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Re: Zündverteiler Vorrichtung 2209-T?

Verfasst: Fr 17. Jan 2014, 00:22
von 1956-1969
Erstmal danke, patric.

Zu der Whisky-bank: Klar, funktionell ähnliche Konstruktion mit kultigeren Komponenten. Auch bei Gesamtkosten Null. Bauen unter diesen Randbedingungen macht Spaß.
Es geht letztlich nur darum, Positionen auf einem Kreis gut abzulesen.
Mein ebenso provisorisches Teil hatte ich vom Kreisdurchmesser 3-mal größer gemacht, damit es etwa so groß ist wie bei der Originalbank 2209-T. Dadurch hat man auch 3-fache Ablesegenauigkeit.
Einmal die Kontakte sauber eingestellt ist aber auch 30 000km Ruhe, bis man wieder ran muss an die unzugänglichen Unterbrecher.
Die Wagen liefen früher ohne Elektronik, warum sollten sie es nicht auch heute tun?
Uli

Re: Zündverteiler Vorrichtung 2209-T?

Verfasst: Fr 17. Jan 2014, 08:52
von Gerhard Trosien
Meiner läuft zündungstechnisch (wieder) konventionell. Seit Jahren. Und ohne Zündungsprobleme.

Re: Zündverteiler Vorrichtung 2209-T?

Verfasst: Fr 17. Jan 2014, 09:27
von rsa404
Hallo zusammen,

ich bin ja bekennender Verfechter von einfachen Lösungen.

Gradscheibe von Castrol, damals im gut sortierten Kfz-Teilehandel gratis erhältlich
Verteiler mit Alubacken eingespannt
Zeiger aus Ligarexband gefertigt
Stilgerechte Kontrolllampem
Trafo der Carrera-Bahn als Spannungsquelle

[attachment 8078 vert1.jpg]

[attachment 8079 vert2.jpg]

[attachment 8080 vert3.jpg]

Gruß, Ralf

Re: Zündverteiler Vorrichtung 2209-T?

Verfasst: Sa 18. Jan 2014, 12:58
von 1956-1969
Lustig,
jetzt haben wir schon drei Eigenbauprimitiversatzaufbauten für das schwere metallene Zündeinstellwerkzeug. Und gemeinsam ist allen, dass der finanzielle Einsatz jeweils gleich null war. Und die dennoch das leisten, was man von ihnen will.

Bei der frühen DS-Doppelzündung ist nur der 90-Grad-Versatz der Zündfunken wichtig. Es gelingt gar nicht, die Unterbrecher "falsch" einzustellen bei dieser Vorgabe und Beachtung der etwa 0,4mm Kontaktabstand. An dem Zug der manuellen Zündverstellung kann man bei dessen Mittelstellung den Verteiler nachträglich bequem so hindrehen, dass der statische Zündzeitpunkt passt. Die Verstellung der Zündung am Drehknopf am Armaturenbrett hat durchaus ihren Sinn beim Starten und Schnellfahren. Macht doch Spaß, daran zu drehen und die Wirkung zu merken.

Rückrüsten auf die Originalzündungen nach dem Umweg über elektronische „Verbesserungen“ scheint kein Einzelfall zu sein. Aus den Dauererfahrungen mit den neuen Teilen begründet.
Nicht nur hier liest man davon. Von SM’s zum Beispiel hört man, bei denen die 123 wieder rausgeworfen werden. Und die Probleme scheinen so substantiell zu sein, dass neue solche Zündungen gar nicht mehr produziert werden. Weitere Beispiele für langfristig gescheiterten Einsatz mancher Neukonstruktion findet man nicht nur im Citroënumfeld.
Uli