Ölpumpe schlagartig bei 0 (Zero) Öldruck
Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 08:55
Hallo Gemeinde,
ich habe mir letztes Jahr von einem Clubmitglied einen 21er Einspritzermotor gekauft und komplett neu aufgebaut. Da war alles mögliche kaputt. Anlauflager, Ventiltrieb, Ventile, aber nichts, was man nicht relativ leicht (mit Geld und Zeit, Haha) in Ordnung bringen konnte. Unlängst hatte ich den Motor auf dem Motorständer um die Kompression und Öldruck zu messen, das war alles gut. Die Idee war, den Motor mit einem Vergaser zu starten, bevor ich ihn wieder in die DS einbaue. Ich war also zufrieden und die Messung ergab Kompressionswerte zwischen 10,5 und 11 bar. Damit kann ich leben. Öldruck war beim durcheiern mit dem Anlasser ohne Kerzen bei ca. 2 bar mit 20W60er Öl (kalte Garage).
Aber, oh Weh, am nächsten Morgen, ohne dass irgendetwas verändert worden wäre, also beim nächsten Meßversuch, war der Öldruck komplett weg, und kam auch nicht mehr. Beim durchdrehen des Motors mit dem Anlasser merkt man auch, dass der Motor zu leicht dreht... (Beim allerersten starten konnte ich hören, wie der Anlasser mehr Last tragen musste, als das Öl in die Pumpe kam und der Öldruck stieg, bis ca. 2 bar).
Was kann man da nur machen? Hat wer von Euch schon einmal so etwas erlebt? Eine Ölpumpe geht doch nicht über Nacht kaputt? Und es entsteht ja auch keine Luftblase um das Ansaugsieb... Ich bin ratlos.
Ich bin sicher, dass ich den ganzen Ölfilterzusammenbau richtig montiert habe, denn mein alter Motor war von meinem "Spezialisten" auf diese Weise gemeuchelt worden. (Es schmerzt noch immer).
Es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als die Ölwanne noch einmal abzubauen, oder? Oder vielleicht fange ich trotzdem erst einmal mit dem Ölfilterzusammenbau an und nehme ihn heraus.? Das gute 20W60 wieder abpumpen, das alles bei winterlichen Temperaturen, grrrr, das dauert wohl ewig)
Ich würde mich über Eure Gedanken freuen!
Liebe Grüße aus Mödling und allgemein ein erfolgreiches und glückliches Jahr wünscht
Irmin
ich habe mir letztes Jahr von einem Clubmitglied einen 21er Einspritzermotor gekauft und komplett neu aufgebaut. Da war alles mögliche kaputt. Anlauflager, Ventiltrieb, Ventile, aber nichts, was man nicht relativ leicht (mit Geld und Zeit, Haha) in Ordnung bringen konnte. Unlängst hatte ich den Motor auf dem Motorständer um die Kompression und Öldruck zu messen, das war alles gut. Die Idee war, den Motor mit einem Vergaser zu starten, bevor ich ihn wieder in die DS einbaue. Ich war also zufrieden und die Messung ergab Kompressionswerte zwischen 10,5 und 11 bar. Damit kann ich leben. Öldruck war beim durcheiern mit dem Anlasser ohne Kerzen bei ca. 2 bar mit 20W60er Öl (kalte Garage).
Aber, oh Weh, am nächsten Morgen, ohne dass irgendetwas verändert worden wäre, also beim nächsten Meßversuch, war der Öldruck komplett weg, und kam auch nicht mehr. Beim durchdrehen des Motors mit dem Anlasser merkt man auch, dass der Motor zu leicht dreht... (Beim allerersten starten konnte ich hören, wie der Anlasser mehr Last tragen musste, als das Öl in die Pumpe kam und der Öldruck stieg, bis ca. 2 bar).
Was kann man da nur machen? Hat wer von Euch schon einmal so etwas erlebt? Eine Ölpumpe geht doch nicht über Nacht kaputt? Und es entsteht ja auch keine Luftblase um das Ansaugsieb... Ich bin ratlos.
Ich bin sicher, dass ich den ganzen Ölfilterzusammenbau richtig montiert habe, denn mein alter Motor war von meinem "Spezialisten" auf diese Weise gemeuchelt worden. (Es schmerzt noch immer).
Es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als die Ölwanne noch einmal abzubauen, oder? Oder vielleicht fange ich trotzdem erst einmal mit dem Ölfilterzusammenbau an und nehme ihn heraus.? Das gute 20W60 wieder abpumpen, das alles bei winterlichen Temperaturen, grrrr, das dauert wohl ewig)
Ich würde mich über Eure Gedanken freuen!
Liebe Grüße aus Mödling und allgemein ein erfolgreiches und glückliches Jahr wünscht
Irmin