machst Dir unnötige Sorgen, der Anschluß am Lichtschalter ist, meines Wissens, bei der 12V Version geschraubt da kann nichts abrutschen. Einziger Risikopunkt wäre da noch die Spritzwanddurchführung aber die hast Du ja im Blick. Bei den Versionen mit Amperemeter ging ja auch der Dicke Draht zu und vom Amperemeter durch die Spritzwand.
Bei meiner 6V DS habe ich zwei Sicherungen im Innenraum, im Bereich der Feststellbremse, nachgerüstet.
viele Grüße MichaelW
nee wegen der Elektrik mache ich mir keine grossen Sorgen. Die sieht sehr gut aus. Da bröselt nix mit Ausnahme der Durchführungen. Ich muss ein paar kleinere Schraubereien machen, das mit der Warnblinkanlage ist das Eine, das Andere ist die fehlende Tachobeleuchtung und eine elektrische Wischerpumpe steht auch auf der Wunschliste. Die Gummipumpe tut nicht mehr, d. h., ich werde den Knopf auf "elektrisch" umbauen. Deshalb muss ich sowieso mal hinter den Tacho schauen. Im Vorfeld habe ich halt den Plan angeschaut, um mir zu überlegen, wie ich das machen kann.
Dabei ist die Sache mit dem Amperemeter wieder hochgekocht, und in dem Zug, auf der Suche nach geeigneten Kontaktpunkten kam mir der unbenutzte Sicherungshalter in den Fokus. So kommt halt das Eine zum Anderen.
Als ich kürzlich das Photo von der ausgebauten ID-Uhr hier gesehen habe, ist mir die IDee gekommen, dass da eigentlich auch ein normales analoges zeitgenössisches Amperemeter reinpassen könnte.
Wenn hoffentlich nächste Woche der blöde Schnee hier weg ist, dann werde ich Madame mal in den Schnabel schauen, was da wie verschaltet und verdrahtet ist.
Grüsse
Klemens
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