Startschwierigkeiten
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Startschwierigkeiten
Moin zusammen,
ich gehöre zu der Gruppe der Forumsteilnehmer mit zwei linken Händen, die zumeist stillschweigend mitlesen und beeindruckt sind von den Fähigkeiten der verschiedenen Autoren.
Doch jetzt "muss" ich mich an Euch wenden, denn meine DS will nicht anspringen...
Die DS wird nicht sehr regelmäßig genutzt, meist am Wochenende für kleine oder große Ausfahrten. Vor einem Jahr habe ich recht viel in die Technik investiert, danach war ein Anspringen auch nach drei oder gar vier Wochen überhaupt kein Problem. Mit der Zeit dauerte es aber immer länger bis sie angesprungen ist. Und jetzt will sie garnicht mehr. Der zur Hilfe gerufene ADAC hat beim letzten Mal mittels eines "Zaubermittels", was in den Luftfilter gesprüht wurde, geholfen. Das kann aber ja nicht die Regel werden.
Kann mir jemand sagen, wo das Problem liegt und wie es behoben werden kann?
Vielen Dank im Voraus!
ich gehöre zu der Gruppe der Forumsteilnehmer mit zwei linken Händen, die zumeist stillschweigend mitlesen und beeindruckt sind von den Fähigkeiten der verschiedenen Autoren.
Doch jetzt "muss" ich mich an Euch wenden, denn meine DS will nicht anspringen...
Die DS wird nicht sehr regelmäßig genutzt, meist am Wochenende für kleine oder große Ausfahrten. Vor einem Jahr habe ich recht viel in die Technik investiert, danach war ein Anspringen auch nach drei oder gar vier Wochen überhaupt kein Problem. Mit der Zeit dauerte es aber immer länger bis sie angesprungen ist. Und jetzt will sie garnicht mehr. Der zur Hilfe gerufene ADAC hat beim letzten Mal mittels eines "Zaubermittels", was in den Luftfilter gesprüht wurde, geholfen. Das kann aber ja nicht die Regel werden.
Kann mir jemand sagen, wo das Problem liegt und wie es behoben werden kann?
Vielen Dank im Voraus!
Liebe Grüße, Markus
D Super 5, Baujahr 1972, beige albatros
D Super 5, Baujahr 1972, beige albatros
Re: Startschwierigkeiten
Hallo Markus,
Dein Problem dürfte der verdunstende Sprit sein sobald der Wagen länger als vielleicht eine Woche gestanden hat. Wenn die Startschwierigkeiten nur dann auftreten würde ich davon ausgehen. Suche hier mal nach "Zusatzpumpe" o.ä.
Eine solche in elektrischer Ausführun haben sich schon einige eingbaut und haben dann mit einem Knopfdruck Benzin in der Schwimmerkammer.
Sollten die Startschwierigkeiten aber immer bestehen, müsstet Du nach den üblichen Verdächtigen wie Zündung, allgemein Benzinzufuhr usw. suchen (lassen).
Beschreibe doch ma, um Dir besser helfen zu können, wann die Startschwierigkeiten auftreten und was Du dann genau machst.
Grüße
Alex
Dein Problem dürfte der verdunstende Sprit sein sobald der Wagen länger als vielleicht eine Woche gestanden hat. Wenn die Startschwierigkeiten nur dann auftreten würde ich davon ausgehen. Suche hier mal nach "Zusatzpumpe" o.ä.
Eine solche in elektrischer Ausführun haben sich schon einige eingbaut und haben dann mit einem Knopfdruck Benzin in der Schwimmerkammer.
Sollten die Startschwierigkeiten aber immer bestehen, müsstet Du nach den üblichen Verdächtigen wie Zündung, allgemein Benzinzufuhr usw. suchen (lassen).
Beschreibe doch ma, um Dir besser helfen zu können, wann die Startschwierigkeiten auftreten und was Du dann genau machst.
Grüße
Alex
www.citroservice.de www.dellenspezi.de
Re: Startschwierigkeiten
Hallo Markus,
wenn deine DSuper 5 eigentlich gut anspringt und "nur" der verdunstete Sprit das Problem ist, dann geht es dir wie mir auch. Sobald meine DSuper 5 einige Tage steht, will sie nie gleich anspringen. Ich pumpe dann immer mehrere Mal mit dem Gaspedal Sprit in den Vergaser, das können auch mal 20-30 Mal sein - aber dann springt sie an.
Gruß
wenn deine DSuper 5 eigentlich gut anspringt und "nur" der verdunstete Sprit das Problem ist, dann geht es dir wie mir auch. Sobald meine DSuper 5 einige Tage steht, will sie nie gleich anspringen. Ich pumpe dann immer mehrere Mal mit dem Gaspedal Sprit in den Vergaser, das können auch mal 20-30 Mal sein - aber dann springt sie an.
Gruß
Schwebende Grüße
Konrad
DSuper 5 Bj. 73
Konrad
DSuper 5 Bj. 73
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Re: Startschwierigkeiten
Hallo Alex,
besten Dank für Deine schnelle Antwort. Deine Diagnose könnte passen, da die Startschwierigkeiten mit der Dauer der Standzeit zunehmen. Trotzdem ist die DS anfänglich nach "längerem Orgeln" deutlich besser angesprungen, was sie jetzt nicht mehr so richtig will... Daher weiß ich nicht, ob es nur am verdunsteten Sprit liegt, oder ob es noch andere Gründe haben könnte.
besten Dank für Deine schnelle Antwort. Deine Diagnose könnte passen, da die Startschwierigkeiten mit der Dauer der Standzeit zunehmen. Trotzdem ist die DS anfänglich nach "längerem Orgeln" deutlich besser angesprungen, was sie jetzt nicht mehr so richtig will... Daher weiß ich nicht, ob es nur am verdunsteten Sprit liegt, oder ob es noch andere Gründe haben könnte.
Liebe Grüße, Markus
D Super 5, Baujahr 1972, beige albatros
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Re: Startschwierigkeiten
Hallo Konrad,
ich habe auch immer ein wenig "gepumpt" bevor ich starten wollte. 20-30mal habe ich mich aber nicht getraut. Besteht nicht die Gefahr, dass dann zuviel Sprit im Vergaser oder wo auch immer ist und ich mir ein neues Problem einhandel?
ich habe auch immer ein wenig "gepumpt" bevor ich starten wollte. 20-30mal habe ich mich aber nicht getraut. Besteht nicht die Gefahr, dass dann zuviel Sprit im Vergaser oder wo auch immer ist und ich mir ein neues Problem einhandel?
Liebe Grüße, Markus
D Super 5, Baujahr 1972, beige albatros
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- Claude-Michel
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Re: Startschwierigkeiten
Hallo Konrad,
ich möchte deine Beobachtungen nicht demolieren sondern nur verstehen, wie das Pumpen mit dem Gaspedal funktionieren soll.
Ich habe eine elektrische Pumpe die ich vor dem Starten betätige. Dann muss nur der Choke entsprechend gezogen werden und der Motor startet sofort, ohne betätigen des Gaspedals.
Wenn meine DSuper5 lang stand und ich lasse die Elektropumpe drehen, hört man ein bestimmtes Geräusch und wenn dann endlich Benzin kommt, sinkt die Drehzahl der Pumpe ein wenig. Man hört, dass sie fördert. Es sieht also aus als ob sich weder Benzin in der Leitung vom Tank noch im Vergaser befandt.
Beim Pumpen mit dem Gaspedal, wird die Beschleunigungspumpe betätigt. Diese nimmt doch nur Benzin aus dem Vergaser. Doch nicht aus der Leitung, oder?
Wenn der Vergaser leer ist, woher soll den das Benzin herkommen? Oder ist vieleicht der Vergaser nicht ganz leer? Aber dann müsste der Motor mit dem Choke starten, ohne zu pumpen.
ich möchte deine Beobachtungen nicht demolieren sondern nur verstehen, wie das Pumpen mit dem Gaspedal funktionieren soll.
Ich habe eine elektrische Pumpe die ich vor dem Starten betätige. Dann muss nur der Choke entsprechend gezogen werden und der Motor startet sofort, ohne betätigen des Gaspedals.
Wenn meine DSuper5 lang stand und ich lasse die Elektropumpe drehen, hört man ein bestimmtes Geräusch und wenn dann endlich Benzin kommt, sinkt die Drehzahl der Pumpe ein wenig. Man hört, dass sie fördert. Es sieht also aus als ob sich weder Benzin in der Leitung vom Tank noch im Vergaser befandt.
Beim Pumpen mit dem Gaspedal, wird die Beschleunigungspumpe betätigt. Diese nimmt doch nur Benzin aus dem Vergaser. Doch nicht aus der Leitung, oder?
Wenn der Vergaser leer ist, woher soll den das Benzin herkommen? Oder ist vieleicht der Vergaser nicht ganz leer? Aber dann müsste der Motor mit dem Choke starten, ohne zu pumpen.
Gruß
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
Re: Startschwierigkeiten
Hallo Claude-Michel,
ich kann es dir nicht mit technischem Wissen erklären. Nur habe ich seit ich im Besitz der DS bin dieses Startverhalten: nach einer Standzeit von 2 Tagen und länger kann ich sie nur starten, indem ich mehrere Male bis zu den genannten ca. 20 Mal (nach ca. 2 Wochen oder länger) mit dem Gaspedal pumpe. Den Anlasser lasse ich dann auch immer wieder drehen, schalte ihn wieder ab und wieder ein und pumpe dabei immer wieder. Und dann springt sie an. Du hast recht mit deinen Argumenten, ich bringe sie aber nur mit dem geschilderten Vorgehen zum Starten.
Gruß
ich kann es dir nicht mit technischem Wissen erklären. Nur habe ich seit ich im Besitz der DS bin dieses Startverhalten: nach einer Standzeit von 2 Tagen und länger kann ich sie nur starten, indem ich mehrere Male bis zu den genannten ca. 20 Mal (nach ca. 2 Wochen oder länger) mit dem Gaspedal pumpe. Den Anlasser lasse ich dann auch immer wieder drehen, schalte ihn wieder ab und wieder ein und pumpe dabei immer wieder. Und dann springt sie an. Du hast recht mit deinen Argumenten, ich bringe sie aber nur mit dem geschilderten Vorgehen zum Starten.
Gruß
Schwebende Grüße
Konrad
DSuper 5 Bj. 73
Konrad
DSuper 5 Bj. 73
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- Beiträge: 40
- Registriert: So 2. Dez 2012, 22:34
Re: Startschwierigkeiten
Die Idee mit der Suche nach "Zusatzpumpe" war sehr gut. Diesen Tweet habe ich dabei gefunden: read.php?1,4741,page=1
Hat vielleicht ein Mitleser eine aktuelle Lieferquelle für solche Lösungen?
Vielen Dank!
Hat vielleicht ein Mitleser eine aktuelle Lieferquelle für solche Lösungen?
Vielen Dank!
Liebe Grüße, Markus
D Super 5, Baujahr 1972, beige albatros
D Super 5, Baujahr 1972, beige albatros
Re: Startschwierigkeiten
hi
ich habe 2 DSen
wenn sie lange stehen,dann starte ich drei mal.
ich lasse den Anlasser nicht zu lange orgeln,damit er keinen Schaden nimmt.
dann warte ich einen Moment,weil ich denke der Unterdruck zieht den Sprit in die Leitung.
Beim dritten mal starten kommt sie immer.
außer die eine,wenn ich mehr wie 400km gefahren bin.
da muß ich Sprit nachladen,irgendwie geht der Ansaugschlauch nicht mehr ganz bis unten im Tank.
was man in den Lufi reinsprühen kann, ist Startpilot.
aber versuche es mal so wie beschrieben.
Dauerorgeln ist nicht gut für den Anlasser.
Gruß Uwe
ich habe 2 DSen
wenn sie lange stehen,dann starte ich drei mal.
ich lasse den Anlasser nicht zu lange orgeln,damit er keinen Schaden nimmt.
dann warte ich einen Moment,weil ich denke der Unterdruck zieht den Sprit in die Leitung.
Beim dritten mal starten kommt sie immer.
außer die eine,wenn ich mehr wie 400km gefahren bin.
da muß ich Sprit nachladen,irgendwie geht der Ansaugschlauch nicht mehr ganz bis unten im Tank.
was man in den Lufi reinsprühen kann, ist Startpilot.
aber versuche es mal so wie beschrieben.
Dauerorgeln ist nicht gut für den Anlasser.
Gruß Uwe
C6,Pluri,DS 21 Cabrio,DSuper5
- Thomas Held Verified
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- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: Startschwierigkeiten
Hallo Markus,
aus deinen Schilderungen und einigen der Antworten schliesse ich, dass ihr die Betriebsanleitung eurer Autos nicht beachtet. Da steht eigentlich drin, wie man richtig startet - kalt anders als heiss. Die Beschreibung von uwe.v11 trifft es so ziemlich...kurze Anlassbetaetigungen mit Pausen, Fuss auf der Betriebsbremse, Choke voll gezogen.
Wenn es allmaehlich schlechter wird mit dem Starten koennen auch verruste Kerzen in Frage kommen. Dagegen hilft nur artgerechtes Fahren, nicht zu untertourig.
Grundsaetzlich hilft natuerlich eine richtig eingestellte und intakte Zuendung (Kontakt, Kondensator, Kabel, Finger, Kappe) und Gemischaufbereitung (Sauberkeit Vergaser, richtige Funktion der Chokeklappe!), aber das sollte eigentlich nicht schleichend schlechter werden.
Gruss,
Tom
aus deinen Schilderungen und einigen der Antworten schliesse ich, dass ihr die Betriebsanleitung eurer Autos nicht beachtet. Da steht eigentlich drin, wie man richtig startet - kalt anders als heiss. Die Beschreibung von uwe.v11 trifft es so ziemlich...kurze Anlassbetaetigungen mit Pausen, Fuss auf der Betriebsbremse, Choke voll gezogen.
Wenn es allmaehlich schlechter wird mit dem Starten koennen auch verruste Kerzen in Frage kommen. Dagegen hilft nur artgerechtes Fahren, nicht zu untertourig.
Grundsaetzlich hilft natuerlich eine richtig eingestellte und intakte Zuendung (Kontakt, Kondensator, Kabel, Finger, Kappe) und Gemischaufbereitung (Sauberkeit Vergaser, richtige Funktion der Chokeklappe!), aber das sollte eigentlich nicht schleichend schlechter werden.
Gruss,
Tom
Gruß
Tom
Tom