Weber Vergaser überholen
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symphatique
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- Registriert: Do 15. Feb 2007, 23:51
Re: Weber Vergaser überholen
Schwimmernadelventil ersetzen.
Schwimmerstand prüfen.
Deckeldichtung ersetzen.
Röhrchen ziehen und neu verkleben/einpressen.
Eventl. Aluoxid der Dichtfläche Deckel/Vergaser entfernen. Da muß man aber doch vorsichtig kratzen, denn die Dichtfläche des Deckels hat eine Positivrille. Lässt sich also nicht über Schleifpapier ziehen.
Schwimmerstand prüfen.
Deckeldichtung ersetzen.
Röhrchen ziehen und neu verkleben/einpressen.
Eventl. Aluoxid der Dichtfläche Deckel/Vergaser entfernen. Da muß man aber doch vorsichtig kratzen, denn die Dichtfläche des Deckels hat eine Positivrille. Lässt sich also nicht über Schleifpapier ziehen.
"Das is´nich´kaputt! Das kann man reparieren!"
Re: Weber Vergaser überholen
Hi Sympathique,
das ist doch mal 'ne klare Ansage! Da kann man nur noch die Hacken zusammenschlagen und stramm stehen!
Die Herrschaften, die die Dichtungssätze verkaufen, werden wahrscheinlich wissen, warum sie eine Ersatznadel beifügen. Also nix wie ran an den Speck.
Grüsse
Klemens
das ist doch mal 'ne klare Ansage! Da kann man nur noch die Hacken zusammenschlagen und stramm stehen!
Die Herrschaften, die die Dichtungssätze verkaufen, werden wahrscheinlich wissen, warum sie eine Ersatznadel beifügen. Also nix wie ran an den Speck.
Grüsse
Klemens
[i]"Wer in meinen Beiträgen Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten"[/i]
(DS 19M, Ez 7/1963 in Stuttgart)
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Re: Weber Vergaser überholen
So den Dichtungssatz habe ich, mein Vegaser ist auch ausgebaut und der Deckel ist ab.
Bei der Gelegenheit habe ich gemerkt, dass die Mutter hinten auf der Achse der kleineren Drosselklappe, die auch den Hebel für die Beschleunigerpumpe betätigt, lose war. Sie wurde von dem Hebel zwar am Verschwinden gehindert, aber mit Sicherheit hat die Beschleunigerpumpe nicht mehr optimal gearbeitet.
[quote=Sympathique]
Röhrchen ziehen und neu verkleben/einpressen.
...
Da muß man aber doch vorsichtig kratzen, denn die Dichtfläche des Deckels hat eine Positivrille. Lässt sich also nicht über Schleifpapier ziehen.[/quote]
Röhrchen sitzt fest, da mache ich nichts dran.
Die Dichtfläche des Deckels ist plan. Meintest Du mit "Positivrille" einen Wulst? Ne, nix zu sehen.
Jetzt noch ein paar Fragen:
Bei dem Dichtungssatz ist noch eine zweite Dichtung dabei, die unten am Fuß des Vergasers passt. Bei Madame ist aber eine Dichtung eingebaut, die 3-4mm dick ist, und eventuell nur dazu dient, den Vergaser etwas anzuheben. Diese dicken Dichtungen werden getrennt angeboten. Da nehme ich mal an, dass ich die neue "Fusspunktdichtung" einfach weglasse, weil die in anderen Fahrzeugtypen eingesetzt wurde?
Wenn ich den Vergaser schon auf habe, werde ich auch die Düsen reinigen. Vor Draht zum Reinigen wird ja gewarnt. Sind einzelne Borsten z. B. einer Zahnbürste o. ä. o.k?
Das Hauptvergnügen wird ja beim Einbau kommen mit den Unterlags/Zahnscheiben auf der Motorseite. Gibt es da einen Trick, wie man die am besten auf die Stehbolzen draufkriegt?
Eventuell vorher auflegen und mit irgendeinem Kleber provisorisch gegen Verrutschen und Runterfallen sichern? Uhu Alleskleber, Nagellack, Sekundenkleber?
Klemens
Bei der Gelegenheit habe ich gemerkt, dass die Mutter hinten auf der Achse der kleineren Drosselklappe, die auch den Hebel für die Beschleunigerpumpe betätigt, lose war. Sie wurde von dem Hebel zwar am Verschwinden gehindert, aber mit Sicherheit hat die Beschleunigerpumpe nicht mehr optimal gearbeitet.
[quote=Sympathique]
Röhrchen ziehen und neu verkleben/einpressen.
...
Da muß man aber doch vorsichtig kratzen, denn die Dichtfläche des Deckels hat eine Positivrille. Lässt sich also nicht über Schleifpapier ziehen.[/quote]
Röhrchen sitzt fest, da mache ich nichts dran.
Die Dichtfläche des Deckels ist plan. Meintest Du mit "Positivrille" einen Wulst? Ne, nix zu sehen.
Jetzt noch ein paar Fragen:
Bei dem Dichtungssatz ist noch eine zweite Dichtung dabei, die unten am Fuß des Vergasers passt. Bei Madame ist aber eine Dichtung eingebaut, die 3-4mm dick ist, und eventuell nur dazu dient, den Vergaser etwas anzuheben. Diese dicken Dichtungen werden getrennt angeboten. Da nehme ich mal an, dass ich die neue "Fusspunktdichtung" einfach weglasse, weil die in anderen Fahrzeugtypen eingesetzt wurde?
Wenn ich den Vergaser schon auf habe, werde ich auch die Düsen reinigen. Vor Draht zum Reinigen wird ja gewarnt. Sind einzelne Borsten z. B. einer Zahnbürste o. ä. o.k?
Das Hauptvergnügen wird ja beim Einbau kommen mit den Unterlags/Zahnscheiben auf der Motorseite. Gibt es da einen Trick, wie man die am besten auf die Stehbolzen draufkriegt?
Eventuell vorher auflegen und mit irgendeinem Kleber provisorisch gegen Verrutschen und Runterfallen sichern? Uhu Alleskleber, Nagellack, Sekundenkleber?
Klemens
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Re: Weber Vergaser überholen
Zum reinigen von Vergasern und dessen Düsen gibt's Vergaserreiniger, in die man die Teile einlegt. Gebrauchsanweisung beachten, bzgl. der Anwendungsdauer.
Bewährtes Hausmittel ist Essig oder Essigessenz, die man zum Baden nimmt. Bei Essenz dabeibleiben, ist sehr agressiv und darf nur kurzzeitig angewendet werden - also nicht über Nacht.
An und in Düsen niemals rumpopeln, mit Pressluft ausblasen und die Durchgängigkeit überprüfen, nicht dass man ein Körnchen festschießt in der Düse.
Viel Erfolg.
Bewährtes Hausmittel ist Essig oder Essigessenz, die man zum Baden nimmt. Bei Essenz dabeibleiben, ist sehr agressiv und darf nur kurzzeitig angewendet werden - also nicht über Nacht.
An und in Düsen niemals rumpopeln, mit Pressluft ausblasen und die Durchgängigkeit überprüfen, nicht dass man ein Körnchen festschießt in der Düse.
Viel Erfolg.
"Mach Dir keine Gedanken, wenn sie nicht auf Realität beruhen!"
erdgebundene Grüße,
Hardy
erdgebundene Grüße,
Hardy
Re: Weber Vergaser überholen
Hallo Hardy,
[quote=Hardy]
Bewährtes Hausmittel ist Essig oder Essigessenz, die man zum Baden nimmt.
[/quote]mit einer wässrigen Säure an den Vergaser rangehen???
Ich habe mir mal das Sicherheitsdatenblatt von "Pro-Tec Vergaserreiniger - CARB CLEANER Bike Line" angeschaut. Da steht was von "Aromatischen Kohlenwasserstoffen" und "Methanol" drin. Das ist eigentlich die Richtung in die ich auch gedacht hätte.
Vielleicht würde ich Waschbenzin oder sowas nehmen.
Klemens
[quote=Hardy]
Bewährtes Hausmittel ist Essig oder Essigessenz, die man zum Baden nimmt.
[/quote]mit einer wässrigen Säure an den Vergaser rangehen???
Ich habe mir mal das Sicherheitsdatenblatt von "Pro-Tec Vergaserreiniger - CARB CLEANER Bike Line" angeschaut. Da steht was von "Aromatischen Kohlenwasserstoffen" und "Methanol" drin. Das ist eigentlich die Richtung in die ich auch gedacht hätte.
Vielleicht würde ich Waschbenzin oder sowas nehmen.
Klemens
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Re: Weber Vergaser überholen
[quote=Langhuber]
Hallo Hardy,
[quote=Hardy]
Bewährtes Hausmittel ist Essig oder Essigessenz, die man zum Baden nimmt.
[/quote]mit einer wässrigen Säure an den Vergaser rangehen???
Ich habe mir mal das Sicherheitsdatenblatt von "Pro-Tec Vergaserreiniger - CARB CLEANER Bike Line" angeschaut. Da steht was von "Aromatischen Kohlenwasserstoffen" und "Methanol" drin. Das ist eigentlich die Richtung in die ich auch gedacht hätte.
Vielleicht würde ich Waschbenzin oder sowas nehmen.
Klemens[/quote]
Wenn du weißt, was du nehmen willst, warum fragst du dann?
Hallo Hardy,
[quote=Hardy]
Bewährtes Hausmittel ist Essig oder Essigessenz, die man zum Baden nimmt.
[/quote]mit einer wässrigen Säure an den Vergaser rangehen???
Ich habe mir mal das Sicherheitsdatenblatt von "Pro-Tec Vergaserreiniger - CARB CLEANER Bike Line" angeschaut. Da steht was von "Aromatischen Kohlenwasserstoffen" und "Methanol" drin. Das ist eigentlich die Richtung in die ich auch gedacht hätte.
Vielleicht würde ich Waschbenzin oder sowas nehmen.
Klemens[/quote]
Wenn du weißt, was du nehmen willst, warum fragst du dann?
"Mach Dir keine Gedanken, wenn sie nicht auf Realität beruhen!"
erdgebundene Grüße,
Hardy
erdgebundene Grüße,
Hardy
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Gerhard Trosien
- Beiträge: 1055
- Registriert: Mi 5. Dez 2007, 07:04
Re: Weber Vergaser überholen
Übrigens: beim Reinigen werden gern die Übergangsbohrungen vergessen. Die sitzen rechts und links in Höhe der geschlossenen Drosselklappen unter Messingschrauben verborgen, Aufeiner Seite ist eine Verschlussschraube, auf der anderen sind derer zwei. Wenn die Bohrungen zugesetzt sind, wovon man nach 40 Jahren Betrieb ausgehen sollte, kriegt man keinen schönen Motorlauf hin. Und bei G-Kat-Einbau keine Abgaswerte.
Re: Weber Vergaser überholen
Hardy,
die Fragestellung war ja etwas anders:
Aber grundsätzlich denke ich, etwas was mit dem Benzin da reingekommen ist, kriegt man mit einer Kohlenwasserstoffverbindung eher wieder raus, als mit etwas Wasserhaltigem.
Klemens
die Fragestellung war ja etwas anders:
In dem Vergaser sind ja keine festsitzenden Ablagerungen wie im Kühler, oder Metallspäne oder harte Krümel, sondern irgendwelcher weicher Schlamm, der in Verbindung mit Benzin noch viel weicher wird. Wenn mir jemand sagen würde, das geht mit Nitroverdünner, Alkohol, Azeton, Petroleum oder sonstwas besser weg, als mit Benzin, dann würde ich sowas nehmen, wenn einer sagt, die Oberfläche des Zinkgusses wird angegriffen, würde ich die betreffende Substanz natürlich nicht nehmen.Wenn ich den Vergaser schon auf habe, werde ich auch die Düsen reinigen. Vor Draht zum Reinigen wird ja gewarnt. Sind einzelne Borsten z. B. einer Zahnbürste o. ä. o.k?
Aber grundsätzlich denke ich, etwas was mit dem Benzin da reingekommen ist, kriegt man mit einer Kohlenwasserstoffverbindung eher wieder raus, als mit etwas Wasserhaltigem.
Klemens
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(DS 19M, Ez 7/1963 in Stuttgart)
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Re: Weber Vergaser überholen
Hallo Gerhard,
[quote="Gerhard Trosien"]
beim Reinigen werden gern die Übergangsbohrungen vergessen. Die sitzen rechts und links in Höhe der geschlossenen Drosselklappen unter Messingschrauben verborgen, Aufeiner Seite ist eine Verschlussschraube, auf der anderen sind derer zwei.
[/quote]danke für den Hinweis. Das sind wohl die Schrauben 41-43 auf BT 27A.
Ich will ja nicht den Vergaser komplett nach dem Handbuch zerlegen. Dafür hat das Ganze ja zu gut funktioniert. Ziel war es nur, den Vergaser wieder dicht zu kriegen und bei der Gelegenheit leichte Reinigungsarbeiten en passant mitzuerledigen.
Wenn dann noch der Benzinverbrauch etwas zurückgeht, weil nicht mehr ein Teil davon sinnlos im Motorraum verdampft, dann ist es nur recht.
Klemens
[quote="Gerhard Trosien"]
beim Reinigen werden gern die Übergangsbohrungen vergessen. Die sitzen rechts und links in Höhe der geschlossenen Drosselklappen unter Messingschrauben verborgen, Aufeiner Seite ist eine Verschlussschraube, auf der anderen sind derer zwei.
[/quote]danke für den Hinweis. Das sind wohl die Schrauben 41-43 auf BT 27A.
Ich will ja nicht den Vergaser komplett nach dem Handbuch zerlegen. Dafür hat das Ganze ja zu gut funktioniert. Ziel war es nur, den Vergaser wieder dicht zu kriegen und bei der Gelegenheit leichte Reinigungsarbeiten en passant mitzuerledigen.
Wenn dann noch der Benzinverbrauch etwas zurückgeht, weil nicht mehr ein Teil davon sinnlos im Motorraum verdampft, dann ist es nur recht.
Klemens
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(DS 19M, Ez 7/1963 in Stuttgart)
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Re: Weber Vergaser überholen
Nachtrag und Abschluss von meiner Seite:
1.
Die Düsen und die Schwimmerkammer des Vergasers waren sehr sauber. Der ist bestimmt nicht vor 20 Jahren zum letzten Mal gereinigt worden.
2. Aber:
Auch mit neuer Dichtung war alles so undicht wie zuvor. Ich habe deshalb mit recht viel Kraftaufwand das Messingröhren auf dem der Schlauch steckt, aus dem Oberteil rausgezogen. Es war wirklich richtig fest.
Dann mit Stabilit Express eingestrichen und wieder reingesteckt:
Jetzt ist es dicht, auch ohne Klemme auf dem Schlauch.
Leider ist dadurch der Spritverbrauch nicht merkbar gesunken. Ich hatte gedacht, dass man es merken müsste, wenn ein Teil des Benzins nicht mehr auf dem Motorgehäuse verdampft wird.
Klemens
1.
Die Düsen und die Schwimmerkammer des Vergasers waren sehr sauber. Der ist bestimmt nicht vor 20 Jahren zum letzten Mal gereinigt worden.
2. Aber:
Auch mit neuer Dichtung war alles so undicht wie zuvor. Ich habe deshalb mit recht viel Kraftaufwand das Messingröhren auf dem der Schlauch steckt, aus dem Oberteil rausgezogen. Es war wirklich richtig fest.
Dann mit Stabilit Express eingestrichen und wieder reingesteckt:
Jetzt ist es dicht, auch ohne Klemme auf dem Schlauch.
Leider ist dadurch der Spritverbrauch nicht merkbar gesunken. Ich hatte gedacht, dass man es merken müsste, wenn ein Teil des Benzins nicht mehr auf dem Motorgehäuse verdampft wird.
Klemens
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