meine DS will einfach nicht anspringen (DSuper/72). Man orgelt und orgelt, bis sie dann irgendwann kommt. Immer dann, wenn sie länger als ein Tag stand. Je länger, desto schlechter. Mit oder ohne Choke, mit oder ohne Gasgeben ändert nichts daran. Sprit kommt genug. Zündkerzen okay. Zündspule neu (Beru). Zündkabel neu (rote Bougicort). Motoreinstellung stimmt. Vergaser ist sauber. Bremsenreiniger reinsprühen bringt auch nichts, springt nicht mal dadurch kurzzeitg an. ABER: Sobald sie einmal lief, springt sie dann sofort wieder an.
Also langsam bin ich echt ratlos. Ein Fall für die Spezis hier, würde ich sagen
Hab ich die Punkte Unterbrecherkontakt + Kondensator + Zündungseinstellung etwa überlesen?
lg
PS: Bei einer älteren Benzinpumpe kann es schon vorkommen, dass man nach wochenlanger Stehzeit 2-3 Startversuche benötigt. Das kenne ich eigentlich nur von der Wiederinbetriebnahme nach der langen Winterpause.
Im Normalfall sollte der kalte Motor mit gezogenem Choke bereits nach der 3. Kurbelwellenumdrehung angesprungen sein, ein warmer Motor startet auch ohne Chokeunterstützung willig und ein heißgefahrener Motor springt am besten bei durchgetretenem Gaspedal an.
hast du nach längerer standzeit mal die kompression geprüft?
wieveiel KM hat die maschine?
wenn du keinen kompressionsprüfer hast, einfach nach längerer standzeit mal mit der handkurbel durchdrehen und fühlen, ob es "kompressionshemmung" gibt.
wenn er elektrisch schon alles durch hat, empfiehlt sich doch erstmal ein kompressionstest.
nicht dass die maschine schon so verschlissen ist, dass es erst den sich aufbauenden ölfilm an den kolbenringen braucht um zumidest eine zündfähige kompression aufzubauen.
wäre nicht der erste motor der auf diese weise startunwilligkeit zeigt.
die symptome/bisherigen arbeiten daran sprechen alle dafür.
ja, an Kompression prüfen hatte ich auch schon gedacht, auch mal, ein Rückschlagventil einzusetzen (vielleicht läuft ja auch mit der Zeit was in den Tank zurück?).
Wegen Kompression: Ich habe mal gehört, die Motoren DY3 seien sehr robust, aber ausschließen kann man es natürlich nicht.
Gelaufen 167.000 km.
Öl ist keins im Kühlwasser und auch nicht umgekehrt und verbrauchen tut sie auch kein Öl (max. 0,5 ltr. auf 10.000km).
Würde Korrossion an Kontakten nicht bedeuten, dass die DS auch beim Fahren mucken müsste?
d.rodermund schrieb:
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> Hallo
> Elektrik ist eine Sache von Kontakt. Oft steckt
> das Probrem in korridierten
> Kontakten. Vor allem, wenn Autos wenig gefahren
> werden.
>
>
Dem würde ich ebenfalls nachgehen. Zündungsplus einmal direkt von der Batterie an die Zündspule legen und über den Kontaktknopf auf der Unterseite des Starterrelais, das am Pluspol der Starterbatterie sitzt, zu starten versuchen.
Der Akku wird wohl geladen sein und eine Sapnnung von zumindest 12,2 Volt aufweisen?
Es kann kein Sprit aus dem Vergaser zurück in den Tank laufen. Das Zulaufröhrchen sitzt an der Oberkante des Schwimmergehäuses, das ja nicht bis zum Rand voll ist. Wenn also der Motor vor einiger Zeit lief, ist immer noch genug Sprit in der Kammer.
Etwas anders liegt der Fall, wenn der Motor direkt nach einer schnellen und somit sehr erhitzten Fahrt abgestellt wird. Dann wird der Vergaser so heiss, daß er "überkocht". Das aufkochende Benzin läuft dann in den Ansaugkanal und soll dort über die kleine Bohrung am Kanalboden durch einen Schlauch ablaufen (deshalb mit "Vollgas" starten). In der Folge ist der Vergaser leer. Dann würde eine schwache Spritpumpe für schlechtes Starten am nächsten Tag in Frage kommen. Ist aber wirklich nur nach sehr erhitzter Nutzung, im Werkstattleerlauf nicht drin.