Motorblock entkalkt
Verfasst: Mo 11. Jun 2018, 01:18
Liebe Gemeinde,
ich bin derzeit ja dabei, meinen DS-Langhuber zu überholen. Der Motorblock hatte innen starken Kalkansatz. Vielleicht war es ein Fehler, zuerst die Buchsen zu ziehen und sich dann Gedanken übers Entkalken zu machen, aber mit eingebauten Buchsen sieht man ja auch nichts. Habe dann ein bisschen rumgekratzt, die Ablaufbohrung freigemacht, um zu dem Schluss zu kommen, dass es vernünftig nur chemisch, sprich, mit Citronensäure geht. Damit stellte sich die Frage, wie kriege ich die Zylinderbohrungen dicht? Nach vielem Rumsuchen im Netz kam ich auf Kunststoff-Lamellenstopfen, passende Grösse ermittelte ich mit 89 mm, und die passten auch, waren natürlich nicht wasserdicht. Hier half dann "plastic-fermit" aus dem Sanitärbedarf, das Zeug, mit dem man die Abläufe von Waschbecken und Badewannen abdichtet. Eine Wurst um die Stopfen gelegt und diese in die Zylinderbohrungen gedrückt. Dann eine halbe Packung Citronensäure vom dm in 2 ltr heissem Wasser aufgelöst, eingefüllt und bis zum Rand heisses Wasser nachgegossen. Solange die Citronensäure "arbeitet", sieht man kleine Bläschen aufsteigen. Am nächsten Tag war Ruhe und das Wasser war grün. Da aber immer noch Kalkreste zu sehen waren, habe ich das Procedere dann mit der zweiten Hälfte der Citronensäure wiederholt. Kalk weg. Damit ist jetzt zumindest die Dosis klar. Theoretisch könnte man das dann also auch bei eingebauter Maschine bzw. vor dem Ziehen der Buchsen machen, aber da ich jetzt die Stopfen habe, werde ich auch beim nächsten Motor - die ID hat das gleiche Problem - genauso verfahren. Kosten: Stopfen incl. Versand 11 €, Plastic-fermit 6 €, Citronensäure 3 €. Vielleicht helfen diese Erfahrungen jemandem.
Viele Grüsse
Robert
ich bin derzeit ja dabei, meinen DS-Langhuber zu überholen. Der Motorblock hatte innen starken Kalkansatz. Vielleicht war es ein Fehler, zuerst die Buchsen zu ziehen und sich dann Gedanken übers Entkalken zu machen, aber mit eingebauten Buchsen sieht man ja auch nichts. Habe dann ein bisschen rumgekratzt, die Ablaufbohrung freigemacht, um zu dem Schluss zu kommen, dass es vernünftig nur chemisch, sprich, mit Citronensäure geht. Damit stellte sich die Frage, wie kriege ich die Zylinderbohrungen dicht? Nach vielem Rumsuchen im Netz kam ich auf Kunststoff-Lamellenstopfen, passende Grösse ermittelte ich mit 89 mm, und die passten auch, waren natürlich nicht wasserdicht. Hier half dann "plastic-fermit" aus dem Sanitärbedarf, das Zeug, mit dem man die Abläufe von Waschbecken und Badewannen abdichtet. Eine Wurst um die Stopfen gelegt und diese in die Zylinderbohrungen gedrückt. Dann eine halbe Packung Citronensäure vom dm in 2 ltr heissem Wasser aufgelöst, eingefüllt und bis zum Rand heisses Wasser nachgegossen. Solange die Citronensäure "arbeitet", sieht man kleine Bläschen aufsteigen. Am nächsten Tag war Ruhe und das Wasser war grün. Da aber immer noch Kalkreste zu sehen waren, habe ich das Procedere dann mit der zweiten Hälfte der Citronensäure wiederholt. Kalk weg. Damit ist jetzt zumindest die Dosis klar. Theoretisch könnte man das dann also auch bei eingebauter Maschine bzw. vor dem Ziehen der Buchsen machen, aber da ich jetzt die Stopfen habe, werde ich auch beim nächsten Motor - die ID hat das gleiche Problem - genauso verfahren. Kosten: Stopfen incl. Versand 11 €, Plastic-fermit 6 €, Citronensäure 3 €. Vielleicht helfen diese Erfahrungen jemandem.
Viele Grüsse
Robert